Trennung mit 6 Monate altem Baby

    • (1) 19.12.14 - 13:42

      Hallo!
      Ich erkläre euch kurz mal was passiert ist. Seit der Geburt unseres Sohnes haben wir sehr oft gestritten, wir waren davor schon ein Jahr zusammen aber jetzt sind unsere Streitgespräche immer mehr ausgeartet. Hauptsächlich ging es immer darum dass ich für meinen Sohn einfach nur das Beste will, wie jede Mutter. Unser Sohn ist relativ anstrengend und schreit oft aber trotzdem liebe ich ihn wahnsinnig und will dass es immer gut geht und tu mein Bestes dafür. Ich wiege ihn in den Schlaf wenn er weint, mein Partner sagt schreien lassen, nach dem Buch "jedes Kind kann schlafen lernen" so ein Müll! Ich: keine Impfungen, hab schon mehr als genug negative Erfahrungen damit gemacht, er: doch, volles Programm wie jeder andere! Ich: brei nur aus Bio-Qualität, er: andere Kinder sind nicht an normalem gestorben usw usw ich könnte noch Stunden lang so weiter erzählen.. es geht einfach nicht mehr, ich habe meinen Willen bisher fast immer durchgesetzt eben weil ich nur das Beste für ihn will.. wir sind uns auch in diversen anderen Punkten wie z.B. zweites Kind in ein paar Jahren nicht einig und dass ist für mich einfach etwas sehr essentielles. Jetzt wollte ich euch mal fragen, habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht, wie ist es wenn man eine Zeit lang die Zweisamkeit nur mit seinem Kind genossen hat, ist es mit Anfang 20 und einem Kind schwer wieder einen passenden Partner für diesmal eine ERFÜLLENDE Beziehung zu finden?

      Freue mich über eure Erfahrungen und Ratschläge!

      LG

      • Hi,

        also abgesehen von dem Schreienlassen sehe ich das wie Dein Partner. Beim Lesen habe ich ein ganz beklemmendes Gefühl bekommen. Du scheinst Dich übermuttermäßig über das Kind zu glucken und weißt allein was gut ist. Dein Partner scheint keine Mitbestimmungskompetenz zu haben.

        Wie wäre es denn mit Kompromissen? IHR lasst das Kind nicht schreien, aber dafür impfen.

        Dass gerade Biobreie zurück gerufen wurden, weil Pestizide (oder irgend so ein Zeug) drin war, hast Du mitbekommen?

        Nimm Deinen Partner ernst, behandle ihn gleichberechtigt und sitze nicht wie die Henne auf dem Ei. Bleibe Partnerin.

        Und wenn ihr euch trennt: Dann hat Dein Partner Umgang mit EUREM Kind und muss es in der Zeit auch nicht mit Biobrei füttern....

        LG

        Hallo,

        ehrlich gesagt, kann ich deine BewegGründe jetzt nicht so ganz nachvollziehen... Du sagst, DU willst nur das beste für dein Kind und deshalb setzt Du dieses und jenes auch durch.... Hat der
        Vater des Kindes etwa nichts zu melden und das Recht mitzuentscheiden???!!!

        Naja, aber darum geht es ja nicht!!!!

        Ich kann dir nur sagen:

        Ich habe mich damals auch vom Vater meiner Tochter getrennt, sie war 6 Monate alt.
        Ich war alleine mit ihr, der Vater 500 km entfernt, kam auch nur selten zu besuch...
        Meine Tochter hat mich sehr gefordert. Tag und nacht...

        Kurz nach ihrem 1. Geburtstag bin ich dann auch wieder arbeiten gegangen halbtags.

        Also, ich habe es als sehr belastend empfunden, man hat halt niemanden zum anlehnen, wenn man abends gestresst aufs Sofa fällt.... Man hat niemanden groß zum Austausch... Ich fand es oft einsam und fand es traurig mit Kind allein zu sein... Aber das wird sicher auch eine Charakterfrage sein...

        Ich bin dann zum 3. Geburtstag meiner Tochter psychisch erkrankt und in Behandlung gegangen.....

        Einen Partner findet man so oder so... Auch mit Tochter!!!! Die Frage ist dann eher: hast
        Du dann die Zeit dazu??? Jemanden kennenzulernen etc....

        Alles Gute

        • hallo leute tut mir leid ich hatte vorhin keine Zeit es ausführlicher zu beschreiben ist und wahnsinnig viele Streitpunkte zwischen uns beiden, er hilft mir absolut nicht mit unserem Kleinen.. im Gegenteil, als ich mal gesagt habe ich pumpe milch ab damit ich einen abend auch ich was mit freunden unternehmen kann hat er gesagt nein ich pass nicht auf, ich geh dann auch weg.. so spielt er zwar ab und zu mit ihm aber meistens fängt er dann nach einer Zeit an zu schreien und lässt sich beim Papa überhaupt nicht beruhigen.. und ganz im Gegenteil der Papa stellt auch noch Ansprüche an mich das jedes mal die wohnung perfekt aufgeräumt und sauber sein muss wenn er heim kommt usw.

          • Und du glaubst bei einer Trennung wird das besser? Da hast du die Kleine die ganze Zeit. Papa kommt, wann er will und das Gesetz ist dabei auf seiner Seite. Wenn die Kleine bei ihm ist, entscheidet er sowieso. Da hast du nix zu melden.
            Versuche es mal mit einer Einigung, einem Gespräch vielleicht über einen unbeteiligten Dritten.

      Hallo,

      du möchtest das Beste für euren Sohn. Ich denke dein Mann möchte genau das Gleiche.

      Ein Kind, oder ein Baby nicht impfen zu lassen ist in meinen Augen eine Kindeswohlgefährdung. Impfungen haben nun mal zum Teil Nebenwirkungen. Ich denke aber diese Nebenwirkungen sind mit dem zu erwartenden Krankheiten eines nicht geimpften Kindes nicht zu vergleichen.

      Alles Bio, ist nicht schlecht, normaler Babybrei wird euren Kind aber nicht schaden.

      Ich bin auch nicht dafür ein Kind sofort zu wiegen wenn es schreit vor dem schlafen. Irgendwann wird das Kind ohne dies Ritual gar nicht mehr schlafen.

      Das Beste in den Augen der Mutter muss nicht immer das Beste fürs Kind sein.

      Freundliche Grüße blaue-rose

      • ich zweifle auch nicht daran dass er auch nur das Beste für seinen Sohn will aber wenn er zum Beispiel schreit und er ihn nicht beruhigen kann verliert er ziemlich schnell die Geduld und schüttelt ihn, am anfang noch leicht und dann immer mehr und das merkt er gar nicht.. und wenn auch das nicht funktioniert drückt er ihn mir in die Hand und sagt hier bitteschön..

        • Hallo,

          das er ihn schüttelt ist nicht okay.

          Nach deinem ersten Beitrag denke ich aber das es ihm gar nicht möglich ist auf euren Sohn einzugehen. Du stehst wie eine " Glucke" über allem und nur was du für richtig hältst ist gut genug für euren Sohn. Was bleibt ihm da weiter über als als dir euren Sohn zu geben wenn er schreit.

    Ich finde dein verhalten einfach nur schrecklich und wenn es so ist wie du schreibst, das der Vater auch so drauf ist dann tut mir euer Sohn einfach nur leid !

    Hallo,

    ich kann verstehen, dass du dich trennen möchtest, wenn ihr nur noch streitet. Aber du irrst dich, wenn du glaubst, dass du durch eine Trennung alles alleine entscheiden kannst. Ihr seid dann kein Paar mehr, aber immernoch gemeinsam Eltern. Beim Thema "Impfen" z.B. hat der Vater des Kindes auch ein Mitentscheidungsrecht, auch wenn ihr kein Paar mehr seit. Einfach weil er genauso wie du Elternteil ist. Das darfst du nie vergessen. Beim Thema "Schreien lassen" kann er allerdings wohl weniger Einfluss nehmen, da das Baby (davon gehe ich aus) wohl bei dir leben wird und vorerst nicht lange allein beim Vater sein wird.

    Ob es schwer oder leicht ist, wieder einen neuen Partner zu finden, sollte allerdings keine Rolle spielen, wenn es um Trennung geht. Du willst doch nicht unglücklich mit deinem Partner zusammenbleiben, nur weil es vielleicht schwieriger ist mit Kind einen neuen Mann zu finden.

    Ich würde allerdings nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Euer Kind ist noch klein. Gerade das erste Jahr mit Kind kann eine Beziehung völlig durcheinander werfen. Es ist an euch diese Situation gemeinsam zu meistern und möglichst mehr zusammenzuwachsen. Und wie gesagt, Kompromisse bezüglich der Kindererziehung werdet ihr auch nach einer Trennung eingehen müssen. Davor kannst und solltest du nicht so einfach davon laufen.

    LG

    Teilweise hat dein Freund durchaus recht: nur bio ist nicht lebensnotwendig. Und was impfen betrifft: alles mit Maß und Ziel, ja, es gibt auch Impfschäden, aber google andererseits mal nach SSPE...

    Bei Kind schreien lassen bin ich bei dir: das ist einfach nur sinnlos.

    Bitte bedenke: ihr seid beide Eltern, schließe den Vater nicht aus!

    Was aber gar nicht (!) geht: Kind schütteln. Nein! Vielleicht sollte mal euer Kinderarzt mit ihm ein Gespräch führen.

    Zu euch: dich alles machen lassen (und dann vielleicht noch beschweren) geht nicht. Dass du mehr machst sollte völlig klar sein, aber dass er auch mal springt sollte drinnen sein. Es ist auch sein Kind!

    LG

    sorry wenn ich jetzt sehr direkt bin

    ABER ich hab das Gefühl du sorgst dafür Absichtlich das dein freund keine Beziehung und keine Routine mit dem säugling aufbauen kann !!

    du gluckst und keiner kann es dir recht machen

    und nur was du willst und denkst zählt usw

    lass locker sonst kommt das böse erwachen früher als dir lieb ist

    und noch was zum impfen

    von einer guten Freundin wurde das kind 2 Wochen vor impftermine von einem ungeimpften ( und das mit Vorsatz ) kind angesteckt mit einem bakterium das mit 5j angefangen hat das Gehirn zu zersetzen !!

    da die Eltern auch nicht erzählt haben das ihr kind krank ist und sie es den Säugling antatschen haben lassen

    und die " Schaden" die bei Kindern passieren können ist im gegensatz zu den Kindern die sie retten geschwinden gering

    überall anders sind die mütter froh wenn sie ihr kind impfen können nur in dl wo diese Kinderkrankheiten ausgerottet oder fast ausgerottet sind rennt man stehendes Auge wieder in die suchen rein ( ich sag nur die ganzen Kindertagesstätten und schulen wie wegen umgeimpften Kindern geschlossen werden müssen weil ein Ausbruch befürchtet wird usw )

    Dir wurde schon genug gesagt. Ich schließe mich dem völlig an. Nur eines wollte ich dir noch sagen. Die Meisten hier haben nie PERSÖNLICH (am eigenen Körper) selbst Erfahrungen machen können (egal ob positiv oder negativ) mit dem Impfen. In Deutschland sind ja doch fast alle Kinder und Erwachsene geimpft...aber eben nur fast. Es gibt Menschen, die aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Probleme nicht geimpft werden dürfen. Ich habe auch fast alle Impfungen erhalten...nie jedoch die MMR. Die durfte ich nicht bekommen. Meine Eltern waren keine Impfgegner, bei uns gab es damals sogar eine Impfpflicht. Ich wurde freigestellt von dieser Impfung. Noch in meiner Schulzeit bekam ich Masern, irgendwann auch Röteln (keine Ahnung wann). Vor einigen Wochen hatte ich dann auch Mumps - das als Erwachsene ist keinesfalls eine harmlose Erkrankung. Und ehrlich gesagt, wer das sein Kind freiwillig durchmachen lässt...sorry. Aber der kann garnicht das Beste für sein Kind wollen. Der Mist hat mich 3 Wochen ans Bett gefesselt. Ich hatte kaum genug Kraft um auf Toilette zu gehen. Schlafen im liegen ging gar nicht - da bekam ich keine Luft. Also nur aufrecht sitzend. Essen und Trinken ging sowieso nicht bzw. kaum - aber als Erwachsener habe ich da eh noch ein paar andere Reserven als ein Kind. Ach ja und weil wahrscheinlich mein Immunsystem eh schon am Boden war, gab es gleich noch einen bakteriellen Infekt gratis als Bonus dazu.
    Meine restliche Familie war geimpft...ihnen hat das nichts getan.
    Das liest sich so leicht, was diese Krankheiten sind. Aber jede dieser Krankheiten ist gefährlich. Nicht umsonst gibt es diese Impfungen.

    Denkst du denn, bei der Beziehung zum Vater deines Kindes ist gar nichts mehr zu retten? Fast alle Paare empfinden das erste Babyjahr als Bewährungsprobe. Und viele Männer brauchen länger um in die Vaterrolle zu finden. Vielleicht könnt ihr euch noch mal zusammen über eure Vorstellungen unterhalten und mit Argumenten oder Wertschätzung dem anderen begegenen. Denn solche Konfliktsituationen wirst du auch im getrennten Zustand mit dem Vater deines Kindes lösen müssen, ggf. auch mit einem neuen Partner, der die Vaterrolle übernimmt. Da ist viel Reife und feinfühlige Kommunikation, auch deinerseits, gefragt und nicht immer die einfache Lösung (Trennung). In dem Fall wirst du bei gemeinsamen Sorgerecht bei jeder Uneinigkeit überlegen müssen, was deinem Kind mehr schadet. Eine Entscheidung die vom Vater des Kindes nicht mitgetragen wird und daher nur über einen Machtkampf "gewonnen" werden kann oder ein evtl. für dich unliebsamer Kompromiss. Ich hoffe, ihr könnt doch noch miteinander reden.

    Ich kann alle deine Punkte nachvollziehen. Bis auf die Breigeschichte finde ich alles essentiell, sprich, da wäre ich auch nicht kompromissbereit. Das würde ich ausdiskutieren wollen und ich könnte meine Ansichten gut belegen. Wenn dein Freund da nur mit Thesen wie: "Das hat allen anderen aber auch nicht geschadet" kommen würde, wäre das langfristig für mich keine gute Beziehungsbasis. Und an der scheint es euch beiden einfach massiv zu fehlen. Umso tragischer, dass ihr das erst mit gemeinsamen Kind feststellt. Wenn du dir nun Gedanken zu einer zukünftigen, möglichst erfüllten Partnerschaft machst, kann man da nur sagen - hoffentlich weißt du nun, auf welche Punkte es dir bei einem Partner darauf ankommt.

    Alles Gute!

    Die erste Zeit mit Baby war auch bei uns anstrengend und es gab öfter mal Streit.
    Allerdings, so liest es sich, schließt du den Vater völlig aus eurem Leben aus.Da würde ich mich nicht wundern, wenn er von sich aus die Sachen packt und geht.
    Ich habe meinem Mann immer genau erklärt, warum man Babys eben nicht weinen läßt und dann hat er es auch eingesehen.
    Ansonsten muss man eben auch mal Kompromisse schließen.Setzt euch zusammen, er soll sich mit Impfungen beschäftigen und raussuchen! welche ihm wirklich wichtig wären?Gar nicht impfen (z.B. gegen MMR) ist in meinen Augen fahrlässig.Da stehe ich eher auf der Seite deines Mannes.
    Genauso mit Bio. Das ist in der Regel mehr Schein als Sein.Wenn es dein Gewissen beruhigt, kannst du natürlich nur Bio kochen, aber es ist eben nicht zwingend besser als "normale" Sachen.
    Genauso wie du das Beste für euren Sohn möchtest, möchte dein Mann wahrscheinlich das gleiche.Nur sind eure Ansichten nicht die selben.
    Ich denke, das sind aber alles Dinge, die man besprechen und Kompromisse finden kann.
    Ihr habt doch gerade erst ein Baby bekommen?!
    Durch eine Trennung werden doch genau diese Themen nach wie vor im Raum stehen.Ihr seid und bleibt Eltern, da müssen weiterhin Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

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