Nach 15 Jahren Ehe am Ende

    • (1) 22.01.14 - 14:26

      Hallo zusammen

      ich bin seit 15 Jahren verheiratet, wir haben 5 gemeinsame Kinder und unsere Ehe ist am Scheideweg angelangt.
      Mein Mann 11 Jahre älter als ich ( geht jetzt auf die 50 ) ist, träge, hat unheimlich zugenommen ( fast 100 kg auf der Waage ), schläft ständig auf dem Sofa ein, es gibt keine Gemeinsamkeiten mehr, tägliche Hygiene gleich Null usw.....

      Seit 2 Jahren haben wir bereits getrennte Schlafräume. Ich schmeiß den Haushalt, versorge die Kinder organisiere alles, die Kinder kleben an mir und Papa macht sich rar.

      Da ich mich 2004 schon einmal trennen wollte weiß ich, was für ein Stress mit ihm auf mich zurollen wird. Beschimpfungen, Ausrichten, Anzeigen, Jugendamt usw.....

      Er ist in der Sache kein Umgänglicher Typ, eher man muß aufpassen, daß man kein Messer im Rücken hat.

      Ich hab jetzt lange überlegt nur komme ich immer wieder an den Punkt wo ich hängen bleibe, wie schaffe ich es alleine ohne ihn finanziell???

      Ich bin seit 13 Jahren zu Hause, würde gerne wieder im kommenden Jahr wenn die kleinste im Kindergarten ist arbeiten gehen, aber wie soll ich das schaffen??
      Ich habe leider keine Mama oder Oma hier in der Nähe die verfügbar ist.

      Ich habe schon an Diakonie, Arbeitsamt und Jugendamt gedacht. Irgendwie muß ich mein Leben alleine wieder auf die Reihe bekommen, andere Frauen schaffen es doch auch.

      Habt ihr noch Tipps an wen oder was ich mich wenden kann?
      Wie war die Trennung bei euch??? Er ist mir ja nicht egal, aber eben nur noch als Freund und nicht mehr als Partner

      Lg eine im Moment ratlose Fussel

      • Hallo, ich habe gerade deinen Beitrag gelesen, weil ich selbst ein ähnliches Problem habe. Ich weiss nicht mehr ob ich meinen Mann liebe, und es wäre mir am liebsten jemand könnte mir das sagen...
        Wir sind jetzt seit 22 Jahren verheiratet, 3 Kinder, Haus und Firma.
        Ich mache eigentlich alles, Haushalt, Kinder, Buchhaltung etc., klassische Rollenverteilung. Mein Mann macht sein Ding, Geschäftlich Tag und Nacht erreichbar usw.... Mein größter Wunsch war es viele Jahre lang, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen und er sich mehr um die Familie kümmert. Mittlerweile bin ich froh, wenn er mich in Ruhe lässt und seine Wege geht. Wir schweigen oder reden über geschäftliche Dinge. Er legt keinerlei Wert auf Äusserlichkeiten, trägt immer die gleiche Kleidung, bemüht sich kein bisschen um mich, wir machen auch kaum was gemeinsam. Immer nur die Arbeit, und am Wochenende müde und ausgelaugt. Kann das so weitergehen?

        Hast du schon einmal gewagt, ihm ins Gesicht zu sagen, was du fühlst, oder behälst du es lieber für dich? Fühlst du dich auch für deinen Mann und sein Wohlergehen verantwortlich? Ich wüsste gern noch mehr wie es dir in der Partnerschaft geht. LG WA

        • Ich hab jetzt die ganze Zeit überlegt ob ich euch schreiben soll, also wanda und fussel meine ich beide.
          Ich denke was ihr schreibt, eine gewisse unzufriedenheit, man möchte den Partner gern anders haben, nicht so langweilig und er lässt sich gehen, achtet auf nichts mehr, alles nur gewohnt, nichts prickelnd, nichts mehr am aufblühen, Gefühle abgestumpft- DAS alles kommt ständig und täglich und bei tausenden vor.
          Eine Beziehung bedeutet halt immer Arbeit, und Kompromiss, und oft Anstrengung.

          Daher würde ich euch gerne das Buch "fascinating womanhood" von Helen Andelin empfehlen. Leider gibt es das ncht auf deutsch, aber vielleicht ist es auch auf englisch lesbar für euch?
          Ich kam klar, obwohl ich nur 4 1/2 Jahre Schulenglisch vorweisen kann.
          Es ist für mich das beste Buch das ich je gelesen habe, sicherlich nicht für jeden das Richtige, gerade in der heutigen Zeit in der Frauen ganz anders leben möchten als als Hausfrau und Mutter (Karriere, etc.)
          Aber ich bin davon überzeugt dass es der Schlüssel ist zur idealen Ehe, in der man bekommt was man sich wünscht und selbst dabei glücklich wird.
          Mir hat es in vielen Dingen die Augen geöffnet un bei mir hat sich soooo viel grundlegend zum positiven gewendet!

          Die Kernaussage ist beispielsweise, den Partner nicht ändern zu wollen, sondern einfach zu akzeptieren.
          Oftmals denkt man auch einfach zu kompliziert, glaubt, dass man als Frau selbst alles managen muss was geht, und mit Ratschlägen, am Ende noch Vorwürfen irgendwas ändern würde am Partner.

          Der Punkt ist : Man kann nur sein eigenes Verhalten verändern. Man kann an SICH arbeiten. Und das allein wird soooo vieles ändern, wenn man es nach der Anleitung in diesem Buch macht!
          Früher war das ein Kurs für Frauen, in 6 Wochen, mit Lektionen und "Hausaufgaben".

          Ich bin so begeistert dass ich es euch nicht vorenthalten konnte, weil ich so glücklich bin wie sich nun in meiner Ehe beispielsweise alles entwickelt hat! Ich mein, wir hatten nicht vor uns wirklich zu trennen, aber es gab kritische Zeiten...
          Liest man bei amazon die Bewertungen zu dem Buch, wird man sehen: die einen lieben es, die anderen finden es albern und veraltet.

          • also ich hab deinen Beitrag nun auch gelesen. Und sicherlich kann man in erster Linie nur sich selbst ändern aber nicht den anderen. Soweit stimme ich auch mit dir überein. Aaaaber wie kann es sein das sich die Frau dem Manne gewissermaßen anpassen soll und ihn immer nur so hinnehmen soll. Eine Partnerschaft ist ein Geben und Nehmen von beiden Seiten. Und eben nicht etwas, wo von einer Seite kommt. So wie du die Kernaussage von Buch hier reinstellst hätte ich das Gefühl: Alte Schnauze halten und dem Mann in den Hintern kriechen. Klar gibts gewisse Sachen die man hinnehmen muß und man soll sein Gegenüber auch nicht voll verändern. Aber wieso gilt das nur wie hier für die Frau. Wieso gilt es nicht auch für den Mann das er seinen Teil beiträgt. Jeder muss wie gesagt Zu- und Abgeben. Und wenn die ganzen Frauen nach dem Buch glücklich sind ( kann jemand echt glücklich sein wenn er sich unterordnet und nur noch die Gosche hält weil er den anderen nur noch so hin nimmt?) dann vielleicht nur weil sie jetzt die ganze Zeit die Klappe halten. Das ist für mich aber keine echte Beziehung. Denn da hat auch der andere Partner seine Verpflichtungen.

            Liebe Grüße Ela ( und nimms mir nicht übel)

            • Aber das ist der Punkt, der ja glücklich macht!
              Der Mann gibt nämlich dann! Nicht nur die Frau! Automatisch!
              Also ich persönlich habe Verhaltensweisen nun plötzlich festegestellt die ich nie erwartet hätte, automatisch quasi! Nur durch arbeiten an mir, quasi Korrigieren von Fehlern. Und ich bin nun seit 8 Jahren verheiratet.
              In keinster Weise wird ja verlangt sämtliche Verpflichtungen zu übernehmen, und dem Mann den Freifahrtschein fürs zurücklehnen und gar nichts tun zu geben! Ganz im Gegenteil, erst durch das Ändern des eigenen Verhaltens wird man ihn dazu kriegen, sämtliche Dinge zu tun, wenn er sie nicht schon getan hat.
              Vielleicht sollte man es halt erst lesen und ausprobieren um mitreden zu können.
              Daher nur meine vorsichtige Empfehlung, es könnte doch bei aussichtslosen Situationen vor der TRennung der letzte Strohhalm sein!
              Ich finde, es muss es jetzt hier nicht pro und contra diskutiert werden, selbst mit jemandem der das Buch ebenfalls wie ich gelsen und probiert hat.
              Ich wollte nur helfen, wers nicht lesen möhte, lässt es eben, dazu müssen nicht alle glücklichen Frauen und Rezensentinnen als dämlich hingestellt werden mit der Unterstellung, ach du hältst nur noch die Klappe, deine Bezihung kann dann eh nicht glücklich sein.
              So ist es nicht, auch Thema Streit und Durchsetzen von Wünschen und Forderungen wird behandelt. Umfassend wirklich jeder Bereich.
              Und ich persönlich sage dir, dass es eine sehr erfüllende Beziehung ist, in der jeder gibt und nimmt, und jeder sich auch zurücknehmen kann, ohne sein Gegenüber zu überfahren, und vor allem Liebe im Vordergrund steht! Das ist auch für die Kinder das Tollste Umfeld, und ich bin selbst überrascht, seit dem Sommer arbeite ich erst daran, und es ist schon sooo viel tolles passiert und nun ist man viel erfüllter und zufriedener in seiner Bezihung und in den Gefühlen zu seinem Mann.

              Ich hatte es von einer Freundin empfohlen bekommen, und habe es sogleich einer weiteren weiterempfohlen, wir tauschen uns alle darüber aus und sie sind ähnlich begeistert =D

              Alles Liebe

              • Hi Black. Ich wollte damit nicht sagen das alle dämlich sind oder sowas die das Buch lesen oder sich dran halten. Ich meinte damit nur wie es stellenweise rüber kam. Oder auch ausgelegt werden könnte. Wobei ich sagen muss wenn es einen Glücklich macht Ok dann soll ja jeder bitte schön tun was er mag. Das ist mir auch klar. Und richtig ich kenn das Buch nicht und kann mir daher nur bedingt eine Meinung bilden.

                Ich bin so tolerant das ich mir sicherlich zu manchen SAchen meinen Teil denke aber auch nicht meine das jeder das gleiche denken muss wie ich. WIe gesagt wenn das Buch manchen hilft ist es ja schön.

                Winke Winke und liebe Grüße Ela

          Also ganz ehrlich, ich bin kein Typ der schnell aufgibt und davon rennt!

          Ich bin ein eigenständiger Mensch und habe mich im Laufe meiner Ehe nur an meinen Mann angepasst. Auf seine Bedürfnisse Rücksicht genommen, vieles mit den Kindern alleine gemacht, nur das er seine Ruhe hat.

          Ich bin nicht unzufrieden.....

          Mal aus dem Nähkästchen zu plaudern
          - tägliche Körperhygiene - Fehlanzeige
          - er hat ein Gebiss, Zähne putzen und Zahnarztbesuche - Fehlanzeige
          - er hat ein Sauerstoffgerät da er sehr schnarcht - tragen ??? - Fehlanzeige
          - Einsicht auf Fehler die er macht - Fehlanzeige
          - Mit den Kindern oder mit der Familie was unternehmen ??? - Fehlanzeige
          - Mich beachten ?? - Fehlanzeige
          - er hat mächtiges Übergewicht - was daran ändern ??? - fehlanzeige

          Ich änder mich nicht mehr für einen Menschen der sich nicht ändern möchte. Ich gehe Kompromisse ein ja es ist ein geben und nehmen. Aber die Ansicht das nur Frauen sich ändern müssen ist wirklich schon aus Uromas Zeiten.

          • Also erstmal danke für die Buchempfehlung. Ich werde es sicher lesen! Aber auch ich zweifle mittlerweile ob immer ich mich ändern soll. Ich habe vor einigen Jahren mal einen Kurs bei einer Psychopädin gemacht. Die Grundaussage war auch die gleiche, ändere dich selbst und dein Verhalten, dann wird sich deine Beziehung ändern. Das hat sich alles verständlich und plausibel angehört, aaaber: Warum soll immer ich an mir arbeiten? Kann ich nicht auch von ihm erwarten, etwas für die Liebe und Gemeinsamkeit zu tun? Ich WILL mich doch vielleicht gar nicht verbiegen, weil ich gar nicht weiss, ob ich auf Dauer so weiterleben will. Immer mitdrehen, wie das Fähnchen im Wind? Dazu muss ich sagen dass ich die Erziehung der Kinder, die Pflege von Haus und Hof, die Verantwortung für sämtlichen Familienpapierkram etc komplett übernehme. Dazu die Buchhaltung und Büroarbeit unserer Firma, die eigentlich seine war. Mein Mann kann nichtmal ein Fax senden oder seine Kontonummer aufsagen. Ich hab SEINE Schwiegereltern und Familie um mich herum, SEIN Haus, SEINE Firma. Kann ich nicht ein bisschen Anerkennung erwarten, und Freude darüber dass mein Beruf und meine Bedürfnisse ganz hinten anstehen, und dass seit vielen Jahren. Das ist genau mein Problem….immer soll ICH an mir arbeiten…
            Dazu muss ich sagen, dass er, solange ich funktioniere, sehr zufrieden ist mit unserem Leben, ich müsste ja nur wieder ein bisschen "zugänglicher" sein, dann wär doch alles gut!

            • Ja, das mit der Anerkennung kenne ich auch. Aber meine Erfahrung ist da, je mehr man sie erwartet, je mehr man sie gar einforrdert, desto weniger wird kommen.
              Erst wenn man völlig ablässt davon, die Dinge die man zu seinen Aufgaben zählt einfach erledigt, und das gerne und gut und mit Liedenschaft und unabdingbar, also im dem Fall Haushalt und Kinder, und das sich kümmern, umsorgen, ohne auch nur schlecht gelaut oder meckrig zu sein- sondern gewissenhaft und gründlich arbeitet und alles tut- dann kommen Lob und Dankbarkeit und Liebe einem entgegen.
              Ich könnte so weit ausholen weil ich soooo viele Beispiele im Kopf habe, die ich hier beobachtet habe.
              Leicht ist das alles nicht, wanda, ich verstehe dich total. Es kommt selten mal vor, aber erst vorgestern dampfte ich innerlich, und dachte "unfair, das ist soooo unfair, ich hab doch nichts falsch gemacht, was soll das jetzt dass ich so behandelt werde, das war ignorant, dabei hab ich doch den ganzen Tag ALLES gemacht!" und dann musste ich das loswerden, weil ich so verletzt war, aber dann brach ich nicht weiter aus, sondern ging schlafen. Und am nächsten Morgen kam ER auf mich zu, bat mich kurz zu ihm zu kommen, und leise und reumütig entschuldigte er sich, er sei nicht frei von Fehlern, etc.

              Viele werden vielleicht denken, dass es keine "Anleitung" braucht für eine Beziehung, das muss einfach von selbst kommen, aus dem Gefühl heraus, und ungezwungen und man ist doch keine Maschine - sag dies, tu das, und unterlasse auf jeden Fall XY...
              ABER wir sehen uns ja nicht selbst dabei zu, wie wir so handeln und reden und wie das ankommt beim Partner. Ein bisschen Selbstkontrolle schadet da doch nicht. Man verinnerlicht auch einiges nach einer Zeit, wenn man sich dann daran gewöhnt hat. Dann braucht es das "sich zusammenreißen" auch nichtmehr.
              Nicht alles ist so umsetzbar oder realisierbar, es ist eben ein Prozess, wie immer in einer Beziehung.

          Da hast du was falsch verstanden. Es geht nicht um die Ansicht, dass nur Frauen sich ändern müssen- um Gotte Willen!
          Es geht um die Ansicht, einen anderen Menschen nicht ändern zu können, das Recht steht niemandem zu, egal ob Mann oder Frau.
          Und, ganz nebenbei, hat auch keiner, insbesondere ein Mann, Bock drauf, sich ständig solche Sachen sagen zu lassen, was er denn alles mal besser machen müsste, ändern sollte, Belehrungen, Tipps, oder gar Vorwürfe!
          DAS wird auch niemals funktionieren!
          Ändern wird er sich, von selbst. Arbeiten an einem Verhalten oder Gegebenheiten kann man nur bei sich selbst. Nicht bei anderen.

          Klar, die Dinge die du schilderst sind hart hinzunehmen, da muss ich dir Recht geben, und sicher sitzt das bei dir schon ganz schön tief, und du hast vieles hinter dir. Das merkt man ja auch an der Resignation mit der du schreibst.

          Ich sehe das Buch das ich empfohlen habe als Selbtstherapie.
          Ich finde grundsätzlich therapeutische Hilfe immer sinnvoll.
          Oftmals zieht der Partner nicht mit, gerade wenn ER nichts zu bemängeln hat, dann weigert er sich eine Paartherapie mitzumachen.
          Ich hätte meinen Mann wohl auch nie dazu bekommen.
          Dann finde ich eine Einzeltherapie für einen selbst dennoch sehr sinnvoll.
          Wie gesagt, ich würde nichts unversucht lassen wenn es um das absolut essenzielle wie meine Partnerschaft geht, die Bezihung zu meinem Mann, der zusätzlich noch Vater meiner Kinder ist!

          ICH kann eben nur aus Erfahrung sagen, wenn man mal allen Frust ausblendet, und die ganzen Unzufriedenheiten- sorry so nenne ich es wenn man auflisten kann Punkt A macht er nicht Punkt B macht er nicht, Punkt C macht mich aggressiv, Punkt D macht er ständig, schrecklich... usw. und dann widmet man sich mal sich selbst und seinem Verhalten in der Ehe, was kann man besser machen, wie kommt man wohl so rüber wenn man sich mal in seinen Partner hineinversetzt, dann gibt es da zumindest viel wo man ansetzen kann.
          Manchmal ist es verdammt schwer.
          Aber es lohnt sich, allemal, bei der REsonanz und REaktion die folgt!

          Das Buch ist bespickt mit Dutzenden von Erfagrungsberichten, und nicht zuletzt gibt es auch Fälle in denen der Mann Alkoholiker, unaufmerksam, gerade zu ignorant und grausam war, und sich die Ehe- oh Wunder- echt zu einer tollen Beziehung entwickelte, auf beiden Seiten!

          • Furchtbar wie Deine Beiträge vermitteln, dass Frau nur NICHT GENUG tut um ihren Mann glücklich zu machen. Würde sie sich ändern, klappts auch mit dem Mann. Solche Ansätze finde ich sehr gefährlich.

            Gruss,

            c

            • Es geht letztlich aber in dem Buch von dem ich sprach gar nicht darum, Mann glücklich zu machen, sondern darum, selbst glücklich zu werden! Großer Unterschied!
              Seine Fehler gezeigt zu kriegen, und in Folge dessen an sich zu arbeiten, und dadurch an der Beziehung, was kann da so verkehrt, gar gefährlich dran sein???

              • Ich finde es sehr gefährlich, wenn einem suggeriert wird man könnte durchaus glücklich in einer Partnerschaft mit einem alkoholsüchtigen Partner glücklich werden, wenn man nur selbst genug an sich arbeite.

                • das kann ich mir selbst nicht vorstellen, aber es gab Fälle die beschrieben haben wie katstrophal alles war mit einem Alkoholsüchtigen, dann den Bach runter ging (Trennung) und schließlich wieder eine Partnerschaft auflebte, und durch Bemühen und Verhaltensänderungen Abstand genommen wurde vom Alkohol! Also es gab dann keinen Alkoholsüchtigen mehr!

                  In keinster Weise wollte ich aussagen, dass man Alkoholismus ertragen muss, oder das Verhalten das sich dadurch zeigt!
                  Bitte nicht falsch verstehen.
                  Im Buch wird zum Beispiel auch immer geraten, sollte der Mann tatsächlich zu aggressivem Verhalten neigen, die Kinder und sich selbst raus aus diesem Haushalt zu nehmen, also eine räumliche Trennung. Denn, da gebe ich dir Recht, und das Buch auch, DAS ist gefährlich!
                  Dazu habe ich aber (Gott sei Dank) keine Erfahrungswerte wie das dann zu kitten ist, dass es klappt war beschrieben- aber diese krassen Fälle sind ja nun in diesem Thread auch gar nicht Thema.

                  • Ich danke dir für deine Beiträge, es hat mich sehr zum Nachdenken gebracht.
                    Ich werde versuchen, meine "alles ist schlecht" Haltung aufzugeben, und das Gute zu sehen. Trotzdem warte ich täglich auf den perfekten Moment, indem ich mal vernünftig mit ihm reden kann, und sage was mich umtreibt und bewegt. Vielleicht weiss er das gar nicht?
                    Vielleicht gehe ich davon aus, das er weiss dass ich leide, und in Wirklichkeit sieht er es gar nicht.

                    Danke für deine Anregungen!

                    LG

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