Internat

Hallo,

was gibt es Positives an einem Internat besonders wenn die Eltern mit der Erziehung des Kindes nicht klarkommen und das Kind, 13J sehr auffällig ist.

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Ich kann nur für das Internat sprechen in dem ich damals war.

Die Erzieher dort sind sehr wenige. Die kriegen schlichtweg nicht alles mit und können auch nicht alles anleiten. Man brauchte sehr viel Eigeninitiative und die Fähigkeit sich selbst zu organisieren. Jemand, der schon jetzt Probleme hat, wird dort untergehen.

Meine Kinder werden niemals ein Internat betreten.

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Aber wenn es speziell für Auffällige ist? Die Eltern sind am Ende

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Also kein Internat sondern eher eine Erziehungsanstalt?

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Hallo 🙂

Das ist kein ganz einfaches Thema, was so pauschal zu beantworten wäre.
Bei einem "auffälligen" Kind ist natürlich zum einen die Art der Auffälligkeit entscheidend.
Dann ist Internat nicht gleich Internat, es muss also genau geschaut und gesucht werden.
Dann braucht es manchmal sehr viel Zeit bis an der richtigen Stelle ein Platz frei wird, es sind also auch noch Geduld und damit erneute Nerven gefragt.

Wenn man das Richtige findet, ist es eine große Bereicherung, Erleichterung und ermöglicht Wege für das Kind die man ihm oder ihr vorher nicht zugetraut hätte.
Wenn es das Falsche ist, gibt es im Verhältnis zum Kind und vom Kind mehr Probleme als vorher, auch wenn man glaubt es könne nicht schlimmer werden.

Also nicht einfach, aber definitiv machbar und durchaus sinnvoll und hilfreich, vor allem für die Beziehung und die Entwicklung des Kindes selbst.

Viel Erfolg und auf gar keinen Fall aufgeben.

Schöne Grüße 🍀✊🏻

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Wenn du ein schulisches Internat meinst, ist das nicht das Richtige für ein schwererziehbares Kind.
In einer betreuten Wohngruppe mit Leuten vom Fach, ist das Kind besser aufgehoben.
Schließlich soll ja auch am Kern des Problems gearbeitet werden.

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Ja, das ist vollkommen richtig. Das hätte ich auch noch schreiben sollen.
Es sollte eher so etwas wie eine Jugendhilfeeinrichtung sein. In dem Alter, mit Sozialpädagogen o.ä. dauerhaft vor Ort.

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Es gibt vom Jugendamt aus ein spezielles Internat. Brauche Gründe für die Eltern. Das Kind wird da kaputt gehen.

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Keine Ahnung wo du wohnst, aber das Internat ist grob in meiner Gegend und hat einen sehr guten Ruf

https://www.schloss-varenholz.de/

LG
Tanja

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bekannte von uns hatten das... es war in sofern positiv, als dass der schulstress auf fremden schultern klag, und das kind seine positive beziehung zu den eltern behalten konnte, auch wenn es in der schule nicht so einfach war.

oft leiden die kinder ja furchtbar darunter wenn die eltern durchstezen müssen, was in ders schule nicht läuft, und haben dann das gefühl ihren eltern icht gut genug zu sein, solange es in der schule nicht klappt. das ist sozial eine schwierige sache, denn ob es in der schule läuft oder nicht, das kind lestungen schafft oder nicht, es sollte sich der liebe seiner eltern gewiss sein, und das ist halt manchmal sher zu vermitteln, wenn das kind sich nicht einfügen kann oder will.

wäre meine letzte lösung. mein ex wollte unser eines kind auch aufs internat schicken, gab zum glück keins. da wäre der mir kaputt gegangen... aber bei einigen problemstellungen kann ich es mir durchaus hilfreich vorstellen. kann man so apuschal nicht sagen.

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Internat ist cool, ich war da auch und hab da sogar meinen Mann kennengelernt. Man lernt da sehr viel, auch Selbstständigkeit, war echt von Vorteil, hatte damals nach dem Abi gar keine Probleme eine Wohnung zufinden und alleine zu wohnen und konnte da dann auch schon vieles wie man Haushalt führt, Kochen, Waschen und Bügeln mussten wir im Internat auch immer. Hab durchs Internat auch viele Freunde, sogar heute noch und man ist immer irgendwie in Kontakt. Auch wir hatten labile Kinder wenn sie neu waren, aber die wurden oder hatten sich schnell eingelebt, gut heimweh hat man immer, aber in der Gruppe rückt das schnell nach hinten und man hat auch dann mehr freude an den Ferien. Bei uns waren es immer 2 Erzieher pro Schicht auf jede Wohngruppe, das waren meistens so 40 Kinder sprich 2 Klassen. Hin wollte ich nicht, aber fands dann doch richtig toll. Vieles ist auch einfach nur Kopfkino was es so überhaupt nicht gibt oder Klischees halt. Er kanns ja mal ausprobieren und dann sieht er ja obs was ist für ihn.

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Habe ich und auch meine Kinder auch ohne Internat gehabt und wir konnten sogar auf Heimweh verzichten...

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Was heißt „auffällig“? Welches Internat? Welches Ziel?

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Hi,

ja es gibt Wohngruppen für Kinder und Jugendliche. Ich selbst kenne jemanden, der überfordert war. Das läuft dann alles übers Jugendamt.
Ich habe mir die Wohngruppen auch angeschaut und besuche die Kinder ab und zu. Es gibt Altersabstufungen, also für die kleinen Kinder und später für die Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr.

Und ich fand beide Wohngruppen sehr gut. :)
Es sind max. 6 Kinder und es wird sich sehr um die Kinder gekümmert.

Es ist schon hart, aber manchmal der beste Ausweg aus der familiären Situation. Wenn die Kinder sich dann noch dortvwohl fühlen, dann weiß man,dass es der richtige Weg war.
LG

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Hallo,

also ich würde bezüglich der Auffälligkeit mit einem Internat das Gespräch suchen. In der Regel sind die, was das schulische Angebot angeht, sehr gut aufgestellt und auch bei der Sozialarbeit und individuellen Betreuung, d.h. Schulpsychologisch..

Der nächste Vorteil ist, das es auf Internatsebene bislang so gut wie keine Ausfälle oder Bildungslücken durch Corona gab. Was die Hygienekonzepte angeht, sind die vorbildlich und die Betreiber lassen sich das einiges Kosten.

Ein Versuch ist es Wert ...

VG