Alleinerziehende Mutter geht arbeiten.. nun wird es eng mit den Ferien und der Betreuung..

    • (1) 19.03.12 - 14:59

      hi,

      meine Freundin lebt getrennt von ihrem Ex -Mann. Nun hat sie endlich nach langer Zeit einen Job gefunden und ist sehr froh darüber.

      Nun kommt aber das RIESEN PROBLEM !!

      Der Vater des Kindes nimmt ihn Regelmäßig alle zwei Wochen.. Alles gut und schön..

      Nun stehen Ferien insbesondere die Sommerferien ins Haus.

      Er weigert sich das Kind drei Wochen zu nehmen :-(

      Sie wird definitiv keine sechs Wochen Urlaub bekommen.

      Keine Oma,keinen Opa keine Familie in der nähe. Nur ich.. Und ich helfe gerne aus,aber keine 3 Wochen Sommerferien ? Ups... das geht nicht...

      Wir fahren ja auch mit unseren beiden Kindern in den Urlaub ....#blume

      Meine eigentliche Frage.

      Kann man den Vater rein rechtlich zwingen URLAUB zu nehmen ?
      Wohin kann man sich wenden ? Jugendamt ?

      Ich weiß nicht wie ich ihr helfen kann #schmoll

      VIELEN DANK #klee für ein paar Tipps.... Sie ist sehr so sehr abhängig von diesem Job denn sie braucht das Geld dringend !!! Sie lebte nicht vom Amt und hat dies auch niemals vor. Obwohl sie das Recht auf eine Unterstützung hätte,aber sie macht alles möglich um nicht vom Amt abhängig zu sein. Nun steht der neue Arbeitsplatz auf dem Spiel.. Als Alleinerziehende Mutter ist man echt gestraft.. Der Vater geniest das Leben und sie leidet ...#heul

      Sie möchte dem kleinen doch nur seine wünsche erfüllen..

      #danke#danke#danke

      Bountimaus #liebdrueck

      • (2) 19.03.12 - 16:58

        Na klar, der Vater genießt sein Leben und sie leidet.

        Erzähl mal, wie stellst du dir das vor mit den Sommerferien? Gerichtsbeschluss, der Vater hat seine Kinder die Hälfte der Ferien, von x bis y zu nehmen?

        Ich finde das sehr erstaunlich aber es ist genau die Denke, die hier bei urbia herrscht. Der Vater ist der Wunscherfüllungsgehilfe der Ex. Meine Ex hat auch diese Denke. Deswegen haben wir uns letztes Jahr u. a. vor dem JA getroffen. Der böse KV oder besser noch Erzeuger nimmt nur 14 Tage Urlaub. Komisch, sie als Mutter darf das.

        Ehrlich, wenn ich so ein Geschreibsel lese, geht mir die Hutschnur hoch. Ich habe exakt 6 Wochen Urlaub im Jahr und die sind selbstverständlich für die Kinder zu reservieren. Sorry, wenn ich dir und deiner Bekannten in gewissem Rahmen Unrecht tue aber diese Diskussion um den ewigen Urlaub kotzt mich so was von an.

        • (3) 19.03.12 - 17:05

          Du bist genau so ein Vater! Was für ein dummes geschwätz... Sie hat ja wohl das recht arbeiten zu gehen... dein geschreibe zeugt von Niveau. Armer Vater !!

          Hallo.

          Ich war letzte Woche zum Beratungsgespräch beim Anwalt, dort wurde mir gesagt, es gibt keine gesetzliche Festlegung, alles zum Wohle der Kinder,

          aber meinem Mann stehen die Kinder 1 Woche in den Osterferien, 1 Woche in den Herbstferien und 3 Wochen in den sommerferien zu, wenn man es so sagen will.

          Allerdings ist es bei uns auch so, dass man mit dem Jugendamt sprechen dann, wenn die Kinder noch keine 14 Jahre alt sind, kann man in den Ferien eine Tagesmutter bekommen, wenn es im ort genug Tagesmütter gibt. Bezahlen muss ich dann eigentlich den tarif, den ich im Kindergarten auch bezahlt habe, jeweils für die Ferienmonate.

          Ich hoffe, ich konnte dir weiter helfen.

        • (5) 19.03.12 - 19:07

          Komm Bad, nicht so aufgekratzt.

          Ich glaube es geht hier nicht um die "bösen" Väter, sondern um die verzweifelte Lage mancher Alleinerziehenden. Ich habe das Glück, dass der Hort über den Sommer nicht schliesst und der Vater die kleine auch gerne nimmt. Dazu wohnt noch die Schwiegermutter in der Nähe, und meine Eltern nehmen sie auch gerne in den Ferien. Es wird eher eine Streit geben, wer wann das Kind nehmen darf ;-)

          Hätte ich das alles nicht, wäre ich aufgeschmissen. Ich habe einfach nicht so viel Urlaub, wie mein Kind Ferien. Habe auch keine möglichkeit Überstunden zu nehmen oder so. Ich habe wie gesagt Glück, ich brauche mir keine Sorgen machen und darf fröhlich den ganzen Sommer arbeiten :-(
          Hätte keine Unterstützung und hätte mich da auch noch der Vater im Stich gelassen, wäre ich auch sauer. Weil es da nicht um Vergnügen geht sondern um Arbeiten und dass ich sicherlich auch zum Wohl des Kindes...

          Verstehst du was ich meine?

          • (6) 19.03.12 - 21:10

            Ich verstehe sehr gut was du meinst, mich regen nur so Sprüche auf wie "lassen wir vor Gericht gehen, wenden wir uns an das Jugendamt, wie können wir ihn zwingen..." Das sind genau die Themen, die ich auch durch hab. Genau mit diesem Thema habe ich letztes Jahr auf der Anklagebank beim JA gesessen. Ich hatte meine Kinder bis zu dem Zeitpunkt 1,5 Wochen in den Weihnachtsferien, 1,5 Wochen in den Osterferien und sie nicht einen Tag. Madame gibt die Kinder mal eben zu Omas und Opas und nimmt dann mit Männe und gemeinsamen Kind Urlaub, wenn die Großen bei mir sind. Und dann darf ich beim JA antanzen, weil ich in den Sommerferien nur zwei Wochen bekommen habe. Sorry, aber dann ist bei mir aus die Maus, vor allen Dingen, wenn ich dann höre, dass sie halt nicht mehr als zwei Wochen am Stück bekommt. Sorry, geht gar nicht.

            Ja Kulka, das Wohl des Kindes, tolle Sache, nur ist da meist drauf geschissen. Jetzt am We meint mein Sohn wieder: Papa, die ersten drei Wochen sind wir ja bei dir. Hallo, ich habe momentan noch nicht einen genehmigten Tag aber der Braten wird schon wieder fremd verteilt. So was regt mich auf. Ohne Ende. Und wenn ich dann noch so einen niveaulosen Scheiß hier lese, ist endgültig vorbei.

            • (7) 19.03.12 - 22:17

              Ja, es gibt immer solche und solche... Ich fand den spruch (weiter unten) "Jugendamt und gut. Schließlich sind beide verantwortlich und nicht nur sie. wir werden sehen!!! " auch, sagen wir, nicht ganz so angebracht...

              Und doch irgendiwe ist da ein Bisschen Recht dabei. Beide sind verantwortlich. Nur es soll nicht bedeuten, dass sich beide deswegen bekriegen weil keiner die Kinder in den Ferien nehmen will/kann, sondern dass beide eine Lösung finden.

              Mein Mann hat sich letztens aufgeregt, dass wir noch nicht Weihnachten geplannt haben, dass ich mit unsere Tochter bestimmt wegfahren will (meine ganze Familie wohnt sehr weit weg, 600-800 km), usw. Und Silvester wird er sie dann auch nicht sehen könne. HALLO??? Letzten Silvester WOLLTE ER SIE NICHT!!!! Da war die neue Freundin wichtiger!!!! Er hat sich mit Händen und Füssen gewehrt, das Kind am Silvester zu nehmen, angeblich war da für sie man besten, dass sie bei der Mutter bleibt. Und so sass der Vater mit seiner Freundin und mein Kind mit der verheulten Mutter, denn ich war einfach fertig. Aber es war das beste für das Kind...;-)

              Es war ein riesiger Streit, der wirkliche Grund ist mir bis jetzt nicht klar, ich habe doch noch nichts wegen Weihnachten geplannt. Auf jeden Fall habe ich ihm gesagt dass ich gerne bereit bin sich mit ihm zusammen zu setzen und das Jahr durchplannen, bezüglich Ferien und Feiertagen. Hab ihm gestern noch eine Mail geschick, wann es ihm am besten passen wurde mit der Besprechung.

              Und ich war echt schockiert, als sie heute nach dem Papa-WE ankam und meinte, sie möchte mit mir nicht zu meinen Eltern, weil sie dann Papa nicht sehen wird. Alleine soll ich natürlich auch nicht fahren, weil sie mich dann nicht sieht.

              Warum macht er das? Warum kann man es nicht vernünftig unter Erwachsenen klären und eine Lösung finden? Möchte er dass ich jetzt bis min Kind erwachsen ist die Feiertage nicht mit meiner Familie verbringe? Warum macht mann es über das Kind? Soll sie jetzt tatsächlich mit ihren 8 Jahren entscheiden müssen ob sie Mama oder Papa lieber hat? Kinder kann man so wunderbar manipulieren, muss man es aber? Sie hat so geweint.... Weil sie es für alle richtig machen möchte... SIE und nicht die ERWACHSENEN!

              Gut. Abregen. Und du jetzt bitte auch. Schlimmer gehts immer ;-)

              K

              (8) 19.03.12 - 22:34

              Verbittert? (ja, hau mich ich konnte es mir jetzt nicht verkneifen).

              Ich hab mir die Schulferien in Österreich (falls bei euch weniger ist oder so) angeguckt...und boa ich staune selbst, da werden 13 Wochen Ferien angegeben, ohne schulautonome Tage, Fenstertage, Hygienetage...die es bei uns ja auch noch gibt.

              Insofern, es geht sich schlicht nicht aus wenn 2 Erwachsene ihren gesamten Urlaub für die Kinder aufbrauchen.

              Du hast 5 Wochen Urlaub schon mit den Kindern verbracht, deine Ex? Keine Ahnung, aber es ist auch ihr Recht (wenn auch nicht schön), dass sie Kinder mal bei Oma unterbringt und mit den anderen wegfährt.

              Nee ist wirklich nicht schön, aber das ändert nichts an den Problem das ihr beide gemeinsam nicht genug Urlaub habt.

              Insofern, hat deine Ex ihre 6 Wochen nur mit neuen und gemeinsamen Kind verbracht?

              Und ihre 6 Wochen hat sie immer die "anderen" Kinder bei Oma untergebracht?

              Und selbst wenn sie die Möglichkeit hat, so ist das nicht deine Baustelle...sondern es müssen 13 Wochen abgedeckt sein....da bist du für 6,5 Wochen zuständig (Ferienlager organisieren, Pfadfinder oder sonst was).

              Und sie ist für 6,5 Wochen zuständig.

              Sie muß sich dabei nicht kümmern, wie das für dich machbar ist....(wobei es nett wäre sich abzusprechen wann es für wem günstiger sein könnte) und dich muß es nicht kümmern was sie in den 6 Wochen mit den Kindern anstellt (Solange sie nicht nur eine Interrailkarte löst und die Kids einmal um den Globus hetzt)

              Es sind eure Kinder, und Fakt ist die Wochen müssen abgedeckt sein, und fair ist Hälfte Hälfte.

              Wie du deine Hälfte erledigen kannst ist doch wirklich nicht ihre Baustelle, sie muß sich nur um ihre Hälfte kümmern.

              Verständlich?

              Und wenn jemand schon nicht mal die Bereitschaft zeigt seine Hälfte mitzutragen, und dann kommen von 3. Seite schon Hilfsangebote und der macht sich einen Kopf, dann ist es sehr unhöflich diesen als niveaulos zu bezeichnen, nur weil einem der rein rechnerische Gerechtigkeitssinn schon sagt: "Soviel Wochen Ferien, soviel Urlaub von Papa und soviel von Mama...das geht sich nur aus wenn jeder gleich viel beiträgt (und mehr)"...und wenn er sich nicht mit Argumenten überzeugen lässt, hab ich wenigsten eine rechtliche Handhabe? ....

              Also piebegal ob du genehmigte Tage hast oder nicht....deine Ex hat auch nicht mehr Tage, ihr könnt euch nur eure nichtgenehmigten Tage aufteilen und ein Dankeschön an eure Politiker schicken, die in Mathe schlicht durchfallen.

              • (9) 19.03.12 - 22:43

                Nur nochmal, weil bei uns das Prob ja auch ansteht,...ich erwarte von meinen Ex das er sich für 6,5 Wochen zuständig fühlt, das er sich für die Zeit was aus den Fingern saugt...und wenn sie dann für 6, 5 Wochen bei der Oma ist, kann ich mich darüber nicht beschweren...weil wie er das macht obliegt gänzlich in seiner Verantwortung.

                Ich schau nur darauf ob das Kind nicht darunter leiden muß.

                Macht er das nicht, sag ich ihm auch das er sich einen Dreck um sein Kind schert (ok, ich würde das nicht vor dem Kind sagen) ;)

                (10) 19.03.12 - 23:05

                Was hat das bitte mit Verbitterung zu tun. Ich empfinde solche Aussagen einfach als bodenlose Unverschämtheit. Die Dame ist nicht mal selbst betroffen und haut auf den Mist, als hätten wir noch die Selbstjustiz wie zu Zeiten des Wilden Westen.

                Sorry Kesh, ich seh das anders, ich sehe eine Zeit, die Schulferien, die gemeinsam abzudecken ist. Zeiten, in denen die Kinder bei Omas und Opas, in den Reiterferien, im Pfadilager oder wo auch immer sind, sind abgedeckt, der Rest wird unter den Eltern aufgeteilt. Pfadilager und Reitferien werden kostenmäßig geteilt und fertig ist die Kiste.

                Ich sag nichts dazu, wenn der oder die Ex, wenn die Kinder beim Ex-Partner sind, mit der neuen Familie in Urlaub fährt, das ist ok, so lange gleiches Recht für alle gilt.

                Ich persönlich bin, was meine Kinder angeht, der Meinung, dass sie mit fast 12 und fast 14 alt genug sind, um auch mal ein paar Tage alleine daheim zu sein, sich mit Freunden im Schwimmbad zu treffen, denn mal ganz ehrlich, wären meine Ex und ich noch zusammen, es käme doch keiner ernsthaft auf den Gedanken, die Ferien aufzuteilen und auf gemeinsamen Urlaub zu verzichten, nur damit auch der letzte Tag voll aufgeht. ;-)

                Ich wehre mich gegen diese niveaulosen Stammtischparolen, wie sie hier von sich gegeben werden.

                • (11) 20.03.12 - 08:47

                  Zitat: "Was hat das bitte mit Verbitterung zu tun."

                  http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Verbitterungsst%C3%B6rung

                  Aggression, wenn man an die Situation die der Auslöser der Verbitterung war erinnert wird.

                  Und jetzt assoziiere das Wort nicht so negativ, du hast ja allen Grund dazu...früher sagte man bei Frauen die olle Frustrierte und der Mann war der eingeschnappte Hund (oder so ähnlich)

                  Heute heisst das halt "Posttraumatische Verbitterungsstörung", ist aber sooo neu, das es als Krankheit noch nicht im Krankheitskatalog ICD eingetragen wurde. ^^

                  Zitat: "...als hätten wir noch die Selbstjustiz wie zu Zeiten des Wilden Westen."

                  äh, wenn ich Göttin Justitia anflehe und deren Beistand erbitte (oder endlich andere Frauen begreifen, dass sie sich deren Rat einholen sollten), ist dies das Gegenteil von Selbstjustiz. #kratz

                  Obwohl, die österreichischen Richter (meist männliche Zeitgenossen) räumen ein das die geltenden Gesetze auf die 90% Männer ausgerichtet sind, die sich gerne aus der Verantwortung bez. ihrer Kinder schleichen und das die 10% die es gut meinen somit die A-Karte gezogen haben.
                  Sie stehen halt einfach dazu solange sich die Prozente nicht in Richtung 50/50 nähern.
                  Shit happens, aber meiner Meinung nach haben sie nicht unrecht.

                  Konkret bei dir lese ich jetzt raus, dass deine Ex sich nach meinen Modell richtet, und von dir will dass du deinen Anteil der Urlaubsbetreuung übernimmst.
                  Du willst die elegantere Lösung, und meinst das die Kinder ja ein paar Tage bei ihr bleiben können, während sie arbeitet, weil sie doch schon selbstständig genug sind um in dieser Zeit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen können, in ihren vertrauten Umfeld.
                  Ist das so korrekt?

                  Nun fällt mir wieder mal nur ein ganz krasser Vergleich ein, der sicherlich an einigen Stellen hinkt, aber das machen Vergleiche immer gern.

                  Sagt dir der Begriff "Kalter Krieg" etwas? USA versus Sowjetunion?

                  Atomares Wettrüsten, es stand ein paarmal kurz davor, dass der Krieg eskaliert, was garantiert eine 5fache Auslöschung der gesamten Erde bedeutet hätte.
                  (Vergleiche die Auslöschung unseres Globus, mit dem Wohl deiner Kinder)

                  Dann unterzeichung des INF-Vertrags, (Abbau der Mittelstreckenraketen, wenn ich das noch richtig im Kopf habe).
                  Vor dem unterzeichen wurde noch lange diskutiert (die Fakten hab ich nicht so im Kopf), ob die Raketen wirklich zerstört werden oder nur woanders stationiert werden, bzw. der Einschlagsort "verändert" wird.

                  Und somit komme ich zum eigentlich Vergleich,....ihr habt noch gar keinen Abrüstungsvertrag geschlossen.

                  Nur so kann bei dir ständig das Gefühl auftauchen, dass sie pfeift und du springen mußt und dann eskaliert wieder die ganze uralten Geschichte, wenn der Standort der Mittelstreckenraketen leicht verändert wird.
                  Und ich wette, sie hat ein ähnliches Gefühl, evtl. dass du willkürlich deine Raketen umpositionierst, und sie als Gegenschlag gleich mal nachrüsten lässt.

                  Im kalten Krieg kannst du nun mal nicht davon ausgehen, dass die Pakte so geschlossen werden wie bei befreundeten Nationen, ich glaube da erliegst du einen Trugschluss.
                  Wäre zwar schön, ist aber illusion.

                  Insofern mein Rat....die Zeiten fix aufteilen und wer dann die Kinder, wann zur Oma steckt, geht den anderen nichts an, dass ist Grundeigenes Hoheitsgebiet.

                  Und hier nochmal ein Rat, such dir einen Anwalt und setzte du mal einen Friedensvertrag auf, darin soll nur beschlossen werden was mit euren Mittelstreckenraketen passiert.

                  Aber Argumente und Gegenargumente ist gleich atomares Wettrüsten.

                  • (12) 20.03.12 - 11:10

                    Das hast du jetzt aber nett geschrieben. Den Artikel über die Verbitterungsstörung werde ich mir heute Abend mal zu Gemüte führen.

                    "Zitat: "...als hätten wir noch die Selbstjustiz wie zu Zeiten des Wilden Westen."

                    äh, wenn ich Göttin Justitia anflehe und deren Beistand erbitte (oder endlich andere Frauen begreifen, dass sie sich deren Rat einholen sollten), ist dies das Gegenteil von Selbstjustiz."

                    Kesh, es geht doch nicht darum, dass ich juristischen Beistand erbitte, wie du es schreibst, sondern direkt Recht spreche, das ist in meinen Augen der Punkt, um den es hier geht. Ausgangslage ist der Punkt, dass ein Vater sagt, er kann keine drei Wochen Urlaub nehmen und die Folge ist, wie du es eben beschrieben hast, die Mittelstreckenraketen in Stellung gebracht werden. Volle Ladung. Für eine solche Reaktion hätte ich vollstes Verständnis, wenn der Vater sagen würde "Sorry, nicht einen Tag!". Dann würde ich auch angepisst reagieren und gar nicht lange diskutieren.

                    "Sie stehen halt einfach dazu solange sich die Prozente nicht in Richtung 50/50 nähern.
                    Shit happens, aber meiner Meinung nach haben sie nicht unrecht."

                    Das ist eine legitime Meinung, die du da äußert. So, ich bin ein Vater, der sich kümmert, der tut und macht, dann kann es mir doch das exakte Gegenteil recht sein. Wir reden über absolut konträre Blickwinkel.

                    "Konkret bei dir lese ich jetzt raus, dass deine Ex sich nach meinen Modell richtet, und von dir will dass du deinen Anteil der Urlaubsbetreuung übernimmst.
                    Du willst die elegantere Lösung, und meinst das die Kinder ja ein paar Tage bei ihr bleiben können, während sie arbeitet, weil sie doch schon selbstständig genug sind um in dieser Zeit einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung nachgehen können, in ihren vertrauten Umfeld.
                    Ist das so korrekt?"

                    Meine Ex richtet sich nur nach einem Modell, dem ihren. Bei uns ist das nicht ganz so einfach, d. h. meine Ex möchte, dass ich möglichst die Hälfte, besser noch mehr abdecke und sie sich ihre Zeit so einteilt, wie es für sie am besten ist, wobei auf das Kindeswohl geschissen ist.

                    Konkret sieht das ganze Verhalten meiner Ex so aus, dass Jugendamt, Kinderärzte, Schulen und Kinderpsychologen ihr sagen, dass es so, wie sie angeht, einfach nicht geht. Ich habe noch nie einen Dritten gehört, der gesagt hat, ja Fr. xy, sie haben so was von recht.

                    Und an der Stelle sage ich dann, sorry, das kann es nicht sein, ich opfere 6 Wochen Urlaub im Jahr um meine Kinder anteilig zu betreuen und erfahre im Nachgang, dass meine Ex die Großeltern bemüht hat, dann die anderen Großeltern, die Kinder dann eine Woche alleine daheim gewesen sind, man selber aber min. 3x ohne Kinder in Urlaub gewesen ist. Kesh, für mich hat das dann nichts mehr mit Kindeswohl zu tun und oben drauf, ich ruiniere doch nicht meine eigenen Kräfte um mal wieder zu sehen, dass es ein einseitiger Kampf um das Kindeswohl ist. Und dann lese ich hier noch die laienjuristischen Ausführungen irgendwelcher Freundinnen, da wird mir nur noch schlecht. Du, ich habe zwar zwei Kinder, die leben aber bei der Mutter. Somit steht jeder Kollege und jede Kollegin vom Urlaubsanspruch in den Ferien vor mir. Kommentar "Ist mir doch egal!" Kesh, die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß.

                    Als Kind des kalten Krieges kannst du auch gerne mit mir über Start I und Start II diskutieren, wobei euch als Ösis doch eigentlich nur beiläufig betroffen hat. Gut, der Overkill lag m. W. jenseits des Faktors 200 aber ihr habt ja genug Berge, in die man Löcher bohren kann! ;-)

                    Zu einem Beziehungsende gehört ein Lösen, körperlich und emotional. Das körperliche ist das eine, leicht nachzuvollziehen. Emotional ist deutlich schwieriger, wie du sagst, abzurüsten. Für den einen, normalerweise den, der verlässt, ist das Thema früher durch, der löst sich emotional, hat einen neuen Partner (unterm Strich ist es ja auch dem neuen Partner gegenüber unfair, wenn man ständig in der alten Beziehung rumhängt), neue Familie, fängt neu an und fertig.
                    Ich hab mal eine Zeit mit einem externen Berater zusammen gearbeitet, der diesen ganzen Scheiß mitbekommen hat. Irgendwann kam der Punkt, wo er meinte, ich soll ihm das ganze Thema mal von Anfang an erzählen. Der Mann war studierter Psychologe, der ist über meine Ex ausgestiegen, der hat mir wortwörtlich gesagt, er versteht ihr Handeln nicht, für ihn wäre der Ist-Zustand und ihr Verhalten in keinster Weise schlüssig. Ein Jugendpsychiater hat uns intensivst eine Mediation nahe gelegt, macht sie nicht, dafür ist ihr die Zeit zu schade.

                    Von daher wird es auch morgen noch schwierig werden, zu vernünftigen Lösungen zu kommen.

                    • (13) 20.03.12 - 12:04

                      ok, lassen wir die Diskussion...;)

                      Nur, weil sich mir gerade eine andere Frage aufdrängt, was ist den eigentlich das viel-dahin-gesprochene "Kindeswohl"?

                      Immer wieder jeder hat ein Kindeswohl vor Augen, aber was "tut" ihnen wirklich wohl?

                      Konkret, es war jetzt das erste Papawochenende.

                      Das mußte ich mehr oder weniger erzwingen, weil wenn ich nicht wieder als der bestimmende Hausdrache erschienen wäre, würde mein Kind weiterhin ziellos mal ein Stündchen bei Papa verbringen (er hat sich eine Wohnung im gleichen Haus genommen), zum Essen zur Mama etc..

                      Will ich nicht, also ihm gesagt,...nächstes Wochenende von Freitag - Sonntag ist sie bei dir, sprich du hast die Verantwortung, mir egal ob deine Wohnung nicht fertig ist, oder was auch immer (2 Monate Zeit gehabt).

                      Aber das ziellose Hin- und Her entspricht meiner Meinung nach nicht dem "Kindeswohl".

                      Gut, erst mußte ich meine Tochter überhaupt überreden, dass sie zu ihren Papa geht, dann haben die beiden verlängert, dass sie bis Montag bleibt (war bei uns schulfrei und er hat Spätschicht) und Montag Mittag wieder kommt.

                      Und dann hatte ich für 2 Stunden ein trauriges Kind hier, weil es doch so schön bei Papa war.

                      Also, erst hatte sie wohl Schwierigkeiten (vermute ich) ihre Mama zu verlassen, und dann logischerweise Schwierigkeiten ihren Papa zu verlassen.

                      Und hier stößt mir wieder die Verbitterung auf, weil ich hier kein Kindeswohl erkennen kann, weil es doch jedesmal dieses Auf- und Ab dann ist, wie soll ein Kind es als gut erkennen, dass nur begreift:" Mit Papa geht es mir gut, und mit Mama geht es mir gut...warum zum Kuckuck muß ich das jetzt trennen, ich will ja beide da haben...nur weil die 2 sich so belämmert aufführen".

                      Ja, ich seh da eher nur schwarz und weiß.
                      Gut ich hatte heute meine Therapie (wenn er schon nicht Paartherapie macht, hindert mich das nicht, für mich Hilfe in Anspruch zu nehmen....zaunpfahlwinkend)

                      Das hat mich die Therapeutin nämlich auch gefragt (und ich somit 2x am gleichen Tag gefragt wurde ob ich nur schwarz und weiß sehe...), sie meinte dann noch, wann dafür der Papa zuletzt wirklich 4 Tage Verantwortung übernommen hat und unsere Tochter so einen intensiven Zugang zum Papa hatte.

                      Gut, ist länger her...und ich frage mich jetzt, sind das dann die Grautöne?

                      Wechselbäder versus Intensivkontakt?

                      Und ist das Kindeswohl?

                      Naja, bin ziemlich ratlos gerade...

                      • (14) 20.03.12 - 13:22

                        Mittagspause grins, eben hab ich die Frühstückspause überzogen. Jetzt können wir darüber diskutieren, was zuerst da war, die Henne oder das Ei. Kindeswohl wäre z. B. wenn das Kind in absolut optimalen Verhältnissen, geliebt von Mama und Papa, die natürlich eine gute Beziehung führen. Krisen innerhalb der Beziehung von Mama und Papa sind dann schon, könnte man sagen, kein Kindeswohl mehr, das sind dann m. E. die Grautöne.

                        So wie ich deine Verhältnisse verstehe, bist du noch nicht lange getrennt. Natürlich ist es schwer ganz am Anfang in Bezug auf die Kinder einen positiven Aspekt zu sehen. Ich erinnere mich da an einen Tag, als ich die Kinder bei meiner Ex geholt hab und die Kleine wollte nicht mit. Der Große saß im Auto, wollte los fahren und die Kleine hat sich an Mamas Bein geklammert. Mittendrin meine Ex, die meinte, entweder ich würde beide mitnehmen oder bekäme keins der Kinder. Die Kleine hat gekreischt, als würdest du sie durch die Kreissäge schieben. Ich bin an dem Tag ohne sie gefahren, hab mich umgedreht und bin gegangen. Diesen Knoten hättest du an dem Tag nicht zerschlagen können. Mit Kindeswohl hatte das nichts mehr zu tun. Ebenso wenig hätte es mit Kindeswohl zu tun gehabt, wenn der Große bei meiner Ex geblieben wäre.

                        Ich denke, es ist auch kein Trost für dich, wenn ich dir jetzt sage, dass Kindeswohl sein kann, dass Kinder erkennen, dass sowohl Mama, als auch Papa weiter für sie da sind, zwar nicht mehr zusammen aber jeder für sich. Heute nimmt meine Tochter drei Schritt Anlauf wenn ich komme. Ich stelle mir das auch aus Sicht der Kinder blöd vor, Freitag Nachmittag, das Spielen wir beendet, es geht jetzt formalistisch an anderer Stelle weiter.

                        Dein Therapeutin hat absolut recht, Papa hat nicht nur für vier Tage Verantwortung übernommen, es wurde ein Tag verlängert und alles hat bestens geklappt. Versuch das Positive daran zu sehen.

                        Schwierig ist es halt immer dann, wenn Kinder den Eindruck gewinnen, dass sie sich pro oder contra entscheiden müssen, dann läuft was falsch. Wir haben uns vor ein paar Jahren bei der Schwester meiner Frau getroffen, zum ersten gemeinsamen Grillen. Meine Frau, ihr Ex, dessen Partnerin und ich. War ein toller Abend und irgendwann meinte der Junior "Davon habe ich geträumt, seit ihr euch getrennt habt!"

                        Wie ist es dir denn gegangen, als die Kleine bei deinem Ex war? Konntest du die Zeit genießen?

                        Zaunpfahlwinkend, Danke, ich hab ne Dicke Beule, wäre nicht nötig gewesen, so weit auszuholen. Mir haben die Gespräche seinerzeit sehr gut getan! ;-)

                        • (15) 20.03.12 - 13:52

                          Wie ist es dir denn gegangen, als die Kleine bei deinem Ex war? Konntest du die Zeit genießen?

                          Nur mal schnell, Kind kocht gerader ^^

                          Schlafen und mich doof in Foren rumtreiben,...habs genossen ;)

                          • (16) 20.03.12 - 14:03

                            Dann scheint es doch allen gut gegangen zu sein... Unter den gegebenen Umständen finde ich das gut! Die Umstände kannst du ja nicht ändern, nur das Beste draus machen...

        (17) 19.03.12 - 19:37

        Hi Badguy,

        denke auch, Du übertreibst hier. Es geht doch nicht darum, dass sie "vorschreibt" der Vater MUSS das Kind 3 Wochen nehmen, sondern dass er ja auch sagen könnte: "Du 2, ich 2 und um die anderen 2 Wochen machen wir uns Gedanken, wie wir das lösen, damit das Kind gut versorgt ist".

        Weißte, wenn eine Ex die Kinder in den Ferien nicht rausrückt, ist sie ne Scheißkuh. Wenn sie möchte, dass der Vater die Kinder in den Ferien nimmt, ist sie auch ne Scheißkuh.

        So gehts nun auch nicht.

        Und in jeder gerichtlichen Regelung werden bei schulpflichtigen Kinder IMMER auch die Ferien mit geregelt. Ich finde, wenn man will, dass die Ex berufstätig ist, damit man ihr keinen Unterhalt zahlen muss, dann sollte Mann sich auch einbringen. Denn vierteilen kann sich nun wirklich niemand. Und auch sie hat maximal diese 6 Wochen Urlaub. Da kann man schon locker drauf kommen, dass man nicht mal gemeinsam schafft die Ferien abzudecken. Und das muss man schließlich für das KIND und nicht für die oder den Ex!

        LG

        • (18) 19.03.12 - 21:22

          Ne du, denke ich nicht. Das was du schreibst, ist ein Kompromiss, ein tragfähiger Kompromiss, der die Interessen aller berücksichtigt.

          Im Ursprungsposting steht aber das der Vater sich weigert, die Kinder drei Wochen in den Sommerferien zu nehmen und welche rechtliche Handhabe es dagegen gibt. Das lese ich und das steht da.

          Wenn ich in den Sommerferien nur 2 oder 2,5 Wochen Urlaub bekomme, dann sitzen meine Kinder hier 35 km von ihren Freunden getrennt in einem Ort ohne Freibad, in einem Ort, in dem sie keinen kennen. Und ihr Vater verlässt morgens um halb sieben das Haus und kommt abends um sechs nach Hause. So was ist auch kein Kindeswohl. Meine Ex krakelt die Kinder dann aber an, dass ihr Vater keinen Bock auf sie hat. O-Ton. Kinderbetreuung ist eine Sache, die die Eltern angeht, da bin ich absolut bei dir und das ist bei mir ein absolut wunder Punkt aber wenn ich so einen Scheiß lese, ich wiederhole mich, dann frage ich mich ernsthaft, was passieren würde, wenn solche hohlen Nüsse wirklich Recht sprechen könnten.

          • (19) 19.03.12 - 21:50

            Weist du,als Vater jegliches Recht haben wollen,aber wehe die Pflichten kommen#contra
            Frau soll Arbeiten aber wehe der Vater muss dann mitziehen,dann ist das Geschrei groß#contra
            Rechte sind auch Pflichten und wenn Frau unabhängig vom Ex und vom amt leben soll,dann denke ich sehr wohl das auch der Vater in die Pflicht genommen werden muss.

            • (20) 19.03.12 - 22:51

              So, erzähl mal, welches Recht habe ich als Vater aber faktisch bitte.

              Das ein Vater sich um Kinderbetreuung mit zu kümmern hat, ist gar nicht das Thema, du wirst nirgendwo von mir eine Aussage finden, die in eine andere Richtung geht aber nicht nach dem Motto "Ich will das so und wenn ich es nicht so bekomme, wie ich es will, sehen wir uns vor Gericht oder beim Jugendamt oder wo auch immer.

              Und wenn du schon auf meine Aussage antwortest, dann nicht mit einer Plattitüde und unsachlicher Stimmungsmache, sondern mit Argumenten.

      (21) 20.03.12 - 14:03

      Aber die Mutter hat ihre ... ähm... 252 Wochen Urlaub im Jahr bitte ausschliesslich für Ferien, Schliesszeiten, Streiktage, etc. freizuhalten. Und natürlich sollte sie Vollzeit arbeiten, schliesslich hat sie ja die gleichen Pflichten wie der Vater, der ... ähm... Moment... unglücklicherweise bei der Zeugung dabei war und das Kind ja immerhin alle 2 Wochen 1-2 Tage betreut.

      Is klar! #klatsch

      • (22) 20.03.12 - 15:02

        Bei so einem Geschreibsel fällt mir auch nur ein:

        Stimmungsmache
        undurchdacht
        Polemik und

        Hauptsache contra

        #klatsch

        Es ist doch erstaunlich wie aus "keine drei Wochen Urlaub am Stück" 252 Wochen Urlaub für die lieben Mütter entstehen. Unsachlich

        • (23) 20.03.12 - 15:40

          Ok das war ein bisschen provozierend, aber mir geht im Umkehrschluss eben auch die Hutschnur hoch. Meine grosse Tochter hat 3 Monate (!!) Ferien, die Kleinen 4 Wochen Kindergartenferien, WO soll ich die denn bitte als voll Berufstätige mit 25 Urlaubstagen unterbringen? Ist doch ganz logisch dass sich der Vater da mit einbringen muss.
          Und weisst Du wielange ich schon von ein paar Tagen Erholungsurlaub für mich allein träume? So ganz allein, ohne Kinder? Und dann schreibst Du, Du würdest es gar nicht einsehen, Deinen kompletten Urlaub "für die Kinder zu opfern". Die Mütter machen genau das...und müssen sich für den Rest der Ferien noch irgendwas einfallen lassen.
          So undurchdacht ist das nicht.

          • (24) 20.03.12 - 16:06

            Eigentlich denken wir beide an das Gleiche, nur aus unterschiedlichen Sichtpunkten. Ich habe Jahre genau das gemacht, was du schreibst, nämlich den kompletten Urlaub für Kinderbetreuung verplant. Und letztes Jahr höre ich dann, dass meine Ex alleine Winterurlaub gemacht hat, die Kinder in den Osterferien zu meinen Eltern gegeben hat, mit mir zusammen, als ich die Kinder hatte, mit der neuen Familie frei genommen hat, dann kam sie im Herbst und meinte, sie bekäme keinen Urlaub, ist dann aber Anfang Oktober alleine los gedüst, da war für mich das Maß voll. Und die Sprüche, die von ihr kommen, sind genau denen, die hier abgeladen werden. Du bist Vater, du kannst dich kümmern, ich bin Mutter, ich muss mich erholen. Natürlich muss man sich kümmern aber auch die Ansprüche und Denkweisen vermitteln. Und das fehlt mir hier. Ich kann mir keine drei Wochen Urlaub aus den Rippen schneiden, das funktioniert leider nicht. Natürlich weiß ich, dass es für eine Mutter ein Problem darstellt, wenn im Kiga gestreikt wird, für mich ist es aber das gleiche Problem, wenn Busse und Bahnen streiken, wenn die blöden Heizungen abgelesen werden, oder mein beknackter Rohrbruch letztes Jahr, drei Tage Urlaub sind dafür dran gegangen, da habe ich ein Problem, es ist einfach so. Ich bin mit meiner neuen Frau seit 10 Jahren zusammen, in diesen 10 Jahren hatten wir ein einziges Mal eine Woche Urlaub für uns zusammen. Du brauchst das, ich brauch das, meine Ex auch aber Verständnis füreinander gibt es keins. Daran sollte man auch arbeiten.

            • (25) 21.03.12 - 10:50

              Klingt doch schon vernünftiger ;-)
              Ich bin ein bisschen anders als Deine Ex, ich habe nicht um meine Kinder gekämpft, um sie dann beim Vater abzuladen (wo sie eigentlich gar nicht hinwollen) um vergnüglich Urlaub zu nehmen.

              Lg c

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