Tochter hat wieder Kontakt zum Vater nach Auszug vor 5Monaten

Abend.
Viele kennen mich bestimmt schon.
Es ging im Februar2020 los. Meine Tochter zog zum Vater,nach einem Streik mit mir.
Da ging es auch nicht ruhig ab.Alle ca.14Tage und auch kürzer kammen Anrufe vom Exmann.
Es gäbe Stress und ob ich helfen könnte.
Klar habe ich geholfen.Sonst sollte ich mich immer raus halten.
In der Zeit gab es auch einige Termine beim Jugendamt. Im Juli 2020,klingelte mein Ex Mann und sagte,die Tochter muss wieder zu mir. Es ginge nicht mehr mit der Tochter und seiner neuen Frau.
Klar habe ich sie aufgenommen und es ging auch gut.
Natürlich habe ich auch gesagt zu ihr.Sie solle doch mal reden mit Papa und seiner Frau,was eigentlich schief gelaufen ist.
Dies ist jetzt 6 monate wieder her.
Kein Kontakt ,
Bis auf dem 3.1, da brach er einen Brief rum.
Montag fragte sie mich ob sie ihren Papa besuchen darf.Klar sagte ich warum nicht.


Jetzt schläft sie schon ,bis Sonntag bei ihm.
Klar soll sie ihren Papa sehen dürfen.
Komisch nur Monate lang wollte sie keinen Kontakt .

Ich habe jetzt einwenig Angst,das mein Ex wieder versucht die gemeinsame Tochter zu sich holen zu holen.

Er hat sie schon 1 mal zu sich geholt,da war er beim Jugendamt und die Dame meinte,es wäre doch mal zu versuchen. Keine 3 Monate und sie wollte zurück

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Jetzt noch mal
Ich finde es merkwürdig ,monate kein Kontakt zum Vater und nun schläft sie gleich von Dienstag bis Sonntag bei ihnen.
Natürlich habe ich es ihr erlaubt,es ist doch ihr Vater,
Nur wie gesagt die Angst besteht,das mein Ex mann versucht wieder die Tochter zu sich zuholen.

Habe Angst das der ganze stress wieder anfängt.

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Ich erinnere mich einigermaßen an deine Beiträge.

Dieses ewige hin und her würde ich auf Dauer nicht mitmachen.

Setzt euch beim Jugendamt zusammen und schafft verbindliche Umgangszeiten.

Den Versuch hattet ihr ja schon?
Will er sie ersthaft wieder zurück, nachdem es bei ihm nicht geklappt hatte? Das war ja auch Stress für ihn?
Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Wenn doch, das kann ich mir in extremeren Konstellationen vorstellen: dann schafft ihr Erwachsene Klarheit !

Z.B. sollte sie noch mal zu ihm wollen und es klappt nicht, dann kommt sie nicht zu dir, sondern zum betreuten Wohnen. Dann haben alle eine Sicherheit, was passiert, wenn.... Du aber nicht mehr den Stress mit dem hin und her.

Möchte sie Kontakt zu ihm und genießt es jetzt, weil Ferien sind, weil es gerade passt. Dann ok.

Flüchtet sie immer dorthin, wo es gerade einfacher erscheint, dann setzt euch mit dem Jugendamt zusammen!
Wo sind eure Grenzen? Wie lange macht ihr das mit?
Wo bekommt sie endlich Stabilität und Klarheit.

Von Freunden weiß ich, dass ich es betreutes Wohnen gibt. Die Jugendlichen wohnen in einer Art WG, die durch Erwachsene begleitet wird. Dort lernen sie Stabilität, Aufgaben, dürfen aber auch Jugendliche sein.
Umgang mit Eltern ist möglich, sofern nichts kindeswohlgefährdendes dagegen spricht (Gewalt etc). Dann ist klar: dort wohnt sie, dort lebt sie. Dort hat sie ihre Aufgaben. Von dort aus bekommt sie therapeutische Unterstützung. Eltern sind durch Umgang weiterhin am Leben dabei, können aber durch dieses hin und her nicht mehr sooo viel vermurksen.
Bzw. wieder guter Beziehungsaufbau ist möglich, wenn Eltern nicht mehr den Druck haben, wenn es nicht klappt.

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Moin.
Wie gesagt. Dienstag kam sie kurz nach Hause um noch ein paar Sachen zum Wechseln zuholen.
Kein Guten Tag und sie wollte auch ohne Tschüss und heimlich wieder gehen.
Ich kurz es gehört sich immer noch Guten Tag und auf Wiedersehen zusagen.
Sie tschüss und ging.
Gestern rief ich den Herrn vom Jugendamt an und erzählte ihm davon und das sie zu Besuch beim Vater sei. Ich Angst habe, da Sätze gefallen sind, wie Papa erzählte der Herr vom Jugendamt hätte gesagt, sie hätte es nicht gut bei mir.
Da tat der Herr komisch und aufeinmal wäre die Verbindung so schlecht, er höre mich nicht richtig. Mein Handy hatte vollen Ausschlag. Er meinte ich soll später noch mal anrufen. Er sei ja im home offers. Nach Der Arbeit kurz nach 14uhr versuchte ich ihn anzurufen. Natürlich ging keiner ran. Sprach ihm auf dem AB, er möge mich bitte anrufen.
Nichts passierte.
Meine Tochter schickte auch eine Nachricht an mich über WhatsApp.
Sie entscheidet wo sie am Tage ist und bei wem. Das habe ich nicht zuentscheiden.

Ich habe echt Angst, daß es alles wieder von vorne los geht.
Sie musste so gut wie nichts machen zuhause. Wenn ihr Zimmer auch aussah wir ein Schlachtfeld.
Man hat uns ja bei der Familiehilfe und beim Jugendamt gesagt. Dafür ist sie selber zuständig.
Sie musste aber immer um eine bestimmte Zeit zuhause sein. Das Handy in Schulzeit um 20uhr abzugeben.
Nur weil ich Dienstag morgen gesagt, habe sie ist zuviel am Handy und es gibt nun ein paar Regeln. Deswegen kann es doch nicht wieder so enden.
Habe echt Angst

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Dieses hin und her würde ich nicht mehr mitmachen.

Ihr braucht endlich was Verbindliches.
Bei ihm ist abszusehen, dass er sie irgendwann wieder zurück bringt.
Bei dir, dass es nur von kurzer Dauer ist.

Jugendamt bietet Gespräche an, wird vermutlich nicht so viel tun, so lange es kostengünstig klappt.
Bringst du betreutes Wohnen ein oder etwas, das für's Jugendamt an Kosten anfällt, müssen sie schon eher Farbe bekennen.

Frage nach konkreten Lösungen. Das hin und her schadet mehr, als das es nützt.