Kind hält absolut nichts vom lernen- keinen Bock!!

Hallo Zusammen,

ich bräuchte mal bitte einen Rat oder Anregungen, wie ich mit meinem 11 jährigen umgehen soll.
Er hält absolut nichts vom lernen, Hausaufgaben werden schnell schnell gekritzelt.
Die neue Schule gibt vor, eine Stunde am Schreibtisch, erst Hausaufgabe, rest lernen.
Oftmals schreibt er nicht alle Hausaufgaben auf, oder so kritzelig, dass er die selbst nicht lesen kann.
Aktuell und in der Grundschule schon, verschweigt er angekündigte Klassenarbeiten und Tests.
Gerade hat er eine 5 mitgebracht, gab zu nicht gelernt zu haben und meckerte und motzte, als ich sagte, dass die Lernzeit erweitert wird. Allerdings sitzt er nach Diskussionen motzend und fluchend am Schreibtisch es kommt nichts bei rum.
Er schreit mich an, ich nehme ihm sein halbes Leben mit lernen weg, usw.
Unten lernen ist schlecht, da ein Säugling da ist, welches zur Zeit viel weint und es sind noch ein 2,8 jähriger und eine 1,7 jährige da...

Ich nicht mehr weiter...

Ach so, erster Elternsprechtag:
Er lenkt Kinder ab, baut Türmchen mit Stiften und macht generell nicht...

Könnt ihr mir Rat und Anregungen geben??

Liebe Grüße

Ach je, ich habe hier auch so einen Kandidaten. Eigentlich ein schlaues Köpfchen, nur absolut schuluntauglich....fing auch in der GS an, sein Mäppchen war so voll gekritzelt, wie meins in der Oberstufe, weil er sich sooo gelangweilt hat.
Inzwischen steuert er einen miesen Hauptschulabschluss an und seine Lehrer sind sich einig, dass das eigentlich nicht nötig wäre. Aber ich habe mich schon die GS Zeit über aufgerieben und die erste Zeit auf der weiterführenden Schule und irgendwann hatte ich den Papp auf--ich habe schließlich noch 2 weitere Kinder, die ihre Mutter brauchen. Also lasse ich ihn machen, ich habe die Hoffnung, dass es bei ihm dann irgendwann später mal klick macht, wenn er ein Berufskolleg besucht. Weil praktische Sachen macht er gerne, er arbeitet auch gerne und ist im Endeffekt "lebensfähiger" als sein großer Bruder, der in der 11. Klasse eines Gymnasiums ist. Nur Mathe, Deutsch, Englisch und Co. hasst er wie die Pest...#zitter

Vielen Dank für deine Antwort.
"Schön", dass ich nicht alleine damit bin.
Ja, in der GS war es auch schon so.
Echt anstrengend und emotional Chaos pur..

Da ich einen solchen auch hatte, kann ich Dir nur eine Erziehungsberatung empfehlen. Kann nämlich auch gut sein, dass er sich wegen der kleinen Kinder um sich rum ziemlich benachteiligt fühlt á la "alle tanzen nur um die Kleinen rum und ich muss nur lernen lernen". Das wird er Dir gegenüber nie zugeben, vielleicht kriegt eine Erziehungsberatung raus, was bei ihm los ist.
Viele Jahre später ging mir das auch so durch den Kopf, dass mein Sohn neidisch auf die Aufmerksamkeit war, die seine Schwester aufgrund von zwei schweren Skolioseoperationen brauchte. Es war nicht zu ändern, man kümmerte sich auch soviel wie möglich um ihn, die Zeiten gingen ja auch vorbei - aber auch der Erziehungsberater kam da nicht bei ihm durch. Schwierig, wenn sich so eine Überzeugung mal eingenistet hat. Bitte geh zu einer Beratung, das kriegst Du alleine kaum hin, dafür beanspruchen Dich die Kleinen zu sehr. LG Moni

Vielen Dank für deine Antwort.
Kann ich so nicht sagen, das Verhalten war vor seinen Geschwistern schon.
Und eine Äußerung kürzlich war, mein leiblicher Vater geht nicht arbeiten, bekommt Geld und hat ein Auto...ich war mundtot...

Ich habe schon oft versucht nur Zeit für ihn zu haben. Doch da wollt er nicht, hatte anderes vor, oder kam, wenn ich am saugen, putzen oder kochen war...
Zu einer Beratungsstelle wollt ich sowieso gehen..

Liebe Grüße

Die Beratungsstelle hilft Dir auch, Argumente auf solche Sprüche zu finden und wie ihr ein Management findet, dass ihr mal Zeit miteinander habt. Bei mir blieben nur die Wochenenden, ansonsten waren wir ja alle ganztags weg.
Mich mundtot zu machen, hat noch kein Kind geschafft ;-) aber meine Tochter war auch schon oft genug baff, was ihre Tochter so raushaut, die ist aber 13 und hat die Klappe ganz klar von der Oma geerbt #schwitz
Deinem Sohn hätte ich gesagt, wenn er erwachsen wäre, dürfe er gerne als Schmarotzer und Tagedieb leben, wenn er sich damit wohlfühlt, aber so lange ich das zu entscheiden habe, definitiv nicht - weitere Diskussionen sinnlos. Auch meine Enkelin weiß genau, wie lange sie mit mir diskutieren kann - und wann sie dann besser still ist #cool
Diese verflixte Mischung zu finden von Verständnis aber auch Konsequenz, war bei meinem Sohn auch das grösste Problem, deswegen ging ich ja auch nicht nur zu einer Beratung sondern habe ein paar Berater verschlissen.
LG

1. will er nicht oder kann er nicht
2. nicht die Menge macht's sondern das WIE


Welcher Lerntyp ist er?
Schreibt die Schule wirklich vor, dass die Zeit am Schreibtisch zu verbringen ist?
oder wird gemeint, dass in der Zeit gelernt werden soll?


Ich bin visueller Lerntyp. Das heißt, mir helfen andere Techniken.
Mein Kind lernt komplett anders. Was mir hilft, bringt ihr - NICHTS
Was ihr hilft, bringt mir - NICHTS


Methoden können sein (je nach Lerntyp) bspw. Vokabeln, Formeln etc.

- Bilder, Grafiken: zeichnen, ansehen
- laut vorsagen
- auf Tonband aufnehmen und auf dem Bettliegend anhören (hat eine Freundin effektiv gemacht)
- Ball zu werfen und aufsagen
- Schulstoff anderen erklären

- beim Ball werfen jemandem erklären
- laut wiederholend durch den Flur gehen
- selbst aufschreiben und dabei jemandem erklären

usw.

Wenn er NICHT KANN, Gespräch mit Lehrern suchen.

Warum baut er Türmchen?


Bei mir weiß ich es
- ADHS
- durch Bewegung bleibt das Hirn aktiver
- Unterforderung durch HB
- Überforderung durch Lücken wegen ADHS
- visueller Lerntyp: jeder Turmtyp ist mit dem Lernstoff verknüpft.

Baue ich heute aus Langeweile und ohne Medikament mal wieder ein Türmchen, dann fällt mir der Schulstoff von vor 20 Jahren wieder ein.
Welcher Schulstoff das ist, hängt von den Bausteinen des Türmchens ab #schwitz


Bild + Information = Gehirn ruft es ab #winke

Lehrer habe ich damit zum Wahnsinn getrieben und mich damit auch. Ich wollte keinen Ärger bekommen!

Ohne habe ich aber den Schulstoff nicht hinbekommen und trotzdem Ärger wegen schlechterer Noten #schwitz


Bei einer Freundin war es nur Unterforderung. Ab Studium wurde es besser.
Nur was sie schlauer und baute so, dass es niemand mitbekam.

Beim Kind einer Freundin war es Überforderung. Ohne ADS.
Das anfangs nicht mitkommen, wurde zu Lücken, Lücken zu Frust, Frust zu Ärger und selbst-Ärger

das führte zum Abschalten.
Irgendwann auch zum unbewussten Provozieren und sich für dumm halten.

Wiederholen UND Lerntypberatung UND Lücken schließen, brachte dann Erleichterung. Vor allem für's Kind.
UND eine passende Brille! Das kam durch Zufall bei der Lerntypberatug heraus. Das Gehirn kann gut kompensieren, irgendwann aber nicht mehr.


Finde raus was los ist und unterstütze dort, wo die Ursache liegt.

Druck macht Angst und Frust, Frust führt zu Abwehr, Abwehr zu noch mehr Problemen.



Auch Nachhilfe oder Hausaufgabenbetreuung kann erst mal den Druck rausnehmen.
NICHT weil er dumm ist

sondern weil es manchmal einfacher ist, NICHT mit Verwandten zu lernen.
Für ihn selbst kann es eine Chance sein, mit jemandem "fremden" über SEINEN Frust zu reden oder zu zu lassen, Unterstützung zu finden.

Auch weil so frischer Wind, andere Methoden rein kommt und er merkt, es geht ja doch.
Darauf ist es dann leichter aufzubauen und selbst wieder Motivation zu entwickeln.

P.S.

der Grundschule war egal, ob die Kinder die Hausaufgaben am Schreibtisch, am Küchentisch, auf dem Bett oder auf dem Boden machen oder Vokabeln beim Ball spielen draußen lernen

Wichtig war nur
- Eltern stellen ein geeignetes Arbeitsumfeld bereit
- Eltern stellen die Zeit bereit
- Eltern unterstützen das Kind z.B. wenn sie einen Lerntyp erahnen auch mit anderen Methoden

- die Hausaufgaben werden gemacht
- einigermaßen ordentlich
- Lehrer bekommen durch die Hausaufgaben eine Rückmeldung, ob es nicht verstanden wurde.
Wenn das Kind es nicht verstanden hat, sollte es das so ins Heft schreiben:
Beweis: das Heft und Stift wurden rausgeholt
Noch besser: das Kind formuliert eine Frage zu dem Thema, das zeigt, dass es sich damit befasst hat.

An der weiterführenen Schule ist es ähnlich.

Den Arbeitsplatz stellen die Eltern zur Verfügung und sollten ein Auge darauf haben, Rhyhtmus schaffen etc.
Wie das Kind für sich selbst sinnvoller lernen kann, sollte soweit machbar unterstützt werden (sofern keine anderen Schäden entstehen wie Haltung)

Ich gehe mal davon aus, dass dein Sohn das Know how hat und einfach nur nicht will.
Kurz um, wenn er nicht will, dann will ich auch nicht. Sprich Freunde treffen und Freizeitaktivitäten würde ich komplett einstellen.
Wenn er die HÜ hinkritzelt, dann dürfte er sie so oft wieder schreiben bis sie lesbar ist.
Sorry, aber ich wäre da rigoros streng bis er endlich gerafft hat, dass gewisse Dinge einfach gemacht werden müssen.
Sein Vater mag vielleicht arbeitslos sein und Auto und Geld haben. Dann klär deinen Sohn mal über Sozialschmarotzer auf, die anderen auf der Tasche liegen und eventuell noch Hartz IV mit Schwarzarbeit aufbessern.

Vielen Dank für deine Antwort.
Ja, er will wirklich nicht.
Sagt er auch selber.
Und das mit seinem leiblichen Vater, da hab ich ihm natürlich später noch einiges zu gesagt.
Ist ihm egal.
Dann zu den Noten, Ausbildung, Job- "warum gibt es Schule, Noten, Ausbildung?, ist doch scheißegal, jeder soll doch machen was er will!"
Mein Mann (mein Sohn nennt ihn Papa), hat auch oft ihm versucht zu erklären, dass auch er auf seiner Arbeit Dinge machen muss, die er doof findet-aber eben gemacht werden müssen.
Oftmals Schulter zucken und gefluche.
Gestern, als er von der 5 die Berichtigung machen sollte, konnte er wieder zwei Fragen nicht beantworten. Die Lösung stand in einem Text, den die Kinder lesen mussten.
Er behauptete felsenfest, er hätte ordentlich gelesen, es steht nicht drin.
Ich habe mir das Buch geben lassen, mich hingesetzt und alles gelesen.
Natürlich habe ich die Lösung gefunden.
Er wollte, dass ich ihm das sage, habe ich natürlich nicht, sondern ihn nochmals lesen lassen.
In einem Tempo hat er "gelesen" , Lösung natürlich nicht gefunden, rumgeschrien, weil ich ihm die Lösung wieder nicht gesagt habe. Nach insgesamt 2 3/4 Stunden, hat er die Aufgabe lösen können.
Dann andere Situationen, ich möchte mein Kind nicht als dumm abstufen..
1 Beispiel von vielem....
Er ist im DLRG, in den Ferien ist kein Training.
Er hat mich vorgestern gefragt, ob noch schwimmen ist, ich sagte nein, erklärte ihm (was beim Training vom Trainer ebenfalls gesagt wird), dass jetzt schon geschlossen ist, da die Becken gereinigt werden.
Er fragte dann, wann wieder schwimmen ist-er geht seit fast 5 Jahren zum Training, da waren schon ein paar Ferien bei-ich sagte dann, er solle mal überlegen. Er meinte wenn der Winter vorbei ist.
Ich sagte, was habt ihr denn bald??
Er sagte Weihnachten.
Ich meinte ja, Weihnachten ist bald, ich meinte eure Ferien!
Ach so, ja nach den Ferien.
Dann fragte ich ihn, wann denn der Winter vorbei ist- Antwort- im Mai ...
Ich fragte ihn, zu welcher Jahreszeit der Mai gehört...seine Antwort ist März....soooo viel habe ich ausprobiert um ihm zu helfen..ich rede mit einer Wand...es interessiert ihn nichts. Hobbys hat er auch keine. Während andere sich ausgiebig mit Lego usw. beschäftigen können, läuft er nur willkürlich durch die Gegend oder spielt kurzzeitig mit Spielzeug. Draußen spielt er max. 15 Minuten ninjago oder sowas mit Stöcken...

Naja........ :-/

Hast du diese Methoden bei deinen Kindern angewendet und haben sie funktioniert oder ist das jetzt Theorie?

Ich glaub nämlich nicht, dass ein Kind, das so stark querschießt, wie der Sohn der TE, nicht irgendein Problem hat und bloß nicht *will*. Und dass man mit solchen Methoden eher das Gegenteil erreicht.

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also ich habe meinem 11jährigen durchaus schon mehrfach die Seiten aus dem Heft rausgetrennt und ihn nochmal schreiben lassen (samt vorderseite, wenn er Pech hatte), wenn er nur aus Trotz rumgeschmiert hat.

Ich würde, wenn das mit den anderen Kindern parallell nicht so gut geht, ihn zusammen mit dem Papa abends eine Stunde nach dem Abendessen lernen lassen? oder hälfte/hälfte?
Bis er in der Spur ist, würde ich tatsächlich versuchen, dass jemand von euch daneben sitzt und mehr "abfragend" gelernt wird, statt ihn alleine zu lassen...
vielleicht braucht er einfach nur eine neue Regelmässigkeit?

okay, -- das verhalten in der Schule weist auf weitere Probleme hin, - aber zumindest zuhause könnt ihr neue und strengere Wege gehen....

Hallo Du Liebe,

das klingt ja anstregend...
Ich bin über den einen Satz gestolpert: " mein leiblicher Vater geht nicht arbeiten, bekommt Geld und hat ein Auto...ich war mundtot..."

Da hat er ja ein super Vorbild... wie oft sieht er denn diesen Vater?
Fühlt sich Dein Sohn denn wohl zuhause? Klingt für mich so, als würde er deutlichst Protest üben mit seinem Verhalten. War er schon immer so in der Schule?

Liebe Grüsse

Vielen Dank für deine Antwort.

Er sieht seinen leiblichen Vater gar nicht.
Er hat ihn mit 5 kurz kennen gelernt.
Der "Vater" hat kein Interesse....

Von uns allen, also meine Familienseite und die Seite meines Mannes, gehen ALLE arbeiten.
Okay, ich gerade nicht, da ich zwei Kleinkinder und einen 7 Wochen alten Säugling zu Hause habe.
ABER zuvor ging ich ebenfalls arbeiten!!

Ich frage mich zwischendurch, ob so ein "Null Bock auf Schule und Arbeit Verhalten" vererbbar ist??

Immer wieder frag ich ihn , wie es ihm geht.
Nicht in Streitsituationen.
Sondern wenn wir gerade zufällig im selben Raum sind.
Aber ich habe ihn auch schon mal im Streit gefragt, ob er unglücklich ist.
Hat er verneint
Und ich denke wenn er hier unglücklich ist, glaube ich nicht, dass er dann meinen Mann mit Papa und Papi anspricht und außerhalb "mein Vater " sagt oder wenn er ihn jemanden vorstellt.

Ja er war schon immer so in der Schule ..

LG

In Bezug auf Vererbbarkeit von Nicht-arbeiten- wollen kann ich Dich beruhigen. Meine beiden Kinder haben die Arbeitsscheu ihres Erzeugers definitiv nicht geerbt, auch seinen extremen Hang zum Alk nicht und beide schlugen auch noch nie zu.
Kenne auch andere Kinder von fragwürdigen Erzeugern, die durchaus gut geraten sind.
Aber irgendwo ist bei Deinem Sohn ein Hund begraben, da das Verhalten, auch das Gefluche, schon krass ist, was ich so nicht kenne.
LG

Also, meine erste Frage wäre ob das schon immer so war?
Von diesen ganzen Disziplarmaßnahmen halte ich nichts. Meine Tochter hat bei Schulstart teilweise ganz ähnlich reagiert, sich das Leben selbst schwer gemacht, rum geschrien, verzweifelt, Sachen schlampig gemacht. Bei ihr kamen einige Dinge zusammen, zum einen war sie schlichtweg unterfordert und hat sich tierisch gelangweilt (haben wir nach Gespräch mit Lehrerin anpassen können), zum anderen ist es so dass sie nach der Schule einfach meistens sehr müde ist und dann mit ihren Pflichten total überfordert ist (wenn sie die nicht gerade als extrem unterhaltsam empfindet). Die Menge hat sie anfangs auch überfordert. Ich würde mich mal mit ihm hinsetzen und mit ihm darüber sprechen. Sprich, warum hast er so wenig Lust? Langweilen ihn dir HA? Sind sie zu schwer? Kann er sich schlecht konzentrieren? Vielleicht könnt ihr erstmal mit einem Belohnungssystem arbeiten. Wie auch immer das aussieht. Die HA unterhaltsam gestalten (rechnen mit Essen/Süßkram), zum Sachtema einen Film schauen etc etc.
Möglicherweise setzt auch gerade die (Vor -) Pubertät ein, das könnte das ganze zusätzlich erschweren.

Vielen Dank für deine Antwort.

Ich habe sehr oft versucht mit ihm zu reden.
Er hat auf Schule einfach keinen Bock. Er will Sachen machen, auf die er Lust.
Unterfordert ist er definitiv nicht...
Zu müde ist er auch nicht und gegen Nachmittags dreht er richtig auf. Ist wild, laut, hibbelig
(Kein ADHS oder sonstiges)
Belohnungssystem kann ich mal machen, aber ohne Süß.
Noch so ein Ding, seit gut einem Jahr mag er plötzlich an Gemüse nur noch Erbsen sonst NICHTS mehr, an Aufschnitt nur noch Salami und Teewurst, sonst NICHTS mehr, Marmelade und Streusel.
Er hat angefangen in der Schule sein Brot nicht mehr zu essen. Ausreden sind er hätte es vergessen oder keinen Hunger.
Nun darf er Weißbrot mit Marmelade mitnehmen. Nun kann er sogar zwei Scheiben mitnehmen und essen.....

Joa..

"Kein ADHS oder sonstiges"
Was vermutet bzw. empfiehlt denn der/die Kinderpsychiater*in, der/die das alles ausgeschlossen hat?

Hallo,

in den letzten drei Jahren hat dein Sohn drei Geschwister bekommen, das ist schon eine Hausnummer! Hast du denn überhaupt noch Zeit, mit ihm allein Zeit zu verbringen?

Es klingt irgendwie so, dass du mit dem Baby und den anderen Kindern unten bist und er soll oben allein Hausaufgaben machen. Finde ich traurig. Er ist 11 und nicht 16!

Viel Liebe, Verständnis und Zeit, das wären so meine Ideen dazu. Binde den Vater der Geschwister mit ein und gönne deinem Sohn Mamazeit. Nicht für die Hausaufgaben, sondern zum Seele streicheln.

Grüße