Tochter lebt bei Papa

    • (1) 16.01.17 - 13:59

      Hallo Ihr Lieben,

      ich war schon vor vielen Jahren einmal Mitglied bei Urbia, meine Tochter wird bereits in diesem Jahr 12, daher war ich eine lange Zeit nicht mehr hier.

      Meine Frage ist... Bitte ohne jegliche Vorwürfe, da die Situation nicht immer einfach ist.

      Meine Tochter hat schon immer den Wunsch geäußert, beim Papa leben zu wollen, nachdem die Trennung nun letztes Jahr tatsächlich in Kraft getreten war, blieb sie auf Ihren Wunsch bei Papa, Papa war darüber sehr glücklich, ich, naja und ich, ich lebte damit mehr schlecht als recht, aber es war der Wunsch meiner Tochter...

      Der Stress mit meinem Mann ging dann aber erst noch los, nur Streitereien, Anwalt hin und Anwalt her... ich hab das alles Abprallen lassen, hab mich dem gefügt, was er gerne möchte, ich habe keinerlei Möbel oder sonstiges aus der gemeinsamen Wohnung genommen, das wollte ich nicht, ich habe nur mein persönliches Hab und Gut, in Form von Kleidung etc mitgenommen, kein Auto oder der gleichen, ich wollte Frieden und mein Kind regelmäßig sehen... das ging in den ersten 4 Monaten gar nicht, er hat alles abgeblockt, an sie kam ich nicht ran... Telefonate waren sehr kurz gehalten und Handy, naja, das nutzt sie kaum... er war jede freie Minute am Wochenende mit ihr unterwegs,was ich so hörte... man sollte wissen, ich wohn 200 km weiter weg... das hält mich aber nicht davon ab, sie zu holen, wann immer es passt, ich fahre gerne Freitags hin und bringe sie auch wieder am Sonntag, wenn der Termin nur nicht abgesagt wird...

      Wenn sie dann bei mir ist, fühlt sie sich sehr Wohl, es gefällt ihr, ich frage sie nicht aus, sie meinte nur, sie ist bei Papa zu Hause und das ist okay für sie und somit auch irgendwie für mich...

      Weihnachten und Silvester wurden von meinem Mann verplant, er hat mich nicht gefragt, er hat beschlossen, mit ihr zu seinen Eltern zu fahren, ich konnte sie nochmals am 3. Advent sehen und sagte nichts... ich erreichte sie kaum, da Handy leer, nicht gefunden oder Gott weiss was, sie meldete sich nur kurz von seinem Handy aus um mir das mitzuteilen...aber erst auf Nachfrage von mir bei ihm, was los sei

      Im Anschluss an Silvester bei den Eltern, fuhr er mit ihr auf Kur und das ist meine Frage, ich weiss auch nach mehrmaligen Nachfragen (bei Ihm, auch bei der Krankenkasse habe ich angefragt, sie gibt mir keine Auskunft, weil sie bei ihm versichert ist) nicht, wo sie ist, warum sie auf Kur ist, wie lange sie dort ist, obwohl ich mir das denken kann, er sagt nichts...

      Ich habe auch das Sorgerecht des Kindes, kein Richter hat das Aufenhaltsbestimmungsrecht festgelegt, es liegt in dem Zeitraum, in dem ich sie sehen könnte, das geht in der Regel nur einmal im Monat durch die Arbeit, also immer dann wenn ich frei habe, ich versuche dieses mit meinem Ehemann abzuklären, frage meist 4 Wochen vorher, bevor der Plan auf Arbeit geschrieben wurde, aber meist bekomme ich keine Antwort und erst kurz vorher ein "ja" oder "nein"...

      Zudem habe ich das letzte mal von meiner Tochter erfahren, dass eine Reise ins Ausland gebucht wurde, darf er das ohne meine Einwilligung? Ich gönne es ihm, aber ich mach mir eben Sorgen, ich bin schließlich doch die Mama, ich zahle Unterhalt und erfahre nichts.Meist werde ich auch am Handy erst einmal weggedrückt, eine Festnetznummer habe ich nicht bekommen und finde ich nicht raus und meine Familie, also Oma und Opa blockiert er ebenfalls...

      Ich möchte niemanden Steine in den Weg legen, aber ich hätte schon gerne mal gewusst, ob dies alles so richtig ist, wie er sich verhält... klar habe ich einen Anwalt, aber irgendwie bin ich in Gedanken wieder auf Urbia gekommen und hätte gerne Erfahrungswerte gelesen.

      Sorry, das es viel Text ist, aber wenn man einmal im schreiben ist, hört man so schnell nicht auf, da einem 1000 Gedanken durch den Kopf schießen...

      Liebe Grüße

      • Du brauchst eine zuverlässige Umgangsregelung und Vermittlung.

        Geh zum Jugendamt und bitte um Vermittlung. Wenn das nicht innerhalb von 4-6 Wochen funktioniert, suchst du dir einen Anwalt und klagst den Umgang ein.

        LG Küstenkönigin

        • Guten Morgen,

          danke dir für deine Worte... Beim Jugendamt wurde ein Gespräch vorgeschlagen, dass hat er nicht angenommen und somit wurde mir gesagt, ich solle klagen... aber ich konnte mich bisher nicht damit anfreunden, meine Tochter vor Gericht zu ziehen, immer dachte ich in den letzten Monaten, dass sich der Ärger meines Mannes legen wird...

          Anwalt habe ich... ich Antworte weiter unten darauf noch ausführlicher...

          Danke #winke

      Das Entfremden eines Elternteils (absichtlich oder unabsichtlich) dient nicht dem Kindeswohl, deshalb kannst und solltest Du in der Tat auf Hilfe zurück greifen. Es gibt Informationen, auf die Du ein Recht hast, welche das genau sind, kannst Du über einen guten Familienanwalt oder das Jugendamt bzw. den Kinderschutzbund erfahren. Mach Dich also zunächst schlau, was Du aus dem Leben Deiner Tochter erfahren darfst.

      Dein Exmann darf nicht einfach ohne Rückfrage alle Zeiten für sich beanspruchen und verplanen. Du hast ein Recht auf geregelten Umgang, häufig wird vor Gericht jedes zweite Wochenende, die hälftigen Ferien und im Wechsel Weihnachten/Silvester und möglicherweise sogar der Geburtstag des Kindes zugesprochen. Wie das in Eurem Fall ausfällt kommt darauf an, Du kannst aber zumindest einen Vorschlag machen und im Ernstfall auch klagen. Wenn Du nur einmal im Monat Zeit hast, muss Dein Ex eigentlich dafür sorgen, dass dieses Wochenende auch nicht ohne ausdrückliche Absprache anderweitig verplant wird.

      Zeig Deiner Tochter deutlicher, wie sehr Dir an ihr etwas liegt. Sie ist in einem Alter, in dem man mehrmals täglich aufs Handy schaut und Du kannst ihr auch immer mal schreiben. Ihr Handy wird ja nicht ständig leer oder verlegt sein, Du hast lange mit ihr zusammen gelebt und müsstest wissen, ob das nur eine Ausrede ist oder der Wahrheit entspricht.

      Lass Dich nicht abwimmeln und sammle erst einmal Informationen über Deine Rechte, eventuell hilft es auch, wenn Dein Ex dazu mal von Deinem Anwalt schriftlich aufgeklärt wird. Wenn nämlich nachweisbar ist, dass er den Umgang verhindert, kannst Du definitiv dagegen vorgehen und er kann im Extremfall das Sorgerecht verlieren. Für mich klingt das insgesamt so, als hättest Du Dich getrennt oder wärst in den Augen Deines Ex schuld daran und er will Dich jetzt bestrafen.

      • Guten Morgen auch dir..

        du hast natürlich mit allem was du schreibst recht, er bestraft mich dafür... mein Anwalt hat ihm natürlich schon seine Rechte, aber eben auch seine Pflichten schriftlich mitgeteilt... ich weiss, dass meine Tochter ihr Handy nicht sehr oft nutzt... ich schreibe ihr in regelmäßigen Abständen meist alle 2-3 Tage, wenn ich traurig bin, weil sie sich nicht meldet, dann auch mal nur einmal in der Woche, sie liest es auch, anhand der "blauen Haken" ja gut zu sehen, aber es kommt meist keine Antwort... ich komm, wenn sie bei Papi ist, nicht an sie ran und das tut weh... wenn sie aber dann bei mir ist, kuschelt sie, sagt mir, das sie mich lieb hat, dass sie gern da ist und das sie sich wohl fühlt, dass sie mich vermisst, eben ist dann ein gutes Verhältnis gegeben...

        Meine Rechte, ja das liebe nette Jugendamt, gibt kaum Antwort, ich habe das Gefühl, sie "stehen auf seiner Seite" oder " der Seite, bei der das Kind tatsächlich lebst".
        Bisher konnte ich mich nicht damit anfreunden, vor Gericht zu gehen, dachte immer, er beruhigt sich, bei der Scheidung wird dies dann hoffentlich auch geregelt, aber bis dahin ist mir zuviel Zeit...

        Wo kann ich mich über meine Rechte informieren? Meine Pflichten wurden mir ja gleich Anwaltlich von ihm aufdiktiert, darüber bin ich also informiert genug...

        Bezüglich der Kur, meint ihr, das ist alles ok, ohne dass es der zweite Elternteil zustimmt, auch mit der Reise ins Ausland für 3 Wochen...

        Aber ich bin auch so, dass ich es ihnen gönne und nicht weiss, ob es das wert ist, dagegen zu streiten... was allerdings nicht das sehen meiner Tochter beinhaltet... ich habe nun für Februar geschrieben, habe ihm ein Datum genannt, gefragt ob dieses okay sei, keine Antwort, da heist es wieder warten, ob der Termin statt findet, hab sie im Dezember das letzte mal gesehen und das ist schon hart...

        Einen schönen Tag und Danke#winke

        • Wende Dich, wenn Du beim Jugendamt nicht weiter kommst, doch wirklich mal an den Kinderschutzbund. Die denken und handeln immer zum Wohl des Kindes, unabhängig von Paragraphen oder Pflichten, also anders als das Jugendamt arbeiten sie ehrenamtlich und für die Kinder selbst. Sag dort gleich, dass Dein Kind möglicherweise vom Vater abgeschottet und der Umgang verhindert wird. Sie bieten auch mediative Gespräche an, wenn die Eltern nicht konstruktiv miteinander sprechen können.

          Bzgl. der Kur denke ich, da wäre eine Ablehnung Deinerseits negativ ausgelegt worden. Wenn ein Arzt eine Kur genehmigt, tut er das ja nicht ohne Grund, also muss Deine Tochter ja irgendwie erkrankt sein. Den Aufenthaltsort hättest Du erfahren können, gerade weil es in Deiner Umgangszeit stattfindet. Auch hast Du ein Recht darauf zu erfahren, warum Deine Tochter zur Kur muss. Medizinische Auskünfte sind zu geben.
          Reisen im europäischen Ausland müssen nicht genehmigt werden, Du darfst genauso in Deiner Umgangszeit mit ihr wegfahren, wenn Du möchtest. Ansonsten muss ggf. eine Reisevollmacht (kannst Du mal googlen) ausgestellt werden und ein Reisepass ist sinnvoll.
          So weit meine Informationen, ohne Gewähr.

          Ich würde übrigens ab jetzt ein Protokoll führen, was genau zwischen Dir und dem Vater bzw. zwischen Dir und Deiner Tochter vorfällt. Kontaktversuche und die Reaktion darauf, erhaltene und nicht erhaltene Auskünfte und vor Allem ob Umgänge stattfinden oder gecacelt werden.

          Ich drück Dir die Daumen, dass sich bald alles regelt!

      "Wenn Du nur einmal im Monat Zeit hast, muss Dein Ex eigentlich dafür sorgen, dass dieses Wochenende auch nicht ohne ausdrückliche Absprache anderweitig verplant wird."

      Nein, das muss er natürlich nicht.
      Eine Umgangsregelung ist immer entweder regelmäßig, also in der Art "jedes erste und dritte Wochenende im Monat", oder aber ein Jahr im Voraus festgelegt.
      Eine Verpflichtung, der KV muss mal alle Wochenenden frei halten bis ihm die KM dann 4 Wochen vorher mitteilt ob sie das jeweilige WE nun beansprucht oder nicht ist dem KV nicht zuzumuten - und wird auch kein Gericht ausurteilen.
      Wie die KM es regelt das die Umgangstermine langfristig festgelegt werden ist ihr Problem.

      Ihrgendwie sind in der ganzen Situation etliche Fragen unklar:
      Warum ist die KM 200km weit vom Kind weg? Ich lese den Text so als wäre sie selber weggezogen. Wenn man doch so Wert auf Umgang legt, warum dann diese Entfernung schaffen? Da wären doch eher 20km geeignet - was dann auch wieder den Umgang einfacher macht.

      Auch wird kein Gericht der Welt eine Entscheidung erlassen die verfügt wie oft das Kind der KM auf Nachrichten antworten muss.
      Versetzt sich eigentlich auch mal jemand in die Rolle des Kindes? Die Tochter muss sich nun auch mit der Situation arrangieren - und hat primär Interesse an einem "normalen", geregelten Tagesablauf. Da passt eine Mutter, die woanders wohnt aber trotzdem dauernd Infos fordert nicht rein - und das hat nichts mit der Beziehung von Kind zu Mutter zu tun. Die Trennung war gerade mal letztes Jahr - und auch das wirft ein seltsames Licht auf die KM.
      Eine Kur ist ja nun nichts was ganz plötzlich und unvorhergesehen passiert. Da muss es ja schon im Vorfeld einen Grund gegeben haben, bei dem sich letztlich herausgestellt hat das dieser nicht ambulant zu behandeln ist. Und davon hat die KM nichts mitbekommen als sie noch im selben Haushalt wie ihre Tochter gelebt hat?

      Schon sehr seltsam, oder?

      Meiner Meinung nach sollte die KM ihre Tochter erst mal in Ruhe lassen, und sie nicht mehrmals die Woche mit Nachrichten, Anrufen, ... bombadieren, und so ihrer Tochter die Gelegenheit geben sich in der neuen Situation einzurichten.

      • "Eine Verpflichtung, der KV muss mal alle Wochenenden frei halten bis ihm die KM dann 4 Wochen vorher mitteilt ob sie das jeweilige WE nun beansprucht oder nicht ist dem KV nicht zuzumuten - und wird auch kein Gericht ausurteilen."

        Das muss nicht immer so laufen, aber hier gibt es einen Vater, der Schichten und Wochenenden arbeiten muss und das Gericht urteilte, dass die Mutter dem Vater den Umgang zu gewähren hat, so er eben frei hat. Sonst hätte das bedeutet, dass der Vater sein Kind (4 Jahre alt) manchmal nur alle 3 Monate sieht. Das hat der Mutter nicht gepasst, weil sie dadurch nie wirklich langfristig planen konnte, denn auch hier gab es nur einen Monats- aber keinen Jahresplan seitens des Arbeitgebers. Laut Richter hätte sie dann einen durchführbaren Gegenvorschlag bringen sollen - was sie nicht konnte. Also lautete die Entscheidung, der Vater muss sein freies Wochenende ohne Verzögerung bei Kenntnisnahme mitteilen und dann hat der Umgang stattzufinden.

        Über die von Dir angesprochenen 200 km bin ich auch gestolpert, aber letztlich tut es ja dem Sachverhalt keinen Abbruch. Umgang findet regelmäßig statt, wenn Mutter und Tochter das wollen und Zeit füreinander haben, das darf der Vater nicht verhindern.

        Die TE schreibt ja, die Tochter hat ein gutes Verhältnis zu ihr und freut sich über die Umgänge. Und so neu scheint die Situation nicht zu sein, da die TE etwas von "den ersten 4 Monaten" schreibt. Und sie möchte gerne mehr Kontakt zum Kind, das kann der Kinderschutzbund durchaus veranlassen, wenn das Kind das auch möchte. Falls nicht, kann das Kind ja auch mitteilen, dass sie den ständigen Kontakt nicht wünscht, da sind dann professionelle Vermittler auch zielführend.

        • " Und sie möchte gerne mehr Kontakt zum Kind, das kann der Kinderschutzbund durchaus veranlassen, wenn das Kind das auch möchte."

          Vorsicht: Der Kinderschutzbund kann überhaupt nichts veranlassen. Das ist ein Verein und nichts weiter. Alles was dort läuft ist von allen Seiten freiwillig.
          Selbst das Jugendamt kann das nicht (auch wenn dort gerne mal etwas anderes vermittelt wird). "Veranlassen" kann überhaupt nur ein Gericht.

          • Das war auch nicht verbindlich gemeint, aber sie können vermitteln und haben ziemlich viel Geschick darin, Eltern auf Sach- und Kindersichtebene zusammen zu bringen. Ehrlich gesagt finde ich die Mitarbeiter kompetenter in diesen Belangen als viele Jugendämter. Vielleicht liegt es auch daran, dass die finanzielle Seite wegfällt und die Mitarbeiter keine Beamten sind. ;-)

      Hallo...

      also...nun komm ich zum schreiben, danke für deine Antwort...

      ich bin 200 km weg gezogen, da ich das so wollte, ich bin aber auch schon im Sommer, als meine Tochter an einem von mir freien Tag gerne schwimmen gehen wollte, gefahren und habe ihr den Wunsch erfüllt, ich schreibe meinem Ehemann immer, wenn ich ein Wochenende frei hab, ob ich sie holen darf... Ich fahre selbst, verlange nicht, dass er sie mir bringt oder entgegen fährt, also ist die Entfernung relativ egal... Ich bin aus freien Stücken der Arbeit nach gezogen, weil es für mich einfacher war so neu anzufangen...

      Klar kenne ich mein Kind, ich war bereits vor 5 Jahren mit ihr zur Kur, sie ist chronisch Krank... Es geht mir auch weniger um die Kur, irgendwie gönne ich auch meinem Mann, mal die Auszeit, mir geht es darum, warum die Krankenkasse mich da nicht fragt, also fragen ist evtl falsch ausgedrückt, vielmehr die Information hätte mir gereicht.

      Ich denke nicht, das ich mein Kind bombardiere, es sind alle Verlaufe, die ich mit ihr und mit meinem Mann habe, gespeichert, ich frage, wie es ihr geht, wie das Wetter ist, was die Schule macht, ich denke, würde ich dies nicht machen, was wäre ich dann für eine Mutter, eine, der mal vorgeworfen wird, sie habe sich nicht interessiert, nein, ich frage nach oder wünsche auch einfach mal eine schöne Woche... das kann nicht verwerflich sein!

      Ich bin nicht auf das Jugendamt weiter eingegangen, da ich selbst weiss, wie es sich als Kind anfühlt, vor einem Richter zu stehen, ich denke nicht, dass dies sinnvoll ist, wenn es möglicherweise auch anders geht. Ich poche nicht auf Rechte, ich erfülle meine Pflichten und würde hier nur gern wissen, ob ich so falsch denke, wenn ich, wie jetzt gerne wüsste, wo sich mein Kind gerade in Deutschland aufhält.

      Meine Schichten gehen leider nicht anders, ich bekomme schon fast 6 Wochen vorher den Plan, vor allen anderen, dass ich meine Tochter holen kann, das rechtzeitig mit meinem Mann abzusprechen... Auch einmal im Monat ist regelmäßig und ich arbeite schließlich für meinen Unterhalt und auch den Unterhalt meiner Tochter...

      Danke

      • Hallo!
        ".. Ich fahre selbst, verlange nicht, dass er sie mir bringt oder entgegen fährt, also ist die Entfernung relativ egal.."
        Das ist ja wohl auch eine Selbstverständlichkeit, den DU hast ja die Entfernung geschaffen. "Relativ egal" ist die Entfernung deshalb nicht, da du eben nicht "mal schnell" hinfahren kannst, sondern immer mindestens 4h brauchst. Ebenso muss deine Tochter bei jedem Umgang 4 Std im Auto verbringen.

        "Klar kenne ich mein Kind, ich war bereits vor 5 Jahren mit ihr zur Kur, sie ist chronisch Krank."
        Und wo ist dann das Problem - außer "Ich will aber !!!!!" ?

        ", mir geht es darum, warum die Krankenkasse mich da nicht fragt,"
        Weil es nicht deine Krankenversicherung ist. Wäre es für dich selbstverständlich, denn DEINE KV deine Tochter - und somit deinen Ex - über deine Krankengeschichte auf dem Laufenden hält?

        ", ich frage, wie es ihr geht, wie das Wetter ist, was die Schule macht, ich denke, würde ich dies nicht machen, was wäre ich dann für eine Mutter, eine, der mal vorgeworfen wird, sie habe sich nicht interessiert, nein, ich frage nach oder wünsche auch einfach mal eine schöne Woche... das kann nicht verwerflich sein!"

        Also machst du das um DEIN Ego zu befriedigen, und nicht wegen deiner Tochter. Als du in ihrem Alter warst, wieviel Lust hättest du gehabt mit deiner Mutter übers Wetter zu reden? Was hättest du gesagt wenn irgend eine Verwandte alle 3 Tage mit die telefonieren wollte um zu wissen wie es in der Schule - oder sonst wo - geht?
        Und nein, es macht da keinen Unterschied das du ja die Mutter bist.

        "und würde hier nur gern wissen, ob ich so falsch denke, wenn ich, wie jetzt gerne wüsste, wo sich mein Kind gerade in Deutschland aufhält."

        ICH ICH ICH ICH.
        Merkst du was? Was bringt es dir zu wissen wo dein Kind gerade ist? Wenn es in Pusemuckel ist , und du magst das nicht, bombadierst du es dann mit Aufforderungen da weg zu gehen?

        Das Problem ist: Offensichtlich geht es dir nicht um deine Tochter, sondern einzig alleine um DICHT.
        DU willst nicht das Gefühl habewn eine schlechte Mutter zu sein, DU willst wissen wo den Kind ist, DU willst wissen wie das Wetter dort ist - und das alle 3 Tage. Schau doch im Wetterbericht wenn das so elementar ist.
        ICH ICH ICH ICH ICH ICH.

        " ich bekomme schon fast 6 Wochen vorher den Plan"
        Und den musst du dann nochmal 2 Wochen bebrüten, bis du dem KV 4 Wochen im Voraus die Termine gibst? Oder ist das wieder so ein Ding das DU meinst 4 Wochen müssen reichen?

        Wann denkst du eigentlich mal an deine Tochter und was ihre Bedürfnisse sind, und nicht immer nur an dich?

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