Eure Erfahrung mit Scheidung - Dauer...

    • (1) 29.09.12 - 17:37

      Hallo zuammen.

      Ich bin aktuell in meinem Trennungsjahr von meinem Nochehemann. Kann mir einer sagen, wann vor Ablauf des Trennungsjahres ich frühstens die Scheidung einreichen kann? Und wie lange hat es bei euch gedauert, bis dass ihr letzendlich geschieden wurdet?

      Lg Guppy

      • bei mir weniger als ein jahr!

        wir haben uns per gerichtlicher mediation geeinigt, das trennungsjahr - datum zurück datiert und nach 9 monaten waren wir geschieden.

        alles allerdings mit jeweils einem anwalt.

        Mein Anwalt hat gesagt ca. 2 Monat vorher geht das. Alles was eher ist, akzeptiert das Gericht nicht.

        • Ach ja...und wie lange das dann dauert, hängt von euren Umständen ab. Ganz besonders von der Rentenversicherung. Mir wurde schon gesagt, dass die PV locker ein halbes Jahr braucht um die Formulare zu bearbeiten. Und erst dann kommt es ja zur Terminfestsetzung. Also ich rechne mal mit 2 Jahren vom Trennungszeitpunkt.

          • Ich habe auf meinen Rentenanspruch verzichtet, war eh nicht wirklich viel und ich wollte auch nichts von ihm haben, genauso habe ich auf Unterhalt für mich verzichtet.

            Wir haben während des Trennungsjahrs die Scheidung eingereicht (jeder hatte einen eigenen Anwalt) und wurden nach dem Jahr dann auch ziemlich schnell geschieden.
            Vielleicht weil wir vorher alles geregelt hatten?

            • Hallo,

              gesetzlich muss der Rentenausgleich trotzdem immer gemacht werden,das Verzichten geht auch erst hinterher. Wobei es wohl seid kurzem so ist,dass man dafür einen extra Anwalt braucht,der das bestätigt.Oder dann nur mit Notar,ansonsten zählt es nicht.

              LG
              Sylvia

              • Ja der Rentenausgleich muss gemacht werden, darum haben sich vorab schon unsere Anwälte gekümmert, dies hat alles zusammen ein paar Wochen gedauert, bis wir Bescheid bekommen haben. Danach habe ich dann darauf verzichtet, einen extra Anwalt oder Notar brauchten wir noch nicht.

            Ich würde nie auf meinen Rentenanspruch und Unterhalt verzichten. Warum sollte ich das wohl tun? Bin ich die Wohlfahrt? Wir sind/waren 10 Jahre verheiratet. Mein Mann hat in dieser Zeit bis auf ein Jahr (wo die Kinder sich "überschnitten" haben) immer das doppelte an Rentenpunkten bekommen. Und klar, jetzt bekomme ich auch Rentenpunkte über die Pflege, aber das ist ja noch weniger. Aber es sind trotzdem unsere gemeinsamen Kinder, die mich an der Arbeit hindern.

            • Hab doch auch nicht gesagt, dass Du auf denRrentenanspruch verzichten sollst?
              Ich habe lediglich geschrieben wie es bei uns war und das ich darauf verzichtet habe.

              Auch wollte ich für mich (für die Kinder ist klar) keinen Unterhalt haben, ich kann für mich selber sorgen und brauche dafür nicht meinen Ex Mann.

              Mich haben beide Kinder nicht ans arbeiten gehindert, ich bin ziemlich schnell nach den Geburten wieder stundenweise, etwas später dann halbtags arbeiten gegangen, weil ich es wollte und weil mir das Jobangebot für halbe Tage gemacht wurde.
              Klar verdiene ich bei weitem nicht soviel, wie er als Selbstständiger (er wird wohl mein komplettes Jahresgehalt in einem Monat haben), aber ich will sein Geld nicht.

              Zudem kann er mir später nicht mit dummen Sprüchen kommen, von wegen das er für mich zahlen musste....etc.
              Ich kann andererseits aber auch alle verstehen, bei denen es anders ist, die wegen der Kinder keine Arbeit finden, oder die schon immer wegen der Kinder zu Hause waren.

          Wir haben sogar nur einen Anwalt (ist meiner), weil wir uns in allem einig sind und alles schon geregelt ist.

Hi!

Weiss hier jemand,ob man sie auch verschleppen kann? #freu #schein

LG

  • Ja aber logo geht das !

    Erstens mal hat man dummerweise extreme Terminprobleme, und kann an den ersten angesetzten Terminen nicht teilnehmen, wenn der RA mitspielt hat auch er dummerweise immer mal wieder parallel eine schon länger andesetzte Verhandlung, ist im Urlaub, auf Fortbildung ....

    ... und dann bleibt zusätzlich natürlich noch der Joker der Scheidung nicht zuzustimmen da man ansich die Ehe noch nicht als endgültig gescheitert ansieht.

Hallo!

Bei uns hat alles insgesamt 3 Jahre gedauert. #aerger

Wenn ihr euch einig seid, kann die Scheidung recht schnell gehen und dann hängt es auch wieder davon ab, ob ihr einen Versorgungsausgleich wollte. Der alleine hat 6 Monate gedauert, weil ständig irgendwelche Unterlagen und Formulare angefordert wurde.

Nachdem alles zusammen war, ging es ziemlich flott. Nach 3 Wochen stand der Termin fest - Aschermittwoch 2012. ;-):-p:-D

Und ich würde sicherheitshalber einen getrennten Scheidungsantrag stellen, auch wenn er schon einen stellt, wenn dein Ex einen Rückzieher macht, fängt das Spielchen von vorne an.

LG
Sarah

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