Trennung - gestilltes Kind

    • (1) 22.05.16 - 11:47

      Hallo,

      Hatte jemand von euch schon mal den Fall...Eltern trennen sich, Kind fast ein Jahr wird aber tagsüber noch 1-2 zum einschlafen gestillt und in der Nacht auch 1-2, Vater darf Kind alle zwei Wochen am WE haben...wie habt ihr das in dieser Zeit mit dem stillen gemacht? Erstmal nicht beim Papa übernachten lassen?!?

      Ich danke für Eure antworten

      • (2) 22.05.16 - 12:09

        Das ist halt alles nicht prickelnd. Ich find es einerseits unfair dem Vater gegenüber, dass er das Kind nicht so richtig "haben" darf - und bei 1-2 mal TAGSÜBER!!! stillen, da bleibt ja wirklich nicht viel Zeit übrig. Mein Mann könnte ohne sein Kind gar nicht! Andererseits, nun ja, gehe ich halt da von MEINEM Mann aus und von dem würde ich mich natürlich auch nicht trennen. Es gibt auch andere Männer, bei denen würd ich ein einjähriges Kind sowieso nicht länger lassen - wenn ich da z.B. Freundinnen von mir anschau, da sind viele Männer dabei, da würd ich mein Kind keine halbe Stunde lassen, wobei da auch die Frauen mit Schuld sind, weil sie ihnen die Zwerge von vornherein vorenthalten und ein "Mama-Kind-und-sonst-niemand-Team" sind.

        Also, ich würd sagen, es kommt total auf die Situation an. Möchte dein Mann überhaupt, dass das Kleine bei ihm übernachtet bzw. mehr als stundenweise bleibt? Möchtest du überhaupt, dass es nicht länger bei ihm ist - ich mein, ich persönlich wurde von meinem Mann im ersten Jahr extrem unterstützt und ich könnt mir schon vorstellen, dass ich froh wäre, wenn ich hin und wieder ein bisserl Zeit für mich hätte - ganz allein ist ja doch nochmal was anderes. Aber wie gesagt, ich geh halt auch von meinem Mann aus.

        Dann bin ich überhaupt kein Fan von Langzeitstillen und würd sowieso mit nem Jahr schon lang abgestillt haben, einfach weil ich irgendwann wieder ein eigenständiger Mensch sein will und nicht "nur Mama". Andererseits ist das natürlich für dich und auch fürs Kind (auch wenn sie noch so klein ist) eine Ausnahmesituation, in der ich dann auch nicht abstillen würd wahrscheinlich.

        Dann stellen sich ja noch weitere Fragen: Wie weit wohnt ihr denn auseinander? Wie gut könnt ihr denn noch miteinander? Was war der Trennungsgrund?

        Ich hab im erweiterten Bekanntenkreis so viele verschiedene Familien-, Beziehungs-, Trennungs-, Patchwork- etc. -modelle erlebt, dass ich das nicht mehr beantworten kann. Wenn der werte Herr meint, er müsste jetzt eine 10 Jahre jüngere vögeln, 100km wegziehen und seine Jugend nachholen, würd ich sagen: Still dein Kind weiter, hat er eben Pech gehabt. Er kann sie auch stundenweise sehen. Wenn ihr euch "nur" auseinandergelebt habt und eh noch Freunde seid (wobei, dann würd ich mich nicht trennen, noch dazu mit so nem kleinen Kind), dann kenn ich gar Modelle, wo die beiden noch unter einem Dach (!!!) leben. Bei uns ist wo die Frau mit dem Nachbarn durchgebrannt, mei, da würd ich sogar sagen, dann muss sie halt des nachts über den Gartenzaun steigen und das Kind stillen. Das ist natürlich alles überspitzt, aber vielleicht weißt du, wie ich mein.

        (3) 22.05.16 - 12:19

        Wir haben uns kurz nach der Geburt unserer 2. Tochter getrennt. Die Kleine hat erst dann beim Papa übernachtet, als sie vollkommen abgestillt war.
        Das ist ja bei einem einjährigen Kind jetzt nicht mehr so weit weg, so lange würde ich noch warten.
        LG, palomita

        (4) 22.05.16 - 13:00

        Hallo!

        Da kommt mir spontan der Gedanke dass die Mutter noch stillt um dem Vater das Kind vorzuenthalten...und das womöglich auch noch lange hinziehen will...?

        Gruß

        misses_b

        • (5) 22.05.16 - 13:20

          Erst mal vielen dank für Eure antworten! Wir sind noch nicht getrennt, aber ich würde sagen wir sind gerade dabei...wieso, weshalb, warum würde hier den rahmen sprengen und darum geht es ja auch nicht! Und nein ich stille nicht noch um das Kind dem Vater vorzuentahalten! Mein Kind ist ein typisches stillkind und möchte es einfach noch so und ich lasse ihn entscheiden wann er es nicht mehr möchte! Ich mache mir aber schon Gedanken wie es laufen könnte wenn wir getrennt sind!
          Ich möchte das mein Kind weiterhin eine gute Beziehung führen kann.

          [***vom urbia-Team entfernt, bitte antwortet ohne zu beleidigen]

          • Da stimme ich dir voll und ganz zu :)

            Es ist harte Arbeit lange zu stillen und wenn man davon nicht vollkommen überzeugt ist...

            Nenn du es Überzeugung, ich nenne es...nicht loslassen können, dafür alles in Kauf zu nehmen, selbst die Ehe

            • So ein Blödsinn!!! Es war doch nie die Rede das die Beziehung wegen dem stillen kaputt ist!!!

              Ich suche lediglich einen Weg wie es im Fall der Trennung am Besten laufen kann.

              Du hast dich mit dem Thema stillen wohl nie beschäftigt, sonst würdest du so eine Aussage nie treffen!

              Mein Sohn möchte noch hin und wieder gestillt werden, ich zwinge es ihm nicht auf!!!

              • Ich habe meine beiden Kinder ein halbes Jahr lang gestillt und dann war es gut....
                ich denke schon, dass ich mitreden kann

                Dein Kind ist fast 2 Jahre alt, ernährungstechnisch brauch er keine Muttermilch mehr

                DU willst nicht abstillen, das ist DEIN Problem

                • Würdest du meinen Beitrag einmal genau lesen, wüsstest du das mein Kind FASt EIN Jahr alt ist und nicht zwei!
                  Ich denke das ist ein sehr großer Unterschied!!
                  Es gibt durchaus Kinder die auch über ein halbes Jahr hinaus noch gestillt werden möchten und erst sehr spät Interesse an Beikost bekommen.

                  Obwohl sie regelmäßig Beikost angeboten bekommen. Mein Sohn hat erst mit fast acht Monaten angefangen Brei zu essen!!! Und angeboten habe ich es ihm schon viel früher, aber er war noch nicht so weit und hat es abgelehnt, gar nicht den Mund aufgemacht!!

                  • o.k.sorry, habe das mit dem Alter wohl mit einem anderen Beitrag verwechselt

                    Alternative zum Stillen, Flasche.....wenn sie noch keine Beikost möchten

                    Aber das liegt ja an der Mutter, ob das Kind das bekommt oder nicht. Oder hast du noch nie Muttermilch in der Flasche gefüttert?

                    • Ich habe schon in einem anderem Beitrag geschrieben das mein Sohn das stillen nicht braucht um satt zu werden. Er isst mittlerweile alle Mahlzeiten. Er möchte halt zum einschlafen gestillt werden und manchmal kurz zwischendurch. Er kennt es so und es ist für uns alle ok so! Falls es zur Trennung kommt will ich ihm das nicht wegnehmen!

                      Es gibt halt Kinder die mit einem halben Jahr ablehnen, mit 1 oder 1,5...die Frage ist ob man das Kind entscheiden lässt wann es nicht mehr möchte oder ob man als Mutter keine Lust mehr aufs stillen hat und es einfach durchzieht!
                      Mein Sohn soll sich selbst abstillen wann er es möchte...ich biete ihm die Brust nicht an, er kommt wann er möchte

                      • ...........und wenn er mit 8 Jahren noch an deine Brust will?

                        Dann wirst wohl doch DU vorher entscheiden, ob du das noch willst.

                        • In der regel ist es so das Kinder sich mit 1,5-2 selbst abstillen und einfach nicht mehr möchten. Alles was darüber hinaus geht ist dann ein Problem der Mutter, nicht loslassen können usw.

                          Dazu zähle ich mich nicht nur weil ich mein Kind noch mit fast einem Jahr stille, ich finde das nicht ungewöhnlich...

                          • (16) 30.05.16 - 22:58

                            Hööö??? Was bitte schreibst du denn da?

                            Jedes Kind ist anders. Was bitte hat es damit zu tun, das, wenn man über 1,5 jahre stillt, sein kind nicht loslassen kann??
                            Boar so kommentare sind nur noch nervig.
                            Das durchschnittliche stillalter liegt weltweit übrigens bei 4!!!!! Jahren!!!

                            Wieso ist denn das langzeitstillen so verpönt? Denkt mal drüber nach.. Nicht die langzeitstiller haben ein Problem sondern die, die frühzeitig "ihr leben" wiederhaben wollen.
                            Nicht jedes kind lässt sich früh genug abstillen damit es in den "trend" passt.
                            Wenn man sich für ein kind entscheidet und dann noch entscheidet zu stillen, kann es durchaus vorkommen, das die kleinen auch länger als 1,5 jahre stillen wollen.
                            Da ist nichts abwertendes bei. Es geht nicht darum das sich die mutter nicht abnabeln kann.. Es geht darum, das ein stillkind auch bedürfnisse stillt.. Es muss nicht nur trinken. Für viele kinder die in dem alter stillen ist die Brust zb eine einschlafhilfe (wenn die babys zb schnuller verweigern).
                            Dann stillen kinder wenn sie krank , traurig, müde etc sind. Vielleicht sollte man einfach mal bissl nachdenken bevor man sowas schreibt, was garkeinen Sinn ergibt.

                Nein, nach einem halben Jahr stillen kannst du nicht mitreden, ob ein Kind, das länger stillen darf, dieses braucht oder nicht. Du hast nie erlebt, wie ein Kind, das entdeckt, dass es seine Bedürfnisse auch nachdrücklich vertreten kann, die Brust einfordert. Du hast nie erlebt, dass du dein Kind nicht an die Brust zwingen kannst, sondern dass der Wunsch, gestillt zu werden, vom Kind ausgeht. Deine Aussage, die Mutter bräuchte das Stillen und würde deswegen nicht abstillen, trifft einfach nicht zu, diese Aussage ist falsch. Aber dabei kann nur mitreden, wer über das Jahr hinaus gestillt hat, denn erst danach sind die Kinder in der Lage, die Brust vehement einzufordern.
                Vor allem hast du kein Recht, eine andere Mutter dermaßen anzugehen, wie du das hier machst. Die WHO empfiehlt, mindestens 2 Jahre zu stillen. Wie kommst du zu einer so anmaßenden Aussage, das Kind bräuchte es nicht mehr? Das frühe Abstillalter bei uns (übrigens wird meistens davon geredet, dass die Mutter abgestillt hat, nicht das Kind!) ist wohl eher die Folge davon, dass der Mann sein "Recht" an der Frau zurückhaben will, denn viele Frauen haben während der Stillzeit wenig Lust auf ihren Mann, so nach dem Motto: meine Frau - mein Recht. Die logische Folgerung ist dann, bei Trennung: mein Kind - mein Recht....? Nein, das Kind hat zuerst alle Rechte und da steht der Wunsch, weiterhin gestillt zu werden, an oberster Stelle und die Eltern müssen sehen, wie sie diesem Bedürfnis gerecht werden. Insofern ist die frühzeitige Überlegung, wie das praktisch umsetzbar sein wird, sehr lobenswert. Wenn ich während der Stillzeit wieder arbeiten gehe, muss mir mein Arbeitgeber auch Zeit und Raum zum stillen geben und es gibt aus gutem Grund keine zeitliche Begrenzung. Genauso verhält es sich auch bei Trennung: dann muss zwischendurch halt immer wieder Zeit und Raum zum stillen sein, auch wenn es anfangs unpraktisch ist. Aus praktischen Überlegungen oder weil sich die Eltern nicht mehr grün sind, dem Kind das Recht aufs Stillen zu nehmen, ist dem Kind gegenüber unfair. Ein Kind in dem Alter kann übrigens schon sehr gut selber ausdrücken, was es möchte, indem man ihm einfache Zeichen, z.B. für Stillen, Milch, Flasche etc. "an die Hand" gibt, nennt sich z.B. Babyzeichen. "Stillen" war das erste Zeichen, das meine Söhne mit jeweils knapp 8 Monaten von sich aus selber benutzt haben. Was für einen sehr hohen Stellenwert des Stillens für das Kind spricht. Aber da kannst du nicht mitreden, denn du hast nach 6 Monaten abgestillt...

            (20) 23.05.16 - 12:49

            Ich persönlich finde, dass ein Baby durchaus noch gestillt werden darf, ohne dass die Mutter als Langzeitstillerin beschimpft wird. Das kann ich hier nicht wirklich nachvollziehen. Das allerschlimmste, was ich einmal erlebt habe, war ein 7-jährigen Junge, der gestillt wurde - das ist dann Langzeitstillen. Und das fand ich (zumindest in der Form, wie es praktiziert wurde) ziemlich peinlich.
            Dann kann der Umgang halt nur zu den Zeiten sein, wo das Kind nicht gestillt wird. Bei Babys ist das die Regel und nicht die Ausnahme. Wo ist das Problem? Natürlich wird sich das ändern, sobald das Kind abgestillt ist.

            • (21) 23.05.16 - 13:52

              Als Langzeitstillerin "beschimpft" wird?

              Ist Langzeitstillen etwas Schlechtes oder ein Schimpfwort? #kratz

              Ich hatte auf der Arbeit auch mal eine Situation mit einer Mama, die ein etwas größeres Kind gestillt hat (Schwimmbad).

              Der Junge war vielleicht 5-6 so schätze ich.

              So what?

              Mich persönlich hat das überhaupt nicht gejuckt, auch wenn man das vielleicht nicht alltäglich sieht, aber bis ca 7/Zahnwechsel ist ( wenn auch vielleicht nicht nach westlichem Maßstab) das Stillen noch im Rahmen...

              Und selbst wenn ich es persönlich nicht so machen würde - das muss doch jede Mutter selbst entscheiden.

              Was ich mich persönlich nur manchmal frage,ist,warum immer mal wieder dieses "Nähe" Problem auftaucht,so wie bei der TE.

              Ob nun 6Monate,ein Jahr oder 5 Jahre - ich hatte nie ein Problem damit, mein Kind beim Papa zu wissen,auch für die Kinder war das kein Problem, trotz Stillens.

              Ich sehe das "Problem" daher gar nicht so im Stillen, sondern eher in der Beziehung zwischen Papa und Sohn, vielleicht traut die TE dem Papa das Trostspenden gar nicht wirklich zu?

              Weil- ich kenne viele Mütter und Kinder die Stillen oder gestillt haben,und trotzdem - sei es aus beruflichen Gründen,Krankenhausaufenthalte oder aus Spaß, wie auch immer - über Nacht oder Nächte ohne Probleme weg waren.

              Sollte die Bindung noch nicht so eng sein und die TE da Bedenken haben, würde ich, habe ich weiter unten auch so geschrieben, erstmal "üben".

              Sollte die TE überhaupt Bedenken haben das Kind beim Papa zu lassen, dann liegt der Hase eh woanders im Pfeffer...

              Liebe Grüße,

              Lulu

      (22) 23.05.16 - 11:53

      Hallo!

      Natürlich habe ich Ahnung vom stillen, das mal vorneweg.

      Und ja - es gibt Frauen die , um den Männern eins reinzuwürgen und den Kontakt zum Kind schwerzumachen oder sogar zu unterbinden, stillen würden bis zum Sankt-Nimmerleinstag.

      Und dies ist ein öffentliches Forum in dem man seine Meinung sagen darf.

      Ich habe niemanden angegriffen sondern nur laut eine Frage gestellt - eine Frage die sich sicherlich mehrere gestellt haben.

      Dir einen schönen Tag.

      misses_b

(23) 24.05.16 - 12:04

So ein quatsch

(24) 22.05.16 - 15:15

Ich denke, Du solltest das Kind langsam abstillen. Dann ist das alles einfacher. Und ein 1-jähriges Kind muss nicht mehr gestillt werden.

  • Ich denke ,das sollte jede Mutter selbst entscheiden dürfen und von müssen dürfte hier gar nicht die Rede sein!

    Liebe Grüße Iris

    Übrigens,ich habe fast alle meine Kinder lange gestillt und die haben sich vollkommen normal entwickelt....:-)

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