Angst des Mannes....

    • (1) 27.01.19 - 12:10

      Hallo ihr Lieben,
      mein Mann hat "ja" gesagt, dass wir aus einem Ehepaar eine Familie machen wollen. Ende November hab ich dann die Pille abgesetzt. Nun hat er teilweise Phasen, da muss ich um jede Umarmung "betteln". Hab ich darauf angesprochen und etwas provokativ gefragt, ob ich nicht mehr attraktiv für ihn bin. Doch bin ich, er weiß nur nicht, ob wir das "alles" mit einem Baby schaffen. Er meint damit die finanzielle Seite. Da er schon eine Insolvenz durch gemacht hat, hat er vor allem Angst und Bedenken was nicht nach "Schema F" läuft.
      Ich hab alles durch gerechnet..... Und was kommt kann man eh nie voraus sagen, ob mit oder ohne Kind.....
      Wenn ihr mir mal so einen Schnitt schreiben könntet, wie viel ihr zur Verfügung habt/hattet oder was eure Männer so circa verdienen...... Ich kann ihn nur mit Fakten "beruhigen"...... Ich würde mich so gerne mal freuen dürfen,ohne ständige Panik.
      Danke schonmal für eure Worte und Nachrichten

      • (2) 27.01.19 - 12:17

        Ich hab damals wo ich mit unseren Sohn schwanger war keine 500€ bekommen und mein Mann ungefähr 1700€ und haben es Geschaft , ja ein Kind kostet Geld aber man kann überall sparen fängt von der Schwangerschaft an mit der Krankenkasse was man an Geld wieder bekommen kann , bis gebrauchte Sachen nehmen statt alles neu zu kaufen , jetzt wollen wir ein zweites und mein Mann hat aucj Angst wegen Geld usw aber ich verdiene nun etwas mehr ungefähr 800€ und lege mir jeden Monat 100-150€ zurück damit ich Rücklagen habe und wir es uns leisten können und er genau so , rechnen auch alles durch aber so genau geht das nicht , mir durchreichen es kommt wie es kommt und ich nein froh das ich alles von einer Freundin bekomme wenn es soweit sein sollte , ziehen sich nicht gleich um haben eine 3 Raum Wohnung der Umzug ist im Moment neben sächlich wann später oder in ein paar Jahren gemacht werden

        Kannst du doch nicht so pauschal sagen, manche verdienen viel haben einen hohen Lebesstandard, zahlen Kredite für Häuser ab. Andere verdienen weniger gut, schaffen es aber auch ein Kind großzuziehen.

        Glaube kaum jemand wird Dir hier so eine persönliche Frage beantworten!

        (4) 27.01.19 - 12:19

        Hallo 🙂!
        Also bei uns ist es so - mein Mann verdient im Schnitt 1800€, ich habe die einkommensabhängige Kindergeldvariante gewählt und habe daher monatlich 690€ + 170€ Kindergeld. Wir wohnen in Österreich. Ich war 2 Jahre in Karenz. Jetzt habe ich gerade wieder Teilzeit zu arbeiten begonnen.
        Wir kommen bisher sehr gut zurecht.
        Wir tauschen Kindergewand etc auch gern mit Freunden zusammen, bekommen Unterstützung von Großeltern (Kinddersitz, Schuhe etc)..
        Wünsche euch alles Gute und eine sorgenfreie Zeit! Lg

        • (5) 27.01.19 - 12:20

          Habt ihr auch Unterstützung im Hintergrund durch Großeltern etc?

          • (6) 27.01.19 - 12:40

            Zwecks Kinderbetreuung nicht, da meine Schwiegereltern schon recht klapprig sind und meine Eltern weit weg wohnen. Meine Mutter spart schon für den Kinderwagen🙈

      (7) 27.01.19 - 12:30

      Ich glaube dein Mann ist nicht der einzige der so denkt und Angst hat vor diesem Lebenswandel, die denken nicht nur an das finanzielle.
      Aber ist kommt wie es kommt und Leute die vom Staat leben bekommen ihr Leben mit Kinder auch auf die Reihe. Ich denke es liegt daran welche Einstellung man hat und welchen Lebensstandard man möchte.

      Also mein Mann hat auch immer die Sorge mit dem Geld. Wir haben keine Schulden oder so, aber er hatte in seiner Kindheit damit Erfahrung und ist deshalb so vorsichtig. Deshalb stand bei uns lange nicht fest ob wir ein zweites Kind bekommen.
      Wir listen wirklich alles in einer Exeltabelle auf und so hat er alles unter Kontrolle.

      Bin jetzt zum zweiten mal Schwanger und klar wir können jetzt nicht jedes Jahr eine 2 Wöchigen Auslandsurlaub machen aber das finde ich auch nicht schlimm.
      So geht es uns aber nicht schlecht.

      LG Pusteblume.85

      (9) 27.01.19 - 12:41

      Hallo,

      Erzähl im meine Geschichte das wird im zu nach denken bringen 🧐😉.

      Vor 11 Jahren wahren wir in der Insolvenz wahren immer am Limit Monat für Monat. Und trotzdem haben wir uns endschieden für unsere Tochter /Baby.
      Und..... Wir haben es überlebt 😃den es ist nicht so schlimm gewesen wie man sich aus malte, wir hatten drotz dem Limit immer gut über die ruden gekommen auch ein mal im Jahr Urlaub drin gewesen. Jetzt geht uns sehr gut und ein zweites Kind muss her.

      Es ist klar das man sich Sorgen macht. Aber wen man sich endschieden hat und es durch zieht ist es trotzdem sehr schönes Gefühl mit einem Kind als Familie zu sein☺️.

    (11) 27.01.19 - 12:43

    Vielen vielen Dank für eure offenen Antworten. So sind wir auch eingestellt. Urlaub etc..... Wir wohnen da wo andere Urlaub machen! Gebrauchte Sachen finde ich eh besser und und und..... Sparen können wir beide. Ich möchte ihn mit euren Aussagen, Antworten nur etwas aufbauen.... Viiiielen Dank! Ihr seid toll👍🏻

    Ich denke die Angst kennen wir alle.
    Ich bin bei uns diejenige die sich um so etwas kümmert, Finanzen, papierkram etc.
    Wir haben 2 Kinder und wollen ein 3 😀
    Mein Mann hat auch Angst obwohl der kinderwunsch von ihm ausging.
    Ich muss ihm auch immer wieder vorrechnen..
    Ich gehe nur teilzeit arbeiten, habe aber was ich nicht erwartet hatte, jetzt einen fest Vertrag bekommen, verdiene nur ca. 800 € +388 Kindergeld und mein Mann netto ca. 2500-2800 also zusammen mind. Ca. 3700€
    . Schulden oder so haben wir nicht.
    Ein Haus auch nicht.
    Also die normalen kosten. Mein Gehalt spar ich komplett weg. Und wir leben trotzdem gut mit Urlaub und allem drum und dran :)

    (13) 27.01.19 - 14:03

    Ich denke, dass dein Mann in dem Sinne Recht hat, dass die Fakten erst geklärt werden müssen, bevor man ins Abenteuer Familie stürzt. Dazu zählt aber nicht nur das Geld und die Karriere, sondern auch die Wohnsituation, die gesundheitliche Situation und das soziale Netz. Ich meine das nicht im negativen Sinne, sondern nur, dass sich alle bewusst darüber sind, wie die Lage ist. So habt ihr die Chance gemeinsam Lösungen zu finden und jeder kann äußern, was die eigenen Wünsche und Ziele fürs Leben sind. :-) Dabei lernt man sich echt gut kennen! :-D (Nach dem Motto: Auf was wollt ihr zurückschauen, wenn ihr 70 seid?)

    Also nehmt euch Zeit, sprecht darüber - ganz allgemein. Macht doch am nächsten Wochenende mal ein Excel-Dokument mit allen laufenden Verträge, Versicherungen, Miete und weiteren Ausgaben (einfach Abbuchungen auf den Konten zusammenrechnen), wenn ihr sowas noch nicht habt. Wenn man das zum ersten Mal macht, finden sich immer super Möglichkeiten zu sparen!
    Informiert euch vorab über das Kindergeld. Wer macht wann Elternzeit? Oder nur eine/r?
    Das sind Dinge, die man gut vorher klären kann.

    Ja, ein Kind kostet Geld und Geld macht das Leben in vielerlei Hinsicht angenehmer. Aber das ist, wie meine Vorrednerinnen bereits gesagt haben, bei Leibe nicht alles. Aus Sicht des Kindes ist es viel wichtiger, dass es in eine stabile Familie reinwächst, die es liebt und annimmt wie es ist. Das ist das größte Glück aus meiner Sicht!
    VIEL GLÜCK EUCH!#klee

    • (14) 27.01.19 - 15:05

      Danke, für deine Antwort. Wir gehen da beide nicht leichtsinnig ran. Der Sparfuchs bin ich was Verträge etc angeht 😅 wir können auch in unserer Wohnung bleiben. Das Gästezimmer wird 2 Wochen im Jahr als solches genutzt, das wird dann das Kinderzimmer. Wie, was, wer gegen wen, alles geklärt. Das sind kleine Panikschübe. So wie ich das hier sehe aber normal. Nur wenn mein Mann das von anderen Familien hört kommt es bei ihm deutlicher an, warum auch immer 🙈😅🤪

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