sorry fürs blabla aber brauch mal eure hilfe Kindesunterhalt , insolvenz, lügen

    • (1) 14.01.15 - 18:40

      hallo ihr lieben nun habe ich mal eine rage an euch.

      mein noch mann und ich haben uns vor langem getrennt haben zwei wunderbare kinder . er zahlte anfangs gar nichts und hatte bis vor zwei monaten auch keinen anwalt genommen für den unterhaltsstreit. nun ja berechnung meines anwaltes war 225 pro kind , er zahlte dann im oktober 300 euro , im november (zog er einfach mal geld ab und zahlte nur 164 euro für beide zusammen ) und im dezember wieder 300 euro. im januar jetzt weiss ich nicht ob was kommt an geld da er immer wenn dann erst am 21 überweist da sein lohn erst zum 20 . eines monats aufs konto kommt. Nun ist es so das er schulden hat die er nicht zahlen kann, geht arbeiten und hat ein verdienst von knapp 1800 euro netto. doch die schulden sind in unserer ehe entstanden zb ein handyvertrag hatte er auf sich gemacht und da sind kosten aufgelaufen von mittlerweile über 1000 euro mit mahnbescheid ect.....bank giro hatte er nen dispo von 7000 euro (wieviel es jetzt sind weiss ich nicht) usw. hörbücher bücher alles was er so haben wollte und bestellt hatte oder auch einen roller bei neckermann den er in raten abstottern wollte ...das lief alles aus dem router....nie mehr ratenkauf sag ich euch. sorry fürs bla bla aber für meine frage müsst ihr den hintergrund wissen. er gibt jetzt über seinen anwalt bei gericht an das ich die schulden alle auf seinen namen gemacht hätte und er zum größten teil nichts davon wüsste und deshalb könne er den unterhalt nicht voll zahlen......damit kann er doch nicht durchkommen ? das ist ne frechheit. ich reg mich grad so auf.....weil er sich leider auch kein bisschen um seine kinder kümmern will. jetzt hat er eine neue frau an seiner seite die sich voll einmischt und mir auch noch drohungen per sms schickt . von wegen ich soll bloß mein maul halten sie komme sonst vorbei usw.....man man man ......es sind über 2000 euro angelaufen an unterhalt die er zahlen müsste ich wollte mich intern mit ihm einigen bat ihm an er zahlt jetzt 450 euro mtl zum ersten und ich nehme die anklage zurück (da ich denke das er durch die insolvenz das eh nicht zahlen muss?) .....was würdet ihr an meiner stelle denn jetzt machen ? ich kann so was nciht nachvollziehen.....

      klar bei einer trennung gehören beide dazu....aber man kann sich doch normal verhalten schon allein den kindern zu liebe .

      lg tascha

      • Hi,

        Schulden laufen erst ab dem Monat auf, in dem er zur Zahlung eines Betrages x aufgefordert wurde und dies entweder tituliert hat oder aber die ein Gericht die Summe mit einem Urteil bestätigt. Sofern er sich weigert das zu zahlen, was dein Anwalt berechnet hat, musst du klagen.

        Unterhalt wird in der Insolvenz vorrangig berücksichtigt.

        Und die Dame solltest du anzeigen. Du hast die SMS hoffentlich nicht gelöscht?

        Rede mit deinem Anwalt.

        LG

      Hallo, bei meinem Ex wurden die Raten für die Schulden, die vor der Trennung bestanden, anerkannt. Sie mindern das Einkommen. Ich wäre da mit einer Klage vorsichtig, nachher verlierst du den Prozess und zahlst die Kosten.

      Kannst du dich nicht beim Jugendamt beraten lassen? Das kostet nichts.

      • vielen dank für deine antwort. ich muss ja irgendwie den unterhalt bekommen. deshalb die klage. spass macht mir das ganz sicher nicht. hatte auch versucht das wir uns intern einigen so das er ab sofort eben den normalen unterhalt zahlt und die vergangenheit ruhen lässt . doch das will er auch nicht. ach man ich will niemandem was schlechtes , was seine schulden anbetrifft da macht er ja insolvenz und mir geht es eigentlich mehr darum das er vor gericht lügt und behauptet ich habe die schulden gemacht ohne sein wissen. ich glaub ich spinne. das ist völliger unsinn. kann er eigentlich auch nicht sagen denn er hatte bei dem meisten auch unterschrieben wie zb der handyvertrag , rollerkauf (den er auch gefahren iust) usw.....boahhh da platzt mir der kragen ....lg tascha und danke noch mal

        • "geht es eigentlich mehr darum das er vor gericht lügt und behauptet ich habe die schulden gemacht ohne sein wissen. ich glaub ich spinne. das ist völliger unsinn"

          Das spielt auch gar keine Rolle. Nachdem die Schulden während der Ehe entstanden sind ist wurscht "wer sie gemacht" hat.

          • Das stimmt so überhaupt nicht! #nanana Mein Exmann hat auch Massen an Schulden hinter meinem Rücken gemacht und ich habe damit nichts zu tun, weil mir allein der Rechtsbindungswille fehlt. Gerade wenn es sich um eine Hausfrauenehe handelt, würde das doch eine Frau nach der Scheidung auf jeden Fall in die Insolvenz treiben, weil sie allein gar nicht die Kreditwürdigkeit hätte, um derartige Verträge abzuschließen. Was anderes ist es, wenn die Frau ebenfalls mit unterschreibt und ggf. mit ihrem Gehalt dafür bürgt.

            • Du verwechselst hier zwei Sachen grundlegend!

              Wir reden hier davon, in wieweit die Schulden Auswirkungen auf den Unterhalt haben, und NICHT davon wer für die Schulden haftet!

              Bei ersterem ist es völlig wurscht in wieweit die Ehefrau angibt sie habe davon gewusst.

              Haften tut sie natürlich nur wenn sie auch Kreditnehmer ist.

              Es geht hier um die Berücksichtigung bei der Unterhaltsberechnung und nicht darum, dass Frau die Schulden mit abtragen soll!

        Was ich vorhin damit sagen wollte ist, dass es sein kann, dass du keinen Unterhalt bekommst. Deshalb würde ich mich an deiner Stelle VOR der Klage genau erkundigen, bevor du auf den Kosten für Anwalt und Gericht sitzen bleibst.

        Die Raten für ehebedingte Schulden werden zuerst vom Einkommen abgezogen. Z. B. hat er 1500 € Einkommen und zahlt 500 € Schulden ab, dann wird es schwierig mit dem Unterhalt. Das hat zuerst mal nichts mit der Insolvenz zu tun, du bekommst dann nicht einmal einen Unterhaltstitel.

        • In der Regel wird einer Mutter, die kein Einkommen hat und bedürftig ist, für solche Fälle Prozesskostenhilfe bewilligt.

          Ja genau, die Allgemeinheit zahlt dann die Kosten für ein von vorneherein aussichtsloses Gerichtsverfahren. Die Wartedauer von aussichtsreichen Verfahren verlängert sich dadurch. Dabei könnte man das vorher vom Jugendamt berechnen lassen.

          • Ähm nein. Wenn das Gerichtsverfahren von vorneherein aussichtslos ist, wird die PKH gar nicht erst bewilligt. Das wird doch im Antragsverfahren geprüft, weswegen man ja den Klageentwurf mit einreichen muss.

            Wenn die klageerhebende Partei keinen Unterhalt bekommt, kann sie auch die Prozesskosten für ein aussichtsreiches Verfahren nicht selbst verauslagen. In der Regel ist eine Klage nur dann geboten, wenn der Antragsgegner sich vorab geweigert hat, einen Titel beim Jugendamt herzugeben oder trotz Titel nicht zahlt. Soll ja vorkommen.

            Des weiteren liegt die besondere Problematik darin, dass säumige Unterhaltsschuldner sich oft arm rechnen und Einkommen unterschlagen. Das Jugendamt prüft aber nicht die Richtigkeit und Vollständigkeit der Einkommensnachweise. Dafür muss man dann schon das Gericht bemühen.

            Was nützt es denn, wenn der Antragsgegner einen KU aus dem unteren Bereich der Düsseldorfer Tabelle titulieren lässt, du aber weißt, dass er weitaus mehr zahlen könnte?!

            Ist es dir lieber, dass die Allgemeinheit das insofern ausgleicht, als dass die Antragssteller auf die Klage verzichten und dann das Jobcenter dafür einspringen muss, wobei in der Regel die rückständigen Unterhaltsforderungen mit in die Insolvenz einfließen?

            Vielleicht möchtest du das ja gerne mal mit meinem Exmann erörtern. Er schuldet mir 12.000 EUR Unterhalt, die ich nie bekommen werde. Ich hatte einen Titel vom Jugendamt. Das waren pro Kind ungefähr 100 EUR weniger als er nach heutigem Sachstand hätte zahlen können.

        Vätern und anderen bedürftigen Menschen ebenfalls.

Top Diskussionen anzeigen