Vom Jugendamt nicht verstanden

    • (1) 08.12.14 - 14:41

      Hallo,

      Ich kämpfe seit 2 Jahren um meine Kinder...
      Nachdem mein ExMann es schaffte das Gericht und Verfahrensbevollmächtige zu überzeugen ich sei Psychisch krank und wäre eine Gefahr für die Kinder, wurde ihm das Aufenthaltsbestimmungsrecht übertragen.
      Nie waren oder sind die Kinder bei mir jemals gefährdet. Die ganzen Jahre kümmerte ich mich um Kinder, Haushalt und ging Arbeiten.

      Dabei trug er eine sehr grosse Mitschuld daran, dass ich zusammenbrach.
      Jahrelang wurde ich von ihm niedergemacht...
      Als ich nicht mehr konnte, flüchtete ich mit den Kindern, zu meiner Familie und hielt mich eine Woche versteckt.
      Daraufhin warf er mir Kindesentführung vor...
      Bekam Panik und reichte einen laienhaften Antrag beim Gericht ein...

      Dabei wusste er wo ich hingegangen bin, wer mich kennt weiss wo hin ich in Krisensituationen hingehe.
      Ich telefonierte noch mit ihm an diesen Abend und sagte bei wem ich bin.
      wollte mit ihm reden aber er bestand darauf dass ich die Kinder zu ihm bringe und dann wollte er, nur mit mir reden... schlug nen neutralen Ort vor ohne die Kinder. Er wollte nicht...
      Ich bekam Auflagen vom Gericht, die ich erfüllte. ... Aber dennoch wurde der Bericht vom JuAmt und Verfahrensbevollmächtige nur negativ für mich.
      Tatsachen und Worte wurden mir verdreht und ich als unfähig abgestempelt.

      Habe Umgangsrecht und kämpfe um jede Minute die ich mit meinen Kindern verbringen darf. Während der Vater einen Freifahrtsschein hat mich von den Belangen und ärztlichen Untersuchungen der Kinder fernzuhalten. Er darf mich weiterhin bedrohen und drangsalieren auf den Rücken der Kinder... Sobald ich mich wehre werde ich bedroht er zerre mich vor Gericht und macht mich fertig... von der Beratungsstelle höre ich nur ich soll stillhalten. Das JuAmt sagt es unternimmt nichts gegen den Vater... Die Kinder wollen zu mir, mehr Zeit mit mir verbringen. Das ist ihm egal. Hauptsache er kann mich erniedrigen... verlor schon drei Verhandlungen gegen ihn. Stand Aussage gegen Aussage...Dabei bin ich immer für die Kinder da... Das Jugendamt sieht kein Handlungsbedarf obwohl schon Aussenstehende sagten das die Kinder mehr Zeit mit mir brauchen... werde immer nur ans Gericht verwiesen... Fühle mich vom Staat allein gelassen. Man nimmt mich nicht für voll. Alles wird mir negativ ausgelegt und verdreht.

      Da ist noch mehr, aber versuchte mich Kurz zu fassen...

      • (2) 08.12.14 - 15:36

        "Nie waren oder sind die Kinder bei mir jemals gefährdet."

        Nun mal ehrlich, mich würde man interessieren wieviele der Personen bei denen das Gerich das ABR auf den KV übertragen hat der Meinung sind "das Gericht hat völlig Recht - ich bin gar nicht in der Lage die Kinder zu versorgen".
        Ich denke der Prozentsatz dürfte extrem überschaubar sein.

        Man kann allerdings sicher sagen: Bis ein Gericht - mit Zustimmung vom JA und Verfahrensbeistand - das ASR dem KV überträgt muss schon einiges passiert sein. Insbesondere Jugendämter sind eher für den Ansatz bekannt "Das Kind gehört zur Mutter - die paar Defizite kriegen wir mit Familienhilfe hin".

        " obwohl schon Aussenstehende sagten das die Kinder mehr Zeit mit mir brauchen"

        Woher wollen denn gerade Außenstehende - die ja naturgemäß die Situation im Detail gar nicht kennen - das beurteilen können? Im Zweifelsfall basiert das eher auf einem "Sagen wir der mal das was sie hören will - das ist für mich das Einfachste".

        Hast du denn einen Therapeuten? Was sagt der dazu?

        Vieleicht solltest du mal an deiner Selbstreflexion arbeiten.

        (3) 08.12.14 - 16:15

        Ich denke, ohnen die andere Seite zu hören, kann man Eure Situation überhaupt nicht nachvollziehen.
        Es ist aber nicht so einfach, einer Mutter, die die Kinder vorher jahrelang zum Großteil betreut hat, diese komplett zu entziehen, da muss schon was vorgefallen sein.

        Die Schilderung Deiner Flucht kann ich nicht nachvollziehen, Du schreibst erst Du hättest Dich eine Woche mit den Kindern versteckt und im nächsten Satz heißt es, er hätte gewußt, so Du Dich "versteckt" hast und Du hättest ihn angerufen?

        LG

        (4) 08.12.14 - 20:53

        Meine Schwester und ich sind vor 35 Jahren zu unserer Mutter gekommen, obwohl sie (alkoholkrank) gerade erst trocken geworden ist.
        Die Entscheidung war schwierig für das Gericht, aber bei meinem Vater ging es uns wegen seiner damaligen Freundin einfach schlecht.

        Das Gericht wollte das beste für uns und ist das Risiko eingegangen. Es hat sich gelohnt, unsere Mutter ist bis heute trocken.

        Wenn Du den Kindern so nah warst, es keine Probleme gab, fällt es mir schwer zu glauben, dass jede (gerichtliche) Entscheidung gegen Dich getroffen wird.
        Auch wenn Dein Exmann dort sonstwas erzählt, blind geglaubt werden die Stories ja auch nicht,

      • (5) 08.12.14 - 20:55

        P.S.: Vielleicht solltest Du Dir einen vernünftigen Anwalt suchen, meine Mutter hatte damals einen sehr, sehr guten Anwalt.

        (6) 09.12.14 - 05:44

        sorry ich glaub das da noch einiges in der Geschichte fehlt

        denn in dl werden Kinder nicht so schnell von der Mutter weg geholt !!

        fakt 1 ist du hast ihm die Kinder entzogen denn du hast es selber geschrieben du hast dich samt den Kindern versteckt das gilt als kindesentzug ( Umgangssprache Entführung minderjähriger und das ist ein Tatbestand )

        fakt 2 ist das man sich für dinge beim Gericht einen Anwalt holt

        fakt 3 ist es gibt ein urteil und wenn man mit dem Jugendamt zusammen Arbeit dann bekommt man sehr viele Chancen und Unterstützung

        ABER bei dir höre ist nur VIELE ICHS und wie böse alle anderen sind

        ABER ich lese nicht was du tust um die situation zu entspannen , für dich ( Therapeuten ) usw

        und sorry bei drei Verhandlungen und überall die gleichen urteile dann

        merkt man das alle das gleiche denken und entsprechend entscheiden

        und wenn man gewinnen will muß mit mitarbeiten und nicht gegen alle arbeiten

        und ja ich glaube das eure kinds mal ruhe brauchen damit sie zur ruhe kommen

        die werden nur noch zwischen den Eltern zermalmen

        • (7) 09.12.14 - 13:17

          Glaub mein Beitrag ist bisschen verwirrend geschrieben.

          Holte mir von Anfang an Hilfe. Und arbeite auch an mir.
          Weiss das das Abhauen damals ein Fehler war, hätte es anders machen können.

          Traf damals falsche Entscheidungen, aus Unwissenheit und weil sich zuviele einmischten.
          Hab auch einen Anwalt.
          Eine der Verhandlungen ging nicht um die Kinder.
          Aus Rücksicht für die Kinder, versuchte ich viele Dinge in gemeinsamen Gesprächen mit dem Vater zu klären.

          Hole mir Rat bei verschiedenen Beratungsstellen und nahm bei einen Seminar für Eltern teil.
          Alles was mir angeboten wird, nehme ich an.

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