Chancen vor Gericht?

    • (1) 24.05.16 - 22:46

      Hallo ihr lieben,

      Ich versuche mich kurz zu fassen.

      Ich frage für meinen Partner. Er hat eine 6 jährige Tochter. Wir sind seit über 4 Jahren zusammen. Die kleine lebt bei der Mutter. Das wollen wir gerne ändern, denn es gibt viele Probleme.

      Ich schildere kurz. Die kleine hat nicht den Stand einer 6 jährigen. Das liegt an der fehlenden Förderung durch die Mutter. Im sprachlichen Bereich gibt es große Defizite. Sie nässt nachts noch ein (nur bei der Mutter, bei uns nicht) Schon vor 2 Jahren haben wir versucht die kleine zu uns zu nehmen da die Mutter wegziehen wollte und wieder schwanger war. Vor Gericht hat uns keiner zugehört.

      Nun ist die Situation immernoch so, bzw. sind die Probleme innerhalb des mütterlichen Haushaltes schlimmer geworden.

      Es gab schon 3 Gespräche mit dem Jugendamt. Wo die Kindesmutter zugibt das sie mit ihrer Tochter nicht mehr klar kommt. Es ist ihr peinlich mit ihr raus zu gehen. Die kleine wird nur vorm tv geparkt.

      Logopädie. Ergotherapeuten. Sowie Erziehungshilfe vom Jugendamt findet statt. Alles ohne Erfolg.

      Der Partner von der Mutter gibt auch offen zu mit der kleinen nix anfangen zu können und er möchte gerne das dass Kind zum Vater kommt.

      Jugendamt kennt die Probleme und ist auch dafür das sie zum Papa kommt.

      Nun sollte es eine Einigung unter den Eltern geben. Mein Freund hat versucht Kontakt mit der Mutter aufzunehmen, keine Reaktion. Nun info vom JA das sie die kleine nicht freiwillig zum Papa gibt, obwohl JA es ihr geraten hat.

      Wir wollen nun über Gericht gehen, was uns das JA geraten hat.

      Viel geschrieben, kurze Frage: was haben wir für Chancen? Wieviel Einfluss hat das Jugendamt vor Gericht?

      Seit neuestem verfällt die kleine in eine Art starre , Ca. 10 min. Indem sie keine Reaktion von sich gibt und einfach nur vor sich her starrt. Man kommt einfach nicht an sie ran. Auf nachfragen äußert die kleine Angst etwas zu sagen, wer weis was zu Hause bei der Mutter passiert.

      Alle Probleme von vor 2 Jahren sind immer noch vorhanden auf Grund der Defizite der kleinen, sowie die ganzen neuen Probleme innerhalb des mütterlichen Haushaltes.

      Kann mir jemand Tipps, Erfahrungen oder Berichte geben?

      Würde mich der freuen. Danke.

      • als ich mich damals hab scheiden lassen, sagte das Jugendamt falls ich in irgendeiner form hilfe brauche was die Kids angeht, sollte ich nicht zögern, die können sich mehr durchsetzen als anwälte usw. gut, ich habe nur mit meiner Anwältin alles gemacht da mein Exmann kein stress verursacht hat, aber seitdem weiß ich wenn man das Jugendamt an seiner seite im gericht hat, haben anwälte kaum ne Chance ;-)

      War der Vater mal mit seiner Tochter beim Arzt...? So wie du es schilderst, dass ORF es nicht durch "vor dem Fernseher parken" verursacht sein.

      K

      • Warum auch immer meint mein Handy "das ORF" schreiben zu wollen. Es sollte "wird das" da stehen

        • Was meinst du jetzt genau zwecks des Fernsehens?

          • Ich meine dass da vielleicht eine Behinderung oder eine vorschreitende Krankheit vorliegt. DAS würde ich ganz dringend überprüfen!!!! Bei der Freundin meiner Tochter war es Diabetes, alle haben auf familiäre Probleme und/oder eine Essstörung spekuliert weil das Kind (12) zunehmend apathisch war, zurückgezogen, wollte nicht spielen, hat wenig geredet. Zum Glück wurde es rechtzeitig erkannt!

            Einfach nur, wie beschrieben, vor dem Fernseher parken reicht normalerweise nicht aus um das Kind zunehmend apathisch zu machen.

            K

            • Okay jetzt versteh ich . :)

              Nein das wird nicht nur mit dem tv zusammen hängen.

              Ich habe das Gefühl das die kleine einfach riesige Angst hat. Habe sie gefragt warum sie manchmal nicht mit ins redet und da meinte sie zu Hause bekommt sie Ärger. Man spürt die Angst bei der kleinen. Auch nässt sie nachts noch ein, bei uns schon lange nicht mehr weil wir sie nachts entweder auf Toilette schicken oder sie geht mittlerweile eigentlich immer von selbst. Wir haben ihr da immer gut zugeredet das wir für Sie da sind. Und seitdem gibt es da keine Probleme . Bei der Mutter anschreibend schon. Wir denken das sie zu Hause immer Ärger bekommt oder die Mutter sie anschreit. So kennt mein Freund sie von damals noch. Mit ihr konnte man noch nie vernünftig reden, sie flippt immer gleich aus. Habe ich auch schon zu spüren bekommen.

    Ihr habt sehr gute Chancen, denn das zuständige Amtsgericht wird in der Regel der Einschätzung und Empfehlung des Jugendamts folgen

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