Gibt’s hier noch mehr „Vorhibblerinnen“?

Ihr Lieben,

ich bin 31 Jahre alt, mein Partner 42 und dieses Jahr wollen wir, da es nun beruflich bei mir „einigermaßen“ geht (perfekt ist es halt nie 😂) das Thema Kinder angehen.
Aus Gründen müssen wir noch bis April warten, bis es ernsthaft losgehen kann. Nun bin ich jetzt schon so unglaublich hibbelig!
Ich beschäftige mich schon viel mit dem Thema und freue mich tierisch aufs „loslegen“, gleichzeitig hat man natürlich auch sorgen ob es klappen wird, ob man wirklich bereit ist…
So wirklich darüber sprechen kann ich mit Freunden und Familie nicht, weil ich vermeiden möchte dass dann jeder nachfragt - das würde mich unter Druck setzen.
Gibts hier noch Vorhibblerinnnen denen es ähnlich geht und die Lust hätten sich ein bisschen auszutauschen?

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Bei mir ist es ähnlich. Wir sind (noch) 30 und 31 Jahre alt und möchten Ende Frühjahr starten, da auch bei uns beruflich sich was ändert. Wir beschäftigen uns sehr damit, vor allem darüber, wie man den Körper darauf vorbereiten kann aber auch Erziehungsmaßnahmen und alles, was dazu gehört (zb no go Fotos ins internet stellen). Manchmal finde ich es echt anstrengend, sich zuuuu viele Gedanken zu machen. Möchte auch nicht mit Familie oder Freunde darüber sprechen, weil ich ebenso keine Lust auf Fragen habe und mich dann auch unter Druck gesetzt fühle. Deshalb tut mir das Forum hier schon gut😅

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Juhu, eine Mitstreiterin!

Ja, genau die Themen sind bei uns auch aktuell. Ich werde im Februar mit Folsäure schon beginnen, außerdem habe ich mich schon viel mit meinem Zyklus beschäftigt das letzte Jahr (nfp) und denke ich kann die fruchtbaren Tage mittlerweile gut einschätzen. Impfungen sind alle aktuell und aus anderen Gründen habe ich auch meine Schilddrüse checken lassen, da ist auch alles gut (für den KiWu ja auch nicht unwichtig), ansonsten kann man ja -soweit ich auf dem Schirm habe- nicht großartig viel im Vorfeld tun?
Das Thema Erziehung ist noch nicht ganz so aktuell bei uns, jedoch folge ich ein paar Insta-Accounts und Podcasts zum Thema bindungsorientierte Erziehung, das finde ich sehr spannend, das Konzept hatte ich so vorher nicht auf dem Schirm!
Der Grund warum wir noch warten ist auch ein Jobwechsel bei mir, allerdings habe ich auch jetzt schon ein schlechtes Gewissen dem Arbeitgeber gegenüber, falls ich gleich schwanger werden sollte…
Auch meine berufliche Karriere macht mir sorgen, ich liebe meinen Beruf und würde gerne trotz Kind weiterkommen, was wirklich eine Herausforderung wird!
Auf der einen Seite ist es anstrengend, sich im Vorfeld schon so viele Gedanken zu machen, auf der anderen Seite macht es mir auch unglaublich Spaß, mich durch Babyforen zu lesen, mir zu überlegen wo die wickelkommode hinkommt und so weiter, mein Mann ist da auch schon voll im Boot! Aber manchmal denke ich auch, ich bin verrückt 😂
Bei euch wäre es auch das erste Kind? Habt ihr im Verwandten-/Bekanntenkreis schon Kinder?

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Ja, also „Erziehungsmethoden“ war jetzt etwas überspitzt von mir. Haben uns bisher mit keinem Modell auseinandersetzt. Eher mit unserer Kindheit, was uns bis heute belastet oder traurig stimmt. Halt no go‘s wie typische Rollenbilder, Fotos ins Internet stellen, zumindest die ersten Monate nicht auf den Mund küssen etc.

Habe auch vor einem halben Jahr angefangen, Ovus zu machen und meine Temperatur zu messen, um zu gucken, wann eigentlich mein Eisprung tendenziell stattfindet und wie lang meine zweite Zyklushälfte ist. Impfungen sind auch bei mir alle aktuell. Würde ab April mit einem Präparat anfangen - allerdings bin Ich mir sehr unsicher zwischen all den Möglichkeiten. Auch hier im Forum wird oft heiß darüber diskutiert.🤷🏻‍♀️ hast du eine Tendenz und welche Gründe sprechen für dich für das eine Präparat?

Genau, wäre bei uns das erste Kind. Kinder haben wir in unserem Umfeld sehr viele😅 sowohl meine, als auch seine Familie ist groß. Für meine Eltern wäre es das erste Enkelkind, für meine Schwiegerfamilie das dritte.

Ich muss aber gestehen, je näher wir der Kinderplanung rücken, desto mehr Ängste habe ich. Werde ich eine gute Mutter? Werd ich das schaffen? Werden wir dem Kind gerecht? Wie wird sich unsere Beziehung ändern? Etc. Aber vermutlich haben die meisten solche Bedenken, was eben dazu gehört🫣

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Was du auf jeden Fall jetzt schon machen kannst NEMs nehmen.
Sprich Folsäure, Vit. B12, Vit. D und so. Um dein Haushalt der Vitamine und so aufzubessern.

Schaden tut es auf jeden Fall nicht würd ich sagen, aber ja ich kenne das Vorhibbeln. Ich bin zwar schon im KiWu und gehen es an, aber wir haben auch gesagt: Ab da fangen wir an.
Das hat einen etwas nervös gemacht und dennoch vorfreudig.

Wünsch dir auf jeden Fall alles Gute.

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Vielen Dank für deine Antwort ❤️
Folsäure werde ich nehmen ab Februar, Vit. D nehme ich schon.
So sehr man sich freut, ich denke mit der Moment wo man dann wirklich loslegt, wird doch nochmal komisch - den über Jahrzehnte eingeübten Gedanken „bloß nicht schwanger werden“ abzulegen!

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Es ist halt eine Entscheidung die mit schönen Folgen einhergehen, aber auch mit viel Verantwortung.

Das kann einen freudig stimmen, aber auch ab und an etwas ängstlich stimmen was eben halt auch vollkommen normal sein kann. Viele denken immer man muss glücklich strahlen. Doch das ist echt ein Klischee selbst wenn man dann schwanger ist kann man sogar echt eine riesen Angst bekommen.

Ich könnte halt jeden Zyklus fast heulen wenn ich wieder negativ teste wo manche mir an den Kopf werfen: Warum weinst du.. du hast doch schon zwei Kinder.
Aber viele verstehen es halt nicht das es dennoch schmerzt. Gerade wenn man nun im 6 Zyklus ist nach der FG.. viele sagen ist doch nicht so wild.. war ja noch kein Baby.

Ich verstehs halt nicht wirklich.. daher bin ich sehr froh hier in Urbia zu sein und zu lesen das es nicht nur mir so geht.
Das beruhigt einen und gibt Hoffnung.

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Würde nicht warten, wie weiß wie lange es dauern wird...

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Prinzipiell bin ich da bei dir, aber bei mir geht es um 3 Monate, die nachher einen riesigen finanziellen Unterschied machen (Elterngeldanspruch), daher möchten wir diese Zeit noch abwarten...

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Ich habe die Vorhibbelphase und dann anschließend ÜZ 1 zwar gerade genau hinter mir, aber ich habe noch zwei Tipps für die Vorhibbelzeit:

1. Präventiv mit Beckenbodentraining starten! Das schadet wirklich nie! Und während SS und Geburt leidet der noch genug 🙃

2. Sport machen (anfangen):
Wenn ihr bisher noch keinen macht, sucht euch was, was ihr mögt und auch schwanger gut fortführen könnt. Körperliche Fitness und ein Körpergewicht im Normbereich ist für Fertilität, Schwangerschaft und für die sehr anstrengende Geburt so, so wichtig!
Ich habe zB mit schwimmen angefangen.

3. Ernährung optimieren:
Die Fruchtbarkeit lässt sich schon etwas mit Hausmitteln beeinflussen. Die Tipps spiegeln aber vor allem alle eine ausgewogene Ernährung wieder, was ebenfalls nie schadet 😉

https://www.mambaby.com/de/mam-magazin/kinderwunsch/wie-kann-man-die-fruchtbarkeit-naturlich-verbessern/

Viel Spaß beim Vorhibbeln 😁

Bearbeitet von SaHa
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Huhu jaaa hiiiieer 😁
Mein Partner und ich warten sogar noch bis Juli denn ich habe schon ein Kind (8jahre) und bin damals im 1. Üz ss geworden. Da ich eine Schwangerschaftsvergiftung und Übelkeit hatte wollen wir unseren schon gebuchten Griechenland Urlaub noch entspannt mitnehmen zu dritt und ab da einfach nicht mehr verhüten. 🙂
Aber meine Güte ich bin ja die Ungeduld in Person und guck jetzt schon immer nach Babysachen wenn ich Klamotten für junior besorgen bin 🤦🏻‍♀️

Bearbeitet von Gilly7
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Hey,

Ja, wir hibbeln auch noch nicht aktiv. Aber mein Kinderwunsch ist sehr stark und deshalb lese ich hier ständig mit.
Unsere Situation ist sehr speziell und belastet mich stark.
Wir haben einen Sohn, der nächsten Monat 3 Jahre alt wird.
Ich wollte immer mindestens 2, wenn nicht 3 Kinder haben. Mein Mann und ich waren uns da anfangs auch einig.
Nun haben wir unseren Sohn aber recht spät bekommen und jetzt werde ich bald schon 40, mein Mann 42.
Ich befinde mich derzeit in einem dualen Studium, das ich unbedingt beenden möchte, aber ich möchte auch nicht mit einem zweiten Kind warten bis ich fertig bin. Jetzt stehe ich vor einem Berg voller Ängste und Sorgen. Mein Mann ist auch unsicher. Wir haben kürzlich über das "Problem" gesprochen und grob geplant im Sommer evtl. Anzufangen zu üben.
Ich könnte jeden Tag heulen, weil ich einfach zerrissen bin zwischen Kinderwunsch und "Vernunft" bzw. Ich so viele Sorgen habe, ob das alles zu managen ist.
Ich drücke dir schon mal die Daumen für den Hibbelstart.

LG

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Hier 🙋🏽‍♀️
Allerdings wollen wir erst im
September starten. Bei uns is es allerdings komplizierter weil ich eine Tochter habe, die gerade 1 geworden ist und ich noch stille
Hatte meine Tage bisher einmal und seitdem nicht mehr 🙉 hoffe sehr, dass mein Zyklus trotz stillen zurück kommt und das bald 😃 möchte ungern deshalb Stress beim abstillen haben

Aber ich hab schon Ovus gemacht und bin wieder im Hibbeln 😊