Suche Leidensgenossinnen wg. Wechselmodell

    • (1) 12.09.11 - 19:19

      Hallo liebe Mütter da draußen, die sich aus Liebe zu ihren Kindern und vielleicht auch aus Unwissenheit und falscher Scham zu einem Wechselmodell drängen ließen.
      Ich muß jetzt mal so einen Aufruf starten, in der Hoffnung, ich finde Mamas, die auf ihre Kinder 1- 2 Wochen verzichten müssen, die ansehen müssen, wie ihre Kinder traurig sind, weil sie wissen, sie sehen ihre Mama jetzt eine Zeit lang nicht; die ihren Kindern keine Stabilität und Orientierung geben dürfen, weil der Vater seine Gleichberechtigung über das Seelenheil der Kleinen stellt und die vor Jugendamt und Gericht keine Lobby haben, weil die armen Väter ja soo leiden unter den" bösen Müttern, die ihnen nur die Kinder wegnehmen wollen!" wer hat auch solche Erfahrungen gemacht? schreibt mir bitte, und wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie eine solche Situation für alle zum Besten gelöst werden kann- bitte postet mir.
      Ich danke schon im Voraus.

      • Wenn Du jetzt geschrieben hättest, dass es bei Euch Probleme mit dem Wechselmodell gibt, weil das Kind den Wechsel nicht gut verkraftet, dass es nicht regelmäßig zum Turnverein oder Schwimmunterricht gehen kann, dass es an wichtigen Familienfeiern oder Kindergeburtstagen nicht teilnehmen kann, weil es dann beim Papa ist und man da nicht flexibel genug ist, dann hätte ich mir das interessiert durchgelesen, weil ich immer noch nicht weiss ob das Wechselmodell Sinn macht oder nicht.

        Aber so?
        Kinder getrennter Eltern haben nun einmal das Problem, dass sie in der Regel Mama und Papa nicht beide täglich sehen können. Dabei vermissen die Kinder dann beide Elternteile gleich, wenn die Beziehung intakt ist.
        Also wenn Du das Wechselmodell ablehnst, weil dein Kind dich dann vermisst, würde es bei einem klassischen WE-Umgang seinen Vater zwei Wochen lang vermissen. Wäre das für das Kind besser?
        Und wo ist das Problem, wenn nicht du sondern der Papa dem Kind Orientierung und Stabilität gibt?
        Und warum meinst Du, dass es dem Vater nur um seine "Gleichberechtigung" geht? Geht es ihm nicht vielleicht doch um das Kind, dass sicher von einer starken Beziehung zu seinem Vater profitiert?

        So wie Du schreibst hast doch DU ein Problem.
        Das hört sich jetzt für mich so an, als wenn Du nur an Dich und nicht an die Chance für dein Kind denkst.

        ich kann aber verstehen, wenn man die Form des Wechselmodells überdenken will. Eventuell nicht eine Woche hier und dann dort, sondern feste Tage pro Elternteil festlegen. So war das am Anfang bei meinem Partner und seiner Tochter und ich hatte den Eindruck, dass das sehr gut funktioniert hat.

        • Es mag sein, daß ich mich unverständlich ausgedrückt habe, um nicht zuviel intimes reinzuschreiben.
          aber deine Beschreibung paßt natürlich ebenso in dieses Bild, wie die Tatsache, daß der Vater alle Bemühungen, das WM zu verbessern, blockiert und den Kontakt zu mir in den 2 Wochen in denen er die Kinder hat total abbricht. er arbeitet in Schichten, deshalb ist es nicht möglich, dass er die Kinder regelmäßig betreut.
          Es ist nicht nur so, daß ich die Kinder vemisse, sie heulen nach einem Jahr immer noch fürchterlich, wenn sie weg müssen.
          Und ich halte es für schädlich dass die Kinder immer umziehen müssen.
          Mütter lassen sich durch Väter mal nicht ersetzen, vielleicht ergänzen...

          • "Mütter lassen sich durch Väter mal nicht ersetzen, vielleicht ergänzen... "

            Selbstverständlich kann eine Mutter auch nicht den Vater ersetzen, darum brauch ein Kind ja auch Beides, zu gleichen Teilen

          • Warum wundert es mich jetzt nicht, dass nun noch ein paar entscheidende Details geschildert werden, warum natürlich der Vater nicht gut ist für das Kind.

            ich verstehe nur überhaupt nicht, warum Du das nicht direkt schreibst. Denn das Problem liegt dann doch gar nicht am Wechselmodell, sondern an dem vermeintlich unfähigen und schädlichen Vater.

            Aber das spielt plötzlich jetzt erst eine Rolle. Ahja!

            Unverständlich ist auch, dass man sich mit einem Vater, der die Kinder gar nicht regelmäßig betreuen kann auf ein Wechselmodell einigt.

            dass das nicht funktionieren kann ist doch logisch, aber stellt doch das Wechselmodell an sich nicht in Frage.

            Und deine letzte Bemerkung unterschreibe ich sofort.
            Eltern müssen sich ergänzen!

            Denn auch eine Mutter kann einen Vater nicht ersetzen.

            • Es tut mir leid für die "Hilfesuchende", dass sie so missverstanden wird, wie ich denke. Ich denke nicht, dass ALLE Männer schlechtere Eltern und die Mamas per se die besseren sind. In der größeren Zahl sind es aber leider die Väter - und das sagen mir selbst viele männliche Psychologen und Scheidungsanwälte - die die Kinder eher wegen finanzieller Gründe oder verletztem Stolz oder Besitztum zur Hälfte haben wollen. So ist es auch bei meinem Ex sehr deutlich, der hatte sich vor der Trennung auch NULL um die beiden gekümmert und jetzt soll ich erziehungsunfähig sein. Selbst sein früherer bester Freund und auch sein Bruder schütteln den Kopf über diese Situation. Alles in unserer Situation spricht gegen dieses Modell, sogar im psychologischen Gutachten wird gesagt, dass sein Verhalten teilweise kindswohlgefährdend ist. Dennoch - auch ich wurde da hineingedrängt und ich habe des lieben Friedens willen nachgegeben bei der Mediation in dem Glauben dass es zeitlich beschränkt ist. Nun werde ich da wohl nie rauskommen obwohl er eigentlich fast alles falsch macht. Viele schildern, dass es gut klappt, dann scheint es aber auch so zu sein, dass die meisten Bedingungen stimmen, dass sich die Eltern einigermaßen gut austauschen können. Bei uns gibt es gar keine Kommunikationsebene. Wenn ich nur wage, meine Meinung nur dezent kundzutun, wirklich nichts emotionales, sagt er mir gleich ich sei krank und brauche psychiatrische Hilfe. Auch bei den Kindern versucht er mich schlecht zu machen worunter sie leiden, weil sie mich nicht verteidigen können, da er sonst sauer wird...
              Bei mir ist es schon extrem, aber ich denke auch, und das sagen auch die meisten Psychologen, selbst wenn sich die Eltern verstehen, in den meisten Fällen - nicht in allen - ist es für die Kinder schwierig. Man stelle sich vor, man muss selbst ständig seinen Aufenthalt ändern, hat keinen Lebensmittelpunkt. Grundsätzlich schwierig. Vor allem nicht nachvollziehbar wenn die Kinder, wie es leider oft noch ist, vor der Trennung von ihren Vätern, seltener Müttern, kaum etwas mitbekommen haben, weniger als wenn man ein 'alle 2 Wochen-Modell' hätte!! Ich für meinen Teil würde meine freie Zeit WIRKLICH genießen, tue es jetzt schon oft, aber manchmal fällt es mir schwer, weil ich weiß, dass es den Kindern oft nicht gut geht dabei. Auch andere, Lehrer, Freunde, Nachbarn, Familie (auch seine) denken das!
              Ich bin nur froh, dass es doch bei manchen funktioniert, diese Menschen dürfen sich glücklich schätzen, aber sollten nicht über andere urteilen. Es ist bei jedem anders. Vielleicht ist sie ja egoistisch... ich denke aber eher nicht

          desi611,

          deine aufgabe ist es, die kinder auf den umgang mit den vater positiv vorzubereiten. wenn allerdings die kinder deinen hass gegenüber dem vater bemerken, ist es klar, dass sie dadurch indirekt beeinflusst, negativ auf den vater gestellt sind. denn was du gegenüber dem vater empfindest, ist nur noch hass. wahrscheinlich hast du auch angst, dass er dir die kinder wegnehmen will. so kann eine trennungsdepression zum trauma werden.
          ich finde das wechselmodell sehr gut, es mag nicht für jeden zutreffen, ist trotzdem nicht verkehrt. die kinder werden dadurch nicht während der woche und schulzeit von haushalt zu haushalt geschleppt. bei einer trennung haben nunmal die kinder 2 haushalte, in dem sie leben. du kannst nunmal nicht 24 stunden am tag die kinder beglucken. und selbst wenn der vater arbeiten ist, darf und kann seine evtl neue lebensgefährtin sich um die kinder kümmern. warum gehst du nicht arbeiten? von unterhalt, kindergeld usw. lässt es sich schön leben, nicht wahr?
          für bereits erwähnte fakten, die ich wiederholte entschuldige ich mich, aber ich habe diesen kommentar im internet entdeckt, was mich zum registrieren und kommentieren veranlasste.

    Und sie vermissen den Papa nicht wenn sie Ihn dann ne weile nicht sehen? Weisst ich kann schon verstehen das Mütter leiden Ihre Kinder nicht zu sehen, andersrum ist es aber doch gleich.

    Manche Väter sehen Ihre Kinder nur alle 14 Tage mal ein paar stunden....

    • das ist ja das Problem- es muß doch eine andere Lösung geben, als daß die Kinder sich immer für eine so lange Zeit verabschieden müssen.
      Warum sollen die Kinder durch das ständige umziehen ( 6 x im Monat, durch seine Schichten!!) noch bestraft werden.

      • Wie soll denn das funktionieren?

        Die Kinder ziehen 6 x im Monat für jeweils zwei Wochen um?

        Gibt es da regionale Unterschiede in der Länge der Monate?

        • das liegt an den Schichten: eine Woche bei mir-das WE bei ihm- dann wieder eine Woche- das We bei mir- Woche bei ihm. WE bei mir- Woche bei ihm- WE bei ihm.... es ist so kompliziert, die Kinder fragen jedesmal-wann bin ich wieder bei dir, wann zum Papa, planen kann ich nur mit Kalender in der Tasche... Und das soll gut sein und Ruhe und Stabilität bieten können?

          • Das ist aber nicht das Problem "Wechselmodell" sondern das Problem "Schichtdienst".

            Das ist bei uns ähnlich.

            Da mein Partner im Schichtdienst arbeitet und ich oft Termine habe und auf Tagungen bin ist es von Tag zu Tag unterschiedlich, wer die Kinder zum Kiga oder Schule bringt, sie dort abholt, mit ihnen den Nachmittag verbringt oder ins Bett bringt.

            Teilweise sehen meine Kinder mich ein paar Tage gar nicht oder meinen Partner nur morgens.

            Natürlich vermissen sie uns dann, aber sollen wir sie deshalb zu anderen Eltern geben? Sind wir egoistisch, dass wir trotzdem unsere Kinder um uns haben wollen?

            Ähnlich ist es dann bei Euch und man muss daran arbeiten trotz der Arbeitszeiten eine ordentliche Umgangsregelung aufzubauen.

            Was wäre denn die Alternative? Eine Standardregelung a la alle 14 Tage übers Wochenende würde doch bei Schichtdienst auch nicht klappen.

            Sollen die Kinder ihren Vater gar nicht mehr sehen dürfen?

            • Doch-sogar täglich.
              Denn er könnte sie nachmittags abholen und dann mit ihnen was unternehmen. Wenn er dann auf Arbeit geht, würde ich sie betreuen.Ich bin ja jede Nacht und jeden Morgen zu Hause.
              So war es ja schon zu unseren Ehezeiten, obwohl ich damals zu Hause gearbeitet habe und er sich fast nicht um die Kinder gekümmert hat.

              Aber das will er nicht, weil er die Kinder dann einige Stunden weniger hätte als ich (nachts!). Er rechnet jede Minute gegen und lehnt aus Prinzip alles ab, was ich vorschlage. Dem Gericht hat der Vorschlag auch gefallen, aber weil er es nicht wollte, haben sie es nicht angeordnet.
              Dafür muß ich jetzt weiter das WM ertragen, nur weil der Ja fuzzi mich hat glauben lassen, nach einer Testphase von 3 Monaten ( hatte ich damals gefordert) könnten wir neu überlegen...sch...wars-einmal zugesagt-immer gelaufen!#aerger

          (14) 16.09.11 - 22:33

          Dann häng für alle einen gut sichtbaren Kalender hin, in dem ihr die Papa und die Mama-Tage aufschreibt (und falls die Kinder nicht lesen können, dann eben einen Stern für Papatage, einen Mond für Mamatage).

          Das klappt hervorragend, wenn man es will.

(15) 13.09.11 - 18:02

Mein Tipp für Dich lautet:
Mach Dir ernsthaft Gedanken über das psychische Wohlbefinden Deines Kindes. Natürlich ist der Vater mit Dir gleichberechtigt, wenn es um Euer gemeinsames Kind geht. Du solltest froh sein, wenn der Vater sich richtig in alles, was Euer Kind betrifft, engagieren will.

Es ist Euer beider Aufgabe, die Situation so zu gestalten, dass das Kind keine seelischen Grabenkämpfe erleben muss, nur weil die Mutter es als ihr Eigentum betrachtet. So kommst Du hier nämlich rüber.

Weshalb kannst Du Deinem Kind keine "Stabilität und Orientierung" geben, wenn es bei Dir ist?

Mit Deiner Einstellung tust Du weder Dir noch weniger dem Kind einen Gefallen. Das Kind kann nichts dafür, dass die Eltern sich getrennt haben, also halte die Forlgen so klein wie möglich.

  • (16) 14.09.11 - 18:04

    und genau um das seelische Wohlbefinden meiner Kinder geht es mir!
    Warum müssen die Kinder die Schichten ihres Vaters mitmachen und 6 mal im Monat umziehen, nur damit wir auf die Minute genau "unsere Zeit" mit ihnen haben? Warum lehnt der Vater es ab, seine Kinder täglich sehen und betreuen zu können, nur weil sie dann einige Nächte weniger bei ihm schlafen als bei mir? Ich finde solche Wechselmodelle nur gerecht als Alibi für die Erwachsenen, den Kindern ist damit nicht geholfen. Und warum muß ich jetzt hoch anrechnen, daß er sich um die Kinder kümmert, wenn er es während der Ehe nicht ein bißchen getan hat und jetzt den Supervater rauskehrt? Die Väter haben sich mittlerweile, manchmal zu Recht, organisiert, aber das zu Lasten der Mütter, die sich um ihre Kinder sorgen. Jetzt müssen sich die Frauen wieder ihre Rechte erkämpfen.

(17) 13.09.11 - 21:00

Hallo liebe Mütter da draußen, die sich aus Liebe zu ihren Kindern und vielleicht auch aus Unwissenheit und falscher Scham zu einem Wechselmodell drängen ließen.

Ich habe mich aus Liebe zu meinem Kind dafür entschieden und bereue das nicht, auch wenn es mir manchmal schwer fällt. Der Bezug, den meine Kleine zu ihrem wichtigsten Menschen neben mir hat, ihrem Vater, ist durch nicht anderes zu ersetzen. Nicht mal zu einem guten Bezug zu mir.


Ich muß jetzt mal so einen Aufruf starten, in der Hoffnung, ich finde Mamas, die auf ihre Kinder 1- 2 Wochen verzichten müssen, die ansehen müssen, wie ihre Kinder traurig sind, weil sie wissen, sie sehen ihre Mama jetzt eine Zeit lang nicht;

Dann wechselt halt häufiger, wir wechseln alle 3-4 tage, da ist das Vermissen nicht so schlimm...

die ihren Kindern keine Stabilität und Orientierung geben dürfen,

meine Tochter hat Stabilität und Orientierung, bisher jedenfalls.

weil der Vater seine Gleichberechtigung über das Seelenheil der Kleinen stellt

Bullshit. ER möchte sien Kind ebenso häufig sehen und eine ebenso intensive zeit mit ihm verbirngen wie du. Das ist alles.

und die vor Jugendamt und Gericht keine Lobby haben, weil die armen Väter ja soo leiden unter den" bösen Müttern, die ihnen nur die Kinder wegnehmen wollen!" wer hat auch solche Erfahrungen gemacht?

Ich nicht, eher das Gegenteil. Mir wurde geraten, mich nicht darauf einzulassen und wenn überhaupt auf jeden Fall zusötzlcih Unterhalt zu fordern. Habe ich beides nicht gemacht.
Es ist zwar immer wieder iene persönliche heruasforderugn für mich, aber für mein Kind ist es gut so. Dann muss ich eben wachsen....

schreibt mir bitte, und wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wie eine solche Situation für alle zum Besten gelöst werden kann- bitte postet mir.
Ich danke schon im Voraus.

Finde dich damit ab. lass dein Kind losu nd vor allem: vertraue dem Mann, mit dem du irgendwann mal das Bett geteilt hast.
Dann kann das funktionieren, so nicht. Aber nciht wegen deines Kindes oder wegen ihm. Es wird scheitern wegen dir.

  • (18) 14.09.11 - 18:18

    Es freut mich für dich, wenn es bei dir klappt.
    Bei mir ist die ganze Situation etwas komplizierter:
    Der Vater arbeitet in rollenden Schichten, darum hat das JA und er ein Wechselmodell geschneidert. Ich habe nur zugestimmt, weil er mir gedroht hat, mir die Kinder zu entziehen.
    Seitdem müssen sie 6 mal im Monat umziehen. Ich habe ihm angeboten, daß er die Kinder betreuen kann, wenn er tagsüber zuhause ist und sie mir dann bringt, wenn er auf Arbeit muß, weil ich regelmäßige Arbeitszeiten habe.
    Er lehnt das ab, nur weil er dann einige Nächte weniger mit den Kindern hat ( es wird alles minutiös aufgerechnet)
    Das Gericht findet meinen Vorschlag gut, kann ihn aber gegen den Willen des Vaters nicht anordnen. Ich finde das WM nicht gut, aber weil es schon läuft, geht es ohne Rücksicht zwar schlecht aber weiter ( O-Ton Gericht).
    Und vertrauen tu ich dem Mann nicht, sonst wären wir nicht getrennt.
    Man schickt ja auch nicht sein Kind in den Löwenkäfig und sagt, mach nur der will nur spielen!!! So fühlt sich meine Situation im Moment an!

Deine Argumentation ist komplett daneben...So ein ganz doofer Vater, der Interesse an seinen Kindern hat...

Wenn die 1-2Wochen zu lange sind, wechselt halt früher.

  • Hallo,ich versteh Dich.
    Würde dranbleiben,mit dem Vorschlag von Dir.Das ist doch das beste für die Kinder,oder.Nerve die vom JA und Gericht weiter,gib Dich nicht zufrieden,kämpfe!!!
    Wenn Du das Gefühl hast,ihm gehts nicht um die Kinder,sondern ums Prinzip,dann ist das sicher richtig,Du kennst ihn,hast Dich getrennt!
    Vertrauen ist dann schlecht möglich.
    Aber vielleicht macht Ihr eine Mediation,da könnt Ihr alte Konflikte lösen,die müssen dann nicht mehr über sowas ausgetragen werden

    Viel Glück und Kraft
    Grüsse von der Anke#winke

traurig bin ich wenn ich so etwas lese * wo sind die Argumente gegen das Wechselmodell? * ich lese hier eher etwas heraus das nach Hass klingt, oder ist es eher was besitzergreifendes was sagt "mein Kind"? * ich stehe auf der Seite der Männer (die übrigens kein Sorgerecht bekommen weil die Mutter da eiskalt sagt verklag mich doch, ich gebe es nicht freiwillig her ("was ich besitze")), aber wir praktizieren das Wechselmodell, vielleicht auch gegen ihren Willen * DAS KIND (8) WOLLTE ES! * und die Tante vom Jugendamt argumentierte total gegen das Wechselmodell, vielleicht war der Hass meiner Ex gegen sie größer als der gegen mich ... und so wurde (erfolgreich und gut fürs Kind - nicht das beste fürs Kind! - GUT) das Wechselmodell gestartet

wenn du natürlich so einen "scheiss"Kerl der sich nie ums Kind gekümmert hat dann ist einiges anders zu sehen - das lese ich nirgends raus

denk mal über dich selbst nach,
und darüber warum Männer was 2.Klassiges ohne Rechte und Gefühle sein sollen ???

Genau das gleiche mache ich gerade durch, dieses Posting könnte doch glatt von mir sein und ich dachte schon ich wäre wirklich die einzigste auf der Welt mit dieser Überumpelung vor Gericht mit diesem sogenannten Wechselmodell.

Würde gern mal Privat mir dir Kontakt aufnehmen.

Liebe Grüße Katharina

Hallo ich kann nur sagen es ist die Hölle. Wir wohnen in einem Ort,ich bin neu verheiratet und habe noch ein Baby bekommen. Seit über drei Jahren bin ich getrennt und seit dieser Zeit praktizieren wir auch das Wechselmodell. Die Kinder (9 und 7) wollen schon lange nicht mehr zu ihrem Vater (er hat alle zwei Monate eine neue Frau die gleich mit einzieht) haben das auch vor Gericht gesagt ....trotzdem weiter Wechselmodell.Gestern hab ich versucht vor Gericht eine Hortabmeldung durchzubringen da ich bedingt durch das Baby eh daheim bin...nichts...stattdessen wurde mir durch die Blume mitgeteilt das der Vater die Kinder bekommt wenn ich nicht endlich Ruhe gebe.Wechselmodell bedeutet für mich Narrenfreiheit für Väter...mein Ex trinkt viel,schreit vor den Kindern seine Eltern an hat letztens in der Öffentlichkeit einer Frau ins Gesicht geschlagen und jetzt kommt der Knüller er ist auch noch Bürgermeister.
Ich habe keine Ahnung was man da noch unternehmen kann,ich bin manchmal an dem Punkt wo ich sage ich gebe das Sorgerecht ab um den Kindern wenigstens diesen SCHEIß Wechsel jede Woche zu ersparen.
Fakt ist dieses Modell ist nur praktikabel wenn sich beide auf einer Elternebene verstehen und vernünftig über alles betreffend der Kinder reden können,bei uns definitiv nicht der Fall.
Wer kann das schon alles was eine Beziehung kaputt gemacht hat und wehtut so zur Seite schieben das es bei dem Umgang miteinander keine Rolle mehr spielt....ich jedenfalls nicht.

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