Meine Kinder wollen nicht aufräumen.

Meine Kinder 8 und 4 machen im ganzen Haus ein Chaos. Ich bin 28 Jahre und fialleiterin in einer Metzgerei mein Arbeitstag endet meist so auf 20:30 Uhr und dann komm ich heim und jeden Tag auf neue Chaos. Ich stelle mich dann meist hin und putze bis 0:30uhr aber der Tag fängt ja schon um 5 Uhr wieder an. Es zährt an den Nerven. Ich hab schon alles versucht mit lieben Worten, mit Belohnungen, zusammen helfen, schimpfen und auch Zimmer leer räumen es klappt nichts. Was kann ich tun? Helft mir bitte

Hat das jetzt erst damit angefangen? Was sind das für Sachen, die rumfiegen?

Wo ist der Vater?

Wer ist denn bei ihnen, bis du nach Hause kommst?
Unsere Kinder müssen immer ihre Spielsachen wegräumen, bevor sie ein neues Spiel anfangen, so kommt es meistens erst gar nicht zu einem richtigen Chaos. Da muss man halt hinterhersein. Sprich das mal mit der Person ab, die bei deinen Kindern ist, wenn du arbeitest.

Wir versuchen immer ihnen zu erklären, dass es gefährlich ist, wenn man auf das Spielzeug tritt. Hatte einmal den Erfolg, dass unsere Kinder eine Weg in ihr Chaos geschaufelt haben ("Guck, Mama, jetzt können wir zur Toilette gehen, ohne zu stolpern" 😅 ). Bei Nummer 2 hat es geholfen, als ich einmal seinen Playmobilhubschrauber zertreten habe, weil ich ihn nicht gesehen habe.

Wir versuchen immer, das Aufräumen mit spielen zu verknüpfen: Dann müssen sie gegeneinander aufräumen und wer schneller fertig ist gewinnt. Oder sie dürfen nur auf einem Bein hüpfen, oder dürfen die Sachen immer nur 5 Sekunden in der Hand halten. Oder jeder darf bestimmen, was der andere als nächstes wegräumen muss (Kuscheltiere, Lego...). Oder "ich sehe was, was du nicht siehst" und der Gegenstand muss weggeräumt werden. Dadurch wird es auch für sie spannender.
Wenn gar nichts mehr geht, drohe ich damit, alles wegzugeben. Seit ich einmal einen großen Sack Spielzeug an das Flüchtlingsheim gespendet habe, fangen sie spätestens an, wenn ich den Müllsack und die Schneeschaufel hole😅

Und ausmisten! Wir räumen immer wieder die Spielsachen in Kisten und auf den Dachboden. Wir tauschen auch regelmäßig durch. Dann haben sie für ein paar Wochen nur die Carrera, dann kommt die auf den Dachboden und sie haben für ein paar Wochen Dominosteine... So bleiben die Spielsachen länger besonders und es ist weniger Kram da, den sie in der Wohnung verteilen können.

Ein bisschen Unordnung gibt es hier aber immer, da mecker ich dann auch nicht.

Der, der nachmittags zu Hause ist, muss mit den Kindern gemeinsam aufräumen/es ihnen beibringen.
Natürlich helfen die kleinen da nur ein bisschen ;-)
Derjenige kann auch einmal Durchsaugen und sich ums Essen kümmern.
Der Rest bleibt liegen.
;-)
Und wird am WE gemeinsam gemacht.

Bei uns hilft auch nur zusammen, mit einem Erwachsenen aufräumen.

Guten Morgen,

ich kann deinen Unmut verstehen.

Unsere Tochter (2,5) räumt immer das Spielzeug auf, mit dem sie gerade gespielt hat und nimmt erst dann ein neues. So wird es bei uns auch in der Krippe beigebracht und das hilft uns auch als Eltern.

Wenn einmal was liegen bleibt, dann machen wir einen Wettkampf daraus. Wir helfen ihr natürlich.

Bei uns wird auch, wie jemand anderes auch schon geschrieben hat, regelmäßig das Spielzeug ausgemistet. Sie hat momentan ihre Bügelperlen und Malsachen liegen, weil ihr das Spaß macht.

Vielleicht solltest du auch mit der Betreuungsperson sprechen, dass sie da etwas mehr darauf achtet. Kann ja nicht sein, dass du jedes Mal nach der Arbeit noch aufräumen musst.

LG Wowhexe mit kleiner Hexe (2,5) an der Hand und kleinen Rabauken (34+4) im Bauch

Wer ist denn bis 20.30 bei den Kindern wenn das Chaos entsteht?

wer ist denn tagsüber bei den kindern???

DERJENIGE ist für die ordnung in der Wohnung verantwortlich....und dafür da den kindern spielerisch aufräumen bei zu bringen.

4 und 8 jährige können mit hilfe Ordnung halten.

wo ist also überall in der Wohnung so ein derartiges chaos das du bis nachts putzen musst????

Mein Zaubermittel: Spielzeug nur im Kinderzimmer. Sie dürfen damit nicht den Rest der Wohnung betreten. Somit bleibt das Chaos erstmal in deren Zimmer. Abends, eine halbe Stunde bevor es ins Bett geht, sag ich Bescheid und dann wird aufgeräumt. Erst dann gibt es eine Geschichte. Und wenn getrödelt wird, wird die vertrödelte Zeit einfach abgezogen. In der Zeit, in der die Kids aufräumen, räume ich den Rest der Wohnunng auf und wir werden gemeinsam fertig. Wenn die Jungs im Bett liegen, koche ich für den nächsten Tag. Wenn du erst um 20.30 nachhause kommst. hast du doch sicher vormiitags Zeit, warum also putzt du bis in die Nacht?

bei uns auch so....spielzeug nur im zimmer!

Super oder? Nirgends im "öffentlichen Besucherbereich" liegt was rum. Ich liebe es, dass die Wohnung jederzeit vorzeigbar ist. Und das wichtigste: Keine fiesen Legosteine unter meinen Füßen:D:D

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Sind die Kinder denn allein zu Hause, während du auf der Arbeit bist? Bist du jeden Tag von 5 Uhr bis 20:30 auf der Arbeit? Gibt es einen Vater oder ein Kindermädchen?

Du putzt oft 4 Stunden nachts?

Vom Nachmittagsdienst bin ich gegen 21 Uhr zu Hause. Nie im Leben würde mir da noch putzen in den Sinn kommen.
Nachmittags ist entweder mein Mann oder ich daheim. Abends wird aufgeräumt, wenn wir nicht grad mal ein Auge zudrücken.
Da führt kein Weg daran vorbei.

Als ich Kind war hatte ich eine Freundin (Einzelkind) Ihr Vater war Fernfahrer Mutter saß ganztags in einem Büro.Sie war viel allein und so waren wir vielen Freunde immer bei ihr.
Wenn da 5-6 Kinder allein in einer Wohnung sind sieht es immer mal aus zumal weder Sie noch wir aufgeräumt haben. Auch weiß ich noch das wir mal bei ihrer Mutter den Kleiderschrank geplündert haben und verkleiden gespielt haben. Auch wenn wir das alles wieder aufgeräumt haben hat Sie es gemerkt.
Wir waren damals alle so ca 6-9 Jahre.

Als ich später mal wieder zu ihr bin (waren nur bei Regen drinnen)waren alle Türen außer ihr Zimmer und das Bad verschlossen.Im Flur stand eine Kanne mit Tee und 2 Tassen.
So mussten wir uns in einem Zimmer aufhalten und die Wohnung blieb sauber ;-)

Es gibt ein Kind auf dieser Welt respektive einen Menschen auf dieser Welt, der freiwillig aufräumt?

Das ist mir neu

Es gibt niemals so viel Krach, wie wenn man aufräumen muss. Natürlich gibt es so viele Ansätze wie wir räumen zusammen auf oder haben ihr dürft erst mit Spielzeug B spielen wenn Spielzeug A aufgeräumt ist oder ihr dürft irgendetwas tolles erst machen wenn das Zimmer aufgeräumt ist oder oder oder oder oder letztendlich ist es aber ein Kampf.

Ehrlich gesagt räumen meine wirklich ohne Probleme und Diskussionen auf. Krach gab es wirklich selten. Ich kann mich eigentlich an keine Situation erinnern...höchstens mal ein kurzes Gemecker. Einmal mussten die Freunde das Zimmer kurz verlassen, weil mein Sohn schnell aufräumen wollte, damit das Chaos endlich beseitigt ist und man wieder Platz zum spielen habe😂😂😂

In dem Fall würde ich mir extreme Sorgen um mein Kind machen

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Wenn meine in dem Alter so lange alleine wäre, wäre hier auch Chaos!

Ist eine erwachsene Person zur Aufsicht dabei, würde ich mit dieser Person absprechen, dass bestimmte Bereiche zum Spielen tabu sind!
Im Kinderzimmer ist es mir nach langen Arbeitstagen egal. So lange nichts schimmelt und keine Lebensmittel darin landen, ist es mir egal.

Da reicht aufärumen einmal die Woche, gemeinsam. Abends muss nur eine Schneise zum Bett frei sind und gut ist.


Bei Betreuung außerhalb stellt sich die Frage nicht.
Wo niemand ist, kann niemand Chaos machen :-p
Abends gilt dann: spielen ja, Bereiche x und y.


Auch wenn ich wegen Unorgansiation schon meinen eigenen Dreck weg machen muss und mich mehr anstrenge, weil ich es nicht sofort gemacht habe .....

Mir würde aber nicht im Traum einfallen bis um 0:30 Uhr noch zu putzen!
Wäre es nötig, würde ich mir meine (Des-)organisation mal kräftig genauer ansehen und ein paar Grundregeln deutlicher durchziehen.

Meinem Kind gegenüber und mir gegenüber. Das spart Arbeit.

Ich kann mir kaum vorstellen wie euer Familienleben überhaupt funktioniert. Bist du allein für die Kindererziehung und das Putzen zuständig? Wie kann es sein, dass du 5 Uhr aufstehen musst um zur Arbeit zu kommen und kommst erst um 20:30 Uhr wieder Heim? Vielleicht fehlen mir da auch einfach ein paar Informationen von dir, aber Erziehung zur Ordentlichkeit braucht halt auch Zeit und nach dem was du geschrieben hast, frage ich mich ob du diese Zeit hast. Gibt es jemand der mit anpackt?

Mein ältester Sohn ist auch 4. Nicht mal er schafft es alleine aufzuräumen. Er kann sich nicht alleine organisieren. Selbst Ansagen, dass er bis heute Abend aufgeräumt haben soll sind zu unkonkret. Ich muss ihm einen Zeitpunkt sagen, an dem wir alle zusammen aufräumen. Es ist ein fester Bestandteil in unserem Tages- und Wochenablauf. Das Kinderzimmer müssen sie nur einmal die Woche aufräumen. Küche, Bäder und mein Schlafzimmer sind spielzeugfreie Räume und in der Wohnstube räumen wir vor dem Abendbrot alle Sachen zusammen weg.

Die Frage ist ja, wie man das umsetzt. Bei uns hilft es meistens schon, wenn man es zusammen macht. Meine Kinder schauen noch gern den Sandmann. Wenn sie bummeln oder gar nicht mitmachen, dann werden wir nicht rechtzeitig fertig und verpassen den Sandmann. Wenn sie schneller sind, dürfen sie den Fernseher schon früher anmachen.

Aber es ist schon auch ermüdend. Ich hab mal gehört, dass es 6 Wochen dauert um Angewohnheiten zu ändern. Die festen Aufräumzeiten zu etablieren hat bei uns auch so lange gedauert. Ich musste immer wieder drängeln, immer wieder dagegen halten und trösten, wenn der Sandmann dann leider schon vorbei war. Von alleine läuft hier jedoch immer noch nichts.

Meine Mutter hat damals alles in einen Sack geräumt und vor die Tür gestellt. Ab da habe ich immer aufgeräumt.

Sind die Kinder bis am Abend alleine?