Trennung, drei gemeinsame Kinder...Umgangsrecht

    • (1) 15.03.17 - 08:28

      Hallo,

      und zwar habe ich mich von meinem Partner getrennt, wir waren 10 Jahre zusammen haben drei gemeinsame Kinder (9,5 und 4 Jahre) sind aber nicht verheiratet.

      Nun geht es um den Umgang, er weigert sich alle drei Kinder zusammen zunehmen, er nimmt sie nur einzeln bzw. mal höchstens zwei davon mit der Begründung er will meine Freizeit nicht unterstützen, ich würde doch dann Party machen gehen und mir andere Männer ins Haus holen und bla bla bla...ich bin der Meinung das man die Geschwister nicht trennen sollte und man einen geregelten Umgang finden sollte zum Wohle der Kinder...die brauchen geregelte Zeiten und Abläufe.

      Welche Möglichkeiten hätte ich rechtlich gesehen, kann ich darauf bestehen oder muss ich das so hinnehmem nach dem Motto hauptsache er kümmert sich überhaupt.
      Vielleicht kann mir einer von euch hilfreiche Tipps geben.

      Und wie ist das eigentlich mit den Unterhaltszahlungen, ich bin bereit ihm da entgegenzukommen und wir haben uns auf eine Summe geeiningt obwohl er mehr zahlen müsste und könnte. Kann ich das vertraglich übers Jugendamt festhalten lassen und wie verhält sich das wenn ich doch Unterstützung vom Staat für de Kinder und mich beantragen müsste...ich bin arbeiten, allerdings nur Teilzeit, es kann daher möglich werden das ich aufstockend Hartz4 oder Wohngeld beantragen muss um uns finanziell durchbringen zu können.

      Ich danke euch schon einmal für eure Hilfe.

      Lg Claudia und ihre drei Zwerge

      • Hallo,
        dass er zum Umgang nicht alle Kinder gleichzeitig nehmen kann/will, fände ich jetzt weniger schlimm. Kommt ja auch darauf an, wie er räumlich ausgestattet ist. Wichtig ist doch auch wie er die Zeit qualitativ mit euren Kindern verbringt.

        Zum Unterhalt: du kannst nicht auf Unterhalt verzichten und gleichzeitig Unterstützung vom Staat bekommen wollen. Zumal er mehr zahlen könnte!

        LG Kathi

        Hallo,

        zwingen wirst du ihn nicht können, alle Kinder gleichzeitig zu nehmen. Das baden am Ende auch nur die Kids aus. Die Begründung ist natürlich ziemlich klar gegen dich gerichtet, aber wenn er solche Spielchen braucht, bitte. Wie er das den Kindern beibringen will, die er nicht nimmt und die sich evtl. dann ungewollt vorkommen, weil sie vom Papawochenende ausgeschlossen werden, solltest du ihm aber gern überlassen. Unglaublich egoistisch von ihm, denn es soll ums Wohl der Kinder gehen, seine und deine Belange sind da echt total nebensächlich. Die Kids können für die Trennung nichts und sind am Ende die Verlierer. Dass er im Gegenzug jetzt fein seine Freizeit genießen kann, ohne ständig Kinder um sich herum zu haben, dürfte er ja auch ausnutzen.

        Zum Thema Unterhalt: Den Kindern steht der zu, da würde ich keine Kompromisse eingehen. Zumal er das stemmen könnte. 3 Kinder sind ein teurer Spaß, das kriegt man mit einem Teilzeitjob doch gar nicht auf die Kette finanziell. Und spätestens wenn du beim Jobcenter Gelder beantragen musst, werden die ganz genau hinterleuchten, was der Vater zu zahlen hat, bevor sie selbst die Differenz übernehmen. Den Staat dafür aufkommen zu lassen, obwohl dir und den Kindern vonseiten des KV Geld zusteht, kanns auch nicht sein. Keine falsche Bescheidenheit. Zumal er dir mit so blödsinnigen Argumenten kommt, warum er nicht alle Kinder gleichzeitig nimmt und auch seiner Pflicht als Vater, sich um Kinder, die er genau wie du in die Welt gesetzt hat, nicht nachkommt. Lass dich da bloß nicht einschüchtern. Kann man alles fein aufrechnen lassen om Jugendamt, was den Kindern und dir zusteht. Rosinen rauspicken ist nicht, da steht er als Vater in der Verantwortung.
        LG und alles Gute für dich,
        palomita

        • Hallo

          Die Trennung ging wohl von Dir aus?

          Die Aussage bezüglich Deiner Freizeit würde ich so gut wie möglich an mir abtropfen lassen. Du kannst ihm ja sagen, dass Du auch mit Kind bestimmt irgendwann wieder einen Partner haben wirst.

          Ich verstehe allerdings nicht, warum Du auf Unterhalt verzichten willst. Der ist doch für die Kinder.

          Ihr solltet euch beide zusammennehmen und trotz Trennung gemeinsam Eltern sein.

      Hallo.

      Da ist aber einer mächtig verletzt.

      <<<mit der Begründung er will meine Freizeit nicht unterstützen>>>

      Aber du sollst seine unterstützen. Entweder alle drei oder gar keinen. Aber tragt diesen Streit bitte nicht über die Kinder aus. Die sollten das letzte Wort dabei haben. Vielleicht wollen sie gar nicht zu ihm. Ob ihm das vielleicht kränken würde. Frag mal. Und welches Kind sollte dann immer zuhause bleiben. Komische Einstellung. Lass das vielleicht über das JA bestimmen. Dann bekommt er die Auflage und muss sich daran halten. Aber du solltest dann auch nicht einknicken und ihn entgegen kommen.

      <<<ich bin arbeiten, allerdings nur Teilzeit, es kann daher möglich werden das ich aufstockend Hartz4 oder Wohngeld beantragen muss um uns finanziell durchbringen zu können.>>>

      Dann darfst du nicht auf den vollen Unterhalt verzichten. Der ist ja auch nicht für dich sondern für die Kinder. Warum willst du da kürzen. Er bestimmt dein Leben, warum dann Trennung. Geh deinen Weg mit allen Konsequenzen auch für ihn. Soll dich nicht interessieren, ob der mit dem Unterhalt dann überfordert ist und ihr einen Deal habt. Und du zum Amt rennst, weil es nicht reicht. Belange dafür den Vater der Kinder und nicht den Staat.

      Alles Gute.

      LG

      (6) 16.03.17 - 07:14

      Meine Vorschreiberinnen haben ja eigentlich shcon alles relevante gesagt.

      Warum solltest Du auf Unterhalt verzichten, wenn er den Kindern zusteht und er sich sowieso aufführt wie ein Ar***?
      Außerdem würde ich zumindest argumentativ noch ein wenig dreister werden an Deiner Stelle sein - Du kannst schliesslich auch mit Kind Männer kennenlernen, so müssen das andere Mütter auch machen, wenn der Partner sich gar nicht kümmert... nimm ihm das Gefühl, Macht über Dein Leben ausüben zu können. Wenn er damit jemandem schadet, dann den Kindern - Dir kann er nichts mehr.

    • Erst einmal vielen Dank an alle...Da ich nach einem gestrigen Gespräch mit ihm immernoch die selbe Problematik habe habe ich für mich beschlossen das ich auf nix verzichten werde weder Unterhalt noch Umgangszeiten mit de Kinder...Ich möchte eigentlich keinen Streit, ich wollte es im guten klären...da er der Meinung ist sich wie ein dreijähriges bockiges Kind aufzuführen lass ich ihn bocken und er wird sehen was er davon hat...ich habe erstens keine Lust auf so einen Stress und zweitens auch gar nicht die Kraft dafür die brauche ich für meine Kinder. Da ich ja sehr wahrscheinlich Leistungen beantragen werde werden die sich eh bei ihm die Informationen zwecks Gehalt ect. einholen um den Unterhalt zu ermitteln und damit bin ich dann raus. Die Kinder hängen an ihm und ich möchte ihnen den Papa auch nicht entziehen...aber wenn er denkt ich müsse nach seiner Pfeife springen und wenn er sagt er nimmt die kinder so und so und ich muss springen das kann er vergessen...wir müssen einen geregelten Umgang finden und ich hoffe das er bald seine Sturheit und Verbortheut ablegt und dann mal in erster Linie an seiner Kinder denkt.

      Also nochmals vielen Dank an euch...ihr habt mir sehr geholfen.

      Lg Claudi und ihre drei Zwerge

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