Plötzliche Trennung mit Baby

    • (1) 31.07.16 - 08:16

      Hallo,

      ich befinde mich inmitten einer Trennung.

      Mein Mann (Grieche) hat sich plötzlich und unerwartet von mir getrennt. Seine Begründung lautet, dass seine Gefühle sich für mich verändert haben, seitdem ich mit unserer Tochter (10 Monate) schwanger war. Er könne mich nicht mehr anfassen, da ich jetzt die Mutter seiner Tochter sei und das werde sich auch nie wieder ändern.Er bezieht das auf die sexuelle Ebene. Ich habe sowas noch nie gehört.
      Wir waren 4,5 Jahre ein Paar und hatten extreme Belastungen, durch Job, Krankheit, finanzieller Ursache, 2 Umzüge u Renovierung mit Baby und Hunden etc. aber wir waren immer ein super Team, konnten lachen und waren immer füreinander da.

      Seit der Schwangerschaft hatten wir so gut wie keinen Sex mehr-von beiden Seiten aus, ich dachte immer das ändert sich sobald die kleine in die KITA kommt und wir wieder Freizeit alleine haben.Jetzt arbeitet mein Mann so viel (Gastronomie) dass er manchmal nur 2 std am Tag zuhause war, was zur Folge hatte, dass ich total frustriert war. So hatte ich mir mein Leben mit Baby nicht vorgestellt.

      Ich weiss, dass mein Mann total überfordert und gestresst ist-meiner Ansicht nach ist das ein Burn out.
      Jedenfalls hat er mir aus heiterem Himmel eröffnet, dass er sich trennt. Kein Kampf. Keine richtige Diskussion.Ich habe nichts gemerkt.Ich habe ein super Verhältnis zu seinen Eltern, mit denen redet er aber nicht und meint es wäre eine Sache zwischen uns. Er hat einen Freund bei dem es wohl genauso war und der hat sich daraufhin auch getrennt.

      Wir sind gerade in unsere frisch renovierte Wohnung gezogen.Das alles, also Umzüge, Renovierung mit Baby waren natürlich eine Probe für die Ehe. Wir haben beide die Ansichten, dass man sich nicht einfach trennt-zumindest war das bis dato auch immer seine Einstellung.

      Eine Paar-oder Einzeltherapie möchte er nicht machen. Jetzt sitze ich hier mit Baby und Hund, obwohl ich dachte eine intakte Ehe zu führen und wir reden über meinen Auszug. Er ist total verantwortungsbewusst und wird immer für die Kleine da sein, zumindest was das finanzielle angeht und er möchte mich auch erstmal unterstützen.
      Eine andere Frau steckt zu 99,9% nicht dahinter. Jeder der ihn kennt kann es nicht glauben und ich am wenigsten.

      Ich habe die letzten tage so gekämpft bis er meinte es bringe nichts u mache ihn noch trauriger mich so zu sehen, also wie ich mich bemühe. Für ihn ist es beschlossene Sache und ich habe ihn noch nie so kalt und traurig erlebt. Mal abgesehen davon, ist es ein Ding der Unmöglichkeit mit Baby und Hund eine Wohnung zu finden.
      Das Schlimme ist, dass ich ihm nicht mal richtig böse sein kann, vielleicht kommt die Phase noch, aber ich denke Gefühle können sich eben doch verändern. Oder hat er ein psychisches Problem?

      Was meint ihr zu der ganzen Sache? Ich bin ratlos und habe so angst alleine zu sein mit der Kleinen.

      Was meint ihr zu der ganzen Sache?

      Ich weiss jetzt leider nicht mehr wie das heißt aber für das was du beschreibst gibst es psychologisch einen Begriff!

      Er sieht in dir nicht mehr eine Frau Sondern sehr wahrscheinlich nur eine Mutter und kann deshalb auch nicht mehr mit dir schlafen ! Das ganze kann man aber behandeln lassen , denn wenn er nochmal eine Frau hat und mit der ein Kind bekommt wird ihm dass selbe wieder passieren!

      • Ich weiß, du schreibst zu 99,9% steckt keine andere Frau dahinter. Ich habe leider die Erfahrung gemacht, dass wenn jemand so abblockt und überhaupt nicht mit sich reden lassen oder dran arbeiten will, eben doch jemand anderes da ist.
        Muss aber natürlich nicht. Nur kann es auch Menschen betreffen, von denen man das nie erwarten würde.

    • Das Schlimme ist, dass er, wie 90% dermänner nicht dazu bereit ist eine Therapie zu machen.
      Ich denke nicht umsonst gibt es psychologiscge Unterstützung und immer wieder kommt das Thema auf, dass er überfordert( überarbeitet) ist.

      Ihn zu einer Beratung zu zwingen bewirkt wahrscheinlich genau das Gegenteil von dem was ich erreichen möchte....

      Aber gut zu wissen, dass es dafür sogar einen Begriff gibt-ich werde da gleich mal nachforschen....danke

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