"Kleinkindleine"

Hallo!

Ich bin absolut verzweifelt was Einkaufsituationen mit meiner Tochter angeht (von Oktober 2020, also gerade 3).

Sie rennt weg, tut teilweise dann bei fremden so, als würde sie uns suchen, reisst sich unvermittelt auf dem Parkplatz los und rennt lachend, fast schon hysterisch, los und achtet nicht wo sie hinläuft.

Jetzt habe ich festgestellt, dass sie sogar aktiv versucht mich abzulenken, damit ich nicht aufpasse.

In den Einkaufswagen bekomme ich sie nicht. Sie ist über 105cm groß und 23kg schwer. Das schaffe ich nicht, zumal ich wieder schwanger bin mit Kind 3.

Muss sie an der Hand bleiben, was ja auch nicht un 100% der Zeit geht beim Einkaufen, lässt sie sich teilweise einfach fallen und bleibt liegen.

Jetzt kommt mir bitte nicht mit falscher Erziehung! Wir versuchen alles, sind sehr streng. Selbst der Kinderarzt hat gesagt sie ist "erziehungsanspruchsvoll". Zudem bin ich selber Pädagogin und verfüge über ein gewisses "Reportoire". Aber sie ist einfach sehr - wie sagt man das auf neupädagogisch? Ach ja! - "willensstark"!

Jetzt habe ich einen Gedanken und eigentlich habe ich diese Dinger immer verachtet. Ich überlege, so eine "Leine" für an meinem und ihrem Handgelenk zu kaufen. 10€ Anschaffungspreis ist ein überachaubares Risiko, ob sie es mit macht.

Ich fand das früher immer so verachtenswert, konnte mir nicht vorstellen, wie man sein Kind so wenig im Griff haben kann, dass das nötig ist.

Aber lieber sowas als Kind auf dem Parkplatz totgefahren. Sie versucht ja sogar aus dem Laden zu rennen und auf den Parkplatz!

Ansonsten ist sie ein liebes und empathisches Mädchen, aber Einkaufen ist einfach der absolute Horror!

Was sagt ihr dazu?

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Ich würde es machen , war früher gang und gebe.

Scheiß drauf was andere sagen , lieber ein Kind an der Leine als ein Totes Kind welches mal wieder entwischt ist.

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In vielen großen Städten sehe ich das auch heute regelmäßig, aber eher als Geschirr wegen Verletzungsgefahr (s.u.)

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Als Reiter kann ich Dir nur sagen: Wickel blos nichts um irgendwelche Handgelenke, wenn da 23 kg in die falsche Richtung losrennen hast Du ihr oder dir schneller ne Schulter ausgekugelt, ne Sehne abgerissen oder auch nur die Haut verbrannt als Du dir denken kannst! Die Dinger sind doch nicht verpönnt wegen irgendwelchen pädagogischen Feinheiten sondern schlicht, weil sie ne immense Verletzungsgefahr für alle Beteiligten inne haben! Gerade Handgelenk-Schulter hat ne üble Hebelwirkung, und es wird bestimmt genau dann passieren, wenn Du nicht damit rechnest.

Ich hab meinen einfach in der Phase nicht mehr mitgenommen. Die meisten Kinder haben ja zum Glück gesunde Väter ;-)

Bearbeitet von DORFkind77
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Jip, gruß von meiner Rotatorenmanschette....war aber kein Kind, sondern ein 30kg Hund, der ruckartig nach hinten wegschoß, während ich mir verträumt den schönen Sonnenuntergang anschaute. Keine Verbennungen dank toller Leine, die sich trotzdem mächtig zusammenzog....wäre aber sicherlich das kleinere Übel gewesen. Ich dachte mir wird gerade der Arm abgerissen udn einfach loslassen ging ja dank blöder "Umwicklung" an der Hand auch nicht. Ich habe danach nie wieder so eine Leine gehalten (und wusste es ja eigentlich auch vorher)....manchmal lernt man eben nur durch Schmerz ;-).

Auch 20 Jahre später habe ich immer noch Probleme damit.

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Danke für die Info. Hab das tatsächlich nicht gewusst.

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Zum Glück waren meine Kinder in diesem Bereich nicht so willensstark. Als sie ganz klein waren, da hatte ich einen Anschnallgurt für den Einkaufswagen, da sie sehr schnell rausgeklettert sind. Das habe ich auch schon öfters bei anderen Kindern gesehen.

In den Kindersitz im Einkaufswagen passt sie bestimmt noch rein. Mein jüngster war mit 6-7 Jahren noch da drin.

Diese Leinen sehe ich aus verschiedenen Blickwinkeln. Benutzt man sie nur, weil man zu faul ist, um auf sein Kind aufzupassen und an die Hand zu nehmen, dann finde ich sie nicht gut, Aber wenn man sie nur gezielt einsetzt, z.B. wie bei dir zum Einkaufen in Kombination mit dem Verhalten deiner Tochter (ohne Hand lebensgefährlich und an der Hand wie ein Sack Kartoffeln), dann finde ich das eine gute Lösung. Vor Jahren ging ein Foto in den sozialen Medien rum, bei dem ein Papa von Fünflingen spazieren ist und die Kids warn alle an der Leine (Geschirr). Viele haben sich den Mund zerissen, aber ganz ehrlich, wenn ich allein mit 5 Kleinkindern auf der Straße spazieren gehen würde, dann würde ich das auch machen. Man hat nur 2 Hände, also kann man maximal 2 Kinder gleichzeitig an der Hand haben.

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Die Kindersitze in Einkaufswagen sind hier alle nur bis 15 kg. Das sprengt das besagte Kind.

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Das Thema kommt hier alle naselang mal auf. Ich bin so ein "Leinenkind", mein komplettes Lebensumfeld war einfach echt gefährlich und diese Leine hat meinen Eltern einfach zusätzliche Sicherheit gegeben.

Ich selber habe da gar keine Erinnerung mehr dran, aber es gibt ein paar Fotos. Ich kann dir auch nichts agen, wie lange ich dieses Geschirr um hatte, das müsste ich jetzt anhand der Bilder genau recherchieren.

Heute gitb es sie in so coolen Ausführungen....an einem speziellen Rucksack dran habe ich sie auch mal gesehen....ich war hin und weg. Total süß.

Ich selber wurde durch einen Unfall quasi aus dem Leben geschossen, meine Tochter war da 2 Jahre alt. Die einzige Möglichkeit, mit ihr mal alleine draußen unterwegs zu sein, war die Flexi unseres Hundes....sie fand das ein total witziges Spiel...das ja auch später im Kindergarten ein ganz großes Thema ist. Hätten wir ind er Stadt gelebt, dann wäre es sicherlich so ein Rucksack mit Leine geworden....aber auf dem Land war die 5m Flexi optimal.

Ich weiß, das es viele stimmen gibt, die das quasi als Kidnesmißhandlung sehen. Ich rate dir nur eins....pfeif auf sie! Keiner von ihnen geht in deinen Schuhen. Lieber das Kind an der Leine, als vom Auto überfahren.

Mach mit deiner Tochter ein Spiel daraus, dann hat sie sogar Spaß daran...sie ist das Pferd oder Hund an der Leine....die Kids stehen total drauf. Es soll ja nicht wie eine Bestrafung rüberkommen...immer schön positiv verpacken.

Und ja, habe die Hebelwirkung im Blick....gerade ruckartige Bewegungen, die nach hinten gehen können für die Schulter echt übel werden. Achte auch auf ein vernünftiges Geschirr für das Kind, gut gepolstert, stabil...es soll dem Kind ja nicht wehtun. Im Grunde gehst du mit deinem Kind an der Leine, richtig...trotzdem mußt du es immer im Blick haben und entsprechend reagieren. Ansonsten besteht wirklich Verletzungsgefahr. Auch die leine selber sollte aus vernünftigem Material sein, das es nicht einschneidet oder "heiß" läuft.

Bearbeitet von Butterstulle
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Hm, was habt ihr denn schon ausprobiert?

Ich mag diese Label wie "willensstark", "gefühlsstark" nicht, weil die oft benutzt werden, um sich dann nicht mehr mit der Sache zu befassen. (Das ist nicht gegen dich gerichtet! Das ist nur meine Beobachtung!)

Aus deinem Fragetext lese ich heraus, dass deine Tochter aktiv versucht, dir den Einkauf schwer zu machen. Also, ihr ist nicht einfach langweilig, sondern sie will dich aktiv "provozieren".

Da wäre ja Überlegung 1: Wie geht es ihr beim Einkauf? Was ist daran für sie interessant? Ich bin persönlich auch nicht dafür, das Kind ständig zu bespaßen, damit ihm bloß nicht langweilig wird, aber die Frage ist ja schon: Ist der Einkauf für sie eine Situation, die sie ertragen muss, bei der Mama sie ignoriert, wo sie einfach "mitgeschleift" wird?
Habt ihr sie mal aktiv in den gesamten Prozess eingebunden: Mal schauen lassen, welche Joghurts im Kühlschrank fehlen, was an Obst nicht mehr da ist etc. - und das dann auf die Einkaufsliste zu schreiben, vielleicht auch mit einem kleinen Symbol (Zeichnung, Sticker), so dass sie es auch "lesen" kann, damit sie dann aktiv im Supermarkt danach sucht (MIT dir)? Also, du fragst: "Schau mal, was wir an Obst brauchen?" Sie sagt "Bananen sind nicht mehr da!" Du sagst: "Okay, denkst du bitte daran, dass wir Bananen kaufen müssen?" Und im Supermarkt fragst du dann "was wollten wir noch mal an Obst kaufen?" Und sie sucht die Bananen heraus.

Wenn du das nach und nach für jede Abteilung oder einige Abteilungen machst, wäre sie ja ggf. motiviert, bei dir zu bleiben. Natürlich sollte sie nach Produkten suchen, die sie kennt, mag und die ihr als sinnvoll erscheinen. Dingen, die sie selbst im Alltag verwendet.

Ich würde mir halt erst mal Gedanken machen über ihre derzeitige Motivation. Warum ist es interessanter, Mama vorzuführen, als mitzumachen? Kinder haben Kaufläden, eigentlich sollte der Einkauf spannend für sie sein.
Alternative; Eine Weile oder hin und wieder. - jedes zweite Mal - kaufst du nur ein, wenn jemand zu Hause auf sie aufpasst oder sie im Kindergarten ist etc.
Du kannst auch versuchen, eine kurze und lange Einkaufsliste zu machen. Wenn sie dich dann "sabotiert", gehst du direkt zur Kasse und brichst den Einkauf ab. Ohne Ankündigung, ohne Kommentar hinterher.

Vielleicht kannst du sie auch in Gespräche über die Produkte einbinden. "Wofür brauchten wir noch mal Möhren? Was wollten wir damit kochen? Was könnte man denn alles mit Birnen machen? Birnensaft, Müsli mit Birnen, Obstsnackteller, Obstsalat - fällt dir noch mehr ein?" Solche Sachen. Damit sie die Produkte auch mit etwas verbindet, das sie interessiert.

Edit: Zur Zeit erlebst du das Ganze als Machtkampf und gehst dann auch entsprechend genervt und evtl. beschämt daran. Eine "Leine" würde ihr zeigen - ähnlich, wie das "in den Einkaufswagen Setzen" - dass es hier ums Gewinnen geht. Wer gewinnt, Mama oder ich? Wer muss sich unterordnen, wer setzt sich durch? Damit zeigt du ihr aber, dass Einkaufen ein Grund ist, gegeneinander anzugehen und Strategien zu entwickeln, dem anderen eins auszuwischen.
Das würde ich so weit wie möglich vermeiden. Keiner - weder du, noch sie - möchte doch den anderen als Gegner sehen und den Einkauf als Kampfplatz, bei dem man die Oberhand gewinnen muss. Das wird doch sonst auf lange Sicht sehr anstrengend!
Vielleicht könntet ihr auch bewusst öfter gehen und kürzer einkaufen, so dass deine Tochter die gesamte Zeit über aktiv dabei ist und merkt "Mama ist da, sie übersieht mich nicht und macht ihre Sachen, wir machen das zusammen!" Dass also der Einkauf für euch beide positiver besetzt wird.

Bearbeitet von Toschkalee
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Danke, dass du dir so viel Mühe gegeben hast mit dem langen Text.

Unsere Tochter wird natürlich nicht "immer", aber doch sehr häufig in den Prozess eingebunden. Darf sich Dinge aussuchen, darf mitentscheiden was es zu Mittag gibt. Im Moment gibt es bei uns öfter mal Teilchen aus der SB (Baustelle) die sie fleißig mit aussucht und einpackt.

Diese Momente die sie dann hat kommen dann zu 95% unerwartet und plötzlich. Es kann der schönste und kürzeste Einkauf gewesen sein und beim Verlassen des Ladens prescht sie los und reisst sich los.

Wir haben schon alles erdenkliche ausprobiert.

Neulich hat sie sich im Laden was ausgesucht und an der Kasse wollte sie einen Lutscher. Ich sagte nein und sie wollte sofort losrennen. Ich war gerade am bezahlen und konnte sie so gerade eben noch an der Mütze von der Jacke festhalten, sonst wäre das eine Jagd durch den halben Kaufland gewesen.

Wir hatten eine Zeit, in der sie sich täglich mehrfach über eine halbe Stunde und länger komplett verweigert hat. Das ist zum Glück besser geworden.

Generell hört sie leider wenn sie nicht will abgrundtief schlecht. Und so an dem kind rumzuzerren ist halt auch echt grenzwertig. Geht aber nicht anders um sie zu schützen.

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Hi, wenn ich darf antworte ich auf deine Antwort.

Den Beitrag oben finde ich echt gut! Wenn das alles nicht hilft finde ich die Leine okay. Sonst bin ich eigentlich davon ein Gegner - aber das scheint es m echt gefährlich bei euch.

Hier ein paar Tipps von mir was du probieren kannst bevor du die Leine nimmst.

Sie darf was im Laden aussuchen, bekommt es aber erst daheim, wenn bis dahin alles gut ist. Anzahl und Größe des Dings dass sie aussuchen kann solltest du vorher definieren.

Sie möglichst viel selbst machen lassen. Wir versuchen sogar den Einkaufswagen abzuschaffen, weil man da so passiv drin sitzt... Bei uns geht das so. Kind mit eigenen Einkaufswagen oder Korb. Wenn Kind mit Korb einkauft wir auch (ja Wagen ist leichter, aber wenn wir einen haben will er auch und es gibt halt nicht überall welche). Dann wird bei jedem Ding das man kauft irgendwie um Hilfe gebeten (weißt du wo die Butter ist? Hole dich schonmal Käse? Wir brauchen 6 Jogurt - kannst du mir zählen helfen? Magst du aussuchen welche Schokocreme du magst?) Und an der Kasse hilft der kleine aus Band zu legen und zu bezahlen (Karte auflegen oder einstecken) und auch wieder einpacken. Jedesmal wenn er da was geholfen hat gibt es ein dickes Lob. Wenn wir mit allen fertig sind und rausgehen ein noch größeres Lob.

Der Weg zum Einkaufen ist bei uns zu Fuß oder Laufrad. Dann ist er schon ausgeliefert und hat weniger Energie zum Blödsinn machen.

Regeln helfen: erst was aussuchen, dann Tür von Kühlschrank öffnen etc. Oder: du darfst einen Nachtisch aussuchen für alle und das jede Woche. Außer es klappt nicht. Dann kann auch nix süßes gekauft werden... Pech.

Aber am wichtigsten bei euch: das dicke Lob, oder Dinge die sie ausgesucht hat gibt es erst wenn sie bis daheim brav war. Vielleicht kannst du auch am Parkplatz oder Straße ihr die Verantwortung geben nach Autos zu schauen? Das ist bei uns noch in Kurs :-) dann ist sie da auch beschäftigt. Oder wer brav bis zum Auto läuft darf es aufschließen?
Oder kann es sein, dass du gar nicht mehr weißt wo das Auto ist?

Hilft das alles nicht würde ich die Leine nehmen. Ich würde das klar kommunizieren. Kauf eine und zeig dir ihr. Sag ihr wenn sie sich nochmal an der Straße los reist muss sie die an der Straße anziehen... Und dann auch gleich nach dem nächsten Mal machen. Dann gibst du ihr die Möglichkeit wenn sie es X Mal gut mane kommt die Leine wieder weg. Außer sie reist auch wieder los

Achso: auf den Boden werfen haben wir auch finde ich aber nicht schlimm... Solang der Boden warm ist :-D

Bearbeitet von Kuddelmuddel
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Du wirst dir sicherlich viel negatives anhören dürfen, aber ich persönlich finde es ganz okay.
Wir haben keine, aber manchmal denke ich, dass es doch fast gesünder sein müsste, als wenn Kind immer die Hand nach oben und ich nach unten strecken muss?
Ich habe gerade gedacht, dass es auch so spiel-Pferde-Leinen gibt.
Keine Ahnung? Vielleicht machen diese auch Spaß? Dass dein Kind, bei dem was du erzählst, etwas um das Handgelenk macht und dann brav neben dir hergeht, glaub ich irgendwie nicht.

Ich persönlich würde das Einkaufen versuchen zu meiden.

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Hallo Lilyl,

ich fühle mit dir, unsere Tochter war in diesem Alter auch so ein "Wegrenn-Kind".

Ich war schon richtig neidisch auf andere Eltern, deren Kleinkind beim Spaziergang "brav bei Fuß" ging...ständig war ich nur am Hinterherrennen, erklären, rufen war... Wir hatten uns sogar ein Stopp-Spiel ausgedacht, damit sie endlich auf "Stopp!" hört - im Spiel ging das, im wahren Leben nicht.

Erst einmal: Es wird irgendwann besser!#herzlich

An der Erziehung liegt das nicht, wir hatten wirklich alles konsequent versucht...auch mit Abbruch des Spazierganges, wenn sie wieder weggerannt ist, in den Buggy setzen usw. Es gibt eben Kinder, die einfach den Drang dazu haben und andere nicht.

Eine Bekannte von mir hatte erst einen Sohn...der lief immer schön neben der Mama, rannte nie...sie dachte, das sei ihre tolle Erziehung. Doch dann bekam sie noch eine Tochter und hatte plötzlich die gleichen Probleme wie du jetzt. Kinder sind einfach verschieden.

In meiner Not hatte ich mal einen Leinenrucksack gekauft - also ähnlich wie ein Geschirr mit Leine, nur als Rucksack. Das funktionierte gar nicht. Sie wehrte sich vehement...wickelte sich ein usw.

Ich vermied es dann gezwungenermaßen eine Weile, mit ihr an stark befahrenen Straßen langzugehen, nahm sie eine Zeit lang auch nicht mehr mit zum EInkaufen, weil sie, wie deine Tochter, manchmal einfach aus dem Laden auf die Straße rannte, während ich eigentlich gerade die Einkäufe bezahlen musste - Horror.

Irgendwann wurde es einfach von alleine besser... Beim Einkaufen band ich sie aktiv in die Prozesse mit ein (Waren suchen und in den EInkaufswagen legen, EInkäufe mit aufs Band packen und wieder einräumen usw.), so war sie beschäftigt und rannte nicht mehr so oft davon.

Wenn es dir irgendwie möglich ist, würde ich erst einmal ohne sie einkaufen gehen und ihr auch erklären, warum du sie mit ihrem aktuellen Benehmen nicht mitnehmen kannst. Geh mit ihr dort spazieren, wo sie rennen kann und keine Gefahrenquellen sind.

Ich wünsche dir gute Nerven und denk daran, dass es in ein zwei Jahren sicherlich viel besser sein wird.

Alles Gute
Laurentia #blume

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Hallo! Ich gehe mit meinen Zwillingen (auch Oktober 2020 geb.) NUR im Kinderwagen einkaufen, beide sind dann angeschnallt. Zu Fuß würde das in einer Katastrophe enden... Habt ihr noch einen Kinderwagen, den ihr nutzen könnt? Großeinkäufe mache ich immer ohne Kinder.
Gutes Durchhalten! :)

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Hey, wir hatten so etwas eine zeitlang und das empfehle ich auch den Eltern von Kindern mit Weglauftendenzen. Oder halt diese Rücksäcke .Das band ist flexibel, also da ist etwas Spiel, wenn sie losrennt.

Außerdem würde ich an deiner Stelle versuchen, herauszufinden, was das bei ihr ist? Ist ihr langweilig, hat sie draußen was tolles gesehen, ist sie Frischluftfanatikerin?