Umgangsregelung erschwert - "die Neue" bestimmt...*lang* Seite: 2

          • Im Übrigen steht das "alte Modell" ja ohnehin nicht mehr zur Debatte.
            Hab ihm ja angeboten tagsüber zu Besuch zu kommen, ohne zeitliches Limit. Je nachdem wie lange es ihm möglich ist und ich denke, damit kann er mehr als zufrieden sein.
            Wo andere um mehr Umgang kämpfen, gewähre ich ihm von mir aus offene Besuchszeiten.

            Was jedoch gar nicht geht ist, dass eine fremde Person darüber bestimmt, ob, wie und in welchem Umfang wir oder ich den Besuch zu gestalten haben.
            Wenn schon ist es eine Sache zwischen dem KV und mir.
            Dass er nun aus Rücksicht auf seine Neue, dasselbe von mir fordert klingt logisch, ist aber überhaupt keine Diskussion wert und enspricht weder dem Wohl des Kindes, noch fördert es eine echte Bindung zwischen Vater und Kind.

        (27) 18.04.17 - 20:46

        Da gebe ich dir grundsätzlich schon recht. Aber so wie ich es verstanden habe, ist das Baby gerade mal 5 Wochen alt. Und natürlich ist das keine Lösung von Dauer, aber vermutlich erst mal für die nächsten Monate.

        Es wird ja immer irgendwie auf Kontakte bei der Übergabe hinaus laufen. Und momentan kann man ja den Säugling nicht 1-2 x am Tag/WE hin und her karren.

        Vom Prinzip ist es ja so, dass KM und KV eine gangbare Lösung hätten, wenn es keine Next gäbe, die völlig verständlich nach der Vorgeschichte am Rad dreht, wenn der KV bei der KM übernachtet. Die Frage ist hier, ob die KM sich verbiegen muss, wenn der KV an seinem kaputten neuen Beziehungskonstrukt festhält oder mit Recht sagt "Sorry, das ist nicht im Sinne des Neugeborenen".

        Und da muss der KV eben überlegen, was ihm wichtiger ist. Sein Kind oder eine Beziehung zu einer Frau, die er von vornherein an die Wand gefahren hat.

        Wie gesagt, die Next ist hier für mich nicht die Böse. Sie ist höchstens ein bißchen doof, an dem festzuhalten, wohl wissend, dass sie das Problem der Präsenz der ehemaligen Nebenbuhlerin die nächsten 2 Jahrzehnte nicht aus ihrem Leben eliminieren kann.

        LG Küstenkönigin

        • (28) 18.04.17 - 22:53

          Ich gebe dir da völlig Recht. Leidtragende sind leider wie immer die Kinder.

          Und doof sind wahrlich alle Erwachsenen. Ein Kerl, der zwei Weibsen zeitgleich beglückt, von denen sich die eine noch schwängern lässt und die andere unerklärlicher Weise an dem Typen weiterhin festhält.

          • (29) 19.04.17 - 10:35

            So sieht es aus. Der anderen hat er sicher auch schon während der Beziehung zur TE was von großer Liebe geschwafelt. Nach nur 6 Monaten gleich schwanger. Da ist nichts gefestigt und die erste Verliebtheit war dann schnell weg. Nun steht die TE mit 4 Kindern in diesem Chaos.

            Liebe TE: komm erstmal zur Ruhe, genieße das Baby und vergiss den Lappen von Mann. Warte ab wieviel Energie er überhaupt aufbringt für das Kind. Wahrscheinlich wenig. Er neigt eh zu Vielweiberei und wird bald eh eine Andere am Start haben,die dann wieder anders tickt.

            • (30) 19.04.17 - 13:04

              Ja da hast du wohl recht...
              ich versuche auch irgendwie das ganze drumherum auszublenden und mich auf die Kinder und mein Leben zu konzentrieren, telefonieren mit Freunden oder Treffen mit der Familie lenken mich gut ab.
              Aber immer funktioniert es eben nicht. Wenn ich meine kleine Tochter anschaue, macht es mich so unfassbar traurig und ich verstehe einfach immer noch nicht, wieso das soweit kommen musste.
              Es ist ja nicht so, als wäre ich nicht verletzt, aber ich will trotzdem keinen Krieg führen.

              Ich warte jetzt aktuell auf den Rückruf vom JA um dort (evtl bei einem termin gemeinsam mit dem KV) den Umgang regeln zu lassen.
              Anders scheint es nicht zu funktionieren und ich hoffe, dass man auf dem Amt vermitteln kann und ihm deutlich wird, dass seine Forderungen weder dem Kindeswohl noch einer ordentlichen Vater-Kind-Beziehung dienen und dass man dabei, bei allem Respekt, auf eine drohende Beziehungskrise keine Rücksicht nehmen kann.

              Ich google mir bereits seit Tagen die Finger wund, über ähnliche Fälle und wie und in welchem Umfang der Umgang mit Säuglingen i.d.R. gehandhabt wird.

              Leider sind die Rechtssprechungen darüber sehr unterschiedlich und ich habe tatsächlich die Befürchtung, dass er auf dem JA alles so hindreht, wie es ihm von Nutzen ist.

              Im Prinzip haben wir gar kein Problem miteinander.
              Haben uns bis zuletzt gut verstanden, regelmäßig telefoniert, gesimst usw.
              Beim letzten Besuch hat er sogar mein anderen beiden Mädels vom Kindergarten geholt und wir sind alle zusammen aufn Spielplatz gegangen, haben uns toll unterhalten über Gott und die Welt, während er die Kleine am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
              Später haben wir noch zuhause zusammen gekocht, gegessen und danach ist er wieder gefahren.
              Trotz Trennung! War für uns beide total ok so und waren super stolz auf uns, wie gut das klappt!

              Und plötzlich geht das nicht mehr??
              Nur noch böse Worte und nur noch Zoff und stellenweise so aggressiv, dass ich ihn kaum wieder erkenne.

              Auf dem JA wird er dann sagen, dass wir uns soooo zoffen, dass es nicht möglich ist, den Umgang bei mir zuhause stattfinden zu lassen und dass er drauf besteht, dass jemand neutrales anwesend ist, bzw an einem neutralen Ort usw.

              Der dreht das alles so hin, Hauptsache seine Holde hat ihren Seelenfrieden und er muss sich ihre Gequake nicht anhören. So stellt es sich für mich dar.

              • (31) 19.04.17 - 15:31

                In Zeiten wo der Vater meiner Tochter Single ist,ist unser Verhältnis auch viel besser und entspannter. So wie jetzt zum Beispiel. Gestern hat er die Kleine abgeholt und mir sogar Blumen zum Geburtstag mitgebracht. Er kann jederzeit zu uns kommen und hält sich hier sogar allein mit unserer Tochter auf. In der Zeit gehe ich shoppen und mache mein Ding. Seine letzte Freundin war super,weil sie selbst Alleinerziehende war und sich in den Umgang überhaupt nicht eingemischt hat. Klar hat er diese Beziehung auch versaut. Wer weiß wen er jetzt wieder kennenlernt. Wobei er sich eher nichts vorschreiben lässt. Aber wer weiß wie manche Männer reagieren wenn entsprechende Dame aufkreuzt. Solange meine Tochter noch jung ist und mich braucht, möchte ich keine feste Beziehung. Es reicht schon wenn ihr Vater alle 2 Jahre eine neue Freundin hat. Halte einfach durch. Vielleicht ist diese "Liebe" bald Vergangenheit und er hat wieder mehr Zeit für das Baby und besucht euch wieder ganz entspannt

              • Du bist längst nicht mit ihm durch.

                Warum dieses aufdrängen und nostalgische Gedanken?

                Er will nicht, ergo hat er Pech. Die Neue ist nicht die Böse, ihr beide bekommt es nicht hin, eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

                • Hm, ohne dir zu Nahe treten zu wollen, aber ich finde deine Antwort etwas unqualifiziert.

                  Du scheinst überlesen zu haben, dass wir bereits eine zufriedenstellende Lösung HATTEN.
                  Und die war: 1x wöchentlich für einige Stunden tagsüber zu uns nach Hause zu kommen, sich mit der Kleinen zu beschäftigen und die Pflichten zu übernehmen, die ich sonst mache, dazu zählt wickeln, füttern, anziehen, baden, beruhigen usw. Einfach deswegen, um eine Bindung aufzubauen und zu lernen Verantwortung zu übernehmen (vor allem für späteren Umgang über Nacht). Hat auch 2 mal so stattgefunden und bestens funktioniert.

                  Das das nun nicht mehr so geht, liegt ja wohl einzig und allein an der Forderung seiner neuen Partnerin, die da lautet: absolute Kontakt- und Umgangssperre mit MIR und damit auch eingeschränkter Kontakt zu seinem Kind. In dem Fall ist Sie die Böse, weil sie ihre Eifersucht auf ein Kind lenkt, dass außer Konkurrenz steht. Und er, weil er ein Lappen ist und sich erpressen lässt...und irgendwie beide, weil beide nur an die eigenen Vor- bzw Nachteile denken.

                  Und wieso aufdrängen?
                  Ich dränge ihm nichts auf. Ich schicke ihm lediglich mehrere Vorschläge, wann er sein Kind BEI MIR zuhause besuchen kann, wenn er sie ablehnt bekommt er die nächsten Tage neue Vorschläge.
                  Dient mir u.a. auch als Beweis dafür, dass ich ihm ausreichend Zeit einräume, seine Tochter zu sehen. Damit er nicht irgendwann behaupten kann, ich verweigere ihm das Umgangsrecht. Er DARF nicht nur sein Kind sehen, sondern er SOLL auch, da auch sie ein Recht auf Umgang mit ihrem Vater hat.

                  Inzwischen scheint es Früchte zu tragen, denn er hat einem Termin am Samstag vormittag für 2 std bei mir zuhause zugestimmt. Bleibt nur noch zu hoffen, dass er diesmal auch erscheint.

                  Lg und danke an alle für eure Antworten und euren Zuspruch #herzlich

                  • Hör doch auf.
                    Er hat sie erst 2 x besucht, von einer funktionierenden Umgangsregelung kann also gar keine Rede sein.

                    Du denkst, das Du alles bestimmen kannst und weil er nicht so springt wie Du es gern hättest, suchst Du Dir ne Schuldige.

                    Aus Deinen Beiträgen lese ich Eifersucht raus.

                    Du betonst, er hätte eine Umgangspflicht...Ja, rein rechtlich gesehen stimmt das aber damit wirst Du niemals durchkommen.

                    Anstatt also dem Mann das Kind aufzudrängen, solltest Du Dich herausziehen und Deinen Hauptaugenmerk auf das Leben mit Deiner Tochter setzen.

        "Es wird ja immer irgendwie auf Kontakte bei der Übergabe hinaus laufen. Und momentan kann man ja den Säugling nicht 1-2 x am Tag/WE hin und her karren"

        Warum nicht?
        Theoretisch könnte doch die Mutter im Wechsel auch mit Kind(ern) regelmäßig zum Vater fahren...

        • (36) 21.04.17 - 13:28

          Wie weltfremd ist das denn bitte? Als ob eine Mutter, bzw. ein Säugling von 5 Wochen nicht schon genug damit zu tun hätten, einen Rhythmus zu finden, ohne dass sie ständig kilometerweit Auto fahren muss. Ist ja auch nicht so, dass ein Säugling mal Hunger bekommt, ohne sich an den 3 Stunden Rhythmus zu halten. Da ist es immer sehr lustig, wenn man gerade im Auto unterwegs ist.
          Und zum Thema tagsüber: Arbeitet der KV tagsüber gar nicht?

          • (37) 21.04.17 - 15:21

            "kilometerweit" im Zusammenhang mit einer Autofahrt ist schon eine putzige Formulierung....
            Ich kenne durchaus Mütter, die freiwillig mit 5 Wochen alten Säuglingen Auto fahren, um Leute zu besuchen und und und. Da das Baby drei ältere Geschwister hat, kann sie sicherlich ohnehin nicht alles nur nach ihm ausrichten. Sie stillt auch nur nachts, tagsüber gibt es Flasche und die kann man auch unterwegs geben, sollte das Kind die eineinhalb Stunden Fahrtzeit nicht ohne aushalten.

            Die TE muss auch nicht fahren, es ist aber ihre Wunschvorstellung, dass Vater und Kind so engen Kontakt haben, als gäbe es keine Trennung und kein "neues Leben" des Vaters mit seiner neuen Partnerin in 140 km Entfernung.
            Der Ex arbeitet tagsüber, wie weltfremd ist denn da bitte die Wunschvorstellung, er würde - wie lt. TE vom Jugendamt empfohlen, 2 - 3 x die Woche sein Kind besuchen fahren?

            • Ich hab auch grundsätzlich nie ausgeschlossen, zu gegebener Zeit auch zum KV zu fahren, nur liegt es doch Nahe, dass er sich (allein) leichter tut hierher zu fahren, als ich mit Baby und 3 Kindern im Gepäck (jeder weiß in welchem Drama so etwas enden kann, Geschrei und Gestreite auf dem Rücksitz, gepaart mit hungrig kreischenden Säugling und ständig anhalten müssen weil alle 10 min jemand anderes Pipi muss...)
              Im Moment tu ich mir den Stress einfach nicht an.

              Und nochmal:
              Unser beider Wunschvorstellung war es die Besuche so beizubehalten wie sie VOR dem großen Knall stattgefunden hatten. DANACH haben wir die Besuche auf einige Stunden beschränkt, jedoch trotzdem bei mir zuhause bzw gemeinsam zusammen mit allen Kindern, was auch bis dato prima geklappt hat und für uns BEIDE zufriedenstellend war (im Sinne des Kindes), bis Madame sich hingestellt hat und gesagt hat "ne so läuft das nicht, mir gehts ja sooo schlecht, wenn ich weiß, dass du da dort bist" und plötzlich waren alle Vereinbarungen zwischen Mutter und KV hinfällig.

              Neuer Vorschlag meinerseits: Dann kommt er halt zu mir nach Hause für 2 Stunden, auch wenn es mir wenig erscheint in Anbetracht der ja im Verhältnis doch langen Fahrzeit. Er kann hier schalten und walten wie er möchte und die Zeit mit seiner Tochter verbringen, während ich halt dann in einem anderen Zimmer mich mit den anderen Kids beschäftige, aufräume, einkaufen gehe, im Garten rum mach ectpp. Sollte er mich brauchen, kann er mir ja Bescheid geben. Wenn er Bedarf hat sich mit mir zu unterhalten, dann darf er mich auch ansprechen.

              Wieso sollten wir uns eigentlich auch gezwungen aus dem Weg gehen, wo wir doch eigentlich gut miteinander zurecht kommen? Weils hier für manche einfach unfassbar ist, warum auch Exen gut miteinander können? Weil seine Neue den Gedanken unerträglich findet, dass wir miteinander sprechen? Ich hab keinen Gräuel auf ihn und wir mögen uns noch immer. Nur anders halt. Mit Fokus aufs Kind - zumindest was mich betrifft.

              Er soll jedoch nur für 1-2 Stunden in einem Cafe oder sonstiges sein Kind sehen dürfen, mit Dritter Person oder ohne mich.

              Nicht weil ER es will, sondern weil seine Neue es will!

              Gern tut ers sicher nicht, denn woher sonst die Aussage am Tel, wenn -zu Deutsch- seine Olle erstmal ausgesponnen hat, dann WILL er wieder länger kommen und auch mal wieder über Nacht...

              Also, nicht immer so hindrehen, als würde ich ihm eine Regelung aufzwängen wollen, die ihm halt so absolut überhaupt gar-nie-nicht zumutbar wäre...Er hat halt offensichtlich eher ein Problem damit seine neue Liebe zu verlieren, als zu seinem Kind zu stehen, was ich kindisch, unreif und egoistisch finde.

              Was das Thema Stillen betrifft:
              Hier werden sich einige damit abfinden müssen, dass ich stille, wann, wo und wie es mir gefällt und meinem Kind gut tut! Und da interessieren mich keine Studien, neunmalkluge Schwätzer oder sonstwas..alles klar ;-)

              Lg auch allen

              (sorry für den leicht pampigen Unterton, ich wollts nur nochmal deutlich machen :-p)

              • Ich hab keine Ahnung, warum Du jetzt ausgerechnet auf meinen Beitrag so lospolterst aber es musste wohl mal raus. Mich interessiert überahupt nicht, wann, warum, wo und wie Du stillst und der Beitrag, auf den Du geantwortet hast, war auch nicht an Dich gerichtet...

                Nachdem Du mich jetzt aber angesprochen hast - der Mann wird Euch beiden jeweils an die Situation angepasst nach dem Mund reden. Das ist der Weg des geringsten Widerstandes und damit fährt er seit Jahren relativ gut.

                Wollte er weiterhin den Kontakt zu Dir und Eurem Kind so gestalten wie gehabt, dann täte er das auch trotz der verständlichen Einwände seiner neuen Freundin.

                Er ist immer genau da, wo er gerade sein will, was Euch beide belangt, er hatte bislang ja auch keine Probleme, Euch abwechselnd zu verar...en.
                Die von Dir angestrebten 2 - 3 x die Woche in Deiner Anwesenheit sind meiner Ansicht nach absolut utopisch in Eurer Konstellation mit 140 km Entfernung, neuer Partnerin seinerseits, die damit nicht leben kann oder will und vollzeit berufstätigem Kindsvater sowie den anderen 3 Kindern....

                Gruß,

                W

Hallo!

Ich fasse mal kurz zusammen:

1. Die neue Partnerin ist Eifersüchtig. Finde ich nachvollziehbar, denn wir kennen die Geschichte ja nicht aus Ihrer Sicht. Ich halte es nicht für abwegig das sie der Ansicht war mit deinem Ex die ganze Zeit zusammen gewesen zu sein - und plötzlich bist du von ihm schwanger .....
SIE kann also mal nix dafür. Das hat alles nichts mit "übertriebener" Eifersucht zu tun - sondern schlicht mit schlechten Erfahrungen.

2.
Du beschreibst dein Kernproblem selber sehr klar:

"Baby gehört nach Hause, basta. Und ich als Hauptbezugsperson gehöre nunmal mit dazu."

Völliger Blödsinn. Das Baby braucht weder sein "Zimmer", noch permanent Mama.
Ganz im Gegenteil ist es hinderlich wenn der KV - im Rahmen seiner ohnehin begrenzten zeitlichen Möglichkeiten - eine Beziehung aufbauen soll, und DU immer zwischen rein funkst.
Das Bewusstsein und die Prägung der "vertrauten Umgebung" gibt es gerade im Alter von 5 Wochen noch gar nicht. Da ist wichtig: Ernährung und das Gefühl von Sicherheit. Für ersteres ist eine Mutter nur dann elementar wenn sie stillt. Letzteres kann auch anderweitig vermittelt werden - was für das Kind letztlich nur von Vorteil ist, da es schon früh lernt das sein Wohlergehen eben NICHT nur unabdingbar von Mama abhängt.
Vielmehr spiegelt deine Aussage eher deine Ansicht "Das ist MEIN Baby, ich entscheide wem ich es wo ausleihe" wieder.

"Aber er soll ja Bindung aufbauen, sprich, füttern, wickeln, umziehen, baden, kuscheln.
Und das geht nun mal am Besten zu Hause!"

Siehe oben: Völliger Blödsinn. Das dient nur dazu dein Ego als unerlässliche Person zu bedienen.

"Er weigert sich jedoch wehement dagegen und es gibt ständig krach."
Gut so !

"Hab ihm versucht klar zu machen, dass er nicht nur ein Umgangsrecht, sondern auch eine UmgangsPFLICHT hat, weil auch die Kleine ein Recht auf ihren Vater hat."

Absolut richtig. Nur ist es gleichzeitig auch SEIN Recht zu bestimmen wie der Umgang aussieht - solange es dem Kind nicht schadet.
Es gibt keine Pflicht sich deinen Vorstellungen zu unterwerfen.

"Trotzdem: Wenn es nicht nach seinen/Ihren Regeln geht, dann halt gar nicht."

Sorry, wohl eher: Wenn es nicht nach DEINEN Regeln geht.

"Ich dachte echt wir können Freunde bleiben und uns im Sinne des Kindes einigen.
Leider steht wohl das Wohl des Kindes unter dem Wohl seiner Neuen...das ist so traurig."

Traurig ist wohl ehr das "Einigung" bei dir bedeutet "Nach MEINEN Regeln, Basta".

"Ich will doch nur, dass die Kleine ihren Vater sieht, aber zu seinen Konditionen macht das doch keinen Sinn..."

Nein, zu DEINEN "Konditionen" macht das keinen Sinn ...

  • Du scheinst wohl selber Vater mit schwieriger Beziehung zur Ex zu sein...anders kann ich mir deine abstrusen Formulierungen nicht erklären...schade..

    Ich kann mich nicht erinnern, iwo geschrieben zu haben, dass ich vorhabe bei den Besuchen daneben zu stehen und über den Umgang meines Ex Partner mit seinem Kind zu wachen.
    Im Gegenteil, er soll ja Pflichten und Verantwortung übernehmen. Trotzdem will ich als "Hilfestellung" in der Nähe sein, falls was nicht klappt. So unverständlich bei einem Neugeborenen???

    Immerhin hat er sie erst 2 mal besucht. Wenn er sicherer ist im Umgang mit Baby, spricht auch nichts dagegen, sie für ein paar Stunden mitzunehmen --> ebenfalls erwähnt, siehe Tiergarten, Schwimmbad o.ä.

    Und in welchen Fachbuch hast du gelesen, dass ein Baby mit 5 Wochen seine gewohnte Umgebung noch gar nicht wahrnimmt?? Totaler Quatsch...

    Dass er den ach-so-wichtigen-Umgang sausen lässt, weil er mit UNSEREM einst vereinbarten Umgangsmodell nicht mehr einverstanden ist, ist also Sache meiner Einstellung??
    Oder ist das die Form, wie "er den Umgang gestaltet"..nämlich garnicht?

    Lies dir bitte vorher besser durch, worum es geht, bevor du deinen Senf dazu gibst ;)

    LG

    • "Ich kann mich nicht erinnern, iwo geschrieben zu haben, dass ich vorhabe bei den Besuchen daneben zu stehen und über den Umgang meines Ex Partner mit seinem Kind zu wachen."

      Kein Problem, ich helfe gerne: "Baby gehört nach Hause, basta. Und ich als Hauptbezugsperson gehöre nunmal mit dazu."

      "Trotzdem will ich als "Hilfestellung" in der Nähe sein, falls was nicht klappt. "
      Aha, also doch überwachen ob alles seinen Gang geht ....

      "Dass er den ach-so-wichtigen-Umgang sausen lässt, weil er mit UNSEREM einst vereinbarten Umgangsmodell nicht mehr einverstanden ist, ist also Sache meiner Einstellung??"
      Wenn ein Teil "EURER" Vereinbarung die Überwachung des Umgangs ist, dann ja - der Wegfall der Überwachungsmöglichkeit betrifft eigentlich nur dich - und nicht das Kind.

      "Und in welchen Fachbuch hast du gelesen, dass ein Baby mit 5 Wochen seine gewohnte Umgebung noch gar nicht wahrnimmt?? "

      Da lege ich dir mal den Artikel "Wie lernen Kleinkinder? Entwicklungspsychologische Erkenntnisse und ihre Bedeutung für Politik und Gesellschaft" der Bundeszentrale für politische Bildung ans Herz.
      Aber vorsicht: Er wird deinen Wünschen nicht entsprechen.

Ich würde da gar nicht lange rummachen.

Der Typ ist eh eine null und seine neue/alte Tussi hat weder selbstwertgefühl noch sonstwas.
Logisch ist die eifersüchtig ohne Ende - hat sie allen Grund dazu wenn man sich so ne Linke Bazille aussucht.

Nichts desto trotz sehe ich es ganz sachlich.
"Wer nicht will der hat schon". Zu bietest ihm an - wenn er es nicht annimmt, ist es nicht dein Problem. Seine Beziehungsprobleme sollen mal schön auch seine bleiben, wie er das dann regelt ist nicht dein Problem. Kinder werden auch ohne Vater groß, ich würde niemand zwingen und auch niemand hinterherrennen.

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