Ich hab die falsche Entscheidung getroffen

    • (1) 30.05.17 - 12:48

      Hallo Ihr lieben. Vor 6 Wochen ist mein Mann auf meinen Wunsch hin ausgezogen. Wir leben seit 20 Jahren zusammen hätten immer wieder Beziehungsprobleme. Ich erfuhr, das Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium habe und bin völlig durchgedreht. Habe ihm von der Krankheit nichts gesagt, Ich dachte ich muss sterben und mach mir noch ne schöne Zeit. Beim Tanzen baggert mich ein Typ an. Ich dachte ok für die letzte Zeit nochmal glücklich sein. Das ging nur 3 Wochen. Ich merkte schnell ich liebe nur meinen Mann. Ich hab immer um uns gekämpft wie eine Löwin. Er ist natürlich verletzt. Ich kann das vérstehen. Mittlerweile weiss er von der Krankheit. Ich habe gesagt, dass mir alles so leid tut und ich falsch gehandelt habe. Ich hätte s Grösse Angst und dachte unsere Ehe hält das nicht aus. Sein Papa ist an Krebs gestorben und den könnte er schon nicht sehen. Ich wollte das mit mir alleine ausmachen. Schaff ich nicht. Ich brauch ihn. Er sagt er liebt mich nicht mehr und es gibt keine Hoffnung mehr für uns. Ich bin den ganzen Tag am weinen und will ihn nur zurück.Was mach ich bloss?

      • Ähm... wie lebst du Partnerschaft?

        Nach 20jähriger Beziehung, bist du nicht in der Lage, deinem Partner von einem auffälligen Gebärmutterhalsabstrich zu erzählen? Sondern beginnst deshalb (was für ne Begründung) ein 3wöchiges Techtelmechtel, weil du den Tod vor Augen hast?? Und bittest obendrein deinen Partner, dass er auszieht?

        Mannomann, ich weiß gar nicht, was ich dir darauf wohlwollend antworten soll.
        Bis auf; auffällige PAP-Werte sind kein Todesurteil und lassen sich, bei engmaschiger Kontrolle und evtl kleinem gynäkologischem Eingriff, in der Regel beseitigen.

        Deinen Mann lässt du besser erstmal in Ruhe, bis du zur Besinnung gekommen bist und versuchst dich dann vielleicht mal zu erklären.

        Wobei ich verstehen kann, wenn er nicht mehr möchte. Sorry.

        Alles Gute dir.

        erst kommt das fressen und dann die Moral.

        viel Glück.

        War das das erste Mal, dass das echte Leben bei Dir angeklopft hat? Hast Du Dich mal mit der Prognose bei Gebärmutterhalskrebs im Frühstadium befasst? Gerade dieser Krebs ist zu annähernd 100% heilbar bei früher Diagnose.

        Tut mir leid, Krebs braucht echt kein Mensch, aber Du bist schon groß, und 20 Jahre Beziehung in die Tonne zu kloppen statt sie ernst zu nehmen und sich in einer solchen Krise bewähren zu lassen... Für mich klingt Dein Post, als hättest Du nach immer mal wieder auftretenden Problemen mit der Krankheit endlich einen Grund gefunden, einen Schlussstrich zu ziehen. Wenn das so ist, heul jetzt nicht rum. Man trifft im Leben so seine Entscheidungen.

        Gute Besserung - basta.pasta

      • hallo

        gebärmutterhalskrebs ist heilbar und das sehr gut, hatte einen PAP4 CIN3 und high risk 18; 23 und noch mehr andere und machte mir auch sorgen.

        ich schätze zwar das du in deutschland lebst, würde aber den weg auf mich nehmen und nach wien zu diesem arzt gehen, er hat mir und zig anderen frauen auch geholfen ohne operation.

        ich bin geheilt, mir geht es gut, die behandlung ist zwar unangenehm aber es ist weder ein messer noch eine narkose erforderlich

        ordne mal deine gedanken und schau das du gesund wirst und dann kämpf um deinen mann

        lg

        PS: der link vom arzt und er ist wirklich so gut

        http://www.hpv-therapie.at/

        Jedem Krebserkrankten wünsche ich das Allerbeste und verstehe, dass es einem erstmal den Boden unter den Füßen wegzieht. Da ich glücklicherweise noch nie selbst in solch einer Situation war, kann ich nicht beurteilen, wie man da reagiert.
        Aber ich finde es sehr befremdlich, dass man bei dieser Krebsart im Frühstadium mit sehr, sehr guten Heilungschancen sofort seine 20 jährige Beziehung über Bord kippt und davon spricht, irgendwas dummes zu tun, um "noch einmal glücklich zu sein". #gruebel

        Ich kann die Reaktion Deines Mannes durchaus verstehen, sorry.
        Ich würde jetzt an Deiner Stelle erstmal schauen, dass ich gesund werde und mich nur darauf konzentrieren. Ob sich das mit Deinem Mann nochmal einrenkt, kann niemand sagen. Das wird die Zeit zeigen. Und genau das solltest Du ihm (aber auch Dir) jetzt geben: Zeit zum verarbeiten und nachdenken.
        Unterstützung bei/während Deiner Behandlung können Dir hoffentlich auch Deine engsten Familienangehörigen und besten Freunde geben.
        Verfalle nicht in eine passive Schockstarre, sondern hole Dir bestmögliche Informationen über die Behandlung und schau, was Du sonst noch in Deinem Leben positiv verändern kannst. Werde aktiv und kümmere Dich jetzt erstmal nur um Dich. Ales andere wird sich finden.
        Alles Gute!#klee

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