Ich stehe vor einem riesigen Scherbenhaufen!

    • (1) 06.02.17 - 18:18

      Hallo an Alle,
      ich hätte nie gedacht dass ich mal hier reinschreibe, und habe auch lange überlegt ob ich es will. Aber ich brauche einfach mal Antworten/Ratschläge/Meinungen..
      Kurz zu mir, ich bin seit fast 3 Jahren mit meinem Mann zusm, und seit Okt ´15 verheiratet. Die Hochzeit war recht "spontan", da wir (im Nachhinein muss ich wohl einsehen, dass es hauptsächlich ich war) einen großen KiWu hatten und es nur künstlich ging und zwecks Kostenübernahme etc "ging es nur so".
      Von Anfang an (rückblickend) gab es immer wieder Situationen, die zeigten, dass er eig nie Lust auf mich/uns oder eine feste Beziehung hatte. Angefangen vom Kennenlernen. Er war damals noch in einer anderen Beziehung, angeblich "glücklich", hat dennoch mit mir geschlafen und meinte er wolle "Abwechslung". Dann ging ihm alles viel zu schnell, am selben Tag noch stellte er mich aber seinen Kinder vor, nach 3 1/2 Wochen zog ich spontan bei ihm ein. Offiziel mit mir zusm sein? Nein, danke, dass wollte er nicht, dazu musste ich ihn schon fast zwingen. Ich erzählte ihm früh von meinem großen KiWu, ich wollte immer gerne drei Kinder haben. Was? Dann hätte er ja 5, nein, bloß nicht, max nur noch eins. Naja, man könne sich ja auf zwei einigen. Nein, keine Diskussion. Gut, dann würde ich keine Zukunft sehen, er ruderte dann etwas zurück, man könne ja dann ggf nochmal schauen.
      Langer Streit wg seiner Ex, Sorgerecht, Gericht usw, viel erreicht zusm, Kinder durften gegen Willen der Mutter 50% zu uns ziehen. Ich habe mich in meine "Mutter-Rolle" gestürtzt, nicht merkend, dass mein Mann sich zurücklehnte und ich alles alleine machen musste. Die Hochzeit kam, auch hier ignorierte ich die Warnungen. Er fühlte sich gezwunken, wollte eig nie ein 2. mal heiraten.
      Danach kurzzeitig alles toll, die perfekte Ehe und dann das große Wunder, ich war ss (leider ELSS).

      Naja, das Jahr 2016 kam und es wurde immer schlimmer. Es gab immer mehr Streit, wg vielem, hauptsächlich wg seinen Kindern.
      Wir holten uns GEMEINSAM einen Welpen nachdem unsere Katzen starben. Kurz danach eskalierte es dass erste mal richtig. Ich machte "schluss" und er musste sich zum 1. mal annähernd richtig um seine kinder kümmern (wobei ich natürlich noch hauptsächlich viel/alles machen musste, weil ich zuhause war), er beschwerte sich massivst darüber und als Konsequenz war es auf einmal MEIN Hund und er ging morgens nicht mehr raus (ich habe frühdienst und war schon gegen 5 urh ausm haus). Und das nur, weil ich sagte SEINE Kinder, SEINE kosten. Wieso es denn dann UNSERE Kosten beim Hund seien war seine Frage.
      Naja, nun bin ich nach der letzten IVF mit Zwillingen ss und ich halte es kaum mehr aus hier.
      Wir streiten nurnoch, egal wg was. Sei es wg den Zwillingen. Ein Beispiel, ich möchte Hochstühle für sie. Wäre nicht nötig, ER hat schon zwei Kinder und brauchte nie welche, man könnte die Kinder ja im Maxi Cosi AUF den Tisch stellen. Oder wg seinen Kindern, oder wg uns, oder oder oder...
      Er ist auch ganz stolz darauf, dass er mir Dinge verheimlichen kann und ich nichts dagegen machen kann. Z.B. hat er mir im Nachhinein erzählt dass er sich heimlich mit (mind einer) Frau traf..

      Eig warte ich nurnoch auf den nächsten Super-Gau, wobei der kommen würde, sobald wir miteinander reden würden.
      Macht hier noch eine Therapie Sinn? aktuell sind innerlich meine Sachen schon gepackt und ich bin ausgezogen...

      • (2) 06.02.17 - 20:25

        Würde er eine Therapie mit machen?

        Mir ist so gar nicht klar, warum ihr eigentlich zusammen seid. Er wiederholt eine Lebensepisode, auf die er augenscheinlich keine Lust hat. Bei dir sieht es so aus, als sei er dir willkommen gewesen, um deine Träume zu verwirklichen. Aber eher als Samenspender und Mittel zum Zweck.

        Aus dem, was du erzählst, strahlt Kälte heraus, aber weder Liebe noch Respekt, auf beiden Seiten. Ich vermute, die Hochstühle werden nicht das letzte Streitthema werden.

        LG Küstenkönigin

        Hallo,
        ich denke eine Therapie macht nur Sinn wenn beide es wollen und was genau versprichst du dir davon?
        Am besten ist es nochmal alle Gedanken zu sortieren und schauen ob ihr auf denselben Nenner kommt.
        Ich würde aber tatsächlich schon nach Wohnungen Ausschau halten.
        Lg

        Oh je, na zumindest hast Du erkannt, dass Du vor einem riesigen Scherbenhaufen stehst, das ist zumindest ein Anfang.

        Das was Du in nicht mal ganz 3 Jahren geschafft hast, liest sich für mich wie 13 Jahre, offensichtlich fand nichts überlegt statt.

        Nun ja, jetzt liegt das Kind sozusagen im Brunnen, den Typen, den Du Deinen Mann nennst, würd ich in die Wüste schicken, mit den Zwillingen hast Du genug zu tun auf Sicht der nächsten Jahre.
        Alles Gute.

      • Ohje, kann mich noch gut an das Rätsel raten wie viele es den jetzt sind, vor wenigen Wochen erinnern...

        Ich möchte dir zumindest etwas die Angst davor nehmen mit zwei Kindern allein zu sein. Meine Große war anstrengender als meine Zwillinge zusammen. Hier im Ort haben wir auch eine alleinerziehende Zwillingsmutti. Auch sie bekommt alles ganz gut allein gewuppt. Es ist kein Traumzustand, aber es ist machbar.

        Lass den Kopf nicht hängen, es geht immer irgendwie weiter.

        Hallo. Erstmal danke für eure Antworten.
        Kuestenqueen hat vllt tatsächlich ein stückweit recht. Mein Wunsch war so groß, ein eig Kind zu wollen, dass mir fast jedes Mittel recht war. Dennoch habe ich ihn geliebt, zumindest damals.
        Und ich habe einfach die Augen zugemacht vor den Problemen, die sich nach und nach anhäuften. Nur jetzt sind sie eben nicht mehr zu verheimlichen!
        Ja, er würde vermutlich einer Therapie zustimmen, allerdings nicht aus Liebe, sondern aus Angst am Ende für 4 Kinder UH zahlen zu müssen... Außerdem ist mein Vertrauen einfach fast gänzlichst zerstört.
        Überlegt (zumindest bei mir), war das schon alles, nur war vieles davon sehr überstürzt und zu schnell.
        Ich habe tatsächlich große Angst vor der Zukunft als alleinerziehende Mama. Ich arbeite in der Pflege und meine Familie wohnt leider nicht um die Ecke.. Werde heute mit der zukünftigen Patentante reden, ob sie mich im Falle unterstüzt, alternativ müsste ich meine jetzige Stelle aufgeben und Richtung Vater oder Mutter ziehen, um arbeiten zu können (grade Nachtdienst ist sonst nicht machbar!)
        Bin seit zwei Tagen nur noch am heulen!#schmoll
        Aber ich glaube, da spielen im Moment auch ganz viele Hormone mit.

        Vielen Dank
        Piro mit 2#baby inside 13+6

        • Weißt du, Kinder bedeuten eben auch Verantwortung. Du willst nun die Patentante kontaktieren ob sie dich unterstützt?... die Kinder werden deinen Angaben zufolge erst in ein paar Monaten geboren!
          Klar ist es mit Zwillingen nochmal eine ganz andere Hausnummer als mit einem Kind. Aber ich will doch nicht um jeden Preis ein Kind (von einem Kerl, der nur mal eben Abwechslung will, wobei er bereits eine FAmilie hat), wenn ich andererseits bereits vor der Schwangerschaft merk, daß es auf Dauer nix bringt mit dem Partner. Außerdem gibt es nach noch nichtmal 1/2 Schwangerschaftszeit doch wirklich andere wichtige Themen, als ob ich nun einen Hochstuhl haben will oder nicht.

          Trotz allem - die Kinder sind ja nun auf dem Weg... also fang DU an erwachsen zu werden, Verantwortung für dein Tun zu übernehmen! Es bringt nun nix zu sagen: Ich arbeite in der Pflege... ihr Anderen macht mal, daß ich das gebacken bekomme. Leider läuft es nicht so einfach mit Kinder.
          LG

      Hallo

      Irgendwie bist Du aber auch sehenden Auges in Dein Unglück gerannt.

      Welche Therapie soll denn bei einem, ich sag es mal vorsichtig, miesen Charakter helfen. Man kann ihm viel vorwerfen, aber das er falsch gespielt hat, nicht. Du musst nun halt zu sehen, dass Du ganz auf die eigenen Beine kommst und Deinen Scherbenhaufen vorsichtig aufräumst. Leicht wird es mit den Zwillingen nicht werden, aber lieber einen Schrecken mit Ende...

      Nur eine Frage: Was willst du mit dem Kerl?

      Ela

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