Trennung nach 10 jahren und gemeinsames kind. was jetzt tun?

    • (1) 03.03.17 - 09:16

      hey leute es steht ja schon oben. ich war jetzt mit meinem mann 10 jahre zusammen, 4 jahre davon verheiratet und eine gemeinsame tochter von 3 jahren.
      jetzt seit letzes jahr lief es bei uns gar nicht mehr gut so das ich jetzt beschlossen habe mich von ihm zu trennen.
      das habe ich heute morgen aus ausgesprochen. ich hoffte eigentlich auf ein erwachsenes klären aber ich glaube darauf kann ich lange warten. von seiner seite aus.
      ich will unserer tochter auch nicht schaden.
      also was könnten jetzt die nächsten schritte sein? wer von uns zieht aus?
      geld will ich von ihm eigentlich keins. wenn dann muss es nur von ihm selbst kommen und das die kleine wenigstens versorgt ist.

      ich nbin teilzeit angestellt beim bäcker und somit arbeite ich verschiede schichten. wenn ich ausziehen sollte oder werde. wo kann ich mit unterstützung rechnen?
      fragen über fragen.
      bin grad echt bissel überfordert.
      habt ihr vorschläge?

      • Hallo!

        "geld will ich von ihm eigentlich keins. wenn dann muss es nur von ihm selbst kommen"
        "ich nbin teilzeit angestellt"
        " wo kann ich mit unterstützung rechnen?"

        Tja, die Kombination funktioniert so nicht.
        Aus Stolz auf Geld von KV verzichten wollen - das dann bitteschön die Allgemeinheit aufbringen soll ist nicht.
        Der KV ist dem Kind und ggf. dir gegenüber zu Unterhalt verpflichtet. Eine Wahlmöglichkeit hast du da nicht.
        Beim UH für dich wird allerdings die Frage aufkommen warum du nicht vollzeit arbeitest - das solltest du gut begründen können. Ein "Ich hab ja ein Kind" reicht da nicht mehr.

        Hallo!

        Ich bin gerade in der gleichen Situation wie Du, wir waren auch 10 Jahre zusammen, Tochter 3 Jahre, sind allerdings nicht verheiratet. Ich arbeite auch in Teilzeit, Vollzeit kann ich nicht weil die Öffnungszeit vom Kindergarten nicht länger ist. Aber das ist auch kein Problem bei uns, ich werde gut hin kommen.

        Verzichten auf Unterhalt solltest Du nicht, kannst Du meines Wissens auch nicht, es ist schließlich Geld das Eurem Kind zusteht. Wir halten uns da z.B an die Düsseldorfer Tabelle, zum Anwalt muß man nicht unbedingt, wobei Du das bei einer Scheidung eh alles über den Anwalt laufen lässt.

        Ja, ansonsten kannst Du je nach Gehalt Wohngeld beantragen, dafür darf Deine Wohnung aber nicht zu groß/teuer sein. Da würde ich erst mal beim Amt nachfragen bevor Du entscheidest wer auszieht. Nutzt ja nix wenn er geht und Du kannst die Wohnung nicht zahlen.

        Ansonsten weiß ich nicht was Du noch beantragen kannst, doch, falls Du den Kindergarten zahlen mußt, davon kann man sich befreien lassen, das ist Einkommensunabhängig. Sonst fällt mir nix ein, ich glaube man bekommt auch was wenn man aufgrund von Trennung umzieht und eine Wohnungseinrichtung braucht. Da hab ich mich erkundigt weil ich auch alles neu anschaffen muß. Der Betrag ist allerdings nicht der Rede wert, ich werde verzichten, ich spar es mir selbst zusammen.

        Wir regeln es übrigens so dass die Kleine jedes 2. Wochenende bei ihrem Papa ist und wenn er Frühschicht hat holt er sie auch mal vom Kindergarten ab und macht noch was mit ihr, Ferien werden auch geteilt. Sie behält deshalb ihr Kinderzimmer bei ihm komplett.

        Ich wünsche Dir alles Gute und ganz viel Kraft

        LG
        Sunny

        Hallo!

        Wer besser auszieht hängt von mehreren Faktoren ab.

        Kannst du dir die jetzige Wohnung alleine überhaupt leisten? Miete für dich zahlbar? Das gleiche bei Eigentum, sind Rate und Auszahlung für dich stemmbar? Wer ist überhaupt Mieter oder Eigentümer? Willst du da wohnen bleiben? Was will er?

        Zum finanziellen:
        auf Unterhalt für das Kind darfst du rein theoretisch gar nicht verzichten (und nicht einfordern geht zwar, aber kannst du dir das leisten?)
        Dein Job - noch dazu in Teilzeit klingt nicht nach gutem Verdienst. Wenn du staatliche Unterstützung absehbar benötigst, dann kann dich zwar niemand zwingen auch für dich selbst Unterhalt zu verlangen (du musst quasi von ihm also nix fordern), allerdings kannst du den Staat aber auch nicht zwingen, dir diesen Unterhalt zu ersetzen, und das wirst du dir absehbar nicht leisten können! Der Unterhalt der dir zusteht wird angerechnet, läuft also drauf raus, das du den einfordern MUSST.

        Versuch zuerst zu klären wer überhaupt auszieht.

        Geh am besten zu einer Beratungsstelle in deiner Nähe! Morgen!

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