Völlig unsicher..... Mann alles überlassen?

    • (1) 01.12.14 - 15:19

      Hallo!
      Ich weiss nicht was richtig oder falsch ist. Ich warmit meinem Mann 13 Jahre verheiratet und wir haben 3 Kinder. Wir haben vor 9 Jahren ein Haus gekauft, welches natürlich finanziert ist. Vor 3 Jahren bin ich ausgezogen, es ging nicht mehr. Ich bin nicht unschuldig, habe viel mist gebaut da ich psychisch nicht labil bin. Seit ich aus dem Haus bin habe ich keinen zugriff mehr auf gemeinsames Konto gehabt. Nichts ausser paar pers. Sachen und Kleidung aus dem Haus bekommen. Ich habe in einer leeren Wohnung gesessen ohne Bett Küche etc. Von ALG 1, jetzt Hartz 4 musste ich mir irgendwie wohnung einrichten. Ich war 13 Jahre für Kinder und Haushalt zu Hause, daher schwer auf Arbeitsmarkt. Meine ganzen Ersparnisse, Hab und Gut ist in dem Haus. Versicherungen aufgelöst und reingesteckt. Nach einem Unfall hatte ich kleine Summe Schmerzensgeld bekommen - auch im Haus. Er hat mir das Sorgrecht weggenommen und ich muss Unterhalt bezahlen.Kann ich Zur Zeit leider nicht.... Geschieden sind wir seit Juli, ich habe kein Geld damals geltend gemacht, da man mich und ex auch als Rabenmutter bezeichnet hat und sie in den Ruin treiben würde. Jetzt hat er Notartermin gemacht und möchte das ich mich aus Haus austragen lassen soll.

      Aber ich bin der Meinung das er mir was zahlen sollte. Denn er hat zwar jetzt das Haus abzubezahlen, aber wirtschaftet in seine eigene Tasche und irgendwann ist abbezahlt, da ist perfekt.Ich musste bei Freunden schulden machen um leben zu können. Es kann doch nicht richtig sein das er das gesamte Inventar und auch mein bisschen vermögen was ich mit reingetan habe behält? Mein Auto verkauft ....steckt im Haus.... z.b.

      Sehe ich das falsch..... alle die ich frage zucken mit der Schulter......
      Ich will ja auch kein Zoff, esläuft so gut mit Kindern etc. Aber ich fühl mich etwas ungerecht behandelt.....
      Freu mich auf Antwort.....

      • Geh zum Anwalt und lass Dich beraten! Du hast Dich offensichtlich schon ordentlich über den Tisch ziehen lassen.

        Kannst Du denn nachweisen, was Du reingesteckt hast?

        Wieviele Jahre hast Du denn effektiv mit abgetragen oder Deinen Teil durch Versorgung der Familie erbracht?

        Schwierig finde ich, dass Du jetzt einen finanziellen Ausgleich haben willst, aber er allein für eure Kinder aufkommen muss.

        An seiner Stelle würde ich mich da vermutlich auch ungerecht behandelt fühlen.

        LG

        • ich will doch garnicht das alles aufgerechnet wird.....
          nur steckt meine gesamte finanzielle existenz und alles was ich jemals besessen habe darin ..... ich hab mit null wieder angefangen
          ich möchte nur ein teil von meinem schmerzensgeld wieder bekommen

          na klar, bei sowas fühlen sich immer beide seiten im recht und schlecht behandelt....

          • Stimmt. Deshalb würde ich erst mal überlegen, um wie viel es geht. Dann, ob es beweisbar ist, dass Du die Summe X ins Haus gesteckt hast.

            Ich denke nicht, dass man das raus bekommt, was man rein steckt.

            Allerdings hast Du den Vorteil, er möchte etwas von Dir. Also kannst Du Vorschläge machen.

            Nur, ehrlich, mir persönlich fiele das schwer, wenn ich weiß, dass ich für meine drei Kinder nicht den regulären Mindestunterhalt zahlen kann, da bist Du ja schon mal mit monatlich 272+272+334 = 878 Euro quasi "in der Kreide"....

            LG

        "Kannst Du denn nachweisen, was Du reingesteckt hast?"

        Das ist so oder so völlig unerheblich. Es wird auch nicht nachgerechnet wer wieviel Einkommen ins Haus investiert hat.

        Der Gewinnzuwachs des Hauses wird berechnet, und dem steht dann jedem zur Hälfte zu.
        Ob es überhaupt einen Zuwachs gibt ist nicht grundsätzlich klar - die Entwicklung kann durchaus auch negativ sein.

    Wurde das nicht bei der Scheidung geregelt? Ich würde nicht zu dem Notartermin gehen. Er soll dich auszahlen, wenn er das Haus für sich möchte.

    Und lass dir kein schlechtes Gewissen wegen dem Unterhalt machen, es war nicht alleine deine Entscheidung, so lange bei den Kindern daheim zu bleiben.

    Regel in Ruhe deine berufliche Zukunft, geh in eine Klinik und lass dich nicht fertig machen.

Hallo

Nun ja. Wenn du den Kredit nicht weiter mit bedienst, verstehe ich deinen Mann schon. Wieso solltest du dann später was vom Haus bekommen.
Wenn dir was zusteht, wird es wohl auch mit den Schulden, die noch da sind, verrechnet.
Und er kommt für den Unterhalt der Kinder alleine auf. Das muss man auch erstmal wuppen. Und wie es aussieht, wird es wohl auch so bleiben. Und wenn er dir was auszahlt, musst du das für den Unterhalt der Kinder verwenden

Was ich nicht verstehe ist, das du keine Unterhalt für deine 3 Kinder zahlst, aber nun wieder schwanger bist von deinem neuen Freund.

  • Ich denke mal das sind 2 paar Schuhe ..... ich bin geschieden und hab ein neues Leben. Meine Kinder sind und bleiben immer das wichtigste für mich. Und ob ich jetzt schwanger bin ist da völlig uninteressant. Ich will ja auch nicht das er mich komplett ausbezahlt.... nur stecken all mein gesamtes Vermögen in dem Haus..... ich habe mit 0 wieder angefangen und kein finanziellen Rückhalt. Bei Arbeitslosigkeit hab ich ein Selbstbehalt von 800 € wenn ich arbeite von 1000 €. Im Moment finde ich keinen Job in dem ich überhaupt 1000 verdiene.....

    Na ich merke, manche verstehen meine Gedankengänge ..... manche nicht - ist okay....

Ich verstehe gar nicht, wie der Verbleib des Hauses noch unklar sein kann. Im Rahmen eines scheidngverfahrens wird normalerweise auch der zugewinnausgleich inkl Aufteilung der Rentenansprüche und ggf. Teilung des Hausrates (machen die meisten aber unter sich) durchgeführt...oder aber auf den Zugewinn verzichtet. Sofern du also bei der Scheidung auf zugewinnausgleich verzichtet hast (oder herauskam, dass dir nichts mehr zusteht), kannst du doch nicht jetzt im Nachhinein ankommen und sagen "April, april. Ich will doch Geld haben" #kratz
Es ist übrigens völlig uninteressant, wer wieviel Geld in die Immobilie gesteckt hat und woher dieses kam. Als Ehepaar wirtschaftet man gemeinsam. Sonst hätte ja keine Hausfrau jemals Anspruch auf das gemeinsam gekaufte und bewohnte Eigenheim, wenn der Ehemann als Alleinverdiener dies abbezahlt und sie sich um die kinder kümmert hauptberuflich. Zudem ist womöglich noch ein großer betrag vom Hauskredit offen und du überlässt ihm so gesehen kaum etwa an Wert. Weißt du denn, wie hoch die Belastung auf der immobilien jetzt ist od wie hoch der Kredit war? In den ersten mind. Fünf Jahren tilgt man nämlich so gut wie gar nichts!

Den Zugewinn könntest du berechnen:
http://www.lawyerdb.de/zugewinnausgleich.aspx

Am Ende sollten beide gleich viel Zugewinn haben.

Ich glaube nicht, dass dein Mann jetzt das große Los gezogen hat. Er hat selbstredend das Haus, Abern afh einen Hauskredit zu bedienen und drei Kinder zu versorgen. Sofern er nicht gigantisch verdient, ist das, insbesondere wenn man keinen Unterhalt vom Partner bekommt, echt harter Tobak und würde mir an seiner Stelle diverse schlaflose Nächte bescheren!
Ein bisschen spricht für mich aus dir der Neid...und vielleicht eine gute Portion Trauer um die verlorene finanzielle Sicherheit.

Muellerskuh, die keine Lust auf solche Streitereien ums Geld hatte und nur mit den Kleidern am Leib, einem Kinderbett und dem 6Monate alten Wurm aus dem fast angezahlten haus ausgezogen ist

Wie wäre es wenn du dir ausrechnen lässt was du bekommen würdest und es aber deinem Mann lässt in der Hinsicht dass du keinen Unterhalt bezahlst? Natürlich müsste das auch dem Jugendamt mitgeteilt werden, so hättest du aber auch was davon.

Damals bei meinen Eltern war das andersrum, mein Vater ist ausgezogen und hat nichts vom Haus bekommen, musste aber auch meiner Mutter keinen Unterhalt bezahlen.

Ende vom Lied, meine Mutter konnte das Haus nicht halten, weil sie krank wurde. Es hat mein Bruder bekommen, der konnte das Haus auch nicht halten und es wurde verkauft. Davon hat er ein Haus im Ausland gekauft, das konnte er auch nicht halten und somit hat er nun nichts mehr.

Mein Vater hat aber Eigentumswohnungen.

Ruhiger nach der Scheidung hatte es wohl mein Vater, der mit nichts gegangen ist.

Was dir nun rechtlich zusteht ist eine Sache, was dich dann glücklicher leben lässt eine andere. ;-)

Top Diskussionen anzeigen