Einschneidende Erlebnisse in der Kindheit.

    • (1) 19.09.18 - 21:41

      ,,Mama hat so getan als würde sie mich verlassen, weil ich genervt habe. Ist abgehauen und hat so getan, als würde sie mich verlassen. Tante war bei uns an dem Tag.“

      ,,Mama hat gesungen und als ich mitsingen wollte, hat sie aufgehört und gesagt sie will alleine singen.“

      ,,Papa hat mich zur Bestrafung im Wald ausgesetzt, weil ich bockig geweint habe in einem Laden und mich nicht beruhigen wollte. Ich hatte mich aufgeregt, weil eine Dame mich zur Seite geschubst hatte.“

      Stellt euch mal vor ein Kind erzählt euch diese Dinge, die es erlebt hat. Kind war zu dem Zeitpunkt als diese Bestrafungen durchgeführt wurden 2-4 Jahre alt.

      Wie würdet ihr reagieren? Wie hätten die Eltern anders reagieren können? Welche Folgen können solche Bestrafungen/Erlebnisse bei einem Kind auslösen? Empfindet ihr das als eine gerechte Bestrafung oder schon als Demütigung? Solltet ihr das als falsche Bestrafung ansehen, die Eltern aber nicht, wie würdet ihr argumentieren, damit sie an ihrem Verhalten arbeiten?

      Lg und danke für die Antworten.

      • (2) 19.09.18 - 22:27

        Ich selber habe noch kein Kind, bin schwanger, aber für mich ist das keine Bestrafung 😱 Nein noch nicht einmal Demütigung, sondern eher schlimmer... Psychospielchen in dem Alter?
        Geht meiner Meinung nach absolut nicht.
        Kennst du die Eltern? Kann das alles wahr sein? Wenn ja, ich würde die Eltern darauf ansprechen, dass mal solche Sätze gefallen sind und dass ich das nicht in Ordnung finde.
        Aber ohne irgendwie von oben herab, nicht dass das Kind "noch mehr" abbekommt 😱😑🤧🤔

        • Allein das Aussetzen im Wald, ist bei uneinsichtige Eltern ein Fall für das Jugenamt. Man muss bei Konsequenzen immer erstmal sich hineinversetzen, wie man sich selbst als Kind gefühlt hätte, dass erspart den eigenen Kinder viel Leid. Sowas sind überforderte Eltern, die mit ihren eigenen Leben schon nicht klar kommen.

          • Mag sein, dass sie überfordert sind, aber wenn das wirklich alles so ist (?), wie muss es dem Kind dann gehen?! Das nimmt ja auch vieles mit...
            Wie gesagt, ich hätte die Eltern darauf angesprochen und sonst wirklich weiteres gemacht, wie zB Jugendamt etc

        (5) 20.09.18 - 13:12

        Hallo Sibelo,

        Danke für deine Antwort. Ich habe ausführlich auf alle Antworten geantwortet 😊. Alles in einem Beitrag. Kannst du dir unter Goldklos Beitrag ansehen.

    (6) 20.09.18 - 07:11

    Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

  • (7) 20.09.18 - 07:17

    Mit 2 Jahren ist das Sprachvermögen und der Wortschatz des Kindes aber gewaltig!

    Sollte es sich wirklich so zugetragen haben, würde ich das Gespräch mit den Eltern suchen, wenn die uneinsichtig wären, würde ich das Jugendamt informieren.

    Alles Gute

    • (8) 20.09.18 - 12:01

      So wie ich das verstanden habe, ist das Kind schon älter und erzählt von Ereignisse die geschehen sind, als es 2-4 Jahre alt war.

      Wobei ich weiß nicht, in wie fern man so frühe Erinnerungen hat (also mit 2)

      So oder so schlimme Sachen, die nicht vorkommen sollten.

      • (9) 20.09.18 - 12:12

        Ach so! Das habe ich aus dem Ausgangspost gar nicht direkt rauslesen können.
        Danke, für die Info!
        Interessant wäre, wie alt das Kind denn heute ist?

        Und, Ja, Du hast absolut Recht: solche Erlebnisse sollte kein Kind haben müssen!
        Wirklich unfassbar- für mich fast unvorstellbar, dass Eltern so Etwas ihrem Kind antun- ich kann das kaum glauben, wirklich...ist ja wie bei Hänsel und Gretel: Aussetzen im Wald...unfassbar!

        • (10) 20.09.18 - 12:26

          Die Medizin geht heute davon aus, dass das erste bewusste Erinnerungsvermögen ins 3. bis 4. Lebensjahr zurück geht.
          Wobei es bruchstückhaft sei, ca ab Schuleintritt, mit 6 Jahren können sich Menschen an Situationen und Erlebnisse detailiert zurück erinnern.
          Das hat damit zu tun, dass das Gehirn natürlich noch in der Reife ist. Allerdings könnten solch schlimme Erlebnisse sich schon früh einbrennen, das ist absolut möglich.
          Armes Kind, wirklich!

          (11) 20.09.18 - 13:14

          Hallo,

          das Kind ist heute eine 17-Jährige junge Frau.

          Die Ereignisse haben sich tatsächlich zugetragen. Die Eltern leugnen diese Situationen nicht, sie rechtfertigen sich auch noch und empfinden es als die Schuld der Tochter.

          Danke für deine Antwort.

          • (12) 20.09.18 - 13:56

            Ich bin sprachlos!!! Und das bin ich selten...

            Hilf dem Mädchen! Sie rebelliert, also sieht sie die Handlungen der Eltern als falsch an- was gut ist! Sie ist eine Kämpferin und wird es da raus schaffen- aber eine Stütze braucht sie in ihrem Alter noch.
            Einen frühen Auszug würde ich auch vorschlagen- betreutes Wohnen wäre gut- und sage ihr immer immer wieder, dass die Eltern absolut falsch handeln und sie Selbst keine Schuld an der Situation trägt!

            • (13) 20.09.18 - 13:57

              Noch was: den Eltern ist nicht mehr zu helfen!
              Kontaktabbruch mit spätestens 18 Jahren wöre das Beste für das Mädchen

(14) 20.09.18 - 11:03

Moin!

Ich vermute mal, dass das Kind jetzt so groß (vielleicht schon erwachsen?) ist, dass es sich entsprechend artikulieren kann und die Erlebnisse der Vergangenheit erzählt.

Weiterhin finde ich Sätze ohne den genauen Kontext zu kennen sehr schwierig zu beurteilen. Aber ich versuch´s mal.

In dem Alter von 2-4 Jahren finde ich Aussage Nr. 1 und 3 ganz furchtbar. Hier ist deutlich die Überforderung und Unfähigkeit der Eltern zu erkennen.

Bei Aussage Nr. 2 könnte man einer Mutter höchstens zugute halten, dass sie ihrem Kind das Lied zuerst alleine vorsingen wollte, um es dann gemeinsam mit dem Kind zu singen. Das ist aber zusammen mit den anderen Aussage wohl eher unwahrscheinlich.

Deine Fragen:
- Wie würdet ihr reagieren?
Gegenüber dem Kind würde ich Mitleid haben und versuchen, es zu stärken. Gegenüber den Eltern würde ich es ansprechen.

- Wie hätten die Eltern anders reagieren können?
In Situation 1 hätte sich die Mutter aus einer nervenden Situation kurz rausnehmen können, indem sie in einen anderen Raum geht/Küche/Keller. Natürlich OHNE die Aussage, dass sie die Familie verlässt.

In Situation 2 wäre es möglich gewesen, dem Kind vorzusingen um dann gemeinsam zu singen. (siehe oben)

In Situation 3 hätte der Vater mit dem Kinde vor den Laden gehen können, um es danach zu fragen, warum es sich so aufregt und weint. Und dann gegebenenfalls die verursachende Frau anzusprechen.

- Welche Folgen können solche Bestrafungen/Erlebnisse bei einem Kind auslösen?
Verlassensängste, Bindungsängste, schwerwiegende Bindungsprobleme.
Denn was lernt das Kind aus den Situationen? Dass es (das Kind ) nicht genügt, dass es die Eltern böse auf sich macht, dass die Eltern seinetwegen so sein müssen.

- Empfindet ihr das als eine gerechte Bestrafung oder schon als Demütigung?
Das ist niemals eine gerechte Bestrafung für ein Kind. Wofür wohl auch, das Kind hat ja nichts gemacht. Bestrafungen sind in diesem Alter sowieso unangebracht. Das ist schon keine Demütigung mehr, sondern kann heftige Reaktionen und Ängste beim Kind auslösen. Zumal das ja erst der Anfang ist. Da kann ja noch viel mehr entstehen an "Strafmaßnahmen".

- Solltet ihr das als falsche Bestrafung ansehen, die Eltern aber nicht, wie würdet ihr argumentieren, damit sie an ihrem Verhalten arbeiten?
Zeigen sich diese Eltern unwirsch und uneinsichtig, dann kann man die Keule Jugendamt auspacken und Kindeswohlgefährdung melden.

Sind die Eltern selber über ihr Verhalten erschrocken und versuchen, es besser zu machen, finden aber den Weg nicht, dann könnte man mit ihnen üben.

Dann kann der stete Tropfen den Stein höhlen. Also immer mal wieder aufmerksam machen, Mut machen, das Kind und auch die Eltern stärken, andere Verhaltensweisen spielerisch einüben etc.

Abschließend finde ich alle geschilderten Situationen ganz furchtbar für solch ein kleines Kind. Und ganz furchbar, dass sich anscheinend Vater UND Mutter so verhalten. Einer alleine wäre schon schlimm genug, da könnte der andere aber wenigstens noch einwirken.
Diese seelischen Grausamkeiten können irreparablen Schaden anrichten. Da ist ja der berühmt-berüchtigte Klaps noch humaner.

Im Wald aussetzen, ich fass es nicht...
Mit Gruß
vom Klos

  • (15) 20.09.18 - 13:08

    Hallo,

    Vielen Dank für eure zahlreiche Antworten.

    Ja die Tochter ist mittlerweile ein e 17-Jährige und ihre Pubertät ist auch grauenhaft gelaufen bzw. läuft grauenhaft. Sie hat sehr viel rebelliert und ist schon einige Male von zuhause abgehauen um einfach mit Freunden zusammen zu sein. Sie hört nicht auf ihre Eltern und es gibt täglich Streit. Die Eltern sehen aber nicht ein, dass auch sie eine gewisse Mitschuld tragen und ihr Verhalten auch auf die Erlebnisse in ihrer Kindheit (die s.g. Bestrafungen) zurückzuführen sind. An allem ist das Kind selbst schuld und sie rebelliert lauthals dagegen.

    Die Sachen, die sie erzählt hat sind tatsächlich passiert. Die Eltern leugnen diese Situationen nicht. Ich finde es auch heftig, dass die Tochter sich dran erinnert. Muss sich ziemlich eingebrannt haben.

    Als ich den Eltern erklären wollte, dass das verlassen werden für Kinder ein ganz schreckliches Erlebnisse ist, argumentieren sie damit, dass sie ja immer in der Nähe waren und sich ,,nur“versteckt hatten und damit bezwecken wollten, das dass Kind endlich Ruhe gibt. Das Kind sei ja selbst an der Situation schuld gewesen.

    Zu dem Singen: Das Kind erinnert sich ihrer Meinung nach genau, dass die Mutter ein aktuelles Lied vor sich her gesungen hat. Als die Tochter mit eingestiegen ist, sagte die Mutter, dass sie selbst singen möchte.

    Mir erschließt es sich einfach nicht, wie man so sein kann. Die arme Tochter wird nie angehört. Sie sagt auch, dass sie garnicht weis, warum sie so rebelliert. Es steigt in ihr einfach hoch. Sie kann ihre Gefühle auch garnicht richtig deuten. Das geniale ist ja, dass die gesamte Familie davon überzeugt ist, dass die Tochter an allem schuld ist. Entweder ziehen sie sie auf oder es wird nur gesagt, die arme arme Mutter/Vater.

    Eine Familientherapeutin war schon vor Ort. Als aber die Therapeutin die Mutter kritisiert hat, wurde sie achtkantig rausgeworfen.
    Und wenn es mal wieder Streit gibt, so fangen sie mit dem Liebesentzug an. Das geht dann zwei Wochen. Es wird kein Wort gewechselt.

    Ich würde gerne der Familie helfen, da sie im direkten Umkreis von mir sind und ich es einfach nicht ertrage.

    LG und danke für eure Antworten. Die haben mir schon sehr geholfen.

    • (16) 20.09.18 - 13:20

      Grundgüter..., sowas habe ich mir beinahe schon gedacht...
      Das Mädel ist 17, also fast erwachsen. Gottseidank, höchste Zeit zum Ausziehen.

      Gibt es eine Möglichkeit, in ein betreutes Wohnen zu wechseln?
      Oder eine eigene keine Wohnung weg von den Eltern zu beziehen? Es gibt Unerstützung für diese jungen Erwachsenen, die nicht mehr in der Familie bleiben können/wollen.

      Wahrscheinlich sind die Eltern selber so merkwürdig erzogen worden und haben alles unreflektiert an ihre Tochter weitergegeben. Und das Mädel rebeliert, es ist also noch nicht Hopfen und Malz verloren.

      Das Wichtigste ist, dass das Mädel merkt, dass es keine Schuld hat. Es hat nichts falsch gemacht, ihre Eltern sind schuld. Sie muss für sich sorgen, ihre Eltern können es nicht, sind uneinsichtig und entschuldigen ihr eigenes Fehlverhalten, in dem sie dem Kleinkind die Schuld zuschieben. Krank sowas.

      Steh dem Mädchen bei, es wird es alleine schwer schaffen, aus diesem Teufelskreis auszubrechen.

      Alles Gute
      wünscht der Klos,
      der hier noch eine ganze Menge schreiben könnte, aber das würde den Rahmen sprengen.

      (17) 20.09.18 - 13:29

      Ich hoffe wirklich sehr, dass die junge Frau Hilfe bekommt um diese Situationen sofort aufarbeiten zu können. Ich habe spät, erst mit Anfang 30 angefangen aufzuarbeiten, da war mein junges Erwachsenenleben schon vorbei und noch sehr stark beeinflusst von der Kindheit. Es war aber nicht so krass wie im geschilderten Fall. Trotzdem bin ich sicher, wäre mein Leben anders verlaufen, wenn ich schon früher mich mit Kindheit und Fehlern in der Erziehung hätte auseinander setzen können.

      Es ist noch nicht zu spät... sie kann noch ein schönes, selbstbestimmtes Leben haben. Es ist nur härter da hinzukommen, wenn man so was ind er Kindheit erlebt hat. Wird ja sicher noch viel viel mehr vorgefallen sein, was dem Kind evtl. kar nicht bewußt war, dass das emotionale Mißhandlung ist.

      (18) 20.09.18 - 16:47

      Am besten hilfst Du der Tochter, wenn Du sie stärkst und ihr - soferne sie will - den Umzug in eine Jugend-Wg ermöglichst und evtl. eine Therapie .
      Diese Menschen sind grauenhaft - der Begriff Eltern ist hier nicht mehr zu verwenden.
      Viel Kraft der Tochter und Rebellion ist hier der einzige Weg zur Freiheit.

      Hallo!

      Ich glaube nicht, dass es irgendwem in der akuten Situation hilft die ollen Kamellen, die im Alter 2-4 Jahre passiert sind aufzuarbeiten und in direkter Verbindung mit der aktuellen Rebellion einer Pubertierenden zu sehen.
      Es ist durchaus überhaupt nciht lustig was die Eltern mit der damals 2-4 jähriger Tochter veranstaltet haben. Das dürften auch nur die "Highlights" sein an die sich die Tochter erinnert. Wahrscheinlich gab es solche Begebenheiten in 10-facher Ausführung ...
      Das lässt darauf schliessen, dass die Eltern überfordert, empathielos, ... der Tochter gegenüber waren. Ob es schon an Kindesmisshandlung grenzt kann wohl so ad hoc niemand beurteilen.
      Um die aktuelle Situation des rebbelierenden Tennies zu beherrschen wäre es sinnvoll näher zurückliegende Situationen aufzuarbeiten. Ich kann nciht davon ausgehen, dass nach den o.g. Highlight, die Eltern wie auf Schalterbetätigung wie vorbildlich gehandelt haben, sonst wäre das heute kein Problem mehr für den Teenie.
      Mein Verständnis endet da, wo man versucht die Eltern einer 17-jährigen zu therapieren, statt das Kind ausserhalb der Familie unterzubringen. Es ist doch eine Frage von wenigen Monaten, bis die Tochter erwachsen ist und dann wäre die erste Option das Leben ausserhalb der Familie zu organisieren. Man müsste formal klarstellen, dass das Leben im Hause der Familie dem Kind nicht zumutbar wäre und da die Eltern unterhaltspflichtig sind (auch nach dem 18 LJ) , die Eltern entsprechend bei einer Unterbrimgung ausserhalb der Familie finanziell zu beteiligen sind. (Vielleicht sehen sie es von sich aus ein!)
      Therapeutische Hilfe solltre alleine der Tochter zukommen - da sit genug zu tun!

      LG, I.

(20) 20.09.18 - 13:31

Meine Mutter hat Jahrelang zu mir gesagt, dass sie mich bei Neckermann bestellt hat ohne Rückgaberecht (ich muss dazu sagen, ich hatte das echt geglaubt und meine Mutter war Sammelbestellering und hat ständig Lieferungen von denen bekommen)

  • (21) 20.09.18 - 13:51

    Nicht Dein Ernst?!
    Wenn ich so etwas lese, denke ich mir immer, dass es gut wäre, wenn Eltern, bevor sie Kinder bekommen, einen Eignungskurs mit Prüfung ablegen müssten, dass solche Dinge nicht gesagt werden!
    Was für ein Geschwätz Deiner Mutter! Wie kann man so etwas zur Tochter sagen?!
    Sorry, dass ich so emotional werde...der Thread hier ist so traurig!
    Wie hast Du das verkraftet? Hast hoffentlich rebelliert?!

    • (22) 21.09.18 - 11:12

      gott...scheinbar bist du die einzige die sich darüber jeh aufgefragt hat...im Nachhinein finde ich es lustig..fand das damals auch nicht sonderlich schlimm...

      schlimmer finde ich dieses...der Esel hat dich im galopp verloren...

      ich locker bleiben...

      • (23) 21.09.18 - 11:22

        Ok!
        Das ist das Wichtigste, dass es für Dich als Kind nicht schlimm war...und,wenn Du im Nachhinein darüber lachen kannst, umso besser!
        Dann entschuldige bitte nochmals meine Ausdrucksweise gegenüber Deiner Mutter, ich war zu emotional in dem Moment, in dem ich das schrieb.

(24) 20.09.18 - 13:54

#rofl

Wir hatten mal unsere Jüngsten erzählt, wir haben sie vom Schweinehof mitgebracht, weil sie immer wie ein Dreckschwein aussah. Sie hat es echt geglaubt, bis wir ihr Fotos von der Geburt etc. gezeigt haben. Jetzt erinnert sie sich öfter dran und muss natürlich drüber lachen. Aber was solch eine Aussage für eine Wirkung hat, glaubt man gar nicht. #schein

(25) 20.09.18 - 14:01

Kommt auch darauf an
- wie alt ist das Kind / der Erwachsene heute
- wie gut kenne ich die Person
- wie oft erzählt mir das Kind etwas. Passen die Bruchstücke zusammen.
- Gesamteindruck des Kindes

- Augen,Mimik, Gestik beim Erzählen

Handlungsweise/weitergehen

- ist das Kind noch in Gefahr?
- wie alt ist das Kind / der Erwachsene
- sind es flashbacks oder Suche nach Hilfe (hol mich da raus)



Folgen kann das natürlich haben.
Wie die Eltern anders reagieren hätten können? Da gibt es einiges. Die Frage ist, ob es jetzt hilft. Ist das Kind in Gefahr / solche Aktionen kommen häufiger vor, kommt es darauf an, ob die Eltern bereit sind Hilfe anzunehmen. Dann wäre eine Erziehungsberatungsstelle super, die Tipps geben kann. Wenn es den Eltern egal ist und sie sowieso auf niemanden hören, dann kann ich mir die Arbeit an dieser Stelle sparen, da es in der Situation jetzt nicht weiterhilft.
Falls es einen Erwachsenen betrifft, der die Kindheit reflektiert, mit den Erinnerungen zu kämpfen hat: dann macht die Frage "wie hätten sie reagieren können" Sinn, allerdings in Form einer Therapie.


Erlebt das Kind auch heute noch Situationen?
- Jugendamt
- Beratungsstelle
- dem Kind weiter zu hören
- Weg finden, dem Kind zu helfen

Kind ist aus dem Alter schon raus, hat Folgen. Die Eltern haben dazu gelernt / und/oder sind nicht mehr so überfordert:
- je nach Alter des Kindes Beratungsstelle, Therapie
je nachdem welche Folgen es sind und wie stark diese das Kind beeinträchtigen.

Das als Kurzfassung.

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