trennung in der schwangerschaft! hab ich irgendwelche rechte?

    • (1) 29.05.13 - 17:38

      hallo zusammen :)

      erstmal ein bisschen zu meiner person :)

      ich bin 26 jahre alt und alleinererziehender papa meiner maus mia die dieses jahr 3 jahre alt wird.

      jetzt zu meinen probelm oder besser gesagt anliegen :(

      meine neue partnerin hat sich vor kurzen von mir getrennt und wir bekommen ein kind zusammen.
      wir sind jetzt im 5 monaten und haben in 2 wochen den nächsten frauenarzt termin wo wir auch das geschlecht unseres würmchen erfahren könnten.
      jetzt will sie mich aber nirgends mehr weiter dabei haben und es bricht mir als vater das herz wenn ich bei solch ein wichtigen ereigniss nicht dabei sein darf :(
      es ist ja schon schlimm genug das ich jetzt gar nicht mehr weiter mit bekomme wie der bauch wächst, es seine ersten bewegungen macht oder sonst irgendwelche ereignisse passieren was unser kind betrifft!!!

      ich komme an sie auch nicht ran und habe schon versucht ganz ruhig mit ihr zu reden und zu erklären wie wichtig mir das alles als vater unseres kindes ist.

      jetzt zu meiner frage!!!

      habe ich als vater jetzt schon irgendwelche rechte in der schwangerschaft das ich bestimmte sachen mit erleben darf oder dabei sein kann?
      oder muss ich das jetzt echt alles so hin nehmen das ich mein (unser) kind erst wieder bei der geburt zu gesicht bekomme?

      würde mich über viele und hilfreiche antworten und tipps freuen :)

      lg philip

      • Hallo Philip,

        Leider must du das jetzt erst mal so hin nehmen. Natürlich hast du später wenn das Kind auf der Welt ist ein Umgangsrecht. Wie du das ausüben wirst liegt daran wie du dich mit deiner Exfreundin einigst.
        Ich hatte so einen ähnlichen Fall in meinem Bekanntenkreis, auch dort kam es zur Trennung wärend der Schwangerschaft.

        Ich würde dir sehr raten deine Exfreundin nicht unter Druck zu setzen, auch wenn es dein Kind ist hast du leider keinerlei Rechte an Arztbesuchen oder bei der Geburt anwesend zu sein. Wer ihr da beisteht entscheidet allein sie.

        Ich verstehe dich das du das ganz furchtbar findest da es dein Kind ist und du gern von Anfang an dabei gewesen wärst, aber es gab ja sicher einen Grund für eure Trennung und wie das bei Trennungen meistens so ist, braucht man erstmal Abstand zum anderen um klar zu kommen. Für deine Exfreundin ist die Trennung sicherlich auch nicht einfach und schon gar nicht in ihrem Zustand. Was sie und dein Kind jetzt brauchen ist erstmal keinerlei Druck von deiner Seite, so schwer es dir jetzt auch fallen mag. Du musst in erster Linie an dein ungeborenes Kind denken und nicht an deine Bedürfnisse. Gestresste Mama ist gleich gestresstes Baby.

        Also halt dich zurück und wenns da ist, hast du selbstverständlich ein Umgangsrecht und wer weiß vielleicht sieht die Welt dann zwischen dir und deiner Ex auch wieder besser aus.

        Lg

        • danke für deine antwort mialena :)

          zur trennung ist es leider gekommen das es für sie alles zu schnell ging mit allem.
          unser baby war nicht geplant aber trotzdem sind wir natürlich sehr glücklich drüber das es jetzt da ist:)

          ich wollte auch mit meiner tochter zu ihr ziehen aber glaube auch das sie irgendwie auch bindungsängste hat und sie nicht weis wie die zukunft später aussieht.
          ich sage mir immer das das niemand weis und man es einfach versuchen sollte.entweder es klappt oder es scheitert irgendwann! aber man kann sich dann sagen wir haben es wenigstens versucht.
          und dann ist es noch die sache das sie mit meiner liebe zu ihr nicht richtig klar kommt. ich bin so jemand der seine frau über alles liebt und auf händen trägt. sie hatte vor mir leider nur schlechte erfahrungen mit männern gemacht und das wird auch der punkt sein das sie mit meiner art jetzt vielleicht nicht klar kommt.
          ich wollte ihr ja nie was böses sondern nur immer das beste für sie und auch für uns als paar und kleine familie.

          ja muss mich jetzt leider auch zurück halten da ich eh nicht die möglichkeit habe mit ihr in konatakt zu tretten oder sie es erst gar nicht will.
          mir hätte ja auch erstmal gereicht wenn wir einmal die woche über unser baby reden,was es so treibt und ob es immer fließig mama ärgert aber das will sie leider auch nicht :(

          wenn es dann auf der welt ist werde ich natürlich alle rechte die mir als vater zu stehen auch wahr nehmen!!!

          durch meine tochter weis ich da zum glück was mir zu steht obwohl es ja dann ne andere sitution ist. da ja meine tochter bei mir lebt

          lg

      Hallo Philip,

      nein in der Schwangerschaft hast Du keine Rechte. Erst nach der Geburt kannst Du sie einklagen. Ob das aber der richtige Weg für eine glückliche Kindheit wird wenn die Mutter gar nichts mehr mit Dir zu tun haben will sei dahingestellt.

      Ich würde Dir auch raten Ihr jetzt Raum zu geben. Über den Trennungsgrund schreibst Du ja nichst. Aber vielleicht schreibst Du Ihr ja eine Nachricht, in der Du Ihr sagst dass Du bei allem wo Sie Dich braucht unterstützen möchtest und wirst. Ob es nun mit der Schwangerschaft direkt zu tun hat oder nicht.

      Einfach dass sie weiß dass Du da bist wenn sie jemand braucht.

      Alles Gute für Dich!
      munya

      • hallo munya

        den trennungsgrund habe ich gerade bei den anderen forummitglied als antwort geschrieben und ich habe ihr auch schon nachrichten geschrieben das ich für sie und unser kind immer da sein werde egal wie es gerade zwischen uns läuft oder ist.
        ich kann sie natrülich auch verstehen das es für sie gerade nicht leicht ist aber ich persönlich finde das man wenigstens als eltern ein gutes vorbild sein sollte für das gemeinsame kind.
        sie kann ja nun jeden tag erleben wie sich das baby entwickelt aber gerade auch vater wäre es doch wichtig das man zumindestens beim ultraschall dabei sein kann. denn das baut doch auch eine gewisse bindung zu seinen kind auf.

        lg

        • Ja habs eben gelesen.
          Puh schwer. Ich hoffe sehr für Dich dass Ihr mit der Zeit der Kindsvater fehlt wenn er nicht dabei ist. Bindungsangst kenn ich leider auch nur aus Deiner Sicht :-(

          Aber ich verstehe sehr gut was Du meinst. Gib nicht auf. Vielleicht ändert sich Ihre Meinung wenn sie erstmal die ersten Ultraschall allein hinter sich hat.

          Meine Daumen sind gedrückt für Dich.
          munya

    Hallo Philip,
    das ist eigentlich ganz simpel gesagt. Jetzt ist es IHR Körper. Sie bestimmt alles allein. Sie bestimmt auch über Leben und Tod des Kindes völlig allein. Du hast NULL Rechte.
    Sobald das Kind geboren ist UND du als Vater eingetragen bist, hast du ein Umgangsrecht. Wenn du es beantragst, hast du auch ein Sorgerecht.
    Du kannst jedoch jetzt schon aktiv werden und beim Jugendamt dich vorstellen. So lernt man dich eben schon als Vater kennen, der eben am Leben seines Kindes teilhaben will - jedoch ausgeschlossen wird. Ist zwar das Recht der Mutter, wirft aber nicht unbedingt ein gutes Licht auf sie... rein menschlich.

    • hallo kati:)

      danke für deinen tipp!! ich werde mir das jetzt noch eins zwei monate anschauen wie sie weiter reagiert und vielleicht sieht sie doch noch ein das es das schönste für uns wäre wenn wir es gemeinsam erleben können.
      meine das wir vielleicht nicht mehr zusammen kommen ist ja ne ganz andere und ist ja nicht so das ich sie betrogen habe oder sonst irgendwas schlimmes gemacht habe.

      dann ich eh mit meiner tochter zu ihr in die stadt ziehen will das ich näher an meinen zweiten kind bin muss ich eh zum jugendamt wegen meiner tochter. da kann ich das ja dann gleich mal mit der anderen sache verbinden :)

Sie ist eine freie Bürgerin in einem freien Land und kann zu jeder zeit entscheiden, ob sie in deiner Nähe sein will oder nicht.

Du gefährdest die Beziehung, wenn du dich aufdrängst. Gib ihr mal Luft!

Gruß

Manavgat

  • ja klar ist sie das und so soll es auch bleiben und sein :)
    haben ja beide zusammen entschieden das ich zu ihr in die nähe ziehe wegen unseren kind und heist ja nun auch nicht gleich das ich bei ihr um die ecke wohnen will.
    nur so das ich öffters auch mein kind sehen kann da ich jetzt sehr weit weg wohne.

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