Jugendamt eingeschaltet

    • (1) 30.08.11 - 10:22

      Hallo zusammen,

      ich weiß momentan nicht so recht, wie ich mich verhalten soll.

      Zur Sache:

      Mein Ex-Freund und ich haben eine gemeinsame Tochter. Während der Schwangerschaft und auch während der gemeinsamen Jahre hat es ihn nicht interessiert, ob seine Tochter einen Vater hat oder ich eine Unterstützung.
      (Sollte im 5.Monat nach Holland fahren und das Kind abtreiben).

      Ich habe mich dann getrennt und geheiratet. Jetzt ist ein Geschwisterchen da.
      Der Ex hatte bislang immer die Kontaktmöglichkeit zu seinem Kind, er war immer willkommen (auch bei meinem jetzigen Mann). Leider hat er sich nur gemeldet, wenn er mal Lust hatte. Also nicht regelmäßig.
      Meine Kleine hat dann meinen Mann irgendwann auch Papa genannt.

      Jetzt hat er das Jugendamt auf den Plan gerufen. Die wollen mir tatsächlich erzählen, was ich zu tun habe. Das meine Tochter ihn Papa nennen soll usw.

      Ich weiß nicht was ich machen soll, da sie sich auch in meine privaten Angelegenheiten einmischen und genaue Details über mein Neugeborenes wissen wollen.

      Hat jemand Erfahrung mit diesem Thema??

      • Hallo!

        Das Jugendamt kann nicht hingehen und von Dir verlangen, dass Deine Tochter seinen Erzeuger Papa nennt. Mein Mann hat einen Sohn der jetzt 11 Jahre alt wird. Er hat erst mit 7 Jahren erfahren, dass sein vermeintlicher Papa gar nicht sein Vater ist, sondern mein Mann und da geht niemand hin (nicht mal mein Mann) und versucht es zu verbieten. (Bei ihm war es umgekehrt, die Kindesmutter wollte nie, dass mein Mann das Kind kennenlernt und hat damals alle Hebel in Bewegung gesetzt).
        Ich denke, Dir bleibt ja letztendlich nichts anderes übrig als wie denen es so zu sagen, wie es doch auch ist. Wie alt ist denn Deine Tochter? Das Verhältnis zwischen Deiner Tochter und ihrem Vater wird ja mit Sicherheit nicht ein normales lockeres Vater-Kind-Verhältnis sein, da er sich ja selten meldet.
        Ich drück Euch die Daumen.

        LG

        Die wollen mir tatsächlich erzählen, was ich zu tun habe. Das meine Tochter ihn Papa nennen soll usw.


        wie gut das das JA zwar viel erzählen kann aber dir nichts vorschreiben kann.

        Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

        • Na deiner Meinung bin ich nicht.......
          ich weiß ich werde hier gleich angegriffen aber ich kann damit leben..
          Ist es nicht sodas wenn der KV sich nur dann um das Kind kümert wenn es ihm passt, das Kind sein verhalten nicht einschätzen kann und sich eine stabile verlässliche Figur sucht?
          Und wenn den der neue eben vom Kind aus Papa genannt wird dann ist das so,weil es ihn als solchen akzeptiert hat!
          Was tut so ein Papa denn?Er ist immer da,hilft dem Kind sich zu entwickeln,unterstützt es, erzieht es,steht dem Kind bei wenn es krank ist.Kurzum der Lebensgefährte ist der Papa für das Kind weil er einfach 24 std am Tag da ist.
          Das der KV damit seine Schwierigkeiten haben wird ist klar, hat er sich aber wohl selbst eingebrockt....so wie man dem Text entnehmen konnte.
          Wie soll das ältere Kind sich dann wohl bitte fühlen wenn der kommende Nachwuchs zum Papa ,Papa sagen darf aber das ältere Kind nicht, weil Papa ja der Erzeuger ist?
          Kinder sind durchaus in der Lage zu verstehen das es zwei Papas haben kann.Kompromiss wäre Papa Name KV und Papa Name Lebengefährte.
          Schließlich muss ja auch die Kindesmutter damit leben wenn ihr Kind zu der Neuen des KV Mama sagt von sich aus.....ODER?
          Vorschreiben was richtig ist in einer solchen Situation kann keiner.
          Und es wirft alle mal kein schlechtes Licht auf die Kindsmutter.
          LG FRIESIN

            • Nicht böse gemeint aber dann dürfte man lt deiner Theorie auch nicht seine Adoptiveltern "Mama" und "Papa" nennen denn biologisch gesehen sind sie es nicht.
              Ich nenne meinen Stiefvater auch "Daddy", kenne ihn erst seit ich 13 war und kenne bzw. kannte meinen biologischen Vater den ich zwar immer "Papa" nannte aber seit ich 13 war nicht mehr gesehen habe.

              1. weil er mich nicht wollte
              2. weil ich ihn dann auch nicht mehr wollte
              3. weil er jetzt seit 3 Jahren tot ist.

              >>>Den namen "Papa" hat nur einer - der biologische Vater.<<<

              Blödsinn. Ein Kind hat nur einen "Vater"....den biologischen.
              Ich habe in einem formular noch nie das Wort "Papa" gelesen, immer nur "Vater".

              "Papa" ist ein Kosename für den sozialen Vater.


              Dann wird es meiner Tochter ja auch nicht schaden, wenn sie ihren Vater beim Vornamen nennt. Laut deiner Theorie.

          Mein Papa hat sich auch nie viel um uns gekümmert nach der Trennung von meiner Mutter.
          Aber er ist mein Papa und das bleibt er auch.
          Die neuen Lebensabschnittsgefährten meiner Mutter (es gab in all den Jahren 2 davon) haben wir beim Vornamen genannt.

          Und ich möchte auch nicht Mama von meinen Stiefsöhnen genannt werden.

          Stell Dir mal vor, diese Beziehung scheitert auch. Dann steht die TE mit 2 Kindern da, lernt vielleicht irgendwann wieder einen Mann kennen und das ist dann der PAPA von beiden??? #schock

          Danke für deine Unterstützung!

      Wie soll deiner Meinung nach ein Adoptivvater das adoptierte Kind nennen? Beim Vornamen, weil er nicht der biologische Vater ist?


      Deine Oberflächlichkeit und dein belehrender Ton werfen alles andere als ein gutes Licht auf dich.

      • Bin gerade auf meinen Dreher hingewiesen worden.
        Es soll heißen:
        Wie soll das adoptierte Kind den Adoptivvater nennen....

        Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

        • Du schriebst: Papa darf nur genannt werden, wer der biologische Vater ist. Der Adoptivvater ist nicht der biologische Vater.
          Ich gehe daher davon aus dass du deine Aussage mit deiner letzten Antwort korrigiert hast bzw. eingeschränkt hast.

          Du siehst es gibt gewaltige Unterschiede.
          Also erst denken dann belehren.

          • Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

            • Ich weiß ja nicht in welchen Kreisen du dich bewegst. Viele die ich kenne sind sich sehr wohl ihrer Rechte und Pflichten auch als nicht biologischer Vater bewusst und handeln entsprechend. Warum sollten diese, wenn von allen Seiten gewünscht, nicht sich mit Papa anreden lassen? Du scheinst schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Woher du deine Meinung nimmst bzw. wie du diese hier hybrid duchgestzt sehen willst, erschließt sich nicht.

              • Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

                Oh so Leute wie du find ich ja sooooooo Lächerlich ...

                Mein Sohn sagt auch Papa zu meinen Mann obwohl er nicht der Biologische Papa ist , schon alleine aus den Fakt raus weil wir eine gemeinsame Tochter haben und sie Papa zu ihm sagt , und er mit seinen Bilogischenvater ( den er Daddy nennt ) kaum kontakt hat und ihn des letze mal so vor knapp 2 jahren persönlich gesehen hat.

                Und mein Mann ist sicher nicht der "Aktuelle Stecher " von mir , um es mit deinen Worten zusagen , sondern der Mann mit den ich hoffe den rest meines Lebens zuverbringen ( leider kommt aber nichts mit einer Garantie ) .

                Und seien wir mal ehrlich , find ich macht es keinen grossen Unterschied ob er nun zwei Papas hat , oder eben einen Hans Uwe ( oder wie auch immer ) und einen Papa , weh würde es ihm so oder so tun wenn wir uns mal trennen sollten .

                Es ist schon schlimm wenn du nichts mehr positives in einer Beziehung sehen kannst , musst wohl mal richtig verlezt worden sein , sonst würdest du so wie "der Aktuelle Stecher" nicht vom stabel lassen , den nicht jede Beziehung ist zum scheitern verdammt .....


                Martina

      Nein denn du redest die ganze Zeit davon dass nur der biologische Vater das Recht hat "Papa" genannt zu werden und rechtliche und biologische Vaterschaft sind zwei verschiedene Dinge

Davon hat jedes Kind nur einen - auch wenn Du mittlerweile einen neuen Mann hast.


Ehrlich? Wirft das denn jetzt auch ein schlechtes Licht auf mich ,wenn ich sage,daß mein Ältester sogar 2 Papas hatte?
ER hat nämlich seinen leiblichen Vater so genannt,mit dem ich nicht mehr zusammen war ,der sich aber trotzdem immer gekümmert hat und meinen damaligen Mann ,den ich geheiratet habe,als mein Sohn 9 war.
Und er hat meinen Exmann von sich aus so genannt und nicht ,weil er sollte /mußte.
Jemand der immer da ist für das Kind ,der sich kümmert,hat für mich tausend mal mehr das Wort "Papa" verdient,als einer ,der sich einen Dreck um seine Kinder schert und nur aus Lust und Laune irgendwann mal auftaucht.

Das ist doch quatsch!!!

Wenn das" Papa" von der Tochter selber kam und der Erzeuger nur sporadisch und bei Laune mal reinschaut dann ist irgendwann der Vertraute Mensch der PAPA.

Wichtig ist nur das sie weiß das es einen Erzeuger gibt.

Alles Gute!!

Top Diskussionen anzeigen