Trennung jetzt in der SS, Umgangsrecht, Sorgerecht, Hilfe!?!?

    • (1) 30.04.16 - 21:43

      Hallo ihr lieben!

      Es geht um folgendes:

      Ich bin aktuell in der 23. Ssw, ab morgen in der 24. Ssw :)

      Seit der 14. Ssw (genauer seit dem 04.03) halte ich mich bei meiner Mutter auf weil es mit dem Vater des Kindes nurnoch Streit gab, er keinerlei Rücksicht auf die Schwangerschaft genommen hat (Kiffen, Sehr viel Zocken, Aggressionsprobleme, Beleidigungen und all sowas)

      Für mich steht also außer Frage ob die Trennung richtig war, denn das war sie für mich auf jeden Fall. Leider. Und das auch noch an meinem Geburtstag am 25.03... Ihr könnt euch vorstellen wie schön der Tag dementsprechend war.....

      Bevor ich zu weit aushole, komme ich mal endlich auf den Punkt und zu meiner eigentlichen frage... Welche Rechte hat mein exfreund auf Sorgerecht , Umgangsrecht, Besuchsrecht, etc? Er wohnt nebenbei erwähnt 140km weit weg und ich hätte wirklich Angst ihn mit meinem Sohn alleine zu lassen geschweige denn ihm den kleinen mitzugeben. Ich würde ihm zutrauen das er dann mehr erreichbar wäre und sich versucht mit dem Kind aus dem Staub zu machen... Traurig das man sowas denken muss, von einem Menschen den mal mal sehr geliebt hat... Achso.. Und dem Baby den Tod gewünscht hat er auch schon. Das habe ich sogar alles schriftlich! Genau wie viele anderen Beleidigungen etc.

      Wäre es möglich mich jetzt schon mit dem Jugendamt in Verbindung zu setzen und mich beraten zu lassen?

      Hat jemand ähnliches erlebt und kann mir von seinen Erfahrungen berichten??

      Wünsche dennoch Allen einen schönen Abend!

      • Im Grunde ist das alles egal. Das ist alles vorgeburtlich passiert und zählt damit absolut nicht. Was glaubst du, wieviele Schwangere über eine Abtreibung nachdenken oder wieviele Väter ihre Freundinnen zu einer Abtreibung überreden wollten? Am Ende können das die besten Mütter und Väter sein. Niemand nimmt denen nur deswegen das Kind, das Sorgerecht oder das Umgangsrecht. Es zählt alles ab Geburt und keinen Tag eher.

        Grundsätzlich kann der Vater des Kindes das gemeinsame Sorgerecht beantragen. Du kannst deine Meinung dazu abgeben. Bist du dagegen, geht das Ganze vor Gericht und heutzutage sind Richter sehr "väterfreundlich". Gerade ein Antrag auf GSR unmittelbar nach der Geburt wird also vermutlich durchgehen.
        Gegen das Umgangsrecht kannst du nichts tun. Der Umgang ist nicht nur das Recht des Vaters, sondern auch das Recht des Kindes. Natürlich wird kein Richter Deutschlands von dir verlangen, ein Baby 140km weit weg zu schicken...möglichst noch, wenn es gestillt wird. Irgendwann jedoch, wird ein geregelter Umgang so weit möglich sein, dass euer Kind auch über Nacht dort verbleibt. Das Umgangsrecht kann nur beschnitten werden durch ein Gericht und dann auch nur, wenn er das Kindswohl bereits massiv gefährdet hat - das Kind muss also schon in den Brunnen gefallen sein, es reichen da nicht nur Warnungen von dir, dass er dazu in der Lage ist. Er muss den Fehler selbst bereits am Kind begangen haben.

        Eine Möglichkeit gibt es natürlich. Solange er keine Vaterschaft anerkannt hat (oder hat er das schon?), ist er auch kein (juristischer) Vater des Kindes. Somit hat er keine Pflichten (Unterhaltszahlungen), aber auch keine Rechte (Umgangsrecht, Sorgerecht).

        meine schwester hat sich auch während der ss getrrennt von ihrem damaligen freund. das Kind hat ihren Nachnamen und sie hat das alleinige Sorgerecht. sie waren ja nicht verheiratet. und allein bei den Auffälligkeiten "Kiffen, Sehr viel Zocken, Aggressionsprobleme, Beleidigungen und all sowas" mach dir da mal keine sorgen, da steht das gesetz voll und ganz hinter dir. dem würde ich nicht mal erlauben das Kind allein zu sehen

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