Immer wieder Einnistungsversagen

Hallo ihr Lieben!

Ich lese seit etwa 1,5 Jahren mit uns freue mich, dadurch nicht so allein mit meinem Problem zu sein, auch wenn ich es natürlich niemandem wünsche. Heute beteilige ich mich einmal aktiv. Mein Mann und ich versuchen seit über 2 Jahren, ein Baby zu bekommen. Ich habe schon alles durch, Monitoring, Hormonbehandlungen wegen meiner Eizellreifungsstörung, zuerst mit Chlomifen und dann mit Gonal, mehrere Inseminationen und nun die erste IVF. Kurz nach Absetzen der Pille, dann nochmal in einem Chlomifen-Zyklus und durch eine Insemination wurde ich jeweils schwanger, hatte aber immer sehr frühe Fehlgeburten. Die Test waren immer für einige Tage ansteigend positiv und wurden dann schwächer und waren irgendwann negativ. Bei den Blutkontrollen konnte jeweils nur noch eine geringe hCG Mengen festgestellt werden. Ich muss euch nicht erzählen, was das mit einem macht. Meine Eizellreserve ist nicht gut, weshalb ich froh war, dass bei dem ersten IVF-Versuch zehn Eizellen gereift sind, von denen 9 punktiert und sogar 8 - wie man mir sagte allesamt von guter Qualität - befruchtet werden konnten. 5 wurden eingefroren, 3 durften sich weiterentwickeln. Von 3 Eizellen, wurden zwei zu „sehr schönen“ Blastozysten. Eine schläft jetzt im Gefrierfach und eine wurde mir an Tag fünf eingesetzt. Da man mir sagte, die Befruchtungs- und Entwicklungsrate sei überdurchschnittlich gut, hatte ich große Hoffnung, der Fluch könnte endlich gebrochen sein. Nun ist Tag 15 nach PU uns Tag 10 nach Transfer. Zuletzt habe ich Freitag (vor 4 Tagen) 750 Einheiten hCG gespritzt. Die dürften also aus meinem Körper raus sein. Vorgestern und gestern habe ich 10er Tests gemacht. Das Ergebnis war zuerst eine mittel starke, gestern dann eine schwächere Linie. Auch heute habe ich einen 10er und einen 25er Test gemacht. Der 10er ist maximal so stark wie gestern, der 25er sehr schwach. Zu schwach für PU +15 meiner Meinung nach und wie die 10er zeigen abfallend. Natürlich kann ich mich von Resthoffnung nicht freisprechen, ihr versteht das sicherlich, aber ich versuche, realistisch zu bleiben. Diese ideophatische Sterilität kotzt mich dermaßen an (sorry), weil ich einfach keinen „Gegner“ habe, gegen den ich kämpfen kann. Ich weiß nicht, woran es liegt, weshalb ich auch nicht wirklich etwas tun kann. Zur Krönung ist stellt sich die Debeka wegen der Kosten quer, weil es - bis aus die Eizellreifungsstörung - keine Erkrankung im rechtlichen Sinne ist. Sollte sich bewahrheitet, dass es wieder nicht geklappt hat, soll eine Immunologie gemacht werden. Solche Erkrankungen sollen aber laut Klinik eher selten sein. Chromosomenstörungen und Gerinnungsprobleme wurden ausgeschlossen, eine Gebärmutterspiegelung hat nichts ergeben. Ich bin Nichtraucherin, habe Normalgewicht, bin sportlich aktiv, aber keine Leistungssportlerin, ernähre mich gesund, nehme Vitamin D uns Folsäure uns versuche mich in meinem recht stressigen Job zurückzunehmen. Außerdem mache ich progressive Muskelentspannung und meditiere, um Stress entgegenzuwirken. Habt ihr noch Ideen was es sein oder was helfen könnte? Ich bin verzweifelt.

Viele Grüße,
Kerstin

1

Hallo Kerstin, das tut mir wirklich sehr leid...
Du solltest ggf mal ins unterstütze Kiwu Forum (oder so ähnlich heißt das), das sind viele mit künstl. Befruchtungen und können die wahrscheinlich besser helfen...

Ich habe mal auf Instagram vom ERA Test gehört, der testet wohl, ob man ein verschobenes Einnistungsfenster hat... Ich weiß aber nicht wie seriös das ganze ist.

2

Hallo Niniri!

Danke für deine Antwort. Ich gucke mal, ob ich das Unterforum finde. Bin neu im Forum und dachte der Post gehöre hier her. Von dem ERA Test habe ich auch schon gelesen. Das werde ich bei meiner Ärztin auf jeden Fall mal ansprechen. Danke für deinen Tipp.