Nachbarin droht mir mit Jugendamt

    • (1) 02.08.18 - 08:29

      Hallo ihr Lieben,

      Bis jetzt habe ich immer nur still mitgelesen, heute werde ich meinen ersten Beitrag verfassen, da ich mir keinen Rat mehr weiß. Ich lebe hier mit meinem Mann und meinen 2,5 jährigen Sohn seit einem Jahr in einer Eigentumswohnung. Ich arbeite in einem Kindergarten als Erzieherin. Von daher möchte ich behaupten dass ich mich mit trotzigen Kindern ganz gut auskenne.

      Gestern Abend zur schlafenszeit hatte mein Sohn einen Wutanfall weil er keinen Trickfilm gucken durfte. Ich bin ganz ruhig geblieben und habe ihn wie gewohnt fürs Bett fertig gemacht. Nachdem er mir dann aus lauter Wut eine Ohrfeige verpasst hat, habe ich ihn stehen gelassen und bin ins benachbarte Schlafzimmer gebracht. Ich wollte dass er sich erstmal beruhigt und meine Anwesenheit macht es meistens noch schlimmer.

      Dazu muss ich sagen er ist in seinem Zimmer nicht eingesperrt und hätte jederzeit zu mir rüber kommen können. Was er meistens tut, wenn er sich beruhigt hat.
      Er wütete etwa 10 Minuten vor sich hin und schrie auch ständig Mama.

      Nachdem er sich beruhigt hat kam er dann auch und hat gekuschelt und ich habe ihm erklärt dass sein Verhalten so nicht geht und mich das traurig macht.

      Gerade als ich mit ihm zu seinem Bett gegangen bin klingelt es unten an der Tür und ich darf mir über die Gegemsprechanlage die schlimmsten Vorwürfe einer Frau anhören. Das mein Kind schreit und ich es alleine lasse und sie nun die Polizei und das Jugendamt benachrichtigt. Ich habe ihr dann angeboten nach oben zu kommen. Das verneinte sie aber. Die würde lieber die Polizei rufen. Daher weiß ich auch nicht einmal welche meiner lieben Nachbarn geklingelt hat.

      Da ich Angst hatte dass mein Kind nochmal schreit habe ich den Abend an seinem Bett gesessen mit dem Resultat, dass er erst um 11 geschlafen hat.

      Ich bin immer noch total durch den Wind. Ich mag gar nicht meine Wohnung verlassen aus Angst vor Reaktionen der Nachbarn. Ich fühle mich wie eine Rabebmutter und weiß gar nicht was noch falsch und richtig ist. :(

      • (2) 02.08.18 - 10:58

        Hallo Du Liebe,
        lass Dich mal kräftig vituell drücken!#liebdrueck
        Ich habe eine Zweijährige Tochter ( seit März 2 Jahre alt), die sich auch gerade in der Trotzphase befindet. Ich kann mir die Wutanfälle Deines Sohnes also seeehr gut vorstellen:-p.
        Die Wutanfälle können mitunter heftig sein- und es kann schon mal laut werden, das gehört zur normalen Entwicklung und hat nichts mit Vernachlässigung zu tun!
        Du bist keine schlechte Mutter! Lass Dir da nichts einreden!
        Mach so weiter, wie bisher, und wenn Dich ein Nachbar auf der Straße anspricht, erkläre freundlich , dass der kleine Mann sich im Moment leider in der Autonomiephase befindet und noch nicht so gut mit Grenzen umgehen kann.
        Sie kann doch ruhig Polizei und Jugendamt benachrichtigen- sie werden nichts Außergewöhnliches bei Dir finden! Sei ganz beruhigt:-D
        Ich wünsche Dir alles Gute, halt die Ohren steif!

        Liebe Grüße,
        Clara

        Hallo,

        lass sie doch das Jugendamt rufen. Ob die kommen, ist eine andere Sache und ob die etwas aussrichten, falls sie kommen...eher nicht, wenn ihr nichts zu verbergen habt.
        Sicher ist das ärgerlich, aber vielleicht bekommst Du ja heraus, welcher Nachbar es war und suchst das Gespräch, oder mit anderen Nachbarn und erklärst denen, warum es manchmal lauter ist. Jeder, der Kinder hat, kennt das doch irgendwie.

        LG

        Was soll das denn, bei dir zu klingeln und zu schimpfen? Dann soll sie doch bitte einfach das Jugendamt anrufen, anstatt dir noch Druck zu machen - denkt sie davon wird es besser? Sowas Blödes, da würde ich mich auch ärgern!

        Dein Kind einfach stehen zu lassen finde ich allerdings trotzdem keine allzu gute Lösung - ausnahmsweise vielleicht, wenn es dir zu viel wird, aber nicht andauernd. Das tut nämlich ganz schön weh und so reagierst du auf seine körperliche Gewalt mit psychischer Gewalt. Kannst du nicht im Zimmer bleiben und nur ein paar Schritte Abstand nehmen? Sodass er dich sehen kann und weiß, dass du da bist für ihn? Notfalls, wenn du merkst, dass er dich schlagen will, sanft die Arme festhalten.
        Ich würde auch nicht unbedingt argumentieren, dass dich sein Verhalten traurig macht. Wirkliche Empathie entwickeln Kinder erst deutlich später, er kann es also noch gar nicht wirklich verstehen. Ich würde es eher als klare "Regel" formulieren: Es wird nicht gehauen. Natürlich ruhig mit Erklärung, also dass es wehtut und Alternativen anbieten (zB auf das Kissen hauen, um den Frust rauszulassen).

        • Unglaublich, welche Stilblüten die momenntane Kuschelpädagogik treibt.
          Hast Du selbst Kinder? Das kann ich kaum glauben.
          Jedenfalls finde ich es völlig unangebracht, der TE psychische Gewalt (!!!) zu unterstellen, nur weil sie ihr Kind im Zimmer stehen läßt und dort schreien und toben läßt.
          Deine Erklärungen (auf ein Kissen hauen), sind ja wirklich lieb gemeint, aber in der Praxis, bei einem schreienden, tobenden Kleinkind total fehl am Platz.
          Sanft die Arme festhalten, wenn er die TE schlagen will? Hallo?
          Ich bin mir sehr sicher, dass Du eine derartige Situation noch nie erlebt hast.
          Ein schreiendes, tobendes Kind interessiert sich für "Hau doch lieber auf ein Kissen!" ganz sicherlich NULL! Der tobt und ist gerade gar für nichts zugänglich!
          Und: niemand muss sich schlagen lassen! Auch kein Erwachsener von einem Kind. Und das Kind wird ganz sicherlich keinen Knacks wegbekommen, nur weil die Mutter das tobende Kind einfach stehen läßt! Ein Kind in dem Alter findet sich in seiner vertrauten Wohnumgebung zurecht und wird von sich aus in das Zimmer der Mutter laufen können, wenn es das denn will. (eigentlich grotesk, dass man sowas heutzutage überhaupt erwähnen muss!) Und genau so läuft es ja grundsätzlich, wie die TE schrieb.

          • Ui ganz ruhig. Ich hab nirgendwo gesagt, dass das Kind einen Knacks bekommt.
            Ich sage nur, dass ich das Verhalten nicht optimal finde - auch nicht unter der Gürtellinie - aber dachte ich kann ein paar Denkanstöße geben. Niemand ist perfekt und die TE fragte doch hier nach anderen Meinungen.
            ICH finde es sehr verletzend, wenn ich einfach stehengelassen werde.

            Ja, ich habe einen zweeinhalbjährigen Sohn und ich mache es genau so, wie ich es beschrieben habe. Vielleicht habe ich ein super pflegeleichtes Kind, keine Ahnung, aber bisher hat er mich nie absichtlich ernsthaft verletzt oder habe ihn allein gelassen, wenn er einen Wutanfall hatte.
            Das "Lieber auf ein Kissen hauen" meinte ich, kann man NACHDEM das Kind sich beruhigt hat, als Alternative bieten - irgendwie muss es doch lernen, wie es die Gefühle rauslassen darf. Meiner haut mit der flachen Hand auf den Boden oder stampft mit dem Fuß, finde ich eine gute Übergangslösung.
            Natürlich muss sie sich nicht schlagen lassen!! Deswegen soll sie ihn ja festhalten - sanft, also möglichst ohne ihm dabei wehzutun. Also meiner ist noch nie so ausgetickt, dass ich es nicht hingekriegt hätte ihn mit festhalten oder 1m Abstand nehmen nicht verletzt zu werden.

            Ich denke nur, das Kind kann erstmal nichts für seine Gefühle und auch nicht, dass es damit nicht umgehen kann. Das muss es lernen. Und dabei kann man dem Kind helfen, aber sollte es nicht "bestrafen" - obwohl du das alleinlassen ja nicht als Strafe ansiehst, ich irgendwie schon.

            • Nach Deiner Lokik wäre dann aber auch das Festhalten oder Abstand nehmen eine Strafe. Denn das Kind wird ja so oder so daran gehindert, weiterzumachen. Und Du hälst das Kind sogar noch fest, so dass es seine Arme gar nciht mehr bewegen kann.
              Da ist für mich das stehen lassen und ins Nachbarzimmer gehen, aber deutlich angenehmer!

              • "Logik"

                Und jetzt versuchst du mir die Worte im Mund herumzudrehen? Ich stecke ihn doch wohl nicht in eine Zwangsjacke.
                Ich halte seine Arme nicht die ganze Zeit fest, nur für den Moment, wo er sonst sich selbst oder andere verletzen würde oder etwas kaputtmachen würde. Das halte ich für notwendig, auch wenn ich es nicht gern tue. Ich musste es auch erst wenige Male tun und das war so etwa 3 Sekunden.

                Ich denke, je mehr Alternativen man kennt, desto besser kann man sich seine eigene Meinung bilden und das kann die TE ja tun. Ich wollte hier niemanden beschimpfen (anders als es dein herablassender Ton bei dir vermuten lässt), sondern nur zum Nachdenken anregen.

              (11) 03.08.18 - 20:18

              Auch meine Meinung. Ich finde festhalten deutlich schlimmer als aus einem Raum gehen, solange die Tür offen bleibt natürlich. Kann sein, dass „stehen gelassen werden“ schmerzt, hauen schmerzt auch.

              Ich finde festhalten schlimmer, weil man dem Kind die Kontrolle über den eigenen Körper nimmt.
              Weg gehen finde ich auch besser verständlich für das Kind. Sein Verhalten lässt in dem Moment kein Kontakt zu. Vorausgesetzt, und das ist ganz wichtig, wenn sich das Kind beruhigt hat lasse ich den Kontakt sofort wieder zu. Das Kind soll nicht im Nachhinein bestraft werden. Sondern nur direkte logische Konsequenz erleben.

          (12) 02.08.18 - 15:49

          "ICH finde es sehr verletzend, wenn ich einfach stehengelassen werde."

          Es kommt hier mal wieder auf das Kind an.

          Es gibt Kinder, die braucht man nicht stehenlassen, weil sie auch bei Wutanfällen, noch irgendwie zugänglich sind. Für unseren Sohn war es in dem Alter z.B. ok, wenn man ihn festgehalten und mit ihm gesprochen hat, wenn er geschlagen und gewütet hat. Dann hat er sich wieder beruhigt.

          Unsere Tochter ist aber in dem Alter nur immer mehr ausgerastet, wenn man versucht hat, sich in irgendeiner Form um sie zu kümmern, wenn sie richtig wütend war. Die hätte uns das Kissen um die Ohren gehauen, wenn wir ihr vorgeschlagen hätten, ihre Wut daran auszulassen. #schwitz Die einzige Möglichkeit, dass unsere Tochter wieder runter kam, war, sie in ihr Zimmer zu verfrachten und dort alleine zu lassen. Später konnte man dann mit ihr über die Sache reden.
          Heute, mit 11, verschwindet sie freiwillig in ihrem Zimmer und wütet da vor sich hin, wenn sie richtig sauer ist.

          Es gibt solche Kinder, auch wenn manche Eltern sich das nicht vorstellen können.

          LG

          Heike

          • (13) 07.08.18 - 12:28

            Genau so ist es!

            Es gibt Kinder, die sich besser allein runterfahren können, denen die Anwesenheit anderer gar das Festgehalten werden überhaupt nicht hilft und auch kein bisschen gut tut.

            Mein Kind ist auch eher so, dass es in höchster Wut davon läuft, irgendwo für sich sein will und dann wenn es sich beruhigt hat eben wieder kommt. Empfänglich für Argumente und Meinungen. Und das war schon immer so....

            Da muss wohl jeder seinen eigenen Weg finden, wie man mit trotzigen, wütenden Kindern umgeht, ganz individuell, wie es das Kind eben braucht.

            (14) 27.09.18 - 22:49

            Hallo, das mit dem Kissen kann ich nur bestätigen ;-) Hab es um die Ohren bekommen, als ich es damit probierte.
            Inzwischen schmeißt sie sich einfach hin und will keinen Kontakt. Besser als gehauen werden. Gewaltfreie Erziehung gilt für beide Seiten :D

            Grüße

      Ich bin ganz deiner Meinung 👍
      Das Kind stehen zu lassen, wenn es geschlagen hat, ist die einzig richtige Reaktion, denn so lernt es, dass Gewalt keine Lösung ist und absolut nichts bringt.
      So wie die TE damit umgeht, macht sie es richtig. Ich bin selbst Erzieherin und genau so habe ich es gelernt und genau so habe ich es auch schon gemacht, wenn ich von Kindern körperlich angegangen wurde. 😊👍 Und so würde ich es auch bei meiner Tochter machen!

      • (16) 03.08.18 - 19:10

        Mmh, ich klinke mich auch mal kurz ein. Da hier ja Erzieherinnen en masse sind frage ich mal: Wie soll ein Kind, wenn es in seiner Wut allein im Zimmer gelassen wird, eine sinnige Strategie erlernen mit dieser umzugehen?
        Das Kind lernt: Wut ist nicht angemessen und ich werde ausgegrenzt. Somit wird die Wut nicht ausgelebt und das Kind findet auch keinen Umgang damit. Es wird sie vielleicht auf Dauer nicht mehr zeigen, weil es Angst vor der Ausgrenzung hat, geholfen ist ihm aber nicht. Und aus dieser unterdrückten Wut entstehen später Aggressionen, bei Mädchen oft gegen sich selbst, bei den Jungs häufig nach außen. Gibt es zig Studien zu, ich frage mich nur, wieso wissen das nicht einmal Erzieherinnen?

        • (17) 03.08.18 - 19:41

          Es geht nicht um Wut, sondern ums Schlagen.
          Das Kind wird nicht ausgegrenzt, weil es wütend ist, sondern weil es schlägt. Und nur, wenn man dann geht, lernt es, dass es damit absolut nichts erreicht. Jede andere Reaktion, wäre eine Reaktion und würde nur vermitteln, dass, wenn es schlägt, eben genau diese kommt.
          Man schlägt nicht, egal, wie wütend man grade ist!
          Und man kann dem Kind später durchaus erklären, warum man gegangen ist und das dies nix mit der wut zu tun hat.

          • (18) 03.08.18 - 20:00

            Ich finde das weggehen sinnig ist, wenn man das Gefühl hat, man kann selbst nicht angemessen reagieren. Ansonsten nicht. Kinder sind doch keine kleinen bösen Erwachsenen. Das Kind schlägt, weil es voller Wut ist und nicht weiß, wie es die Wut heraus lassen kann. Und warum sollte es dafür keine Reaktion bekommen? Ich würde klar sagen, das ich das nicht will und es mir weh tut. Aber weggehen? Deine Aussage impliziert eine Absicht beim Kind, und ein Strafen durch Beziehungsabbruch. Dazu gibt es viele Studien. Kinder sind in solchen Momenten extrem gestresst, selbst wenn sie ruhig wirken. Das verlassen werden ist ein absoluter Horror für die Kinder (va in diesem Alter). Ich verstehe nicht, wie so viele Eltern sich nicht wenigstens mal mit den kognitiven Fähigkeiten und den Entwicklungsstufen ihrer Kinder auseinandersetzen? So viele Konflikte und Erwartungen könnten dadurch verhindert werden.

            • (19) 03.08.18 - 20:26

              Beim ersten mal sage ich dem Kind, dass ich nicht geschlagen werden möchte, beim zweiten mal vielleicht auch noch. Beim dritten mal gehe ich!
              Ich weiß nicht, auf was du ständig mit deinen Studien hinaus willst, aber ein Kind wird schon keinen schweren psychischen Schaden erleiden, wenn ich den Raum verlasse, wenn ich geschlagen werde und wenn ich später in Ruhe mit dem Kind darüber rede. Und Nein, natürlich sind Kinder keine kleinen bösen Erwachsenen, trotzdem dürfen auch sie nicht schlagen und das muss man ihnen beibringen.

              • (20) 03.08.18 - 20:46

                Es ging mir gar nicht primär um die TE, sondern um die daraus entstehenden Ratschläge, wie super sie das gelöst hat. Die Reaktion ihrer Nachbarin ist völlig überzogen und nicht nachvollziehbar. Aber mein Anlass, niemand handelt immer richtig, aber in der Theorie sollte man sich seinen Fehlern bewusst sein. Du schriebst das du Erzieherin bist, deshalb wundere ich mich einfach, über diesen Ratschlag. Und entgegen deiner Behauptung kann das allein lassen von Kindern in Konflikten zu Bindungsstörungen führen. Eine gute Bindung ist elementar für ein gesundes aufwachsen. Und all dies ist eben auch belegt. Damit wollte ich eigentlich nur unterstreichen, das ich mir das nicht gerade in der Badewanne ausgedacht habe, sondern diese Erkenntnisse aus fundierten Studien kommen! Ich wollte es aber auch nicht zu groß machen:) Einen schönen Abend!

                • (21) 03.08.18 - 21:01

                  Ich kommunizieren das durchaus alles mit dem Kind.
                  Ein Kind braucht Grenzen. Und geschlagen wird nicht. Da diskutiere ich nicht mit dem Kind.
                  Wie wäre denn deine angemessene Reaktion, wenn dein Kind dich immer wieder schlägt, obwohl du deutlich signalisiert hast, dass du das auf gar keinen Fall möchtest?
                  Abgesehen davon, dass das Kind in gewohnter Umgebung ist und sich auskennt und durchaus weiß, wo ich hingehe, wenn ich den Raum verlasse.

                  • (22) 04.08.18 - 09:27

                    Klar müssen Erwachsene sich gegenüber Kindern abgrenzen. Und Kinder gegenüber Erwachsenen. Ich würde spiegeln, das habe ich mit meinem Sohn gemacht und kenne mehrere Familien in denen es ebenfalls so "gehandhabt" wird und es funktioniert super. Mein Sohn ist mittlerweile acht und auch er ist häufig mega sauer, aber er hat verschiedene Strategien diese herauszulassen. Ich hänge dir mal einen Artikel dran, vielleicht hast du ja Zeit ihn zu lesen. In diesem ist es ganz wundervoll beschrieben und ich glaube alle Fragen werden dabei beantwortet! :)
                    https://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/05/trotzphase-umgang-mit-wutanfallen-in.html?m=1

                    • (23) 04.08.18 - 10:41

                      Also, ich hab den Artikel jetzt nicht ganz gelesen, aber soweit ich das sehen konnte, geht es darin nicht um schlagen, sondern um Wut. Und Wut ansich ist wichtig und das Kind kann durch spiegeln lernen, diese zu regulieren. Trotzdem nicht mein Fall. Aber wie spiegelst du dein Kind, wenn es schlägt? Das verstehe ich nicht.

                      • (24) 04.08.18 - 13:19

                        Schlagen, Sachen zerstören, Spucken und beißen sind alles Ausdrucksformen von Wut bei Kindern in diesem Alter. Ich habe gespiegelt und natürlich auch gesagt, das ich nicht will, das er mich haut. Und ich bin auch mal auf Abstand gegangen, also einfach mal zwei Meter zurück, aber in Sichtweite. Wenn man das in der Wut kommuniziert, kommt es früher oder manchmal auch später an und die Kinder fühlen sich verstanden und können sich runter regulieren. Am Anfang noch nicht so schnell, aber das kommt. Und ich habe immer Alternativen angeboten, wie aufstampfen, mal richtig laut schimpfen, aufs Kissen hauen, was auch immer. Die Wut ist ja nichts schlimmes, der Umgang damit muss einfach erlernt werden und das am besten ohne dem Kind zu vermitteln, das es unverstanden und falsch handelt. Sie können es einfach noch nicht. Das reicht übrigens aus.

                (25) 04.08.18 - 05:48

                Wo finde ich diese Studien? Es interessiert mich ehrlich. Hab bei google nix gefunden, ev falsche Suchwörter benutzt.

Top Diskussionen anzeigen