Schluss machen oder nicht

    • (1) 18.06.16 - 14:25

      Hallo Leute!

      Ich bin für jeden Rat dankbar. Ich weiß nicht was ich tun soll. Zur Vorgeschichte:

      Ich versuche mich kurz zu fassen. Also ich bin seit 4 Jahren in einer Beziehung. Die an sich recht gut lief.

      Naja nun gab es ein paar Punkte die nicht so schön waren. Es fing schon an am Anfang unserer Beziehung. Er wollte keine Freundin und es war drei Monate ein hin und her. Bis er sich endlich für mich entschieden hatte. Die nächsten 1 1/2 Jahre hat er des Öfteren Schluss gemacht. Irgendwann habe ich dann den Kontakt abgebrochen. Da kam er an. Wir zogen zusammen und die nächsten 1 1/2 Jahre liefen ganz gut. Außer das er im Streit immer gedroht hat Schluss zu machen und er sich ständig nur für seine Familie (insbesondere Schwester interessierte).

      Ich habe ein Sohn der mit ihm ausgewachsen ist uns zu ihm Papa sagt. Irgendwann kam seine Schwester an sie ist schwanger. Ein Junge. Irgendwie hat es da bei mir ausgesetzt. Ich dachte mir: ok das ich immer die zweite Geige spiele, damit komm ich klar. Aber jetzt auch noch mein Sohn?

      In dieser Zeit hat er auch sehr viel gezockt und ich habe ständig alleine mit meinen Freunden etwas gemacht oder mit meinem Kind. Irgendwann habe ich dann als ich mal wieder alleine mit meinem Kind etwas gemacht habe jemanden kennengelernt. Es lief nix. Aber ich hatte mich etwas verknallt.

      Als mein Freund ein paar Tage später mir mal wieder im Streit an den Kopf knallte dann lassen wir es. Hab ich es in den Kopf bekommen und gesagt ok dann lassen wir es und Schluss gemacht.

      Wie sich das danach so entwickelte weiß ich auch nicht mehr. Ich kam mit dem neuen zusammen und mein ex hat wahnsinnig um mich gekämpft. Ein Jahr hin und her und ich hab viel Mist gemacht und ihm weh getan.

      Irgendwann begriff ich das und kämpfte um meinen ex. Ich wollte einen Neustart. Allerdings hat er seitdem zwei mal schon wieder Schluss gemacht, er könnte mir nicht vertrauen.

      Ich hatte mich gerade erst wieder auf ihn eingelassen. War verliebt und glücklich. Da komme ich nach Hause und die Klamotten sind weg und Schlüssel liegt im Postkasten.

      Nun ja zusammen sind wir nun doch wieder. Aber meine Gefühle hat er jetzt sehr verletzt. Ich kann mich nicht auf ihn einlassen weil ich denke wann wird er jetzt wieder gehen.

      Seine Wohnung will er nicht aufgeben und seiner Familie erzählt er auch nichts vom Neuanfang. Er wäre noch nicht dazu gekommen.

      Irgendwie ist es nicht mehr die Beziehung die wir mal hatten, wie eine Familie.

      Jetzt habe ich mir ein paar Tage Auszeit genommen und weiß nicht was ich tun soll.

      • huhu,
        du es tut mir leid, dass es so schlecht läuft. du solltest dich jetzt ernsthaft fragen: wird es jemals besser? dieses on -off ist doch für alle beteiligten der totale käse. an deiner stelle würde ich es endgültig beenden und dabei belassen. so kommt ihr doch niemals aus der schleife heraus. eine partnerschaft sollte einem das leben verschönern und schutz/halt bieten und nicht so eine unsicherheit. meine eltern hatten über 10 jahre so eine beziehung. das ende vom lied: sie haben sich scheiden lassen und ich habe kaum eine beziehung zu meinem vater. die beiden hassen sich bis aufs blut, weil einfach viel zu viele verletzungen passiert sind im laufe dieser jahre. die beiden haben sich und uns total kaputt gemacht damit. ich meine damit nicht, dass es so schlimm werden muss bei euch. aber such dir lieber jmd der dich glücklich macht.

        • Ja da hast du schon recht. Dieses on/off war ja mal vorbei bis ich Schluss gemacht habe. Irgendwie ist da halt immernoch die Hoffnung dass es mal wieder so wird ????

          • aber warum sollte es sich plötzlich ändern? anscheinend habt ihr bedürfnisse, die der andere nicht erfüllt. mal davon abgesehen ist es auch total banane immer mit trennung zu drohen, wenn man sich streitet. willst du dich diesem stress immerwieder aussetzen? manchmal muss man auch sich von etwas geliebten lösen und einen neustart wagen, um glücklich zu werden. sonst könntet ihr natürlich noch eine paartherapie aufsuchen, vllt hilft sie euch :)

      Himmel hilf........

      Denkt einer von euch ****** auch mal an das Kind? Immerhin nennt er ihn Papa und muss schon jahrelang dieses Theater miterleben....rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln.....mal ist Papa passe, dann ist er wieder da, dann hast du einen anderen, dann kommt er wieder an....

      Werdet mal erwachsen und lässt den Blödsinn sein, manche Paare funktionieren eben nicht zusammen. Nur irgendwann sollte man das mal einsehen und einen finalen Cut machen. Ihr könnt treiben, was ihr wollt bis zu Lebensende. Aber das Kind hat den Zirkus nicht verdient. Kinder brauchen auch eine gewisse Beständigkeit und Ruhe zuhause.

      • Also erstens habe ich nicht nach Ratschlägen für mein Kind gefragt.

        Zweitens kannte mein Kind den neuen nicht weil ich natürlich nicht gleich jedem mein Kind vorstelle.

        Und drittens. Ja er sagt zu ihm Papa. Er ist eine Bezugsperson für mein Kind und natürlich gibt man gerade auch deshalb nicht alles gleich auf!

        • Also erstens habe ich nicht nach Ratschlägen für mein Kind gefragt
          --

          Da sieht man dran, welchen Stellenwert dein Kind bei dem Zirkus für euch hat. Es leidet am meisten unter dem On/Off Gehoppse, das ihr seit Jahren veranstaltet.

          ....... Er ist eine Bezugsperson für mein Kind.....

          Genau....und deshalb entzieht man ihm diese nach Belieben und ändert es wieder nach Belieben??? Und das Kind soll sich dabei sicher und geborgen fühlen, wenn Papa kommt und geht...???
          Außerdem streitet ihr auf eine Art, die deinem Freund so gegen den Strich geht, dass er gleich mit Schluss machen droht oder es sogar umsetzt. So ganz kinderleicht kann die Atmosphäre zuhause nicht sein. Man streitet sich sicher mal, aber normalerweise geht es dabei nicht ständig um existenzielle Dinge. Wegen ungewaschener Socken werdet ihr doch wohl keine. Streit vom Zaun brechen, der mit dem Beziehungsoff endet.

          Und von "gleich aufgeben" kann ja wohl keine Rede sein, so oft wie ihr auseinander wart. Oder wir haben ein völlig unter unterschiedliches Verständnis davon, wie oft man eine Trennung innerhalb von ein paar Jahren durchzieht und revidiert.

          Wo ist überhaupt Papa 1 (der Erzeuger des Kindes)?

          • Nochmal. Er macht ständig Schluss. Nicht ich.

            Papa 1 kommt jedes we aber für mein Kind ist trotzdem mein Freund der Papa. Das hat sich so raus kristallisiert.

            Und ich entziehe überhaupt nix. Oder meinst du ich wollte ständig verlassen werden.

            Und was mein Kind für mich einen Stellenwert hat kannst du wohl nicht beurteilen.

            Und zum Streit: es ging meist um seine Schwester. Wir haben uns auch nicht oft gestritten und schon gar nicht rumgeschrien oder so. Und natürlich kein Streit vor dem Kind. Nur habe ich leider so ein Exemplar von Mann der bei Konflikten gerne abhaut.

            Das das so nicht geht ist mir klar. Muss man auch nicht mir erklären sondern ihm.

            • Achso und natürlich möchte ich nicht das mein Kind leidet. Nur ist das Leben auch nicht immer so einfach.

              Leider leidet er unter der Situation wie es ist und leider auch wenn er geht.

              • Achso und natürlich möchte ich nicht das mein Kind leidet.

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                Und warum mutest du ihm dieses Hin und Her jahrelang zu? Meinst du, es ist besser, wenn sich das Kind wie du immer Hoffnung macht, um einige Zeit später mitzuerleben, dass Papa 2 wieder das Weite sucht?

                Nur ist das Leben auch nicht immer so einfach.
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                Hör bitte auf mit dem Gejammer. Für ein Kind sollte das Leben leicht sein und nicht davon geprägt, dass es das Urvertrauen in die Menschen verliert, die zu seiner engsten Familie gehören. Papa 1 gehört nicht mehr ständig zur Kernfamilie und Papa 2 ist mal da und dann auf unbestimmte Zeit wieder weg. Was soll das Kind daraus lernen? Auf Väter kann man sich nicht grenzenlos verlassen?

            Nochmal. Er macht ständig Schluss. Nicht ich
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            Und das macht für das Kind einen Unterschied?

            Mir ist es völlig neu, dass Kinder bei einer Trennung differenzieren, ob Mama diese ausgesprochen hat oder Papa.

            .....Und was mein Kind für mich einen Stellenwert hat kannst du wohl nicht beurteilen........

            Euer Beziehungstheater lässt aber Schlüsse zu. Wenn das Kind im Fokus stehen würde, müsste es nicht jahrelang damit leben, dass Papa 2 die Familie verlässt und dann wieder auftaucht.

Mir stellt sich die Frage, wann deine Schmerzgrenze erreicht ist? Wie oft möchtest du denn Verlassen werden? Wenns ungemütlich wird, dann macht er Schluss. Er wird sich nicht ändern, du alleine musst dich entscheiden, wie lange du das Gekasper mitmachen möchtest. Für das Kind wäre es wünschenswert, wenn du es endlich beendest und neu anfängst ohne ihn. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

Wenn du weg bist will er dich und wenn du da bist macht er Schluss. Und das wiederholt.

Was willst du mit jemand der nie weiß was er will und nicht würdigen kann was er hat?

Du weißt doch jetzt schon, dass wenn du Schluss machst er wieder ankommt. Die Frage ist warum du das immer mitmachst und nicht Nägel mit Köpfen machen.

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