Konflikte Abendritual

    • (1) 03.09.18 - 07:41

      Meine Söhne 8/10 Jahre versuchen jeden Abend das zu Bett gehen zu verzögern. Jeder Abend artet dadurch in absoluten Stress aus.

      Es gibt ein festgelegtes Drehbuch (gekoppelt an die Uhrzeit) für den Abend, Abendessen, 20 min Medienzeit, danach Vorlesen 1 Geschichte, Zähneputzen/Waschen, 2. Geschichte danach zu Bett. Durch ständiges Verzögern des Ablaufs durch z.B Diskussionen versuchen die Beiden alles in die Länge zu ziehen.

      Meine Frau reagiert sehr ungehalten auf diese Art der Beiden, schreit sehr laut, baut großen Druck auf, droht manchmal mit "ich gehe weg bis ihr eingeschlafen seid" oder ähnliches. Der Große schreit zurück. Ich versuche es mit kleinen Tricks und versuche die Ruhe zu bewahren was nicht leicht fällt, aber vielfach Erfolg hat. Es ist eine kleine Hölle.

      Ich versuche mich irgendwie als Mediator zwischen Kindern und Frau (hatte schon mehrfach Gespräche mit meiner Frau über ihre Art) um Ruhe in die Familie zu bringen. Meine Frau fühlt sich schnell von den Kindern und mir bedrängt. Schnell ist sie im Schreimodus. Wenn ich mit den Kindern allein zu Bett gehe (Frau ist nicht da, regelmäßige Hobbys) habe ich den Eindruck es geht viel friedlicher und ruhiger ab ohne Schreien.

      Gibt es Ideen zur Verbesserung? Wo können wir ansetzten?

      • (2) 03.09.18 - 08:46

        Hallo,

        warum wird vor dem Zähneputzen vorgelesen ??
        Bei uns wurde erst alles erledigt und dann vorgelesen. Wurde vorher getrödelt und rausgezögert, gab es eben nur eine (kurze) oder auch mal gar keine Geschichte.

        Setzt euch mit den Jungs an den Tisch und fragt wie SIE sich das vorstellen, sind ja keine Kleinkinder mehr. In dem Alter hat unser Sohn allein gelesen vor dem Schlafen.

        Deine Frau muss eben an sich arbeiten, aber bei Theater jeden Abend wäre meine Geduld wahrscheinlich auch aufgebraucht.

        LG
        Tanja

        • (3) 06.09.18 - 07:16

          Genau so.
          Erst bettfertig machen.
          Je nachdem wieviel Zeit ist werden noch mehrere Geschichten oder nur eine gelesen. Eventuell noch ein Hörbuch.
          Wenn sehr viel getrödelt wurde, reicht es eben für keine Geschichte mehr.
          So machen wir das jeden Abend.

          (4) 06.09.18 - 15:03

          Stimmt, das kommt ja noch dazu. Ich habe meinen in dem Alter nicht mehr vorgelesen. Sie durften noch eine halbe Stunde selbst lesen und dann wurde geschlafen.

      (5) 03.09.18 - 09:43

      Hallo,

      ihr zieht bei einem 8 und bei einem 10jährigem noch so ein Abendritual durch? Dachte zuerst hier gehts um Kleinkinder.

      Vielleicht solltet ihr erstmal da ansetzen. Dein Ältester müsste ja jetzt in der 5. Klasse sein da würde ich mal etwas loslassen, er kann sich selbst ferig machen fürs Bett und auch alleine etwas lesen.

      Gehen die beiden gleichzeitig zu Bett?


      laus1

      Ich finde, ihr macht da viel zu viel Brimborium! Eure Kinder sind doch nicht mehr 2 Jahre alt! Lesen ist gut und schön, aber 2 Geschichten pro Abend VOR-lesen für einen 10 jährigen? #kratz Wieso liest er nicht selbst? Wenn ihr die Zeit noch gemeinsam verbringen wollt, dann würde ich mir was vorlesen lassen.
      Mal abgesehen davon finde ich es äußerst unschön, wenn jeden Abend nur rumgeschriehen wird. Eure Kinder sind alt genug, sich selbst bettfertig zu machen. Sagt ihnen die Zeit zwischendurch (als kleine Erinnerung) und wenn sie trödeln, dann habt ihr eben als Konsequenz keine gemeinsame Zeit zum lesen mehr. Fertig.
      Aber warum muss man da brüllen? #kratz
      Dann gehen sie eben 10 min später ins Bett. Na und? #kratz
      Vielleicht sind sie auch einfach noch nicht müde. Vielleicht überdenkt ihr daher auch euren Zeitplan noch mal.
      Versucht einfach beide viel gelassener zu werden. Es geht doch nicht um was lebensbedrohliches, es geht um den Tagesabschluss. Der sollte ruhig und harmonisch verlaufen. Und je nachdem, wie lange sie trödeln, desto weniger gemeinsame Zeit bleibt eben. das werden die aschon recht schnell lernen.

    Das kommt mir irgednwie bekannt vor. Bei mir war es eine Zeitlang auch so, dass es Abends immer eskalierte. Man ist halt gestresst vom Tag und will endlich Ruhe und Zeit für sich haben. Die Kinder bemerken das natürlich und drehen auch auf.

    Ich würde das ganze umdrehen. Erst bettfertig machen und dann bis zu einer bestimmten festen Uhrzeit Medienzeit/Vorlesezeit. Wer dann beim Zähneputzen trödelt hat eben weniger Zeit für die angenehmen Sachen.

    Unsere sind 9 und 11 und machen sich schon um 19.30 bettfertig. Damit ist der "schwierige" Teil der Abendroutine relativ früh erledigt und der Abend kann in Ruhe ausklingen mit lesen, ruhig im Zimmer spielen, reden, kuscheln. Medienzeit gitb es bei uns unter der Woche abends garnicht, weil das auch immer zu Diskussionen/Ärger führt.

    Hallo,
    ich denke auch, dass ihr euer Abendprogramm dem Alter der Kinder anpassen solltet.
    Bei der Medienzeit könntet ihr noch schauen, ob sie evtl zu nah an der Schlafenszeit liegt und die Kids deshalb nicht zur Ruhe kommen?
    Ich würde auch schauen, dass sie sich nach dem Abendessen für das Bett fertig machen ( alleine, ohne ständig dahinter zu stehen). Wenn dann noch Zeit ist, könntet ihr auch als Familie ( oder auch nur 1 Elternteil) ein Spiel zusammen spielen, das hilft meinem Sohn gut beim Runterkommen.
    Dann ab ins Bett und evtl noch was lesen und/oder es vielleicht mal mit einem nicht zu spannenden Hörspiel probieren.
    Viele Grüße

    (10) 03.09.18 - 11:54

    Mit 8 und 10 sind meine schon lange selbstständig ins Bett gegangen inkl. Waschen/Duschen, umziehen etc. #kratz. Klar gab's noch ein Küsschen und eine kurze Erzählrunde, aber sonst?!
    Ich hatte beim Lesen das Gefühl, du schreibst von 3- & 4Jährigen.
    Wie wäre es mit etwas mehr Selbstverantwortung für die 2? Um 8 (z B.) ist das Licht aus, wer noch selber lesen oder CD hören möchte, muss eben um 19.30 Uhr (z B.) fix und feertig im Bett sein. Ich würde mir den Stress mit 2 so großen Kids gar nicht antun!
    VG

    • Vielen Dank für die Antworten.
      Die Beiden wünschen sich diese Abendritual sehr und können sich (noch) nicht vorstellen darauf zu verzichten. Wir haben auch schon verschiedene andere Dinge probiert.
      Schlafanzug anziehen, Zähneputzten usw. machen sie selbstständig nur müssen wir immer antreiben. Zeitlimits funktionieren so einigermaßen.

      • (12) 03.09.18 - 12:32

        Koppelt mal das Vorlesen an eine bestimmte Uhrzeit. Also bspw. 19:30 Uhr wird vorgelesen, wer da noch nicht fertig ist, bekommt davon eben nichts mit und muss ohne Geschichte ins Bett. Jedes Kind schreibt sich mit eurer Hilfe für sich selbst auf, was bis zu diesem Zeitpunkt erledigt sein muss und hängt den Zettel ins Zimmer.

        Um 20:00 Uhr geht das Licht aus und es wird geschlafen. Wer da noch keine Geschichte durch herumtrödeln hatte, hat Pech gehabt. Und am besten übernimmst Du das erst einmal, wenn Deine Frau sich zu schnell aus der Fassung bringen lässt.

        Danach bekommen die Kinder im Grunde nur noch gesagt, wann sie mit dem Fertigmachen anfangen müssen, damit sie pünktlich fertig sind. Das wird anfangs wohl noch täglich nötig sein, bis es sich automatisiert hat. Einen "Trödelpuffer" von 10 min. würde ich da noch mit einberechnen.

        Ich hätte anstelle deiner Frau auch keine Geduld mehr. Wenn ihr sie ständig dazu antreiben müsst, dann fehlt da einfach die Konsequenz. Und die lautet logischerweise: Wer trödelt, bekommt keine Geschichte mehr, keine medienzeit, der hat Pech gehabt. Zähneputzen und schlafanzug anziehen, also bettfertig machen, würde ich als pflichtprogramm festsetzen. Das andere sind zusätzliche Vergnügungen. Die beiden sind alt genug um zu verstehen, das man auch mitarbeiten muss, wenn man etwas haben möchte. Wer sich sperrt und trödelt, der muss auch damit leben, das es dann keinen Luxus von Medien und vorlesen gibt. Ich würde da auch keine Tricks anwenden, um die Kinder irgendwie rumzukriegen. Setzt euch an einen Tisch, sprecht mal Klartext. Sie sind alt genug! Gebt ihnen die Verantwortung für ihr Handeln! Es ist im Leben nunmal so, das man auch was geben muss, wenn man etwas haben möchte.
        Deine Kinder merken auch, das du mit deiner Frau nicht an einem Strang ziehst und nutzen das aus. Damit stellst du zusätzlich ihre Autorität in Frage. Das vermittelt nicht nur den Kindern, Hey wir kommen damit immer wieder durch, sondern das ist auch insgesamt kontraproduktiv für die erzieherische Wirkung, die deine Frau auf die Kinder hat. Wenn Papa alles umgehen kann, was Mama sagt, dann braucht man sie ja nicht ernst nehmen. Da würde ich auch irgendwann anfangen zu schreien...

        Das mit dem "Antreiben" verstehe ich nicht.
        Warum macht ihr euch so einen Stress?
        Warum lasst ihr die beiden denn nicht einfach selbst entscheiden, wie lange sie im Bad brauchen? Haltet euch doch da raus und sagt zwischendurch kurz 1-2 mal die Zeit an als Orientierung für beide. Und dann entscheiden beide Kinder, ob sie sich beeilen und noch eine Vorlesegeschichte hören können oder ob sie trödeln wollen und dann eben aufs Vorlesen verzichten, weil die Uhrzeit XXX schon überschritten wurde.
        Ich finde euch als Eltern sehr inkonsequent. Ihr macht euch selbst das Leben schwer.

        (15) 06.09.18 - 09:59

        Ich denke einfach ,wenn ihr sie erst sich fertig machen lasst und dann das Einschlafprogramm kommt, müsstet ihr einfach nur konsequent sein. Je mehr Trödelei, desto weniger Bespaßung. Das probieren sie zwei Mal aus und dann werden sie wissen, dass sie davon keinen Vorteil mehr haben. Den haben sie nämlich momentan.

        Klar wollen sie in jedem Alter die schönen Dinge des Lebens, aber sie müssen langsam auch selbst die Verantwortung dafür tragen. Sie kennen die Regeln. Sie brechen sie bewusst . Wenn sie sich nicht an die Regeln halten, kann es doch nicht richtig sein, deiner Frau in den Rücken zu fallen und die Kinder mit Geschichten zu belohnen???

        Ich bin natürlich nicht dafür, dass sie schreit, aber verstehen, dass sie sauer ist, kann ich sie absolut. Und ich denke, da müsst ihr einfach mal zusammen halten, die Sache neu ordnen und die Grenze ziehen. Ich glaube nicht, dass deine Frau wirklich außen vor sein will. Sie ärgert sich nur so.

        (16) 06.09.18 - 15:22

        Sie wünschen sich das und sind selbst daran Schuld wenn keine Zeit mehr dafür ist. Fertig.

        (17) 07.09.18 - 13:09

        Es reicht vielleicht schon, Abends noch kurz ins Zimmer zu gehen, eine Runde kuscheln und dann "Gute Nacht" - anstatt noch ellenlang vorzulesen.

        Natürlich möchten die beiden das - ist ja auch bequem. Ich glaube, ich könnte meinen Kindern (12) heute noch vorlesen. Kinder vereinnahmen Eltern gerne, dass sollte man nicht unterschätzen.

        Trödeln sie abends rum und überziehen das Zeitfenster, gehts am darauffolgenden Abend entsprechend früher ins Bett. Fertig.

        Gruss
        agostea

    (18) 06.09.18 - 11:36

    Ich habe auch 2x nachgelesen, ob da 8/10 JAHRE, nicht Monate steht. Klingt für mich auch als wäre die Rede von Kleinkindern.

(19) 03.09.18 - 14:31

Ich würde vor allem dieses strenge Drehbuch rausnehmen, dagegen *muss* man ja fast rebellieren. So viel Stress braucht man sich nicht zu machen.
Meine Söhne machen sich abends fertig, und ich sag, wenn sie bis soundsoviel Uhr fertig sind, komme ich noch hoch, und wir lesen, erzählen noch ein bisschen, später mag ich nicht mehr.
Dann können sie meinetwegen noch selbst lesen oder Lego bauen oder sonstwie ruhig sein. Oder gleich schlafen.
Da der Mittlere es mag, wenn ich noch hoch komme, klappt das ganz gut. Der Kleine ist eh früher müde.

.(Und der große ist 18 und geht schon lang allein ins Bett, ohne dass ich das noch mitbekomme.)

(20) 03.09.18 - 16:48

...passt doch einfach das Ritual dem Alter der Kinder an und übergebt ihnen etwas mehr Verantwortung in der Abendgestaltung.

Wollen die Kids denn überhaupt noch Vorgelesen bekommen - wenns eh Stress gibt?
Ggf. ist das auch der Moment, wo man das halt kippt? Vlt. hängt nur noch ihr dran? Ggf. ist das etwas für regnerische Wochenenden und Ferien? Weil im Moment die Medienzeit wichtiger ist? Lesen und Medienzeit ist zu viel - es sei denn, ihr esst extrem früh...

Ich würde sagen:
Abendessen mit gemütlichen Gesprächen, Zähneputzen - und die Ansage, dass um 21 Uhr (oder wann immer) verbindlich Feierabend und Licht aus ist. Die verbleibende Zeit können sie wahlweise vorgelesen bekommen - oder aber noch Medienzeit beziehen. Aber fix ist: um 21 Uhr ist Schluss.

Das entspannt gewaltig - wenn sie trödeln, wird ja ihre Lese/TV-Zeit kürzer. Da machen sie von alleine vorwärts.

Die fixe Ende-Zeit ist auch nicht diskutierbar - mein Sohn hatte mit 10 oft erst um 20 UhrFussball fertig. Bis er mit dem Bus daheim war, wars 20.30. Da war es nie ein Streitthema, ob er noch Fernsehen darf oder was auch immer. Er wusste, wann Schlafenszeit ist, wir waren so liebenswert ihm das Essen warm zu halten oder ein gutes Mikrowellen-Menü eingekauft zu haben - fertig.

Wenn deine Frau dem Genöle nicht standhalten kann, dann hat sie wohl den Tag über zu viel um die Ohren gehabt. Übernimm dann du an fixen Abenden das Kommando. Dass Kinder jammern ist doch normal. Gerade bei der heiligen Fernsehzeit am Abend. Daher finde ich es auch immer doof, wenn man sich dann noch auf die Palme bringen lässt. Bei uns ist um XY Licht aus - ob wir davor noch ein Spiel machen, vorlesen, Medienzeit haben oder was auch immer - sie können das wählen.

Wenn deine Frau so heftig reagiert, dann entlaste sie ggf. damit, dass sie sich nach dem Essen um den Abwasch kümmert und du die Kinderzeit übernimmst. Vlt. gehen sie ihr um diese Zeit einfach schon ein bisschen... auf den Sack :-).

Wann fangt ihr mit dem Ritual an und wann sollten sie im Bett sein?

(22) 04.09.18 - 12:31

Euer Abendritual ist ja schön und gut, aber ich halte es auch für besser, wenn es Geschichten oder Medienzeit erst gibt, wenn alles erledigt ist.

Wenn du schon festgestellt hast, dass es besser läuft, wenn deine Frau nicht da ist, musst halt du die Kinder ins Bett bringen. (immer).

Ich kenne das vom morgendlichen Aufstehen... ich konnte kitzeln, krabbeln, singen, streicheln... was auch immer... das Kind stand nur nörgelnd auf... oftmals hab ich ne halbe Stunde den Affen gegeben und war dann entsprechend schon am Morgen sauer und aufgebracht, weil es einfach nervig und blöd war... jedesmal wenn ich raus bin, hat das Kind sich wieder umgedreht.

Ich hab das jetzt abgegeben. ich wecke nicht mehr... schreie auch am Morgen nicht mehr rum. Mein Mann weckt und ist wahrscheinlich unmissverständlicher, außerdem stehen wir alle etwas später auf.

Unsere Situation hat sich damit schon enorm gebessert.

(23) 04.09.18 - 16:14

naja, wenn ein Mann einer Frau zeigt, das er das bESSER kann....da hast bei manchen Frauen verloren.

Rituale sind schön und gut ...dem Alter entsprechend. Setzt Euch alle zusammen, macht eine Familienkonferenz und setzt Euch drei Punkte, die allen wichtig sind.
Meine haben in dem Alter „Verträge“ geliebt....mit Rechten und Pflichten, inkl. Unterschrift. #rofl

lg
lisa

(24) 04.09.18 - 18:44

Bei uns hilft folgendes sehr gut:

erst das nötige,
dann das optionale!

Zuerst Zähne putzen und Bett fertig machen
Danach der Rest.

- wenn wir zu müde sind für den Rest, kein Problem. Zähne sind ja geputzt.
- Stress? Kein Problem. Wenn die Zähne geputzt sind, ist der Rest optional, das heißt: kann auch gestrichen werden. Zähne Putzen streichen/umziehen streichen, weil der Rest davor zu lange gedauert hat? Keine gute Idee.


Rituale überdenken.
Prüfen: was läuft noch gut, was nicht mehr. Was könnte helfen?

Wo liegen die meisten Streitpotentiale? Was fehlt? Was könnte besser laufen?

Warum wollen sie es in die Länge ziehen?
- brauchen sie mehr Nähe?
- sind sie noch nicht müde?
- fällt ihnen die Umstellung nach den Ferien schwieriger?
- wollen sie lieber mehr Medienzeit (und ums Bett gehen geht es ihnen gar nicht)

Rituale/Abläufe sind uns sehr wichtig und geben uns Verlässlichkeit (mir und Kind gleichermaßen). Jedoch haben wir immer mal wieder neu angepasst, wenn es mit der Brechstange nicht mehr ging.

(25) 05.09.18 - 09:10

Hallo,
ein Abendritual sollte doch dem Zweck dienen, dass man noch ein bisschen kuschelt/ erzählt und die Kinder entspannt einschlafen können. Wenn du euer Ritual als "Hölle" bezeichnest, dann verfehlt es doch vollkommen seinen Sinn.
Ich denke ein Problem ist, dass euer Ablauf zu starr ist. Eure Kinder sind nun in einem Alter, wo nicht jede Minute durchgeplant werden muss. Macht euch mal locker! ;-)
Zum Beispiel:
Nach dem Abendessen darf jeder machen, was er will (meine Kinder sollen nach dem Abendessen ihre Schultasche packen). Um Uhrzeit x geht es schlafen und es gibt EINE Vorlesegeschichte. Wer (mit geputzten Zähnen) da ist, bekommt vorgelesen, wer nicht, der eben nicht. Die Kinder suchen sich täglich abwechselnd eine Geschichte aus.

Du hast nichts über Uhrzeiten geschrieben. Wann müssen denn die Kinder ins Bett? Vielleicht ist es ihnen auch zu früh und sie sind einfach noch überhaupt nicht müde?
Am allerbesten ist, ihr sprecht das auch mit den Kindern durch, die haben meist überraschend gute Vorschläge. :-)

Grüße

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