Bei Herzrhytmusstörung auf SS verzichten?

    • (1) 26.01.19 - 21:11

      Ich habe eine Freundin, die sich unbedingt ein zweites Kind wünscht. Vor einem Jahr wurde bei ihr Herzrhytmusstörungen und Aussätzer diagnostiziert. Zwar nicht so schlimm, das man sofort tätig werden müsste, aber immerhin.
      In ihrer damaligen SS hatte sie vorzeitige Wehen, Gebärmutterhalsverkürzung mit Trichterbildung in der 25 Ssw. Sie kam an die Tokolyse und bekam Antibiotika. Soweit so gut.
      Wir hatten uns darüber unterhalten und ich war der Meinung, sie hat schon ein gesundes Kind, warum das Risiko eingehen, wieder an die Tokolyse zu müssen. Was ja ziemlich fatal wäre, wenn sie eh schon Probleme mit dem Herzen hat.
      Wir haben gegoogelt und man findet, daß es mehrere Varianten des Wehenhemmers gibt bzw. eine mildere Form, die nicht aufs Herz gehen soll.
      Zudem müsse sie einen Kaiserschnitt bekommen.
      Das Herz muss in einer SS eh genug leisten, muss man das noch rausfordern, dass wohl möglich doch was passiert?
      Kann das Herz das alles mitmachen?
      Ich mache mir da schon Sorgen. Am Ende sind zwei Kinder ohne Mama da.
      Sie meinte ja, ich übertreibe.
      Wie seht ihr das? Hat jemand zufällig eine ähnliche Situation?
      Vielen Dank

      Hi also ich kenne das von meiner Schwester . Sie hat auch Herzrythmusstörungen . Als sie noch jünger war ( 10 bis 15 Jahre ) musste sie regelmäßig zur Kontrolle alle halbe Jahre . Heute -sie ist inzwischen 34 (mit dem 3.Kind schwanger ) keine regelmäßigen Kontrollen mehr . Also es ist immer alles gut gegangen bei ihr und sie hat alle ihre bisherigen Kinder auf normalen Wege zur Welt gebracht und auch das jetzige wird ( wenn nicjts dazwischen kommt ) sie auf normalen Wege zu Welt bringt. Wenn deine Freundin sich selber unsicher sein sollte,dann soll sie doch mal mit ihrer Ärztin in Verbindung setzen und drüber sprechen ... wäre ein Anfang. Viel Glück 💕

      • Sie hatte noch nie Probleme mit dem Herzen. Erst nach einer verschleppten Erkältung hat sie es bekommen. Beim ersten Kind war alles super.
        Jetzt muss sie auch alle 6 Monate zur Kontrolle. Sie ist jetzt auch 34. Sie hat in 3 Wochen einen neuen Kontroll Termin, aber so wie ich sie kenne, wird sie den Kardiologen nicht darauf ansprechen.
        Kaiserschnitt muss sie nicht wegen dem Herzen machen. Sie hatte bei der Geburt eine ziemlich dolle Verletzung da unten und scheint schlecht verheilt zu sein, wo ihre FÄ von einer normalen Geburt abgeraten hatte. Aber selbst der FÄ hat sie nichts von den Herzrhytmusstörungen gesagt.

        • Dann tut mir das leid wenn ich das jetzt so sagen muss , aber sie hat dann selber schuld . Sie ist eine Erwachsene Frau und Mutter . Sie sollte eigentlich wissen was richtig und was falsch ist 🤷‍♀️ Und sollte genau auf ihren Körper hören . Gerade weil sie ein Kind hat und vll auch noch ein weiteres möchte. Sie scheint dann sehr Beratungsressistenz zu sein . Sorry .... trotzdem alles gute
          Vll versuchst du ihr nochmal ins Gewissen zu reden ?

          • Hab ich versucht. Sie meinte, das kann sie schon ab. Sie wollte auch nicht hören, daß sie verantwortungslos ihrem Kind und Mann gegenüber ist. Am Ende hat sie zwar eingelenkt, aber so richtig dran glauben kann ich nicht.
            Ich wollte mich da auch nicht einmischen, aber ich bin die Patin ihres Kindes und finde schon, daß sie mal drüber nachdenken sollte, was sie tut und was nicht. Es geht hier nicht mehr nur um sie.

    Herzrhytmusstörungen bedeutet nicht, dass das Herz weniger Leistungsfähig ist. Ich hab auch Rhytmusstörungen. Da gibt's Medikamente gegen und dann ist das OK. Sowas gibt's total oft. Deine Freundin soll und wird bestimmt mit dem Kardiologen darüber sprechen. Mach dir nicht so viele Sorgen.

    • Das sage ich auch nicht. Aber wenn ich höre ihr Herz hat aussetzter und der eigene Schrittmacher muss einspringen, wird mir doch ein bisschen anders.
      Sie hatte mir damals erzählt wie die Tokolyse war und wie schlecht es ihr ging, mit Herzrasen, zittern und erbrechen. Da mache ich mir schon Sorgen.

Hallo. Ich hab seit der Geburt meines ersten Sohnes ventrikuläre tachyksrdien. Ich habe immer wieder ein Puls zwischen 140-160. dann hatte ich es gut im Griff bis zur zweiten Schwangerschaft. Da sind sie gegen Ende fast täglich aufgetreten. Einmal sogar fast 24 Stunden. Lag auch auf der intensiv in der 23. Ssw wo sie nicht ergehen wollten. Aber all das hat mich nicht abgehalten noch 3 kinder zu bekommen. Es wurde von Schwangerschaft zu Schwangerschaft fast immer doppelt so schlimm. Meine Mutter hat vorm letzten Kind gesagt. Jetzt ist gut. Noch eine Schwangerschaft überlebst du nicht. Das all hat mich nicht abgehalten. Manchmal entscheidet man eher aus dem Herz heraus und nicht was die Vernunft sagt. Es kann immer was passieren such ohne Herzprobleme. Hätten wir alle nur vor Augen was alles passieren könnte. Wäre die Menschheit bestimmt schon ausgestorben.
Lg lillifee

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