Trennung vom Ehemann. Mein Mann hat eine Firma

    • (1) 27.01.13 - 15:32

      Hallo Ihr Lieben,

      ich habe mich von meinem Mann getrennt. Soweit sind die Dinge alle geregelt. Mein Mann hat aber schon vor unserer Ehe eine Firma gehabt. Steuerlich sind wir gemeinsam veranlagt. Wenn er jetzt Mist baut oder er stirbt (69 J.) werde ich dann für irgentwelche Sachen zur Verantwortung gezogen? Ich meine, wenn jemand seine Firma schließt dann kommt noch mal eine Tiefenprüfung ins Haus. Was passiert, wenn Nachforderungen kommen sollten die sich aus der Firma ergeben?

      Vielen Dank an Euch

            • Weißt Du Kati, ich möchte meinem Mann nichts Böses und ich arbeite hier als Angestellte auf Anweisungen meines Mannes!

              Ich habe hier 7 Jahre gearbeitet, 14 - 16 h am Tag. Mein Mann hat ein Taxiunternehmen, ich bin also Taxi gefahren, habe die Buchhaltung gemacht, den Haushalt versorgt und dabei meine Kinder fast vergessen. Zeit für diese war nicht mehr vorhanden. Es sind meine Kinder, die habe ich mit in die Ehe gebracht und erst nach unserer Hochzeit zeigte er, dass er mit ihnen nicht klar kommt. Ich habe öfter versucht mich zu trennen, aber ich war finanziel abhängig von ihm, denn für meine Arbeit habe ich nur 530,- Netto erhalten. Ich will mich nicht beklagen, denn es ging mir ja nicht schlecht, auch wenn das Gehalt kein Taschengeld war, denn das habe ich gleich wieder für unseren Lebensunterhalt benutzt. Ich möchte nur nicht, dass Du denkst ich habe ihn in irgentetwas rein geritten. Ich habe die Buchhaltung ganz normal gemacht, aber ich habe auch noch kein Finanzamt gesehen, dass nicht irgentwelche Unstimmigkeiten entdeckt hat. Daher eben meine Frage, sollte es irgentwelche größeren Steuernachzahlungen geben, muss ich auch zahlen?

              • Ich habe jetzt die letzte Chance auszuziehen, denn wenn ich jetzt wieder einen Rückzieher mache habe ich auch noch das Vertrauen von meinen Kindern verloren. Meine Mädchen sind 10 J. und die Große ist 17 Jahre.
                Beide sehr liebe Mädchen aber Du weißt sicher wie es ist, man muss ihnen manchmal etwas 2x sagen. Damit hat mein Mann ein echtes Problem, er würde am liebsten einmal draufschlagen, aber so etwas ist bei mir tabu. Also wird hier im Haus nur noch seinerseits geschrien und was er dann von sich gibt geht mehr als unter die Gürtellinie. Ich weiß nicht warum er so ist, aber es tut sehr weh!

                • Für das, was du in der Firma gemacht hast, haftest du nicht als Ehefrau, sondern als Angestellte bzw. dann wahrscheinlich als ehemalige Angestellte. Diese Haftung bleibt dir auch erhalten.

      Hallo
      Ja wirst du wir haben in so einem Fall einen Ehevertrag mit Gütertrennung..

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