Wie geht es weiter?!

    • (1) 17.04.17 - 12:48

      Hallo, ich hoffe mir kann jemand einen Rat geben wie ich miçh verhalten soll. Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, da die Situation so verstrickt ist. Also ich bin im Mai 2015 zu meiner Ex mit der ich einen gemeinsamen Sohn habe, nach 4 Jahren Trennung zurück gegangen. Das hat genau bis vor 5 Wochen gehalten. Sie hat des längeren eine Affäre mit jemanden in der Nachbarschaft wie sich heraus stellte. Sie hat die Beziehung zu mir beendet und ist nun mal zu Hause, mal geht Sie über Nacht zum Nachbarn. Sie hat mir nun eine Frist gesetzt bis Ende April eine Wohnung für mich und meinen Sohn zu finden. Dieses ist bis jetzt schlicht unmöglich so schnell etwas zu finden. Weiter ist Sie der Meinung das wenn ich ausziehe, dass ihr 50% des Wohnungsinventars zusteht da wir gemeinsam gehaushaltet haben. Sie bezieht jedoch seit Beginn der Beziehung Hartz4. Ich habe den grössten Teil meines Einkommens genutzt für Renovierung und neue Möbel sowie technische Geräte. Des weiteren hat sie mich nie bei der Verwaltung gemeldet so das ich mich nicht ummelden konnte. Ich weiss schön blöd von mir. Jetzt steh ich da und weiss nicht welche Möglichkeiten es für mich und meinen Sohn gibt. Wenn Sie mich raus schmeißt bin ich obdachlos und verlier eventuell noch meinen Job.

      • (2) 17.04.17 - 12:59

        Euer Kind soll also bei Dir bleiben, das möchte sie so? Wie alt ist der Junge denn?

        Generell kann sie zwar Dich einfach nach Ablauf einer Frist aus der Wohnung werfen, aber nicht das Kind. Daher solltest Du Dich dringend rechtlich beraten lassen.

        Hallo mawok,

        klingt ja fast so als ob sie bestimmt was Sache ist. Hast du eventuell die Rechnungen auf gehoben? Weil dann würde ich den Spieß umdrehen...

        Viele Grüße

        thewolfdieter

        • Unser Sohn ist 11 Jahre alt. Und er möchte mit mir gehen, jedoch ist es schwer eine geeignete Wohnung zu finden. Sie selbst ist damit bisher einverstanden aber das kann sich ja auch ändern. Bis Februar diesen Jahres hatten wir heiratspläne welche ja nun auch hinfällig sind. Die Rechnungen habe ich selbstverständlich vorerst bei meiner Familie hinterlegt, aber ob mir das Vorteile bringt weiss ich nicht.

      (6) 17.04.17 - 16:41

      Also Ihr seit jetzt aber schon geschieden, versteh ich richtig?!

      Wenn Du die Möbel gekauft hast und auch noch die Quittungen hast oder evtl Verwandte, Bekannte oder Freunde bezeugen können, dass Du die Möbel gekauft hast, dann gehören diese auch ausschließlich Dir.!

      Wenn Ihr nicht mehr verheiratet seit, hat sie da auch keinen Anspruch drauf, die Hälfte zu bekommen.

      Anders ust natürlich wg. der Whg, wenn Du nicht im Mietvertrag stehst, kann sie Dich natürlich jederzeit rauswerfen. :-/

      Vllt versterkt schauen nach Whg etc. und vllt beim JA nachfragen, da Dein Kind ja auch mit will und so oder halt ne Rechtsberatung in Betracht ziehen.

      Wünsche Dir alles Gute.

      Lg Easy

      • (7) 17.04.17 - 16:53

        Wir waren nicht verheiratet, dies wollten wir dieses Jahr eigentlich aber wie schon geschrieben das hat sich nun erledigt. Jetzt geht es nur darum das Sie mich jederzeit raus werfen kann und ich nicht weiss ob ich alle meine Sachen mitnehmen kann. Einerseits denke ich ja auch, da Sie nur Hartz4 bekommt wie soll Sie erklären das Sie Möbel und Elektronik im Wert von ca. 5000€ gekauft hat. Und vor drei Wochen eine kompl. Neue Küche für 1500€. Jedoch ist Sie der Meinung wir haben gemeinsam gehaushaltet und ihr steht die Hälfte zu.

        • (8) 17.04.17 - 16:56

          Mit dem zuständigen Jugendamt habe ich gesprochen, die meinten sie können nichts machen erst wenn das wohl des Kindes gefährdet ist. Aber da das Kind ja bei der Mutter bleiben könnte bis ich eine Wohnung habe besteht kein Handlungsbedarf. Sieht mein Sohn halt nur anders weil er mit will wenn ich gehe.

          (9) 17.04.17 - 17:03

          Hmmm...das ist natürlich ne sau blöde Situation und kann Dein Dilemma auch verstehen. :-/

          Solche Frauen machen mich echt sauer :-/

          Vor allem sie würde ja bestimmt Zuschüsse etc kriegen um sich neue Sachen holen zu können etc..bei manchen Menschen sollte man selbst sowas streichen meiner Meinung nach :-/

          Ich weiß ja nicht, ob ggf. Beratungsstellen bei sowas helfen können, Makler etc., mehr fällt mir leider auch nicht ein :-/ Tut mir leid, dass ich Dit weitet nicht helfen kann.

          Drücke Dir die Daumen das Du schnell was findest für Dich und Deinen kleinen. :-)

          • (10) 17.04.17 - 17:32

            Ich bin schon am überlegen ob ich eine Anzeige wegen Sozialbezrug mache, da Sie mich nicht gemeldet hat! Egal ob ich selbst Ärger bekomme. Sie hätte es doch melden müssen.

            • (11) 17.04.17 - 18:15

              Hätte Sie definitiv!!! Dann hätte ihr wahrscheinlich weniger zugestanden, da es in den Augen des JC ne Bedarfsgemeinschaft ist. Aber dann hättest Du sie erst recht durchfüttern müssen:-( Aber ich hab leider keine Ahnung, ob Du dann was zurück zahlen musst oder so.

              Das würde ich Dir eigentlich nicht wünschen, da es schon schlimm genug ist in meinen Augen, was sie da grad mit Dir abzieht. Hälfte Hälfte usw... Die versucht Dich auszunehmen, wie es rüber kommt.

              Und sie sagt, Du kannst einfach so Euer Kind mitnehmen?! Ist es ihr egal, ob ihr Kind dann auf der Straße sitzt?

              Ich meine finde es gut, dass der Kleine bei Dir leben will und Du ihn auch mitnehmen möchtest, aber gerade dann würde ich doch sagen:"such Dir in Ruhe ne Whg für Euch zwei!"

              • (12) 17.04.17 - 18:47

                Scheinbar ist es ihr egal was mit dem kleinen ist, Hauptsache Sie kann ihre neue Beziehung ausleben! Ich warte nur darauf das ich gehen muss. Werde sehen das ich einen Rechtsanwalt zurate ziehe, auch wenn das wieder zusätzliche Kosten sind für die ich gerade nicht das Geld habe.

                • (13) 17.04.17 - 21:01

                  Für Kosten wg. Rechtsanwalt kannst Du vllt evtl. einen Beratungshilfeantrag (reine Kostenübernahme für einmalige Beratung, entweder beim Anwalt das Formular oder Amtsgericht) und für ggf. einen Prozess, kannst Du Prozesskostenhilfeantrag stellen, kriegt man auch beim Anwalt oder Amtsgericht das Formular. Da wird dann nach Deinem Einkommen geschaut und man muss, wenn es einem zusteht, 15€ selbst zahlen, jedenfalls war es so in meiner Lehrlingszeit noch vor 2 Jahren so. :-)

                  Bei Prozesskostenhilfe (sollte es zu einem Prozess kommen, was ich Dir nicht wünsche), muss dieser natürlich ausreichend Chance auf Erfolg haben.

            Das würde ich ihr zumindest vorschlagen, wenn sie dich raus wirft oder das Schloss austauschen will oder solche Scherze.

            Frag doch mal bei eurer Gemeinde nach, manchmal haben die für solche Fälle Notwohnungen. Oder schau, dass du ein Storage mieten kannst, in dem du deine Sachen unterstellen kannst und eine Pension, wo du einen guten Monatspreis aushandeln kannst (zB Monteurzimmer).

            Weiter Ideen: Mitwohnzentrale, Pfarramt, Wohnungsgenossenschaften.

            Hast du denn Sorgerecht für euren Sohn?

            LG

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