was passiert nach dem Trennungsjahr?

    • (1) 20.08.13 - 00:53

      Hallo liebe Community....

      wir leben schon getrennt

      ich wohne alleine,
      meine Frau wohnt mit den 2 Kindern (9 und 11').

      ich gehe arbeiten,
      meine Frau nicht.

      ich zahle zur Zeit 1500 Euro jeden Monat, damit die 3 über die Runden kommen.
      Diesen Betrag haben wir freiwilliog vereinbart.

      Jetzt möchte ich die Trennung offiziell machen.

      Muss meine Frau nach einem Jahr Trennung ein eigenes Einkommen vorweisen?
      Wird sie "gezwungen" sie sich einen Vollzeit-Job zu suchen oder sich arbeitssuchend zu melden?

      Ich komme nach der Trennung in eine andere Steuerklasse. Das wäre für mich finanziell nicht tragbar, wenn meine Frau dann kein Einkommen hat. Und wenn man ihr nicht von amtswegen mal in den A**** tritt, dann würde sie auch keine Anstalten machen, sich einen Job zu suchen.

      Danke

      • Guten Morgen,

        lass dich von einem Anwalt beraten. Hier kann dir nur bedingt wirklich fachgerechte Beratung zuteil werden.

        Hier wird persönliche Erfahrung oftmals mit Wissen gleichgestellt und ich denke, in deinem Fall kann das dann nach hinten losgehen.
        Ausserdem wird eine Diskussion vom Zaun gebrochen werden, ob und wann eine Frau wieder arbeiten gehen sollte/müsste, wie viel Geld zur Verfügung stehen sollte etc.

        Uns hat eine Anwältin beraten, die mit Beginn des Scheidungsverfahrens die Anwältin meines NochMannes wurde. Wir haben den Unterhalt von ihr berechnen lassen, wir haben eine Scheidungsvereinbarung getroffen (von meinem Anwalt gegengelesen und ergänzt/verändert), diese notariell beglaubigen lassen.

        Ich kann die professionelle Beratung in deinem Fall nur empfehlen.

        L G

        White

        (3) 20.08.13 - 19:59

        Hallo,
        So aehnlich ist es auch bei mir, nur dass ich der weibliche Part bin und noch etwas mehr Unterhalt bekomme. Wir haben die Scheidung schon eingereicht bei Gericht und es gibt nur einen Anwalt - ich habe einen (theoretisch - praktisch war mein Noch-Mann bei jedem Termin bis jetzt dabei). Unser Anwalt hat uns gesagt, was vor der Scheidung alles geregelt werden sollte (um Kosten zu vermeiden), das haben wir gemacht und nun waaaaaaarten wir auf den Versorgungsausgleich.
        Wir waren uns aber auch von Anfang an ueber alles einig.
        Du hast nichts ueber besondere weitere Umstaende geschrieben. Ich nehme also an, sie existieren nicht. Also deine Frau wird nicht durch eine Behinderung oder vielleicht durch die Pflege eines Angehoerigen an der Arbeitsaufnahme gehindert. Deine Kinder sind auch weitestgehend gesund und bedürfen keiner besonderen Pflege, oder? Aber deine Frau hat sicher die Arbeit aufgehört, bzw. Nie einen Job gesucht, weil sie Kinder bekommen hat und es so eure gemeinsame Entscheidung war. Die Gesetze haben sich in der letzten Zeit nun bezüglich des nachehelichen Unterhalts sehr oft geändert. Dass du Kindesunterhalt zahlen musst ist dir klar - der geht nach der Duesseldorfer Tabelle. Der nacheheliche Unterhalt wird nun nicht nur noch bis zum 3. LJ des Juengsten Kindes gezahlt, sondern ist abhängig von den sogenannten "ehebedingten Nachteilen". Und ein ehebedingter Nachteil liegt bei euch ganz klar vor, wenn die Kinder eure gemeinsamen Kinder sind und zumindest eines davon waehrend der Ehe geboren wurde.
        Trennungsunterhalt (also irgendwie das, was du jetzt zahlst) wird bis zum Tag der Scheidung gezahlt. Danach gibt es den nachehelichen Unterhalt - oder aber nicht. Je nachdem, was festgelegt wurde.
        Wie deine Frau um die Runden kommt, braucht dich nicht zu interessieren. In den Allerwertesten tritt ihr mit Sicherheit niemand.

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