Nach der Trennung will der Kindsvater mir meinen Sohn wegnehmen

    • (1) 07.02.14 - 13:16

      Hallo,
      erst einmal sorry das Thema gibts bestimmt schon tausendmal aber ich weiß nicht weiter.

      So nun einmal zur Grundsituation:

      Ich habe mich im Dezember nach einem langen Leidensweg endlich von meinem Expartner getrennt, der in der Zeit nach der Geburt unseres Sohnes mich immer wieder beleidigt hat und auch mal gewalttätig wurde.
      Ich habe ihn daraufhin auch angezeigt, weil ich eben einen echten Schlussstrich ziehen wollte und ihm auch zeigen wollte das ich mir das nicht mehr gefallen lasse. Es ging mir dabei auch um unseren Sohn, um den er sich eh nie gekümmert hat, keine 2 Stunden am Tag konnte man die beiden allein lassen, wenn der Kleine geweint hat wurde ich angerufen und aufgefordert sofort nach Hause zu kommen, sonst würde er dem kleinen den Hals umdrehen und auch wenn ich zu Hause war, egal was war immer musste ich mich darum kümmern oder wenn was nicht nach seinem Willen lief war ich Schuld. In der Woche saß er nur am PC und am Wochenende ist er immer allein weggegangen, egal ob sich jemand angeboten hat den Kleinen zu nehmen oder man den Zwerg auch hätte mitnehmen können.
      Nun tut er seit der Trennung einen auf super Dad und will den Kleinen sehen, ich habe das bisher vermieden, habe aber gesagt das ich nichts dagegen habe, nur das er sich dann eben danach richten muss, wann ich Zeit habe, ich kann schließlich nicht mein Leben nach seinen Wünschen umstellen, zu dem Arbeite ich ja auch Vollzeit.
      Ich musste nun einen Termin absagen weil ich einen dringenden Termin habe und diesen nicht verschieben kann. Nun ist er völlig ausgerastet und droht mir.
      Er will ein psychologisches Gutachten fordern, weil ich in seinen Augen nicht geeignet bin mich um den Kleinen zu kümmern, zu dem nehme ich ja Drogen und wäre gewalttätig. Was alles nicht stimmt.
      Trotzdem habe ich totale Angst das er mir den Kleinen wegnimmt, weil er vorm Jugendamt einen auf den perfekten Dad macht, und er ist ja immer da, dann müsste der Kleine ja nicht mehr in die Kita und und und....
      Der Kleine kennt seinen Vater aber nicht mal richtig, weil er sich ja nie gekümmert hat, wenn ich mit dem Kleinen nach Hause gekommen bin, ist er meist zu seinen Kumpels gefahren und hat uns allein gelassen, der Kleine weint wenn er seinen Vater sieht weil er Angst hat bzw. weil er ihn nicht als Vater sieht oder einordnen kann...

      Ich kann einfach nicht mehr, mir wäre am Liebsten ich müsste diesen Kerl nie wieder sehen, immer wenn ich ihn sehe habe ich nur das Bild vor Augen wie er mit einem Messer auf mich losgegangen ist,...

      Gibt es Möglichkeiten wie ich mich und den leinen schützen kann?
      Bzw. Kann er mir den Kleinen wegnehmen? (ich habe das Alleinige Sorgerecht)

      Ich bin so verzweifelt, weil ich dacht das passiert nur anderen aber nicht mir.

      Lg Lola :-(

      • "Er will ein psychologisches Gutachten fordern, weil ich in seinen Augen nicht geeignet bin mich um den Kleinen zu kümmern, zu dem nehme ich ja Drogen und wäre gewalttätig. Was alles nicht stimmt."

        hmmm, schwierig, du wirfst ihm vor gewaltaetig zu sein, er wirft dir das gleiche vor. wem soll man glauben? angesichts eures alter denke ich waere es vernuenftig das jugendamt einzuschalten, ihr seit mit dieser situation - verstaendlicherweise - ueberfordert. vielleicht gibt es ja eine\n mediator der zwischen euch vermitteln kann. schliesslich soll ja am schluss euer kind - nicht dein kind - die moeglichkeit haben, bestmoeglichst aufzuwachsen. und dazu gehoert ihr beide.

        ich wuensch dir viel glueck und hoffe, das du es schaffst, deine verbitterung gegenueber dem kindsvater abzubauen. durch das kind seid ihr halt nun lebenslang - zumdindest bis euer kind erwachsen ist - aneinander gebunden. vorwuerfe von wegen das haette man ja auch frueher mal bedenken koennen spare ich mir lieber, passiert ist pasiert, nun liegt es an euch das beste daraus zu machen.

        lg

        (3) 07.02.14 - 19:01

        Bei ASR hat er keine Chance dir das Kind "wegzunehmen". Allerdings könnte dir auf die Füße fallen, dass Du Umgang nach Lust und Laune bzw. nur deinen Vorstellungen gewährst, denn das darfst du trotz ASR nicht. Er hat das Recht auf regelmäßigen Umgang und vor allem Dein Sohn hat das recht darauf. Dass das für das Kind belastend ist, wenn es euren Hass aufeinander spürt und er den Vater dann nur sporadisch sieht, liegt auf der Hand.

        Sucht euch Hilfe, wie ihr euren Trennungskonflikt von dem Jungen fern haltet. Ganz egal wer nun gegen wen gewalttätig war.

        LG

        Hallo also wenn du weiter den Umgang verhindert dann sorgst du dafür schon alleine.Egal was zwischen dir und dein Ex geschehen ist , dieses lief auf Partnerebene. Das hat nichts mit dem Kind zu tun und den Umgang . Auch wenn du das alleinige Sorgerecht hast, darfst du den Umgang nicht verhindern, im Gegenteil du musst ihn fördern.Der Vater hat ein Umgangsrecht , sowie dein Sohn auch.Er kann ihn auch vor Gericht einklagen und wird es bekommen. Macht einen festen Plan wann er das Kind besuchen darf und versucht Eltern zu bleiben. Weil das bleibt ihr trotz Trennung.Denn das Kind gehört euch beiden , nicht vergessen.

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