Hilfe, mit den Nerven am Ende

    • (1) 19.01.19 - 10:39
      dieeule1016

      Guten Morgen,

      heute war wieder ein mieserabler Start in den Tag, so wie schon seit 2 Monaten und zwar so gut wie jeden Tag.

      Mein Giftzwerg (27 Mon.) macht mich wahnsinnig. Er will sich weder morgens noch abends umziehen und Zähne putzen.
      Egal ob mit oder ohne Ankündigung. Er weint, schreit, läuft weg und das ganze ist am Ende immer mit Überreden dann Schimpfen verbunden, bis einer von uns nachgibt. Jetzt ist der morgen komplett versaut, ich bon mit den Nerven am Ende, habe Haksschmerzen vom Schreien....

      Frühstück gibt es nicht mehr, er isst ohne hin immer wie ein Spatz und ich habe keinen Hunger mehr....

      Es gibt so gut wie keine gemeinsame Essenszeiten, da er nie mit am Tisch sitzen möchte und lieber spielt

      Ich weiss schon gar nicht mehr was ich ihm anbieten soll, denn er will eh nichts außer Obst und Brot in den letzten Monaten essen.

      Ich mag nicht mehr mit ihm raus zu gehen, denn er hört NIE auf mich. Das Wort NEIN heisst für ihn du darfst machen was du willst. Er läuft draußen immer weg, wenn ich ihn in der Karre anschnall um schnell irgendwohin zu gehen, schreit er und versucht sich zu befreien.

      Ich kann echt nicht mehr, das Buch "das gewünscheste Wunschkind".... habe ich bereits aber es hilft alles nicht.

      Ich würde mich schon freiwillig in die Psychiatrie einliefern lassen... denn ich kann echt nicht mehr, ich bin nervlich ein Wrak und weiss nicht mehr, wie ich da wieder raus kommen soll

      bitte keine Vorwürfe, mir geht es eh schon besch....

      danke fürs Lesen

      traurige Eule

      • " denn ich kann echt nicht mehr, ich bin nervlich ein Wrak und weiss nicht mehr, wie ich da wieder raus kommen soll"

        Hol dir Hilfe
        - Jugendamt/Familienhilfe : Entlastung im Alltag, damit du mal durchatmen kannst
        - Erziehungsberatung, wobei das bei Familienhilfe mit dabei wäre. Direkt in Alltagssituationen direkt und nicht nur von außen ein paar Worte

        - Hausarzt: durchchecken lassen. Als meine Nerven derart blank lagen, waren das die ersten Hinweise auf Krankheiten bzw. Eisenmangel.


        Das Wort NEIN kannte meine im dem Alter auch nicht. Sie kannte es, aber konnte es nicht zuordnen. Bei meiner half nur HANDELN.
        Was auch immer sie nicht tun sollte, HANDELN.
        Im Kleinkindalter meines Kindes war es die fitteste Zeit meines Lebens. So viel Sport habe ich davor un danach nie wieder gemacht. Rennen, Schnelligkeit etc.

        Mit ca. 4 Jahren fragte sie mich dann mal: Mama, was heißt eigentlich "gefährlich"?

        Sie kannte das Wort von mir und wusste da auch, dass sie etwas nicht tun sollte. Nur die Bedeutung des Wortes war ihr nicht klar.


        Bevor ich dir mit den üblichen, aber wichtigen Sachen komme: suche dir Hilfe im Alltag. Wenn du entlastet bist, kannst du auch Tipps etc. besser annehmen und umsetzen.

        Vieles habe ich übrigens mit einer Freundin zusammen gemacht.
        - die Kinder hatten zusammen Spaß
        - wenn das eine Kind nicht durfte, durfte das andere auch nicht (manchmal zog das, manchmal nicht)
        - Kindertausch. Meine wollte an ihrer Hand gehen (an meiner nicht) und ihr KInd an meiner. Keine Ahnung warum. Das ging mir als ich Kind war auch schon so.
        - 4 Augen sehen mehr als zwei. Wir hatten dann zwar auch zwei Kinder dabei, aber eben verteilter. Das hat uns auch entlastet.

        - Orte an denen unsere Kinder auch rennen konnte, ohne dass wir nein oder gefährlich schreien brauchten. Einfach weil es nicht viel gab, was hätte gefährlich sein können. Das hat auch viel Entlastung gebracht.

        • (3) 19.01.19 - 19:51

          danke dir

          meine Schwiegereltern nehmen ihn 2x die Woche für 3 Std und, wenn mein Mann zu Hause ist, dann macht er auch was mit ihm. Aber auch er sagt mir oft, dass er sich freue zur Arbeit zu gehen, denn da hat er mehr Ruhe....

          es ist halt wirklich in den letzten paar Monaten so schlimm geworden, vorher war es etwas besser
          lg

      Hallo Eule,
      Erstmal drück ich dich ganz fest.
      Einen richtigen Rat kann ich dir nicht geben, kann dir nur sagen, dass damals bei uns nur Konsequenz geholfen hat. Kinder testen ihre Grenzen und fordern gerade die Mama manchmal ziemlich.
      Ich habe immer versucht ihm ruhig zu sagen was wir als nächstes machen und das dann immer auch versucht ruhig zu machen. Z. B. Wir gehen jetzt einkaufen. Sind dann runter und er wollte selbst gehen. Gut. Dann einmal gesagt wenn er nicht hört sitz er im Buggy. Und dann auch durchgezogen!
      Er wollte am Tisch nicht essen und nach 3 Minuten lieber spielen. Habe ihm gesagt es gibt am Tisch essen und nicht "to-go" im Kinderzimmer. Okay, er ging spielen und musste dann halt warten bis zur nächsten Mahlzeit. Es klingt jetzt hart, aber bei uns hat konsequentes durchziehen geholfen.
      Und versuche dich zu entspannen. Kann er nicht mal ein paar Stunden zu Papa,Oma oder einer Freundin. Damit du dich etwas erholen kannst?
      LG Tina

      • (5) 19.01.19 - 19:56

        danke dir

        ich versuche schon öffters konsequent zu sein aber er hört danach leider nicht auf und wütet weiter

        heute Vormittag hab ich ihn von den Großeltern abgeholt, er hat da angefangen zu weinen, weil er sich nicht anziehen wollte. Zu Hause angekommen hat er sich immer noch nicht beruhigt sondern wollte sich nicht ausziehen und erst nach einer Stunde ist er erschöpft eingeschlafen. Ich habe auf ihn eingeredet, versucht abzulenken... nichts hat ihm gepasst, es ist so krass zurzeit

        lg

        • >> ich versuche schon öffters konsequent zu sein <<

          Ich versuche, gepaart mit öfter mal funktioniert halt nicht. Konsequenz bedeutet, dass du immer die gleiche Reaktion auf das verhalten deines Kindes zeigst und nicht, dass du es gelegentlich mal versuchst. Er hat doch inwzischen längst raus, dass du während seiner Motzphase den Kürzeren ziehst, wenn er nur lange genug bockt. Dein Nachgeben verschlimmert die Situation jedes Mal, weil er immer nur lernt, dass er seinen Willen mit genügend Gebocke bekommt.

          Wenn ihr solche Kämpfe um das Ausziehen (!!) ausfechtet, dass du eine Stunde lang auf das Kind einredest, läuft wirklich erheblich was falsch. Zieh in aus und fertig. Er ist zwei Jahre alt, wieso diskutierst du mit ihm ne Stunde? Überleg dir mal wie das wird, wenn das Kind älter ist und du hast einen Termin. Das bekommst du doch gar nicht mehr in den Griff.

          • Ich finde ja, es gibt nichts Alberneres als dieses ewige "wenn das Kind älter wird...".
            Wenn das Kind älter wird ist es weiter entwickelt, versteht viel mehr, warum es was machen soll, will vieles auch gar nicht mehr, weil es zu groß dafür ist, und man kann ganz anders argumentieren.

    (9) 19.01.19 - 18:31

    Viele Eltern denken immer, dass Kind würde sich abgelehnt oder schlecht fühlen wenn die Konsequent sind. Aber das ist nicht so. Kinder brauchen Grenzen! Das heißt nicht das man total kompromisslos ist, sonder das man erkennt wann das Kind kein Mitspracherecht hat. Sie können in einem bestimmten Alter nicht vorrauschauend denken. Das muss ein Elternteil eben Konsequent durchziehen. Das merkt auch irgendwann das Kind. Bis sie es verstehen und einsehen. Mütterliche Gefühle sind hier nur vorrausschauend angebracht, nicht weil man mitleid hat. Liebe bedeutet nicht das man alles mitmacht oder sich alles gefallen lässt, sondern das man dem Kind hilft sich zurechtzufinden.

    • (10) 19.01.19 - 19:59

      danke

      ich weiss, dass ich konsequent sein muss aber er gibt leider nicht nach... wenn ihm etwas nicht passt, dann wird er stundenlang trotzen, schreien und wüten, er zittert sogar vor Wut aber er macht weiter

      ich würde konsequent bleiben aber er läuft dann nur hinter mir her und zieht an der Kleidung und weint bitterlich, da kann ich oft einfach nicht lange durchhalten und weine mit...

      lg

      • Oh das hört sich schlimm an
        Leider wird dir aber nichts anderes helfen als Konsequenz. Je schneller du dich durchsetzt desto eher wird er wieder "in die Spur" kommen. Du schreibst ja, er schreit auch wenn du nachgibst. Also hat es für dich ja gar keinen Vorteil ihm seinen Willen zu lassen.
        Habt ihr ein Abendritual? So dass er sich auf das schlafen gehen vorbereiten kann? Da kann man das Zähne putzen dann mit integrieren.
        Beim Anziehen sollte es keine Diskussion geben. Kannst du dich nicht besser darauf vorbereiten dass er abhaut und es dadurch verhindern? Also zu ihm knien, ihn schon vorher festhalten bzw. nah bei ihm sein.

        Du solltest auf jeden Fall versuchen nicht mehr vor ihm zu weinen. Dein Kind hat ja keine Schmerzen oder sonstiges das ihm schadet. Er will einfach nur seinen Willen durchsetzen.

        Alles Gute

        • (12) 19.01.19 - 20:29

          also wir gehen abends gegen 20 ihr in sein Zimmer und spielen zusammen, puzzlen und hören geschichten über die Toniebox.

          Dann hole ich schon mal die Zahnbürste und sage, jetzt putzen wir die Zähne, da sagt er gleich nein und geht weg. So, dann kurze Zeit später, wenn er das etwas vergessen hat, hole ich die schlafsachen und sage, jetzt ziehen wir uns um, da sagt er wieder nein und läuft weg und dann irgendwann gegen 21 Uhr habe ich die Nase voll, schnape ihn mir und mache einfach aber er hat so viel Kraft und schafft es immer wieder sich zu befreien.

          Oft sage ich dann:"jetzt gehe ich schlafen und du wirst alleine einschlafen" dann gehe ich raus aus dem Zimmer, er weint, dann komme ich wieder und frage ob er dich jetzt umziehen möchte, oft klappt es dann und er gibt nach aber selten

          mein Mann darf es nicht machen, ihn hat schon mal in den Keller geschickt und dann die Tür zugemacht und jedes mal wo er raus kam, hat der Kleine angefangen zu weinen und immer wieder die Tür zugemacht

          lg

          • Also für mich liest es sich wie ein "Überfall". Ihr spielt und habt Spaß und da kommt plötzlich die Zahlbürste und alles soll von jetzt auf gleich vorbei sein. Vielleicht musst du deinen Sohn besser vorbereiten. Also schon vorher sagen, wir machen jetzt ein Puzzle und dann darfst du dir zwei Geschichten aussuchen. Dann hören wir eine, ziehen uns um und putzen sie Zähne und hören dann im Bett die zweite Geschichte. Oder du liest ihm noch eine Geschichte vor. Aber halt schon vorher den genauen Ablauf des Abends erklären und ihn mitbestimmen lassen. Z. B. welche Geschichte er hören möchte. Wenn es dann soweit ist, auch tatsächlich den Plan durchziehen. Wenn er nach der ersten Geschichte nicht Zähneputzen will ( und das will er am Anfang bestimmt nicht), gibt es keine zweite Geschichte. Das musst du dann aber wirklich durchhalten. Und bloß nicht mit ihm weinen denn es ist ja nichts schlimmes passiert. Wenn es gar nicht anders geht und du mit der Situation nicht klar kommst, würde ich ihn allein im Zimmer lassen bis ich mich wieder gesammelt habe. Die zweite Geschichte darf es aber dann nicht geben.
            Du könntest dir auch etwas besonderes überlegen und ihm schon über den ganzen Tag davon erzählen was es gibt wenn ihr entspannt bettfertig werdet, z. B. du liest ihm eine Geschichte vor.

            (14) 19.01.19 - 22:31

            Hallo,

            ich würde ZUERST Zähne putzen, Schlafanzug anziehen und DANACH gibt es noch eine Gutenachtgeschichte oder Toniebox. Und 20 Uhr finde ich auch etwas spät,. Ich würde gegen 19 Uhr anfangen mit Zähne putzen, waschen, Gutenachtgeschichte vorlesen.

            Das wird sicher besser funktionieren, denn Dein Sohn will Tonie Box hören, Ohne Zähne putzen, Schlafanzug keine Toniebox. Ehrlich gesagt, würde ich abends anstelle Tonie Box zu Vorlesen übergehen, Gute Nacht Geschichten sind einfach kürzer und haben ein Ende, Hörbücher Toniebox sind zum einen länger, zudem muss man den Tonie aktiv von der Box holen, um dem ein Ende zu setzen, Beim Vorlesen liest DU vor und die Geschichte ist zu Ende, Buch zu, das geht, finde ich, einfacher,

            Dann kurz kuscheln, Licht aus und ab ins Bett, Jeden Abend zur selben Zeit selber Ablauf/Ritual.

            LG

            Und wie bitte? Dein Mann lässt sich von eurem Sohn in den Keller schicken? Falls ich mich da nicht verlesen habe und dem wirklich so ist, dass geht ja gar nicht, Da braucht man sich nicht wundern, dass euer Sohn macht was er will.

            • (15) 19.01.19 - 23:04

              er geht um 22 uhr ins Bett, deswegen gehen wir um 20 Uhr nach oben, da er von 14-16 uhr Mittagsschlaf macht, ist er nicht eher müde

              er hört sich eher die Lieder von dem Kreativtonie an, Geschichten hört er nicht, vorlesen funktioniert bei uns noch nicht

              Einschlafen tut er auf dem Arm, mit dem hinlegen klappt es nicht, er krabbelt sofort aus dem Bett raus

              es ist halt nicht so einfach

              • (16) 20.01.19 - 00:49

                Ich würde den Mittagsschlaf vorziehen und ihn abends eher ins Bett bringen. Musst du nicht arbeiten? Wäre hier undenkbar, meine Kinder müssen morgens halb 7 aus dem Bett, wenn ich wieder arbeiten gehe (Elternzeit).

                Und ich will dir echt nicht zu nahe treten, meine Mutter war genauso wie du hier über dich schreibst. Und ich hatte sie total im Griff, du hilfst deinem Sohn nicht mit deinem jetzigen Verhalten. Ich finde es auch etwas merkwürdig, dass ihr euch von einem 2jährigen sagen lasst was ihr zu tun habt 🙈 ihr müsst da ganz dringend was ändern. Du solltest nicht von heute auf morgen alles ändern. Immer nur eine kleine Sache und dann nach und nach die nächste. Du sollst ihm ja auch nicht jetzt mit Gewalt deinen Willen aufzwingen.

                Aber eine Beratung wäre vielleicht wirklich gut, denn sie kann euch im Alltag beobachten und dir sagen, was du gut machst und beibehalten sollst und was weniger gut ist.

                Zähne putzen im Kinderzimmer? Das gab es hier nie. Zähne werden im Bad geputzt und Ende. Gegessen wird am Tisch. Er musste aber mit 2 Jahren nicht sitzen bleiben. Er hat ein bisschen gegessen und ist spielen gegangen, nach ein paar min saß er wieder am Tisch und hat gegessen, so ging das manchmal 1 Stunde lang. Mit etwas über 3 Jahren hat er dann ordentlich gegessen und ist erst danach aufgestanden. Ich habe sein essen immer noch etwas stehen lassen, weil ich wusste dass er noch essen wird.

                Vielleicht kannst du den einen oder anderen Punkt an dir ändern. Zum Beispiel das weinen. Ich verstehe nicht warum du weinst, wenn er seinen Willen nicht kriegt? 🤷‍♀️ dir ist schon bewusst, dass ihr Eltern nicht ganz unschuldig am Verhalten des Kindes seid oder? Und das ist jetzt kein Vorwurf. Vielleicht könnt ihr euch ja mal reflektieren und überlegen wie ihr was ändern könnt.

                Ich wünsche euch alles gute und drücke euch die Daumen, dass ihr bald ein entspannteres miteinander erlebt.

                (17) 20.01.19 - 20:58

                Mir wäre die Schlafenszeit zu spät und ich würde den Mittagsschlaf vorverlegen, aber wenn das für euch passt und es beim Aufstehen keine Probleme gibt ..

                Lieder machen nicht müde, sondern eher munter, Mit 27 Monaten kann man mit kurzen Vorlesegeschichten anfangen oder altersentsprechende Bilderbücher anschauen. Vorlesen ist zudem sehr gut für die Sprachentwivklung. Da würde ich auf jeden Fall ansetzen, um mehr Ruhe in das Zubettgehen zu bringen. Vom Spielen und Lieder anhören wird man nicht müde..

                Das hatten wir früher auch-Einschlafen auf dem Arm, ich habe mich dann einfach vor ihm (Bett) hingelegt und er durfte meine Hand halten, wenn er wollte, Das haben wir dann eine Zeitlang so gemacht. Später habe ich mich dann in einen Sessel gesetzt und habe erst den Raum verlassen, wenn er eingeschlafen war. Da musst Du jetzt einfach Schritt für Schritt umstellen. Irgendwann wird er auch einfach zu schwer werden, um ihn ins Bett zu tragen.

                Ja, es ist alles nicht einfach, aber man kann es sich auch schwer machen (Zähne putzen, Schlafanzug nach dem Spielen z.B,)

                >> Einschlafen tut er auf dem Arm, mit dem hinlegen klappt es nicht <<

                Noch so eine Baustelle...

          Du schreibst, du versuchst, konsequent zu sein - wo denn?

          Du kündigst ihm das Zähneputzen an, er sagt nein und du machst nichts. Du kündigst das Umziehen an, er sagt nein und du machst - genau. Nichts.

          Weiterhin würde ich auch nicht die Zahnbürste in sein Zimmer holen, Zähne putzen macht man im Bad.

          Du lässt dich von einem Zweijährigen veralbern und meist, er hat zu viel Kraft, als dass du ihm Herr werden würdest? Das kann ich dir nicht glauben. Stell dir mal vor, wie das bei euch läuft, wenn er 5 ist und WIRKLICH Kraft hat???

          Wer sagt denn, dass dein Mann "das nicht machen darf"? Das Kind??? Auch hier lasst ihr euch wieder total veralbern.

          Dazu, dass ein Zweijähriger seinen eigenen Vater in den Keller "schickt" und nicht mehr rauslässt, sag ich mal besser nichts, denn dazu fällt mir nichts mehr ein.

          Ihr braucht DRINGEND professionelle Hilfe, von alleine wird das nichts.

          Das kann ich mir vorstellen, dass er die schönen Beschäftigungen nicht unterbrechen will, um erst Zähne zu putzen und dann nochmal, um sich umzuziehen.
          Ich habe meinen Söhnen immer gesagt, je schneller sie fertig sind mit Umziehen und Zähneputzen, umso länger kann ich vorlesen, erzählen, kuscheln...

          Du machst da zu viel Drama drum und hast vorher schon Panik vor seiner Reaktion. Sage ihm, dass ihr jetzt noch ein Buch lest oder ein Puzzle puzzelt und sich danach bettfertig gemacht wird. Bereite ihn vor dem Spiel schon darauf vor, stelle eventuell eine Eieruhr. Und ziehe es nach abgelaufener Zeit auch konsequent durch.

    Stundenlang macht er das nur, weil er bislang gelernt hat, dass du irgendwann nachgibst und das gar nicht durchhalten kannst. Er weiß, dass er seinen Willen mit genügend Bocken durchsetzen kann und das macht er dann natürlich auch.

    Bislang hat er nicht erfahren, dass du konsequent "bist". Dass du es versuchst ist nett, interessiert das Kind aber nicht, denn das Erfolgserlebnis - seinen Willen durchzusetzen - scheint er immer zu haben.

    Hi,
    sich querstellen und deutlich machen, was nicht passt ist eine Sache, aber dass dein Kleiner garnicht mehr raus kommt aus seiner Wut ist eine andere.
    Ich denke, er braucht da mehr Unterstützung als „konsequent zu sein“.
    Meine Freundin hat auch ein gefühlsstarkes Kind, sie stecken mitten in der Trennung zum Vater. Also eine sehr schwere Phase für dieses Mädchen. Wenn die Tochter einen Anfall hat, aus dem sie nicht rauskommt, „bonded“ sie sie auch heute noch mit 11. Es wirkt wohl. Sie hatte sich Hilfe geholt und das war ein Ansatz, der für die beiden passt.
    Will sagen, hol dir Hilfe.

    vlg tina

(24) 19.01.19 - 20:37

Und wenn du das abendliche Umziehen und Zähne putzen attraktiver bzw. spaßiger gestaltest? Durch lustige Lieder, witzige Geräusche beim Zähneputzen?! O.ä..

Ansonsten wirklich mal zum JA und dich bzgl.einer Familiengilfe informieren.

(25) 19.01.19 - 20:49

Hallo,

Ich kann das gut nachvollziehen.
Hier ist es ähnlich. Ich mache mittlerweile alles , was meine Nerven schont. Ob das pädagogisch wertvoll ist, weiß ich nicht, aber wir leben alle noch.
Ich putze Zähne vorm Fernseher und wenn das mit dem Umziehen gar nicht klappt, dann geht er eben so ins Bett. Wenn die Sachen nicht total dreckig sind ... so what ...
Gib ihm halt erstmal nur, was er essen mag. Und versuche nicht ihm was an anderes aufzudrängen .
.. Entspannt dich und ihn. Zwischendurch anderes probieren bzw anbieten.

Raus gehen ich mit meinem schon, aber einkaufen nicht mehr, seit er laufen kann ... geht nicht. Hehe!!

Und sonst ... wenn es bei euch vorher anders war, dann ist es doch wahrscheinlich, dass es wieder nur eine dieser blöden Phasen ist und ich hoffe, dass sie bald vorbei ist.

Drücker!!

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