Umgang mit übermüdeten knatschigen Kindern

    • (1) 29.06.19 - 23:25
      Einfachgenervt

      Hallo,
      ich habe zwei Kinder, 2 und 4Jahre alt.
      Leider fällt es Ihnen schwer zur Ruhe zu kommen, sie schlafen oft erst spät ein.
      Dementsprechend gibt es häufig Tage, an denen schlechte Laune herrscht. Es wird wegen jeder Kleinigkeit geheult/sich verweigert: anziehen, Zähne putzen, Haare kämmen, wer macht die Tür auf, es gibt nicht die 2.Süßigkeit an diesem Tag und kein 3.Eis....
      Es ist klar, dass Kinder oft frustriert sind und damit umzugehen lernen müssen. Weil eben nicht alles so ist/klappt wie sie wollen.
      Aber durch die Müdigkeit ist bei uns oft das Außmaß verheerend... es wird dann ständig gebrüllt und gestritten, auch gerne miteinander und meine Nerven sind am Ende und ich kann auch nicht mehr einfühlsam reagieren und sag sowas wie: selber Schuld, hör auf mit der Brüllerei, kann ich nicht mal 5min Ruhe haben?
      Ok, im Moment kommt noch dazu dass ein Kind etwas kränkelt, dass erklärt dann auch wieder einiges.
      Aber habt ihr Tipps wie ich dafür sorgen kann dass meine Kinder etwas ausgeglichener sind? Oder etwas mehr schlafen/Ruhe finden wenn sie sie brauchen?
      Lasst ihr die Kinder dann fernsehen/Handy spielen oder anderes? Wenn eben jedes "normale" Spielen in Frust ausartet weil die Stifte/Autos/Puppen nicht so wollen ...
      Erlaubt ihr ihnen mehr als sonst oder seid ihr erst recht streng a la: Wer sich nicht benehmen kann,...
      An guten Tagen haben wir kaum Probleme, aber an manchen Morgen merkt man schon dass es eine Katastrophe wird....
      Und sie werden ganz sicher nicht zu oft frustriert oder reglementiert von uns. Also daran liegt es bestimmt nicht.
      Unterzuckerung konnte ich jetzt heute z.B. auch nicht feststellen.
      Liebe ratlose Grüße

      • Also meine Kinder durften immer schlafen bei Bedarf.....
        Ganz einfach

        • (3) 30.06.19 - 09:23

          Ja meine Kinder dürfen auch immer schlafen wenn sie wollen. Leider schreien sie immer: Ich bin gar nicht müde!!! Statt sich mal auszuruhen. Das große Kind findet mittags leider gar nie mehr in den Schlaf, schläft z.B. auch nach 6Stunden Schwimmbad auf ner einstündigen Heimfahrt nicht im Auto ein:-(, also bei so Sachen wo alle anderen Kinder einschlafen und k.o. sind drehen sie dann eher auf:-(

          (4) 30.06.19 - 15:06

          Ja, wenn man das Glück hat, dass die Kinder sich freiwillig schlafen legen, wenn sie müde sind.

          Leider gibt es aber Kinder, die immer weiter powern, obwohl sie stehend k.o. sind und die sind dann irgendwann vollkommen übermüdet und mega quakig.
          Wir haben auch welche von der Sorte.

          • (5) 30.06.19 - 17:01

            Ehrlich gesagt waren meine Kinder nur in so einem Zustand wen wir als Eltern diese regelmäßig überfordert haben und keines zur Ruhe kommen konnte.
            Regelmäßigkeit und Ruhephasen können da Wunder wirken...

            • (6) 01.07.19 - 09:14

              Ja, das hilft sicherlich, aber es gibt Kinder, die nie so ausgeglichen sind, dass es so läuft, wie bei Deinen Kindern.

              Bei unserem Sohn (9) wissen wir mittlerweile, dass er dieses Träumer-ADS hat, womit die Kinder sich schlecht regulieren können. Der Unterschied zu den hyperaktiven Kindern ist lediglich, dass bei den Träumern die Unruhe innerlich ist.
              Zu viel Fernsehen und Handy machen es schlimmer, aber ohne ist es trotzdem nicht weg.
              Von dem ADS wissen wir aber erst, seit er 8 ist, und es Probleme in der Schule gab.

              Bei 2- und 4-jährigen Kindern ist das noch gar nicht feststellbar, aber die haben es in dem Alter trotzdem schon, wenn sie es haben. Das ist ja angeboren.

              Unsere Tochter (12) war schon immer ein Energiebündel, die meinte, sie verpasst was, wenn sie schläft. Bei ihr ist das kein AD(H)S, aber runter kam sie früher trotzdem schlecht.
              Sich selbst Entspannungsphasen gönnen, wenn sie sie braucht, kann sie erst seit ca. 1, 5 Jahren.
              Bei ihr vermuten wir, dass sie hochbegabt ist. Solche Kinder stehen wohl auch immer unter Strom.

              Aber auch das kann man bei kleinen Kindern noch gar nicht testen.

              Das ist nicht immer so einfach, wie es Eltern mit Kindern, wie Deinen, erscheint. ;-)

              • (7) 01.07.19 - 10:42

                Wir schreiben hier nicht über besondere Kinder,sondern über Kleinkinder die BEIDE durchdrehen weil es wahrscheinlich keine Struktur gibt....wer kommt in der heutigen Zeit schon bei der Aufklärung auf die Idee diese noch mit Elektromüll beruhigen zu wollen.
                Ich glaube nicht das es sich hier um Kinder mit „ Behinderung „ handelt.
                Ist nicht das Thema.
                Euch alles Gute

            (8) 03.07.19 - 12:55

            Das sagt natürlich eine Mutter die die anderen Kinder nicht kennen!
            Ich habe Zwillinge und wir machen alles zusammen. Mein Sohn geht schlafen wenn er müde ist überhaupt kein Problem. Meine Tochter hingegen weigert sich zu schlafen, egal wie egal was wir machen, schlafen ist bei uns jedes Mal ein Kampf.

            Also bitte Zeige nicht mit dem Finger auf andere und schmeiß nicht mit Wörtern um dich herum wie ruhephasen... du kennst die andere Seite nicht und kannst nicht mit gehobener Nase andere Mütter verurteilen. Sei dankbar dass du die unkomplizierten Kinder erwischt hast.

        (10) 01.07.19 - 08:28

        Lasst ihr die Kinder dann fernsehen/Handy spielen"


        Alleine diese Aussage zeigt wie hausgemacht das Problem ist,lasse die armen Kinder bitte wirklich zur Ruhe kommen,funktioniert sicher nicht mit Elektronikmüll.

        • (11) 02.07.19 - 22:47

          Das kannst du auch so nicht wieder verallgemeinern und grundsätzlich verteufeln.

          Meine Tochter neigt auch zu extremen Wutausbrüchen, sie scheint keinerlei Frustrationstoleranz zu haben. Das kommt nun gaaaaanz langsam durch sehr mühsame Konsequenz im Alter von 3.5 Jahren, dass sie nicht mehr für jedes Bedürfnis sofort losschreit, selbst wenn ich gewollt bin, sie zu erfüllen, es aber nicht per Fingerschnipp sofort bewerkstelligen kann.

          Manchmal weiß ich bei ihren Ausrastern ganz genau, dass nichts helfen wird, nicht austoben lassen, nicht spiegeln, nicht begleiten, nicht in den Arm nehmen, nicht ins Bett legen ob allein oder mit Begleitung, dann schreit sie ewig weiter und steigert sich noch unendlich hinein. Wenn ich sie aber packe, sie mit Nucki und Schnuffeltuch in mein Bett vor den Fernseher lege, ist sofort Ruhe, sie schaut kurz aufs Bild, beginnt zu saugen und ihr Tuch zu kneten und schläft in wenigen Minuten ein.

          Kannst mich für die Rabenmutter der Nation halten. Aber wenn mein Kind drüber ist, lasse ich es so sehr gerne runterkommen.

Hallo,

meine Kinder kommen beim Vorlesen gut zur Ruhe. Schon sehr lange, also so grob ab dem Alter deiner Kinder.
Außerdem war zum Beispiel CD hören ganz toll, um runterzukommen. Das ging so mit 2 Jahren los. Zuerst gab es Lieder CD's und etwas später dann auch anderes. Auch mein Sohn liebt CD's.

Insgesamt sind unsere Kids grad aber auch echt durch (5 und 7) . Sie schlafen abends spät ein, weil es zu warm ist und noch nicht dunkel etc.
Wichtig ist auch, dass du dir selbst kleine Auszeiten schaffst, mal 5 Minuten Ruhe oder auch ne halbe Stunde. Das solltest du langsam und nach und nach einfordern. Klappt bei uns aber auch nicht immer. An vielen Tagen aber wunderbar.
Schläft der Kleine denn noch? Kannst du dich mit ihm hinlegen und den großen z.B. CD hören lassen, einfach nur, dass beide etwas runterkommen?

Isabel

Was das Bettfertigmachen angeht: Da lasse ich fünfe grade sein, wenn unsere Tochter übermüdet ist. Auf Zähneputzen bestehe ich, alles andere ist in einer solchen Situation optional. Haare werden halt mal nicht gekämmt und dann schläft sie halt mal in der Kleidung vom Tag (sie trägt allerdings nur gemütliche Sachen, keine Jeans oder so).

Wenn das allerdings eher der Normalzustand ist, würde ich das anders lösen. Eventuell hilft es ja, wenn sie sich früher bettfertig machen. Wenn sie noch nicht so drüber sind. Und danach darf noch gespielt werden.

Fernsehen (bzw. Netflix und YouTube) gibt es bei uns abends eher nicht. Da schläft unsere Tochter schlechter ein, bzw. hat Probleme runter zu kommen. Selbst, wenn sie müde ist - irgendwie setzt sie das unter Strom.
Wenn das bei deinen Kindern anders ist, spricht da generell natürlich nichts gegen.

Vielleicht wäre es auch gut, nachmittags dann was zu unternehmen (und da reicht auch schon der Spielplatz gegenüber). Bei uns hebt das meist die Stimmung und führt zu deutlich weniger Konflikten/Frustrationsanfällen. Zu Hause gibt es dann nur noch Abendessen, fertig machen und ab ins Bett. Ab morgen wird es zumindest hier nicht mehr so heiß, da kann man das wieder gut machen :)

"Aber habt ihr Tipps wie ich dafür sorgen kann dass meine Kinder etwas ausgeglichener sind? Oder etwas mehr schlafen/Ruhe finden wenn sie sie brauchen?
Lasst ihr die Kinder dann fernsehen/Handy spielen"

Die Kinder sind 2 und 4? Ich würde generell wert auf einen festen Rhythmus legen. Damit fahren die meisten Kleinkinder gut. Feste Essenszeiten, Ruhezeiten (und nein, dazu zählen bei mir sicher nicht TV oder Handy #kratz). Statt Ganztagsausflug lieber vormittags Routine, die 2 auch mal trennen, Mittagessen in Ruhe und dann erst am Nachmittag für 2 Stunden zum Badesee.

Liebe Grüße

Meine braucht sehr wenig Schlaf. Auch früher schon.

Umso wichtiger sind Ruhepausen. Geschlafen werden muss nicht.
Ausgeruht aber schon.


Reizarme Umgebung, zusammen kuscheln,
Energiesparmodus - für alle.

Hey,
Meine kleinste (2J9M) ist momentan dabei sich an den meisten Tagen den Mittagsschlaf abzugewöhnen, leider kommt es durch Wetter und Anstrengung durchaus vor, das sie zwischen 16 und 18 Uhr irgendwann total übermüdet ist, deswegen dann natürlich am weinen ohne Ende bis sie schließlich einschläft und für die nächste Stunde nicht wach zu bekommen ist. Die Abende ziehen sich dann für mich daher dann bis meistens Mitternacht, vorher schläft sie dann nicht mehr. Ich bin dann durchaus auch sehr genervt ;-)


LG

Leider produzieren Eltern oft so ein Verhalten bei Kindern..
Vielleicht den Alltag mal überdenken?

(18) 30.06.19 - 21:56

Danke für eure Antworten. Ich schreib jetzt mal so für alle eine Antwort. Ja also vermutlich habt ihr mit dem Rhythmus recht. Mein großes Kind konnte jetzt 3 Wochen nicht in den KIGA (KiGA war zu und dann waren wir im Urlaub), das Kleine war erst krank und dann auch mit uns im Urlaub, darum ist uns die Routine natürlich etwas abhanden gekommen. Und vielleicht haben wir wirklich etwas zu viel Programm im Urlaub gehabt. Dann hoffe ich mal dass es wieder besser wird.
Ja vorlesen klappt so mittelmäßig, Bücher die beide mögen muss ich rausfinden und dann gibts erstmal Gerangel, wer wo sitzt und wer Umblättern darf... usw. Hörspiele liebt das große Kind und hört sie gern an, das schwierige ist nur dass sie nur ein Kinderzimmer haben und spätestens wenn das kleine Kind dann irgendein Spielzeug vom großen nimmt gibts Gebrüll und Geheul.... (normalerweise einigen sie sich gut und haben einen vernünftigen Umgangston aber bei Übermüdung eskaliert es eben andauernd.)
Also ich werde dann tatsächlich mal versuchen etwas weniger Programm zu machen und mehr Struktur und Routine.
Danke für eure Tipps.

(19) 01.07.19 - 08:46

Hallo,

es gibt Kinder, die von alleine nicht runter kommen, sondern immer weiter powern bis sie völlig am Ende und nur noch quakig sind.
Das Problem kennen wir auch.

Woran das liegt, ist die Frage. Unser Sohn (9) hat leichtes ADS (also die Träumer-Variante). Damit können die Kinder sich schlecht regulieren.
Unsere Tochter (12) hat aber nur sehr viel Energie und hielt Schlafen schon immer für Zeitverschwendung, weil man da ja etwas verpassen könnte, aber in den Bereich ADHS geht das bei ihr nicht. Eventuell ist sie hochbegabt, aber ob das etwas damit zu tun hat? #kratz

Sinnvoll ist bei solchen Kindern jedenfalls ein geregelter Tagesablauf mit einer Ruhephase mittags und die Kinder abends immer um die gleiche Zeit ins Bett packen.
Davor sollte nicht mehr ferngesehen oder an elektronischen Geräten gespielt werden. Als unsere Kinder klein waren, war auch Baden schlecht. Irgendwie hat sie das aufgepuscht, anstatt sie zu beruhigen, wie ja immer gesagt wird.
Manche Kinder drehen durch Süßigkeiten auf. Das kenne ich zwar nicht von unseren, aber von anderen Kindern.

Worauf man auch achten sollte, ist, dass die Kinder nicht jeden Tag Verabredungen, Besuche mit den Eltern, Hobbies oder Attraktionen anderer Art haben. Auch das ist anstrengend für die Kinder. Die brauchen Tage, wo nach dem Kindergarten nichts mehr stattfindet.

Man darf übrigens nicht danach gehen, wie viel Schlaf andere Kinder brauchen. Das ist individuell. Dazu, dass unsere Kinder schlecht runter kommen, brauchen sie auch noch mehr Schlaf als viele Gleichaltrige.
Das ist eine super Kombination! #schwitz

Das 2-jährige Kind würde ich auf jeden Fall noch zu einem Mittagsschlaf hinlegen. Bei dem 4-jährigen wird das wahrscheinlich nicht mehr klappen. Das Kind sollte sich aber zumindest ruhig hinlegen und ein Hörspiel hören, oder Du liest ihm vor.

Fernsehen und Handyspiele usw. sind keine Beschäftigung, bei der die Kinder entspannen. Im Gegensatz zu Erwachsenen fiebern die Kinder da voll mit, zumindest, wenn sie noch klein sind.

Wenn es dazu gekommen ist, dass die Kinder vor Übermüdung nur noch quaken, ist es sinnvoll, den Tag möglichst ruhig zu gestalten.
Mehr zu erlauben ist, zumindest bei unseren Kindern, nie eine gute Idee gewesen. Die haben daraus schon als kleine Kinder eine Regelmäßigkeit abgeleitet, die sie später immer wieder eingefordert haben. #schwitz

"Und sie werden ganz sicher nicht zu oft frustriert oder reglementiert von uns. Also daran liegt es bestimmt nicht."

Das ist nicht die Lösung für Probleme mit den Kindern.
Kinder, die einen festen Rahmen haben und auch öfter mal frustriert sind, weil sie auf Grenzen treffen, sind letztendlich ausgeglichener, als Kinder, wo die Eltern ständig nachgeben.

Wenn kaum Grenzen da sind, bohren die Kinder immer weiter, bis sie welche finden. Das gehört zu der normalen Entwicklung eines Kindes. Die sind dann nicht zufrieden und sagen, super, ich darf alles.

Noch schlimmer sind Eltern, wo die Grenzen ständig wechseln, wie Fähnchen im Wind, weil die Eltern eigentlich schon welche setzen wollen, aber Angst vor heftigen Reaktionen der Kinder haben und dann doch nachgeben.
Solche Kinder sind vollkommen verunsichert. Für die Eltern bedeutet das, dass die Kinder immer testen, ob die Grenze gerade da ist, oder nicht und im Zweifel noch eine Schippe Gebrüll drauf legen. Danach haben Mama und Papa ja letztes mal auch pariert.

LG

Heike

Hier erlebe ich es in der Nachbarschaft so, dass Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter länger wach sind als unser 13jähriger der um 21.30 in der Woche ins Bett geht. Im Kindergartenalter gab es hier noch nicht viel Tv etc. Abends würde vorgelesen und dann würde geschlafen ca 20 Uhr. Da war unser Kind kaputt und müde vom draußen spielen. Wir sind immer wieder erstaunt, wie lange manche Kinder im Garten toben die dann um 7.00 Uhr in den Kindergarten gebracht werden und dann den ganzen Tag powern sollen und auch am Wochenende nur Programm haben.

Streitereien, Zickereien und Heultage kenne ich bei meinen beiden, 2 und 5, auch, aber nicht wegen Übermüdung, außer beim Übergang von 2 auf 1 Tagesschläfchen oder nach dem Wegfall des Mittagschlafes. Da mussten wir ein paar schlechte Tage überbrücken. Ansonsten sind unsere Kinder tatsächlich nie übermüdet. Wir haben aber auch von Anfang an mehr als konsequent auf feste Schlafenszeiten geachtet, die sich in den 5 Jahren höchstens 3 Mal in Ausnahmefällen (wie zum Beispiel Stau oder an Silvester) um maximal 1 Stunde verschoben haben. Ich unterwerfe alles den gewohnten Schlafenszeiten und lege Termine ganz bewusst so, dass sie nicht mit den Schlafenszeiten kollidieren. Bei uns gibt es auch kein längeres Aufbleiben am Wochenende und selbst im Urlaub sind unsere Kinder zu den selben Zeiten wie zu Hause im Bett (und wir gehen alleine mit Babyphoneapp zum Essen, eh viel schöner). Von daher haben wir nie übermüdete Kinder. Sie funktionieren wie ein Uhrwerk (außer natürlich bei Krankheit oder sonstigen Schmerzen, die den Schlaf stören). Sie sind um halb 8 super müde und kommen ins Bett. Die Große steht um 6 Uhr auf, der Kleine um 7 halb 8 Uhr. Schon immer. Früher sind wir belächelt worden, dass wir uns von den Schlafenszeiten so „gängeln“ lassen. Heute beneiden uns unsere Freunde um den zuverlässigen Schlaf unserer Kinder. Natürlich will ich dir nicht unterstellen, dass du nicht genau so auf feste Schlafenszeiten achtest. Das weiß ich ja nicht. Aber vielleicht liegt hier der Knackpunkt.

  • So haben wir es auch gemacht und tatsächlich auch wir hatten nie Probleme.. Konsequenz und Struktur halten wir nach wie vor durch auch in der Schule und so klappt es hier gut und auch wir würden belächelt

(23) 01.07.19 - 23:25

Das eine ist "ich muss nur lange genug schreien und die mama nerven, dann darf ich fernsehen, Mama macht ja eh nix"

Das andere ist "ok, wenn ich ausraste, bekomme ich etwas nicht, mama ist konsequent"

Was du möchtest, musst du wissen.

Die 2 sind noch nicht zu groß um eine regelmäßigkeit zu lernen und auch nicht zu klein für Konsequenzen (kindgerecht natürlich!)

Wie wäre es denn wenn ihr euch zusammen einmal zeit nimmt und am Tag etwas ausruht, buch vorlesen, Hörbuch...

In dem Alter Handy spielen? Nö gab es bei uns nicht. Vielleicht mal 15 Minuten fernsehen dass war es dann aber auch. Wieso sind sie den dauernd übermüdet?

Gabi

Ich würde es gar nicht zur Übermüdung kommen lassen. Gerade abends, dann lieber ne Stunde eher (ohne Gezeter) bettfertig machen und notfalls dann noch was ruhiges spielen/lesen. Mittags ne Auszeit einführen, z.b. Mit Musik / Hörspiel...

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