Umgang mit Trennung / ein Zurück möglich? (lang)

    • (1) 19.02.17 - 13:25

      Hallo ihr Lieben.
      Ich bin/war (?) 16 J. mit meinem Mann zusammen, seit 4,5 J. verheiratet. Wir haben eine knapp 2,5j. Sohn und eine fast 1j. Tochter.
      Ich habe meinen Mann ist im Sep16 gebeten auszuziehen.

      Vorgeschichte: Ich hatte vor nicht ganz 2 J. mitbekommen, dass er mit einer Vereinskollegin per Whatsapp schreibt. Ich dachte es ginge um Vereinsbelange. Er erzählte mir aber, dass sie ihm ihre Liebe gestanden hätte. Er sagte ihr, dass er seine Familie (damals mich und unseren Sohn) und sein Leben hätte und sich wohl fühlt. Auch mir gegenüber sagte er, dass er sich bei mir sehr wohl fühlen würde. Nachdem er den Kontakt abgebrochen hatte, kam von ihr noch eine Nachricht, dass sie ihm alle Zeit geben würde etc. Mit dem Kontaktabbruch habe ich darauf vertraut, dass alles ok ist, unsere Ehe lief weiter wie sonst auch. Wir waren ein super Team, haben uns gegenseitig den Rücken freigehalten, jeder hatte seine Rückzugsmöglichkeiten und auch Zweisamkeit war möglich. Kurz darauf entstand unsere Tochter, die von uns beiden geplant, gewünscht und gewollt war. Als unsere Tochter 4 Mon. alt war, kam er mit dem Hammer. Er sagte mir (auf Nachfrage), dass er keine Gefühle mehr für mich hätte und seit einiger Zeit wieder sehr intensiven Whatsapp-Kontakt zu der Vereinskollegin hätte. 3 Std hat er mir erzählt was ich alles falsch mache, warum er sich von mir ungeliebt und unbegehrt fühlt und dass sie ihm all das sagen würde, was er sich von seiner Frau wünschen würde. Ich habe nichts gemerkt und bin aus allen Wolken gefallen- wie auch unser komplettes Umfeld. Dass ich ihm neben der Betreuung der Kinder nicht die ungeteilte Aufmerksamkeit geschenkt habe stimmt. Das wir nicht mehr wie vor den Kindern durch die Betten gesprungen sind auch. Aber das ist für mich nicht das, was Liebe allein ausmacht. Und dass die Zeiten wieder anders werden ist ja auch klar- die beiden sind nun mal echt noch klein und haben einen geringen Altersabstand. Und Zärtlichkeiten/Aufmerksamkeiten gab es trotzdem.
      Zur jetzigen Situation: ich lebe mit den Kindern in unserem alten zu Hause. Er holt sie an 2-3 Wochentagen nach der Arbeit ab und bringt sie abends hier zu Hause ins Bett. Am Wochenende sind die Kinder einen Tag bei ihm. Mit der anderen Frau hat er nach seinem Auszug wieder Whatsapp-Kontakt aufgenommen. Sie treffen sich schon länger bei ihr und seit einigen Wochen auch bei ihm und übernachten beieinander. Er ist zu mir sehr freundlich, sagte aber dass er mir keine Hoffnung machen will, dass er zurückkommen wird. Er arbeitet viel, will seine Kinder am liebsten noch mehr sehen, ist ins Vereinsleben eingebunden und versucht seine Freundschaften zu pflegen.
      Und jetzt das Schlimmste und ich weiß, dass ich Kopfschütteln ernten werde: Für mich bedeuten er, unsere Ehe, unsere Kinder, unsere Familie ALLES. Ich möchte ihn zurück!!!
      Anfangs habe ich geheult, Briefe geschrieben, das Komplettprogramm: wie peinlich ich gewesen sein muss. Jetzt bin ich im Kontakt weitgehend freundlich aber distanziert. Ich schreibe ihm keine Nachrichten und rufe ihn nicht an. Ich versuche mich über Wasser zu halten, achte auf mich und mein Äußeres und darauf stark und selbstbewusst zu wirken. Bin mit den Kindern neben den lästigen Pflichtterminen/Aufgaben/Pflichten möglichst viel unterwegs um mich abzulenken und uns dann irgendwie eine schöne Zeit zu machen. Wie häufig ich zu Hause weine weiß ja keiner. Er sagte mir, er könne sich den errechneten Unterhalts-Betrag nicht leisten. Zum ersten Geburtstag unserer Tochter hat er den zweiten Monat Elternzeit. In diesem Monat will er mir aufgrund der geringeren Elterngeldes auch weniger Unterhalt zahlen und fragte ob ich damit einverstanden sei.
      Zuerst wollte ich die Kinder wegen der Anderen nicht bei ihm übernachten lassen. Ich habe dann einfach auf sein Anstandsgefühl vertraut, dass er sie an solchen Tagen nicht zu sich einlädt. Ich wurde eines Besseren belehrt- er wollte sie an ihnen vorbeischleusen aber zumindest der Große hat sie gesehen.
      Seine Eltern haben/hatten die Enkelkinder regelmäßig und haben uns in der Kinderbetreuung unterstützt (als ich nach dem Großen wieder arbeiten war, war er einen Tag die Woche bei ihnen. Die Kleine später alle 2 Wochen an einem Wochenendtag, damit mein Mann und ich mal Zeit für uns haben. Der Große war dann an diesem Tag bei meinen Eltern). Ich fühle mich unter Druck gesetzt diese Termine jetzt weiterhin anbieten zu sollen (aufgrund der Elternzeit gehe ich nicht arbeiten und Zeit mit meinem Mann brauche ich nicht mehr). Ich will den Kontakt keinesfalls verbieten- aber die Kinder reisen gefühlt nur rum. Und wenn sie nicht rumreisen sind sie bei mir und ich erledige den „Alltagsdreck“ wie Kinderarzt, Frisör, Haushalt etc., setze mich selbst unter Druck und kann mich ihnen gefühlt nie ganz widmen, was mich ärgert.
      Ich weiß nicht was ich machen soll- immer in der Hoffnung, dass er doch irgendwann merkt was er an mir und an uns hat. Ihm mit Besuchszeiten, Finanziell entgegenkommen damit er mich nicht blöd findet? Dann mache ich es ihm bequem. Ich will aber andererseits auch nicht, dass es ihm schlecht geht. Dann wieder: Er hat die Entscheidung für die Ehe, für die Kinder, für die Trennung getroffen und soll auch merken, was da dranhängt. Aber er soll ja auch nicht wegen des Geldes wieder kommen. Andererseits nimmt er auf mich und meine Gefühle auch keine Rücksicht.
      Wenn ich die Andere sehe, könnte ich kotzen und würde sie gerne windelweich prügeln. Was natürlich total peinlich ist. Auch ihm würde ich gerne so richtig die Meinung sagen: Wirke ich dann lächerlich? Wäre es das genau das Richtige oder entfernt er sich dann noch weiter?
      Mein Leben läuft seit einem halben Jahr aus dem Ruder. Ich weiß, dass es nicht vorwärts geht ohne loszulassen. Ich möchte aber nichts machen was einer evtl. gemeinsamen Zukunft im Wege stehen würde. Ich fühle mich hundeelend und habe große Existenz- und Zukunftsängste. Und finde die Vorstellung meine Kinder in einer solchen Familienkonstellation aufwachsen zu lassen grausam!

      Unter dem Aspekt doch wieder zusammen zu finden:
      Wie verhalte ich mich ihm (Besuchszeiten, Finanziell, Umgang wenn wir uns sehen, meine Wut ihm gegenüber) und seinen Eltern gegenüber?

      Wie bei einem Zusammentreffen mit der Neuen?

      Ich hoffe dass er merkt, dass es auch mit einer Anderen Alltag gibt und das Leben da auch nicht anders läuft. Das man nach 16 Jahren eben doch nicht alles so hinter sich lässt und der Reiz des Neuen (sobald er verflogen ist) gegen das was man hatte nicht ankommt. Wie kann man denn soooo einfach von einer zur anderen wechseln??

      Wart ihr schon mal in einer ähnlichen Situation und hat sich dann alles zum Guten und zum Neuanfang gewendet? Ich weiß, dass man nicht da ansetzen kann wo es aufgehört hat. Aber ich bin fest entschlossen zu kämpfen und zu arbeiten, dass wir es schaffen und er auch zu dem Schluss kommt, dass es sich lohnt

      Reelle Gesprächspartner fehlen mir derzeit leider. Es mischen sich alle ein und machen es irgendwie nur noch schlimmer, indem sie ihn kontaktieren.
      Danke an alle, die es tatsächlich bis zum Ende gelesen haben und mir ihre Gedanken mitteilen.

      • Aus dem, was ich in meinem Umfeld so mitbekomme, kommen die Männer nach wenigenTagen / Wochen zurück oder gar nicht.

        Von daher würde ich eher versuchen, das ganze zu verarbeiten, damit Du ohne ihn glücklich wirst.
        Der Mann meiner Freundin ist vor fast 3 Jahren zu ihrer Freundin gezogen und wird auch nicht zurück kommen. Das weiß sie auch, aber sie hat noch soviel Groll in sich, so dass sie das bis jetzt auch nicht verarbeiten konnte.

        Es tut mir leid, Dir nichts Aufmunterndes schreiben zu können, aber ich würde versuchen, den Weg allein zu gehen. Und wer weiß, vielleicht kommt noch mal eine große Liebe....

        Hallo cjtj,

        es ist für dich nicht einfach die Situation so zu akzeptieren wie sie jetzt ist. Ich weiß auch das es sehr schwer ist es zu akzeptieren wenn man den Partner noch liebt und gern wieder zurück hätte.

        So lange du aber daran fest hältst ihn wieder zurück zu bekommen wird es dir nicht gut gehen. Du klammerst an etwas was nicht mehr ist und sperrst dich dadurch für Neues.

        Dein Mann scheint nach der Trennung ehrlich zu dir zu sein. Er geht vernünftig mit dir um macht dir keine Hoffnung das er wieder zurück kommt.

        Akzeptiere auch bitte seine neue Partnerin, auch wenn sie vermutlich der Grund der Trennung war. Du wirst es auf Dauer auch nicht verhindern können das eure Kinder Kontakt mit ihr haben. Für eure Kinder ist es einfacher wenn sie die Kinder akzeptiert und sich auch während dem Umgang um sie kümmert. Für dich wird es die erste Zeit allerdings ein Stich ins Herz sein, für eure Kinder ist es aber das Beste.

        Versucht die Umgangszeiten sachlich zu regeln, genauso wie das Finanzielle. In meinen Augen heißt es aber " Leben und Leben lassen".

        Es wird auch sicher bei euch sehr viele " Gute Berater " geben. Meine Erfahrung ist aber das diese Berater nicht helfen sondern noch mehr verwirren. Jeder weiß was das Beste für dich ist , aber wie du es siehst interessiert sie meist nicht. Wenn du im realen Leben niemand hast dem du dich anvertrauen kannst würde ich dir Raten eine Beratungsstelle aufzusuchen um über alles zu reden.

        FG blaue-rose

        (4) 19.02.17 - 20:23

        Du musst in meinen Augen handeln. Dein Mann hat sich entschieden. Gegen dich! Also weine ihm nicht länger hinterher, sondern nehme dein Leben in die Hand und regel alles für dich und die Zukunft deiner Kinder. Wieso musst du ständig Rücksicht nehmen? Er ist doch gegangen! Lass den Unterhalt und den Umgang festlegen.Achte gut auf dich! Viel Glück!

      • Du wirst ihn nicht zurückgewinnen, ich jedenfalls kenne kein Paar, bei dem das auf Dauer geklappt hätte. Und ganz sachlich: Was ist das für ein Mann, der Kinder wollte, aber mit den Veränderungen durch Kinder nicht umgehen kann?
        Lass den Unterhalt vom Jugendamt berechnen und lass ihn zahlen, komm ihm da nicht entgegen: Er muss Verantwortung für die Kinder und für sein Handeln tragen. Er hat die Kinder oft, da kann er auch Pflichttermine wie Kinderarzt und Friseur übernehmen. Trainier Dir eine würdevolle Haltung ihm und seiner Freundin gegenüber an - auch bei ihnen wird Alltag einkehren. Schultern gerade, Haare kämmen und auf in die Höhle des Löwen! Und Besuche bei seinen Eltern kann er mit den Kindern machen.
        Wirst Du wieder arbeiten gehen? Brauchst Du seine Eltern für die Betreuung der Kinder?
        Du hast jetzt den Katzenjammer, aber tröste Dich: Den wird er auch noch erleben! Und die Kinder wachsen, so wie Du es beschreibst, gut auf. Ihr kommuniziert offenbar anständig, das gelingt vielen Ex-Paaren nicht. Nur Mut, Du schaffst das!

        LG, basta.pasta

        (6) 20.02.17 - 10:21

        Mein Rat wäre: Such dir einen Ansprechpartner, der nur für dich da ist - also einen Therapeuten. Solche Gespräche können sehr dabei helfen, sich erst einmal zu sortieren und rauszufinden, wie es weitergehen kann. Es gibt da gute Angebote etwa bei der Diakonie und ähnlichen Trägern, bei denen man nicht so lange auf Termine wartet wie in den Praxen. Ich finde, das wichtigste wäre jetzt, dass du dich wieder einigermaßen stabilisierst; dann kannst du auch klarer sehen.

      • (7) 20.02.17 - 11:50

        Ich seh das auch so!

        Lass ihn jetzt nicht den Wochenend-Sonnenschein-Papa werden. Er sollte genau so leidige Alltagspflichten mit tragen wie du!

        (8) 20.02.17 - 13:45

        Hallo.

        Als erstes tut es mir leid für dich, dass du so kämpft (für nichts). Aber das weißt du ja sicherlich.

        <<<Zum ersten Geburtstag unserer Tochter hat er den zweiten Monat Elternzeit. In diesem Monat will er mir aufgrund der geringeren Elterngeldes auch weniger Unterhalt zahlen und fragte ob ich damit einverstanden sei.>>>

        Dann soll er diese Erziehungszeit auch nutzen und soll sich um die Kleine kümmern, so wie er auch die Zeit beantragt hat. Vielleicht solltest du dann mal wegfahren. Oder zumindest deine Betreuung eingrenzen, damit er auch die Elternzeit wahrnimmt. In dieser Situation denke ich mal, wird er vielleicht denken, dass er normalen Urlaub hat. Den Zahn würde ich ihm ziehen. Zeit sollte er dann für seine neue Freundin nicht haben. Er soll sich kümmern.

        <<<Ich will aber andererseits auch nicht, dass es ihm schlecht geht. Dann wieder: Er hat die Entscheidung für die Ehe, für die Kinder, für die Trennung getroffen und soll auch merken, was da dranhängt.>>>

        Nimmt er Rü?ksicht auf dich und die Kinder. Das mit dem Unterhalt, dass würde ich mir überlegen. Für den einen Monat ok, aber wenn er nicht zahlen kann, dann hol dir das Geld vom JA. Denke mal an dich und die Kinder und nicht wie es ihm geht. Er hat sich da alleine hingebracht.

        <<<Wie verhalte ich mich ihm (Besuchszeiten, Finanziell, Umgang wenn wir uns sehen, meine Wut ihm gegenüber) und seinen Eltern gegenüber?>>>

        Besuchszeiten sollten festgelegt werden und auch eingehalten. DasFinanzielle (Unterhalt) steht dir und den KINDERN zu. Also solltest du dahingehend auch was machen. Umgang mit ihm. Zeig ihm, wie verletzt du bist. Warum auf stark machen, wenn es nicht so ist. Vielleicht solltest du ihm mal sagen, wie deine Gefühle sind, aber danach die kalte Schulter zeigen. Du schaffst das, du brauchst ihn nicht. Wie ist denn das Verhältnis zwischen dir und seinen Eltern. Könnte ihr drüber reden oder ist da kein Verständnis. Dann lass es. Und überleg dir, ob du kämpfen kannst. Ob du die Zeit, Geduld und Kraft dafür hast. Es wird, im Falle eines Erfolges, nie wie es mal war. Das sollte dir dann auch bewusst sein.

        Alles Gute für dich und die Kinder.

        LG

        (9) 20.02.17 - 14:17

        Vielen Dank für eure Antworten.

        Mein Verstand weiß genau was richtig ist- leider ist er mit meinem Herzen absolut nicht im Einklang.

        Bei einer diakonischen Beratungsstelle war ich bereits. Ich hatte zwischen Okt und Jan 4 Termine. Ich soll mir selbst Auszeiten schaffen und tun, was mir gut tut- ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Ist irgendwie schwer durchzuziehen. Meistens mache ich dann Dinge, die erledigt werden müssen, ohne Kinder aber einfacher sind (z.B. den Groß-Einkauf für die nächste Zeit. Oder durchs Haus wischen. Oder Arzttermine für mich wahrnehmen). Wenn er die Kinder an einem Wochenendtag abholt kommt es aber auch vor, dass ich mich zu nichts aufraffen kann. Um dann am Ende des Tages ein schlechtes Gewissen zu haben, nichts Sinnvolles getan zu haben. Ich überlege eine Mutter-Kind-Kur zu beantragen. Die Formulare habe ich bereits fertig ausgefüllt, auch von den Ärzten. Im Moment habe ich aber Angst, dass mich dann mit meinen Minis der Mut vor der eigenen Courage verlässt.

        Ich habe zwei Jahre Elternzeit, die ich auf 3 Jahre verlängern möchte. Da warte ich noch auf die Genehmigung meines Arbeitgebers. Mitte des Jahres werde ich voraussichtlich zumindest einer 450Euro-Stelle nachgehen. Auf seine Eltern wäre ich nicht unbedingt angewiesen, es wäre aber einfacher sie einzubeziehen, da sie beide zu Hause sind. Trotzdem versuche ich lieber auf meine Familie zurückzugreifen. Auch wenn sie da nichts für können, was ich ja auch weiß: Wenn jemand alles von heute auf morgen hinschmeißt, noch vorher ein Kind zeugt und nie nur ein Sterbenswörtchen darüber verloren hat, was ihm vielleicht nicht passt. Dann kann ich es nicht ab, wenn vor allem seine Mutter ihren Goldjungen noch in Schutz nimmt. Harmloser Whatsapp-Flirt, das letzte Puzzleteil zum großen Ganzen. Natürlich bleibt er deren Sohn: Aber sie können sich auch einfach hinstellen und sagen: Ja! Der hat mal richtig scheiße gebaut!!!!! Was mir natürlich nicht weiter hilft aber wenigstens Charakter beweisen würde. Dieses ewige Fähnchen-im-Wind.....

        Und der Groll: Ja, der sitzt bei mir auch sehr, sehr tief. Mir tun die Kinder und ich mir selbst einfach leid, dass wir da jetzt durch müssen. Selbtsmitleid ist auch nicht so attraktiv, ich weiß. Ich finde es verantwortungslos seine Familie so im Stich zu lassen. Natürlich ist es immer einfacher für den der geht, aber was an sowas alles dranhängt... Respekt an alle Alleinerziehenden- da hab ich schon beim ersten Kind gesagt. Ich hätte mir das nie erträumen lassen- jetzt gehör ich selbst dazu. Klar, er ist in der Nähe: Aber als edler Ritter hier angerauscht zu kommen "seht her: ich unterstütze meine (Ex-)Frau wo ich nur kann"- das kann er sich mal gepflegt an den Hut stecken.

        Ich muss mich lösen, ich weiß. Insgeheim warte ich aber immer auf den Tag an dem der rosa Nebel in seinem Hirn verfliegt, sich die Neue abgenutzt hat bzw. ihm bewusst wird, was er eigentlich macht. Ich kenne sie vom Sehen- sie hat scheinbar nichts für Kinder übrig. Und sowas soll meine beiden dann bitte auch in Ruhe lassen. Ich hoffe der Bauchklatscher der beiden von Wolke 7 kommt. Meine Familie wünscht sich, dass ich dann drüber hinweg bin. Ich selbst kann mir das grad nicht so vorstellen.

        Weitere Gedanken gerne hier :) Dake schon mal

      (11) 22.02.17 - 08:13

      Warum willst Du einen Menschen, der Dich nicht will?

      ER WILL DICH NICHT MEHR!

      Du solltest Deine Wut mal auf ihn kompensieren, den Wut hilft verarbeiten. Sei wütend, dass er Dich verlassen hat, sei wütend, dass er ne neue hat, aber höre mit Deinem elenden Selbstmitleid auf und vor allem damit, dass Du diesen Typen zurück willst!

      Wo ist denn Dein Stolz??

      Er soll ganz normal Unterhalt zahlen, in dem Monat Elternzeit kriegt er das Kind, dafür war es ja gedacht.
      Mit seiner Freundin bist Du neutral, ER ist der Arsch, nicht sie! Wenn er Dich geliebt hätte, wäre er nicht zu ihr gegangen.

      (12) 14.03.17 - 18:33

      Hallo,

      Ich hatte das in etwa mal so ... Mein Ex kam zurück-dann wollte ich ihn nicht mehr.

      Schon komisch-man will meist das, was man nicht (mehr) bekommen kann ;-)

      So denke ich ist es auch bei dir. Du steigerst dich in dein Wunschdenken rein, stilisierst ihn (in Gedanken) und lässt ihn auch weiter mit dir umspringen wie es ihm am besten passt.

      Hake ihn ab ! Klar wünscht man sich dass er mit seiner neuen Liebschaft auf die Nase fliegt, aber was bringt dir das?

      Kommt er zurück - wie willst du das 'ungeschehen' machen ? Du wirst immer dran denken müssen, wie er dich abserviert hat. Wird er es nochmal tun ? Ect.p.p.

      Grüssle

Top Diskussionen anzeigen