Pap IIID, HPV positiv (high risk), Konisation und Kinderwunsch?

    • (1) 18.03.07 - 14:07

      Hallo Zusammen,

      ich bin 28 Jahre, habe eine Tochter von 14 Monaten und bei mir wurde Ende Dezember ein Pap IIID festgestellt. Ich war am Freitag zum Vorgespräch im KH und der Arzt hat einige Tests gemacht und dabei festgestellt, dass nahezu die gesamte Oberfläche des Muttermundes von den Zellveränderungen betroffen sind. Er hat mir zu einer flachen Konisation geraten, damit ich unbelastet in die nächste SS gehen kann.

      Ist hier jemand nach einer Konisation ss geworden oder kennt jemand das ganze. Bin momentan sehr durcheinander und weiss nicht so recht was ich davon halten soll. Da meine Urgroßmutter an Gebärmutterhalskrebs gestorben ist und meiner Mama bereits auf Grund dieser Diagnose vor Jahren die Gebärmutter entfernt wurde UND ich auch noch HPV positiv bin (high risk) ist dieser Schritt wohl sinnvoll.

      Also, hat jemand das gleiche durch?

      Grüße
      Julia

      • Hallo ,

        ich habe diese Diagnose zwar nicht selbst , aber meine beste Freundin hat das gerade alles hinter sich.
        Ich weiß wie es dir gehen muss und welche befürchtungen du hast.

        Bei meiner Freundin musste die Konisation 2x gemacht werden weil bei ersten mal nicht alles entfernt wurde und zu flach abgetragen wurde.
        Ausserdem ist sie beide mal mit ausgeschabt worden, in einem Abstand von ca. 6 Wochen.

        Jetzt hat sie alles hinter sich und war letzte Woche zur Kontrolle beim FA und er sagte es wäre alles ok , sauber gearbeitet und noch genügend Zervix vorhanden um eine SS bis zum Ende zu tragen .
        Wenn es sein müsste könnte man wohl einen Muttermundverschluss machen.
        Sie darf ab sofort schwanger werden !

        Ich weiß nicht was ich dir raten soll oder kann.

        Ich wünsche dir alles alles Gute und viel Kraft für diese Zeit #liebdrueck

        LG Jolin

        Hallo Julia,

        erst mal Kopf hoch und lass Dich #liebdrueck !!!

        Ich hatte 2002 die gleiche Diagnose und während der Konisation haben die Ärzte festgestellt, dass aus der "einfachen" Zellveränderung (die ich übrigens schon mit 14/15 Jahren bei meiner ersten FA-Untersuchung hatte) schon Gebärmutterhalskrebs geworden ist. Sie haben außer dem Kegel dann gleich noch das verkrebste Gewebe entfernt. Man sagte mir, dass sich der Krebs noch im Frühstadium befand und meinten auch gleich, dass die Gebärmutter zwar vernarben würde, aber einer weiteren SS nichts im Wege stünde (hatte zu dem Zeitpunkt bereits 2 Kinder). Ich musste danach alle 2 Monate zum Abstrich gehen und einfach ein wenig abwarten. Das erste halbe Jahr sah es nicht so gut aus, da sich die Abstriche kaum verbesserten, dann auf einmal waren sie wieder ok.

        Als ich dann in 2005 die Pille abgesetzt hatte, bin ich, wie schon bei den ersten beiden Kiddies sofort im 2. ÜZ SS geworden. Du siehst, es muß den Kiwu in keinster Weise beeinflussen.

        Man hat mir aber gesagt, dass durch die Vernarbung eine recht häufige "Nebenwirkung" auftritt - nämlich eine Gebärmutterhalsschwäche. Die könne aber mit einer Cerclage umgangen werden. Dies ist bei mir naürlich nicht eingetroffen - dafür aber die viel seltenere Version: bei mir hat die Gebärmutter und der Mumu so dicht gehalten, dass ich 4 Tage Wehen hatte, bis meine Maus raus kam. Trotz Wehentropf und Gel...

        Aber naja, hat mich auch nicht davon abgehalten, mit Nr. 4 schwanger zu sein, lol!

        Das Wichtigste, was Du tun kannst, ist handeln! Je eher, je besser, weil es immer schwieriger wird, je weiter Du alles herauszögerst! NUR MUT!!! #pro

        LG #herzlich
        Tatjana

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