Die „beste“ Freundschaft vor dem Aus?

    • (1) 24.09.18 - 06:50

      Hallo ihr Lieben, mich plagt seit sehr vielen Wochen der Gedanke, dass die Freundschaft zwischen mir und meiner (Ex-) besten Freundin so ziemlch in die Brüche geht.. wir hatten uns kennengelernt, als unsere Söhne geboren wurden, ihr Sohn ist einige Tage älter als meiner.. wir hatten schon zweimal das Problem, dass sie mir die Freundschaft kündigte, weil ich kaum Zeit für sie hatte (ich zog etwas weiter weg, bekam noch ein Kind). Dennoch hatten wir es irgendwie immer doch noch mal geschafft, zueinander zu finden. Seit etwa zwei Jahren ist alles ziemlich bergab gegangen.. ich habe seit 6 Jahren ein und denselben Partner, wir haben mittlerweile 3 Kinder. Finanziell sind wir noch nicht ganz so gut gestellt, weil ich gerade dabei bin das Abitur nachzuholen, während sich mein Partner dazu entschloss, eine Ausbildung anzufangen, mit der er aber Gott sei dank bald fertig ist.
      2016 hatten meine bf und ich mich wieder getrennt. In dieser Zeit erzählte sie ziemlich vielen Menschen, wie asozial ich in ihren Augen bin, das dritte Kind zu bekommen, das wahrscheinlich eh nichts zu essen haben wird (das habe ich erst vor einigen Tagen erfahren). Weil wir uns in der Zwischenzeit aber wieder zusammengerauft hatten, ernannte ich sie zu der Patin meiner Tochter (die angeblich nichts zu essen hätte, die Arme!) hätte ich das von vornherein gewusst, hätte ich nicht mal ansatzweise daran gedacht, diesen Fehler zu begehen.. denn: der erste Geburtstag meiner Tochter nahte, und von der Patin kam kein Wort.. ich hätte schon erwartet, dass sie eine Kleinigkeit schreibt, wenn ein Anruf zu schwer ist.. die Antwort kam vier Tage später, mit der Begründung, sie habe den Geburtstag nicht vergessen, aber eben viel zu tun gehabt. Davor den Monat, also im Juni, musste ich Notfallmäßig ins Krankenhaus und wurde Notoperiert.. ich lag über eine Woche da, dazwischen eben auch ein Wochenende. Ich habe wohl ziemlich umsonst darauf gewartet, dass sie mich mal besuchen kommt.. sie hatte zwar zweimal geschrieben, aber das war es dann auch. Während ich im Krankenhaus war, suchte sie sich beiläufig eine andere Trauzeugin und sagte mir das etwa 3 Tage vor ihrer Hochzeit, was schon wieder wie so ein Schlag ins Gesicht war.. ich habe gerade jetzt einfach kein Bedürfnis daran, weiter an einer Freundschaft zu arbeiten, die irgendwie schon ziemlich lange kaputt ist. Seitdem sie verheiratet ist und ein eigenes Haus hat, ist sie nochmal ziemlich abgehoben mir gegenüber, anscheinend war ich ihr gut genug, damit sie mich überall als das „pflegebedürftige“ Opfer abstempeln kann, denn sie hat wohl sehr damit geprahlt, dass ich sie als beste Freundin habe..

      Ich musste mir das jetzt mal etwas von der Seele schreiben.. ich sehe einfach keinen Sinn mehr darin..

      Was sagt ihr dazu? Reagiere ich irgendwie über?

      Liebe Grüße allerseits! ❤️

      • (2) 24.09.18 - 20:23

        Hallo.
        Sorry, aber so eine würde ich doch nicht als "Freundin" bezeichnen.... Alles was du im Nachhinein erfahren hast und dann noch die Aktion mit dem Geburtstag vergessen, das geht doch gar nicht.... Ich meine wenn Sie dich nicht mag, ok, aber von der Kleinen den Geburtstag dann noch so abstempeln obwohl sie Patin ist... furchtbar. Und assi hin oder her - 3 Kinder und jeder von euch macht Ausbildung/Schulabschluss nach - Respekt!! - da würde ich ja eher als Freundin mal meine Hilfe anbieten und nicht hinten rum lästern. Das ist es doch was eine Freundin ausmacht, oder?
        Ich würde an deiner Stelle auch den Schlussstrich ziehen und zwar endgültig. Sowas braucht man nicht!

        • (3) 24.09.18 - 20:29

          Vielen lieben Dank für Deine Antwort! Du hast recht, da muss auf jeden Fall ein Schlussstrich darunter.. wusste nur nicht, ob das dann vielleicht eine Überreaktion von mir gewesen wäre.. ich habe auch keine Lust das irgendwie zu klären oder vorher zu schreiben „Ach ja, im übrigen möchte ich dich überall löschen und nicht mehr an meinem Leben teilhaben lassen“.. das wären wieder zu viele Nerven, die total unnötig draufgehen!

          Vielen lieben Dank,
          Hab mich sehr über die Antwort gefreut! 🤗

          • (4) 24.09.18 - 20:47

            Eine Überreaktion ist das sicher nicht, man muss sich nicht alles gefallen lassen!
            Außerdem würde ich es nicht im Streit beenden oder eine große Diskussion darüber anfangen, weil wie du schon schreibst -das kostet dich wieder unnötige Nerven und führt zu keinem Ergebnis.

            Ich wünsche Dir trotzdem alles Gute und viel Kraft :-)

      Ich sehe das nicht als "überreagieren".

      Bin da mittlerweile sehr kompromisslos geworden. Wenn ich erkenne dass mir jemand nicht gut tut, hat er in meinem engsten Kreis nichts mehr zu suchen.

      Wer braucht schon "Freunde" die hinter dem Rücken schlecht reden, oder die sich nur melden, wenn man bei irgendwas helfen soll, oder es ihnen schlecht geht und sie reden wollen, sie sich aber nicht melden wenn alles ok ist.

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