Heute Heultag - macht jemand mit oder hast tröstende Worte parat?

    • (1) 11.02.14 - 13:40

      Ich bin seit Oktober 2013 getrennt und es gibt gute und schlechtere Tage... und heute ist ein ganz schlimmer Tag!!!! :-[

      Ich habe eigentlich total viel zu tun, der Umzug steht an und ich muss bis zum 1.3.14 hier raus sein und ich habe (fast) noch nichts gepackt. Und mein EX, dessen Haus das hier ja immerhin auch noch ist, auch wenn er hier nicht mehr wohnt, der kümmert sich einen Dreck.

      Ich vermute, seiner Freundin ist das nicht so recht... #aerger Oder er ist zu faul oder es ist Ostwind... was weiß ich?!?

      Außerdem habe ich schlecht geschlafen und heute geht mal wieder gar nichts mehr. Ich habe die Kinder weggebracht und sobald die Autotür zu war, kamen die Tränen. Ich konnte gar nichts dagegen machen, es lief einfach nur so und ich musste mich erstmal beruhigen, damit ich überhaupt Auto fahren konnte.

      Ich bin nicht berufstätig und ich soll auch erstmal nicht arbeiten, weil die Belastung durch das ganze Paket doch schon sehr vielschichtig ist. Ich weiß das auch und manchmal kann ich mir verzeihen, dass vieles im Moment einfach nicht läuft. Aber an anderen Tagen eben nicht. Da betrachte ich mein momentanes Leben und erinnere mich an meinen alten Anspruch aus intakten Zeiten - und dann tut es weh.

      Den letzten Umzug ins Haus haben wir gemacht, da war ich gerade aus dem Wochenbett raus und habe zwischen den Kartons noch gestillt. Ich konnte auch fast nichts tragen, so kurz nach der Geburt, außerdem hatte ich ja meistens meinen Säugling am Leib und dazu noch meine quirlige Dreijährige. Aber da war ich viel souveräner, weil wir uns diesen Umzug ja auch so ausgesucht haben und so voller Hoffnung auf ein neues Leben waren.

      Und jetzt musste ich diese Hoffnung begraben und ich ziehe um in ein neues Leben, das ich mir so nicht ausgesucht habe. Es ist das große Unbekannte Ziel, eine Reise ins Nichts.

      Es ist alles ein Riesen-Alptraum! An solchen Tagen wie heute wünschte ich, mich möge jemand wecken und da wache ich auf und es war nur ein böser Traum und ist alles gar nicht wahr... :-(

      Wem gehts denn auch so ähnlich wie mir und wie kommt man da durch? #blume

      • (2) 11.02.14 - 15:29

        Hallo,

        fühl dich gedrückt.

        Auch, wenn du es dir jetzt noch nicht vorstellen kannst - aber es wird besser.
        Mit der Zeit. Mit der neuen Umgebung. Mit dem neunen Mut und der Hoffnung.

        Als ich damals ausgezogen bin (habe Mann und Haus verlassen), konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass es überhaupt gut oder besser wird. Im Grunde wusste ich genau, dass die Entscheidung zu gehen die richtige awr, aber ich wusste nicht, wie ich das meistere... Meine Familie wohnt 600 km weit weg. Ich bin hier ganz allein.

        Aber es wurde besser. Und gut, sogar sehr gut.

        Ich wünsche dir und deinen Kindern alles Gute.

        Wenn dir nach Heulen ist - lass es zu.
        Aber lass es auch zu, dir etwas Gutes zu tun und zwar oft.

        Viele Grüße

        (3) 11.02.14 - 15:34

        Hallo,

        mach dich nicht verrückt! Du darfst weinen, du must deine Trauer raus lassen...
        Und irgendwann wird es weniger, eines Tages kannst du damit leben das es eben ist wie es ist und dann...
        ...wird es auch einen neuen Partner in deinem Leben geben.

        Was du gerade durchlebst habe ich auch hinter mir.

        Mein Mann hat mich sechs Wochen nach der Geburt vom zweiten Kind verlassen, an Weihnachten, nachdem sein Vater (wir sind nie warm geworden miteinander) ihn vor die Wahl gestellt hat:
        Entweder seine Eltern oder ich.
        Dann wurde ich depressiv, bekam Tabletten dagegen. Ich war die Geliebte meines Mannes und jede Nacht, wenn er sich aus meiner Wohnung schlich, bat er mich seine Eltern nie wissen zu lassen, dass wir die Nächte miteinander verbrachten...

        Eines Tages beschimpfte mich meine Schwiegerfamilie (Eltern meines Mannes und sein Bruder!!!) auf offener Strasse in unserem Dorf. Da ist mir der Kragen geplatzt und ich erzählte ihnen davon das mein Mann die Nächte in meinem Bett verweilt.

        Plötzlich war ich für meinen Mann gestorben...und ich zog mit den Jungs in die nächste Stadt.

        Nun stehen wir kurz vor der Scheidung, die Kinder sind alle zwei Wochen ein WE beim Papa und ich bin frisch verliebt!

        Die Zeit ist schwer und ich kenne das Gefühl so traurig zu sein, nichts zu schaffen usw.
        Aber es wird besser, mit der Zeit!

        In meiner depressiven Phase hatte ich kein Bachgefühl mehr, aber auch das kam zurück, nach und nach...

        Ergo: Geb dir selbst Zeit, nehm den Umzug auch als Chance abzuschliessen, auch wenn es noch so schwer fällt!!!
        Und belohne dich, wenn du für dich merkst, dass du etwas geschafft hast, dass du wieder einen Schritt nach vorn bist.
        Das kann sehr motivieren und hat mir auch geholfen!!!

        Alles Gute, fekoko

        (4) 11.02.14 - 15:39

        Hallo hopsi,

        fühl dich gedrückt. Ich kann Dich gut verstehen. Ich habe deine Geschichte in der letzten Zeit etwas mitverfolgt und kann nachvollziehen was Du alles durchmachen mußt.

        Mein Mann hat sich am 27.8.2013 und ich bin momentan sehr kraftlos, da ich das finanzielle noch nicht so wirklich geregelt bekommen habe. Unser Geld reicht hinten und vorne nicht zu Leben und ich bin eigentlich sehr verzweifelt. Und weiß - so wie heute - nicht mehr so richtig wie es weitergehen soll.

        Ich und die Kinder wohnen noch in unserer eigenen Wohnung, aber ich weiß nicht wielange ich die Wohnung noch halten kann. Die Wohnung zu verlieren - davor habe ich ganz ganz große Angst. Auf der anderen Seite ist alles so ungewiss und das macht mich krank.

        Ich wünsche Dir viel Kraft. Es kommen auch wieder bessere Tage im Leben. Tage mit Sonnenschein. Für Dich und für mich auch.

        LG Tanja

      • (5) 11.02.14 - 21:38

        Hallo Hopsi,

        Ich bin heute auch ganz traurig!

        Allerdings weiß ich erst seit Donnerstag, dass mein Mann die Trennung möchte.

        Obwohl ich einerseits denke, dass es vielleicht ganz gut so ist, ist da doch irgendetwas in mir zerbrochen.

        Es fühlt sich an, wie Trauer.

        Immer wieder muss ich weinen... all meine Vorstellungen von der Zukunft sind kaputt.

        Dazu diese Ungewissheit:
        ich habe 4 Kinder, schaffe ich das überwiegend allein?

        Kann ich das Haus halten, reicht das Geld?
        Noch dazu habe ich letztes Jahr eine Ausbildung begonnen, ich muss Hausaufgaben machen und lernen. .. ich weiß auch nicht. ..ich habe einfach nur Angst und bin so traurig.

        Ich hoffe, ich komme da bald wieder raus.

        Lg und als gute,

        Stepke

        Es ist erschreckend, mit welcher Brutalität (!) so manche Trennung vollzogen wird. Weiter unten schreibt eine Frau mit 4 Kindern ähnlich bzw. steht auch ihre Trennung bevor.

        Es gibt immer Gründe und es gehören in der Regel beide Partner dazu. Doch da sind noch die Kinder...

        Bei uns waren es die Kids, die die Trennung indirekt verhindert haben. Ich wollte zwar weg, aber ich konnte nicht - eben wegen unser Kinder!

        Mittlerweile haben wir uns wiedergefunden und führen eine sehr gute Beziehung, dieses Jahr werden es 23 Jahre sein.

        Das hilft aber dir nicht weiter! Ich kenne auch nicht die näheren Umstände, die bei euch zu dieser Entwicklung geführt haben. Spielt wohl auch keine Rolle mehr, weil offensichtlich die Würfel gefallen sind.

        Warum musst du denn ausziehen?

        Warum stellst du dich nicht quer und bleibst einfach im Haus?
        Warum machst du es ihm so einfach?

        LG. A.

        • (7) 14.02.14 - 09:35

          Hallo A.
          Mich würde interessieren, wie ihr das den Kindern zuliebe hin bekommen habt.

          Wenn du erzählen magst, schreib doch eine PN. Ich kann dich nicht anschreiben, hast diese Option gesperrt.
          Lg

          • (8) 14.02.14 - 13:16

            Ja, Maiti, ich schreibe dir ne PN. Vorab schon was zum Nachdenken...

            Die Kinder werden geliebt, wenn sich die Eltern lieben. Die Eltern lieben sich, wenn sich jedes Elternteil selbst liebt. Jedes Elternteil lieb sich selbst so, wie es von seinen Eltern geliebt wurde... (...und so weiter).

            LG. A.
            PS: PN folgt - dazu brauche ich etwas mehr Zeit, die mir momentan fehlt.;-)

      Du Arme, fühl' Dich gedrückt.

      Du befindest Dich in der schlimmsten Zeit überhaupt, da Du alles packen musst. Das ist die schlimmste Phase, da Du überdeutlich siehst, dass das Alte zu Ende geht und Du aber noch nichts Neues hast.

      Wenn du erst einmal Dein neues Zuhause hast und es Dir dort schön gemütlich machen kannst, wirst Du den ganzen Alptraum hinter Dir lassen können.

      (10) 20.02.14 - 16:57

      Es ist die Hölle!!! :-( :-( :-(

      Ich habe überall nur Ärger - mit der Schule, mit dem Kindergarten, mit dem blöden Jobcenter, mit den Käufern, mit der Vormieterin und der Wohnungsbaugesellschaft und dann noch mein bekloppter Noch-Ehemann und sein bescheuerter Anwalt obendrauf.

      Die ganzen finanziellen Sorgen nicht zu vergessen, weil ich ja nie weiß, was mein Gatte noch so bezahlt oder auch nicht mehr.

      Ich habe jetzt auch erfahren, dass er die Steuern für das Auto nicht bezahlen kann. Was passiert dann eigentlich??

      Allein der Alltag mit den Kindern schlaucht mich unendlich... ich kann kaum noch schlafen und nichts ist mehr an seinem gewohnten Platz. Und dann packt man was in Kartons und stellt fest, dass man es eigentlich doch noch mal gebraucht hätte...

      Und dennoch ist hier noch alles voll mit unverpackten Sachen.

      Ich habe noch keine Kostenübernahme vom Jobcenter für die Spedition und die wollen eine Anzahlung von mir. Sehr witztig! Der Umzug ist dann am 1.3. Und es ist keine Küche in der Wohnung. Ich habe kein Geld und das Jobcenter ziert sich, weil sie meinen, wir hätten die Küche mit dem Haus ja nicht unbedingt mitverkaufen müssen. Hätte, hätte, Fahradkette! #aerger

      Und ich muss noch die Entscheidung treffen, ob meine Große jetzt die Schule wechseln soll oder nicht. Die einen sagen so, die anderen so. Und sie selber hat grundsätzlich mal gar keinen Bock mehr auf Schule, aber auch Angst vor der neuen Schule.

      Wie soll ich das bloß überleben?!?

      #zitter

      • (11) 22.02.14 - 13:06

        Hallo hopsi!

        Das WIRST du überleben! Ganz sicher!

        Wenn ich lese, was bei dir so los ist, dann schießt mir spontan der Gedanke durch den Kopf: "schade, dass es nicht wenigstens möglich für sie und die Kinder war, im Haus zu bleiben und damit in der gewohnten Umgebung...." Die ganze Veränderungen machen alles nicht einfacher...

        Am Ende wird aber alles gut ! Du bist ja noch jung, hast noch ein ganzes Leben vor dir! Dieses Leben hält sicher noch viele schöne und glückliche Überaschungen für dich bereit- es kann ja nur besser werden... Es WIRD besser!

        Kopf hoch!

        Ganz viel Kraft und gute Wünsche!
        selini

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