Trennung und Auszug mit 3 Kindern

    • (1) 30.10.12 - 11:36

      Hallo,

      irgendwie sehe ich für mich und meinen Partner keine gemeinsame Zukunft mehr. Es passt hinten und vorn nicht. Es ist kein schönes Miteinander mehr, eigentlich nur noch ein quälendes Nebeneinander :-(...

      Meine Große Tochter (4) ist nicht von ihm, dafür die Zwillinge (11Monate). Wir wohnen alle derzeit in seinem Haus. Ich habe hier keinerlei Hilfe, außer evtl die Großeltern der Großen, die sich aber für die Kleinen gewiss nicht zuständig fühlen. Meine gesamte Familie wohnt 600km weit weg...Freunde, naja, so richtige auf die ich mich verlassen kann, habe ich hier auch nicht.

      Nun dreht sich das Gedankenkarusell, weil ich gar nicht so recht weiß, wie ich eine Trennung und den Auszug mit 3 Kindern ohne Hilfe veranstalten soll. Ich hab keinen finanziellen Puffer und weiß nicht mal, wie ich eine Kaution bezahlen soll, geschweige denn meine Einrichtung (speziell Küche und Waschmaschine). Bekommt man da von irgendwo Hilfe???

      Mit 3 Kindern kann ich es doch auch vergessen jemals wieder in meinem Job arbeiten zu gehen (Krankenschwester)...ich will kein Sozialfall sein. Die ienzigste Lösung daüfr wäre, dass ich zu meiner Familie ziehe...was ich aber eigentlich nicht möchte, weil ich mich dort nicht wohl fühle...och menno, ich seh mich in 10Jahren noch hier sitzen :-(

      • Wenn gar nichts mehr zu retten ist,ihr geredet habt und nichts mehr hilft,dann such dir eine Beratungsstelle (Caritas,Profamilia).
        Dort kann man dir bei allen Fragen helfen.

        Hallo hase,

        ich denke du solltest erst überlegen ob du wirklich die Trennung möchtest. Wenn du dabei zu einen Ja kommst wird sich auch ein Weg finden. Ganz sicher ist es nicht einfach mit drei kleinen Kinder umzuziehen.

        Dir wurde ja schon geraten eine Beratungsstelle aufzusuchen. Ich denke das ist auch richtiger Weg. So wie ich es kenne kann man unter gewissen Umständen Unterstützung bei der Wohnungseinrichtung bekommen. Es gibt auch soziale Möbelhäuser. Schau in den Anzeigen nach, oft gibt es gut erhalten Möbel für einen kleinen Preis.
        Erkundige dich was dir dein Partner zu zahlen hat. Wenn er zahlungsfähig ist steht dir Betreuungsunterhalt zu und Unterhalt für die Kinder.

        Es ist auch nicht gesagt das du nie wieder in deinem Job arbeiten kannst. In den ersten Jahren wird es mehr wie schwierig aber nicht unmöglich.

        Ich denke auch das du nicht ewig alleinerziehend sein wirst. Ich denke das du auch wieder ein Partner findest und wenn es dann so weit ist kann es sein das seine Familie auch für deine Kinder da ist.

        Schau nach vorn und versuche dein leben neu zu beginnen.

        Fg blaue-rose

        Ich frage mich immer, wie schnell Frauen - noch dazu mit 3 kleinen Kindern - alles hinwerfen können.

        Warum änderst Du nicht an Dir was? Was meint denn Dein Mann?

        Und in 2 Jahren hast Du dann den nächsten, wieder ein Kind und der passt dann auch nicht?

        Gruß

        Manavgat

        • Ich finde es ziemlich anmaßend sowas zu behaupten, da Du mich und auch ihn in keinster Weise kennst.

          Bis jetzt habe ich nichts hingeworfen. Und ich mache es mir gewiss nicht einfach, eben weil ich 3 Kinder habe. Ich denke NUR an die Kinder, denn wenn wir sie nicht hätten wäre ich längst weg. Mir bricht es das Herz bei dem Gedanken, dass ich sie damit verletze...

          Ich geb Dir mal einen kleinen Einblick in mein derzeitiges Leben. Seit der Geburt der Twins ist es meiner Meinung nach richtig schlimm geworden.

          Ich kümmer mich zu 95% um alle 3 Kinder allein. Ich bin total übermüdet, da mein Sohn Nachts alle 2-3h wach ist. Hilfe kann ich in keinem Bereich erwarten und er kommt auch nicht auf die Idee mir was abzunehmen. Eigentlich ist es wie alleinerziehend sein. Er ist total überfordert, wenn er mal nur eine Stunde aufpassen soll, wenn sie wach sind.

          Er ist stinkenfaul, sitzt vorn PC, liest gemütlich Zeitung usw. zu tun wäre hier genug...er bevormundet mich hat einen Kontrollzwang. Er erwartet, dass es Essen gibt, seine Brötchen aufgeschnitten und geschmiert werden, macht man dies nicht, jammert er rum.

          Unser miteinander ist das letzte...und dabei nehm ich mich nicht in Schutz. Wir sind beide genervt voneinander, haben keine Streitkultur und können nicht vernünftig miteinander reden, es hagelt von beiden Seiten nur Vorwürfe. Sowas nervt auf Dauer und nimmt mir jeglichen Spaß.

          Er ist ein Eigenbrödler und will mit niemanden was zu tun haben. Ich bin Familienmensch und sehr Kontaktfreudig. Meine Familie hat er schon vergrault, die kommen gar nicht mehr her...Freunde lad ich nur ein, wenn er nicht da ist...

          Dann ist er mega geizig, er schwimmt im Geld und ich weiß nicht, wie ich alles bezahlen soll. er besteht sogar darauf, den 1,20€ für die Brötchen wieder zu bekommen.

          Das er weder kuscheln noch küssen möchte damit hab ich mich arrangiert, auch dass er mir nie nette Dinge sagt.

          Sag mir doch was ich ändern soll???Ich habe anfangs ständig um seine Gunst gebuhlt nur um ihn aus der Reserve zu locken. Ich bin erst mit der zeit so geworden, weil ich merkte, dass da einfach nix von ihm zurückkommt. Was soll ich anders machen???

          Wie er das sieht???Er sagt, dass wir nicht zusammenpassen und dass wir nun zusammenbleiben müssen, wegen den Kindern...

          Und selbst wenn ich in 2 Jahren den "Nächsten" hätte, wäre das kein Drama, aber darüber mach ich mir keine Gedanken, da ich es für sehr unwahrscheinlich halte mit 3 so kleinen Kindern jemanden zu finden. Wie auch, ich hab ja niemanden wo ich sie hingeben könnte und ich würde ihnen gewiss nicht ständig neue unter die Nase setzen, weil ich selbst sowas verabscheue und weil ich gar keine Nerven für nen Mann habe

          • Mir fällt noch was ein

            Alle Unternehmungen mache ich ALLEIN mit den Kindern, da er zu unflexibel ist und früh nicht vor 12 in die Gänge kommt.

            Und ja er hat auch gute Seiten, logisch , aber die schlechten haben seit der Geburt der Zwillinge Überhand genommen.

            Und vielleicht bin ich einfach am Ende meiner Kräfte und mag einfach nicht mehr, da kann man doch deprimiert und unzufrieden sein.

            • Reiß dich mal zusammen!

              Zwillinge, noch dazu wenn noch ein Kleinkind da ist, sind anstrengend. Frag beim Jugendamt nach, ob sie eine familienhelferin schicken können oder bitte den örtlichen Pfarrer, dass die Gemeindeschwester kommt.

              Was würde sich ändern, wenn dein Mann weg wäre? Du hättest vermutlich auch nicht mehr Geld und auch keine Hilfe.

              Es gibt im übrigen nicht nur Mutter-Kind-Kuren, sondern auch familienkuren. Wende dich mal an die Krankenkasse.

              Gruß

              Manavgat

              • Zusammenreißen??? Du hältst Dich wohl für sehr witzig??? ;-) Das tu ich tagtäglich

                Was sich ändern würde???Ich hätte nicht noch zusätzlich die Arbeit, die ich mit ihm habe und müsste mich nicht über ihn ärgern und über Dinge, die er seit Monaten tun will und immer noch nicht getan hat...

                Ist es sinnvoll mit jemandem Zusammenzuleben, nur der Kinder wegen???Klar hab ich mir das auch überlegt, aber dieses Gezanke, Genölle, dann die ständige Provoziererei (von beiden). Das ist doch dauerhaft nicht zu ertragen.

                Über eine Kur habe ich bereits nachgedacht, danke...Familienhilfe ist sicher nicht das richtige, denn die Probleme liegen eher an uns..wahrscheinlich eher ne Paartherapie...aber davon hält er gewiss nichts...

                Im übrigen würde ich finanziell besser da stehen als jetzt. Aber darum gehts mir nicht, sondern um dieses Problem UMZUG /Kaution/Einrichtung...hatte mir Hilfe diesbezüglich hier erhofft. Werde wohl mal eine Beratungsstelle aufsuchen.

                Danke auch an die anderen beiden

                • Würde mich auf aufrege, so en Beitrag (> reiß dich zusammen), genau wie so en Mann.

                  Wir sind nicht mehr im letzten Jahrhundert und nein, du brauchst nicht ewig alles aushalten, man kann sich durchaus trennen. Ist letztendlich meist bestimmt besser für die Kinder, als in einer vergifteten Atmosphäre aufzuwachsen.

                  Sich jeden Tag quälen ist so oder so nicht die Art, wie mal leben muss.

                  Grüße

              Manchmal muss man echt die Hände über den Kopf zusammenschlagen, wie manche Leute denken... Einige haben echt nur Luft im Kopf... #klatsch#klatsch#klatsch

              Da kann man nur hoffen, dass die Person nie in solch eine Situation kommt...

          Gestern in der ersten Sitzung Paartherapie wurde meinem Mann und mir gesagt: "Wenn ihr euch nicht in eurer Einzigartigkeit wertschätzen könnt und kein Verständnis oder keinen Respekt vor dem anderen haben könnt, dann wird es immer wieder krachen." Wir leben heutzutage nicht mehr im großen Familienverbund, wo man sich mal aus dem Weg gehen kann, wo man mal Entlastung durch andere findet. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die beiden Partner zusammen passen und sich wirklich LIEBEN. Das habe ich in einem Buch gelesen, stammt von einem Paartherapeuten. Ich weiß, wie das funktioniert: erst kommt das persönliche Burnout und dann das Beziehungsburnout. Und ob dann noch Etwas zu retten ist?

Top Diskussionen anzeigen