Wenn eine Ehe keine mehr ist...

    • (1) 02.06.17 - 20:05

      Hallo zusammen,

      nach langem hin und her, wende ich mich an dieses Forum, da ich nahezu ratlos und hilflos bin in der Situation in der ich mich mit meiner Familie befinde.

      Meine Frau und ich kennen uns seit 13 Jahren und sind seit 10 Jahren miteinander verheiratet. Wir haben 2 Kinder im Alter von 5 und 2. Wie in jeder Ehe gibt es mal gute und mal schlechte Tage - Subjektiv empfinde ich die letzten 12 Monate als "schlechte Tage".

      WIe es dazu kam? Aus meiner Sicht war das ein schleichender Prozess der mit der Zeit fahrt aufgenommen hat, aber nun mal der Reihe nach.

      Innerhalb der letzten 12 Monate habe ich beobachtet, dass meine Frau zunehmend unzufriedener wurde und dies wirkte sich sowohl auf mich, die Ehe und schließlich auf die Kinder aus. Unzufriedenheit an sich ist ja nichts schlimmes, ausser der Zustand verschlechtert sich zunehmend, was der Fall war. In der Chronologie der Ereignisse beginne ich mal so:

      Urlaubsplanung März '16 - da wir gerade einen Getriebeschaden an unserem Auto hinter uns hatten, war das Budget für den Urlaub geschrumpft. Als ich mich weigerte für den ursprünglich geplanten Urlaub unseren Dispo zu nutzen, eskalierte das ganze schon. Es gab Tagelang nur Streit und Vorwürfe. Dies hat sich dann nur beruhigt, als wir unerwartet vom Finanzamt im April eine große Summer erhielten als Einkommenssteuer Erstattung, also nochmal Glück im Unglück.

      im Juli - nach unserem Urlaub - hatte meine Frau einen verstauchten Knöchel, was dazu führte, dass sie knapp 10 Tage krankgeschrieben war. Für mich bedeutete dass, ich musste die Kinder in den Kindergarten bringen und abholen - mein Chef hatte dafür Verstädnis und ich konnte im Folgemonat die Stunden nacharbeiten. Der erneute Streit eskalierte dann, als sie mir sagte, ich mache zu wenig im Haushalt, es sieht aus wie im Schweinestall usw.

      Man muss dazu sagen, dass meine Frau noch nie besonders gut darin war Kritik zu erteilen, bei ihr gab es schon immer nur extreme, daher eskaliert ein Streit oder eine Meinungsverschiedenheit auch gleich.

      Als ich an einem Tag früher zuhause war, weil bei uns auf der Arbeit die EDV ausgefallen ist, wollte ich die Zeit nutzen um aufzuräumen, ganz in Ruhe. Man glaubt es kaum, auf Krücken lief sie hinter mir her um mir zu sagen wie schlecht ich alles mache und dass ich sie nicht entlaste sondern belaste, denn wenn sie wieder laufen kann, muss sie alles noch mal machen.....

      Klar hab ich auch so meine Macken, ich lasse zum Beispiel meine Socken überall rumliegen, dass führte schon teilweise dazu, dass sie die aufsammelte und dann "aus spass" mal bei 90° gewaschen hat, damit es mir eine Lehre ist.....

      Zunehmend kann ich halt sagen, dass jede kleinigkeit sofort zum Streit führte und das selbst belanglose dinge sie sofort aufregte. Jetzt kommen halt die Kinder hinzu....
      Der Anfang war auch im letzten Jahr, wo ich das erste mal beobachten konnte, dass sie auch auf die Kinder so reagierte.

      Die beiden waren Samstags Abends in der Badewanne und sollten danach ins Bett. Was machen Kinder in der Badewanne? Sie spielen! Womit spielen sie? Mit Wasser und Spielsachen. Ich sitze dabei um aufzupassen, dass sie nicht ausrutschen oder ähnliches, das spielen mit dem Wasser stört mich überhaupt nicht - wir sind ja nicht im Wellness Spa.

      Es kam wie es kommen musste, meine Frau kommt rein, sieht das Wasser auf dem Boden war und auch ein wenig Schaum, so wie Wasser am Badezimmer spiegel und auf dem Klodeckel. Ich sags Euch, von 0 auf 180 unter 10 Sekunden.
      Sie schrie die Kinder an und fragte, ob wir ein Schwimmbad sind, danach schrie sie mich an, ob ich aufpasse oder "sogar zum Dumm rumsitzen zu blöd sei".

      Unser kleiner ist sehr sehr empfindlich und fing an zu weinen, denn Mama kommt rein und schreit. Ich hab meiner Frau gesagt, geh bitte raus, das klären wir später, woraufhin sie zurück schrie, dass es alles eine schweinerei sei und furchtbar und sie kann so nicht mehr.

      Leider gab es immer wieder häufiger Situationen in denen so etwas eskalierte, aber folgende Dinge glaube ich ausschließen zu können:

      1) Im Job bei Ihr gibt es wohl keine Probleme, die Freundin von meinem besten Freund arbeitet mir ihr in einer Abteilung und dass über 5 Jahre
      2) Unsere Kinder sind gesund, ihre und meine Familie sind auch wohlauf trotz des hohen Alters
      3) Ich bin der Meinung mich nicht zum schlechten hin verändert zu haben

      Leider sagt mir mein Bauchgefühl, dass wir so nicht weiterkommen. Ich hatte versucht mit ihr ein Gespräch zu führen, dies wird aber konsequent abgeblockt und totgeschwiegen. Vor unserer Verwandtschaft wird dann die "Fassade" frisch gemacht, also weder meine noch ihre Eltern sollten davon was mitbekommen haben - uns trennen auch ca. 70km entfernung.
      Mein Vorschlag, ein moderiertes Gespräch zu führen wurde ins lächerliche gezogen.

      Sie ist kein schlechter Mensch, aber führt mit ihrer Art und Weise leider dazu, dass wir nicht mehr weiterkommen. Wir können uns seit Wochen nur noch oberflächlich unterhalten, jede andere Art der Kommunikation wird abgeblockt oder überspielt. Ich habe mich auch bisher noch nicht gewagt eine These zu erstellen, ob sie Hilfe braucht oder nicht, bei sowas bin ich grundsätzlich vorsichtig. Ich weiss halt nur, dass ich ihr noch in gewisser Weise vertraue, aber die Art und Weise wie sie mit mir und auch mit den Kindern umgeht nahezu unmenschlich ist.

      Letztens hatte sie den kleinen ins Bett gebracht und sie hat so rumgeschrien, weil er nicht einschlafen wollte, so dass ich sie sehr bestimmt aus dem Zimmer gebeten habe und ihn ins Bett gebracht habe. Sie hat unseren großen dann bettfertig gemacht.

      Als der kleine dann geschlafen hat, ist sie an sein Bett und hat geheult und sich 1000 mal entschuldigt... und kommt raus und brüllt mich an, dass ich daran Schuld bin, dass er nicht schläft und sie dann wie die schlechte Mutter da steht. Ein sehr schräges Verhalten welches aber inzwischen ein Dauerzustand geworden ist.
      Ich kann sie ja auch nicht zwingen ein Gespräch zu suchen oder mal eine Ehe-Beratung in Anspruch zu nehmen..... Ich weiss nicht so wirklich in welcher Phase ich mich gerade befinde ...
      Sollte ich noch mal den Versuch starten mit einer Beratung von jemandem der von Aussen kommt oder sollte ich schon über den nächsten Schritt nachdenken, also Anwalt für Familienrecht bzw. Hilfe beim örtlichen Jugendamt/Standesamt?

      • Hallo,
        Deine Frau wirkt einsam, traurig und verletzt.

        Warum ich das so sehe? Weil es mir genau so geht. Ich bin seit der Geburt unseres Sohnes sehr angespannt. Er versucht mir viel und alles recht zu machen. Putzen kinderhüten. Aber mit nix bin ich zufrieden. Es ist eine ekelhafte Art und ich hasse sie an mir.
        Und ja ich denke deine Frau braucht Hilfe. Ohne das böse zu meinen. Vielleicht brauch sie jemanden wo sie mal ihren ganzen Frust los werden kann.

        Respekt vor dir dass du trotzdem so zu ihr hälst und am der Ehe arbeiten willst.

        Wirklich hilfreich war mein Beitrag sicher nicht. Wollte dich nur wissen lassen du bist nicht allein bzw deine Frau.

        Alles gute euch

        • Du hast geschrieben - sie braucht jemanden an dem sie ihren Frust ausleben kann:
          Das bin ich zu 90%

          Aktuell würde ich sagen, zu zweit kommen wir nicht aus diesem Strudel. Die Frage ist halt nur, welches angemessene Maß an Hilfe richtig ist.

          Ich hab gestern Abend noch mit meinem Bruder telefoniert - Er meinte knallhart zu mir, dass ich am Anfang der Ehe zu weich war und zu viele Kompromisse in kauf genommen habe, dafür erhalte ich jetzt die Quittung.

      Hallo

      ich würde zunächst auf einem Termin bei einer Familienberatungsstelle bestehen.
      Wenn sie sich weigert, würde ich die Familie informieren.
      Die armen Kinder.

      L.G.

      • Hallo Bejona

        sollte ich das erst mal alleine machen oder zusammen? Bisher wurde meine Vorschläge für eine Beratung bzw. externe Hilfe immer ins lächerliche gezogen oder als völliger Blödsinn bezeichnet.

    Du solltest zumindest alles so vorbereiten, dass falls es zu einer Trennung kommt, du die Kinder auch betreuen kannst. Homeoffice, Gleitzeit, etc. Du musst deine Präsenz verstärken, nicht um deine Frau auszubooten sondern um die Kinder zu schützen.

    Was auch immer sie hat, es ist nicht tolerabel, genauso wenig wie dass sie Hilfe ablehnt. Deinem Bruder gebe ich schon mit Recht. Diesem Verhalten musst du ruhig aber dennoch energisch und bestimmt Einhalt gebieten. Auch würde ich nicht mithelfen, die Fassade zu wahren. Das fällt dir im Trennungsfall nur auf die Füße.

    LG Küstenkönigin

    Mein Mann hatte auch mal eine längere Phase, in der er regelmäßig herumgeschrien hat. Furchtbar. Auch da war es Frust ablassen.

    Irgendwann habe ich ihm gesagt, dass ich an Trennung denke. Dann würde es etwas besser.

    Wirklich nachhaltig hat aber nur geholfen, dass sich sein Problem, dass ihn so frustriert hat, gelöst hat.

    Auf Dauer hätte ich diese ständigen Ausbrüche nicht ausgehalten. Dabei ist völlig egal, wer oder was dran Schuld ist. Die Situation war auf Dauer nicht tragbar.

    LG

    Hallo,
    also für mich wirkt das Ganze eher so, als ob Deine Frau sehr, sehr erschöpft, evtl. frustriert/deprimiert und alleine wäre....

    Ich geb's ja nicht gerne zu, aber auch bei mir gab und gibt es solche Zeiten, in denen ich völlig überlastet mit allen Arbeiten und Pflichten war. Da ging ich abends (und eigentlich immer) total auf dem Zahnfleisch und habe jeden, der mir in die Quere kam, angemeckert. Fand mich selber total doof dabei, aber hatte in den Zeiten meine Nerven nicht im Griff...

    Ich wäre wahrscheinlich auch ziemlich genervt davon gewesen, wenn mein Partner mir mit den Kindern kurz vor meinem langersehnten Feierabend noch mal schnell das Bad unter Wasser gesetzt hätte oder den Kleinen beim Spielen aufgeputscht hätte, so dass er zu zappelig zum Schlafen ist... Wobei ich jetzt nicht weiß, wie das bei euch abgelaufen ist, und ob Du oder sie das nasse Bad getrocknet hast/hat... Normalerweise ist ja es nicht schlimm, wenn mal Unordnung entsteht, aber wenn man sooo schrecklich müde ist, kommt man mit neuer Arbeit schlecht klar.

    Auch dass sie Deine Hausarbeit kritisiert, kenne ich aus eigener Erfahrung. Man wünscht sich in der Erschöpfung sehnlichst jemanden, der einem Arbeit abnimmt. Wenn der Partner es dann tut, ist man dennoch genervt, wenn Krümel und Staub beim Saugen übersehen werden, Geschirr nicht richtig sauber gespült wird, oder die Wäsche knitterig auf die Leine gehängt wird. Nicht, weil man die Hilfe nicht honoriert, nein, sondern weil man dann doch wieder selbst nacharbeiten muss und keine wirkliche Entlastung eintritt.

    Was ich sagen will, ist: Ich glaube, dass Deine Frau ziemlich fertig mit den Nerven ist. Das muss jetzt keinen konkreten Anlass in ihrem Umfeld haben. Manchmal schleicht sich so eine Erschöpfung einfach langsam ein... Ich denke, dass sie weiss, wie sie im Moment ist, und dass sie sich selbst so nicht leiden kann (weil sie nach ihrem Ausbruch ja geweint und sich entschuldigt hat). Aber alleine findet sie da wohl nicht heraus.

    Ich weiß nicht, welche Möglichkeiten sie hat, etwas für sich zu tun. Beispiele wären:

    - Kinder 1x pro Woche von Eltern/Schwiegereltern betreuen lassen
    - Mutter-Kind-Kur beantragen
    - Mehr Zeit mit Freunden verbringen, sich dort auch mal ausheulen können
    - ein Hobby beginnen (vielleicht kannst Du sie da unterstützen?)

    Alles, was ihr gut tut und ihre Laune hebt, wäre hilfreich.

    Auch zu zweit könntet ihr versuchen, mehr positive Momente zu schaffen:
    - Essen gehen
    - Kino
    - einfach mal raus an die frische Luft
    - Urlaub

    Eine Beratung möchte Deine Frau wahrscheinlich nicht, weil sie das Gefühl hat, Du akzeptierst sie nicht mehr und möchtest sie an den Pranger stellen. Versucht es doch erst mal mit Entspannung und Abwechslung für sie...

    Viel Erfolg und alles Gute.

    Hallo ,

    wie auch die anderen User denke ich , daß deine Frau völlig ausgebrannt ist und ihr alles über den Kopf gewachsen ist.

    Zwei Kinder im Kindergartenalter, Arbeit , Haushalt und dann noch ein Mann , der wahrscheinlich nicht nur die Socken liegen lässt.( ist nicht böse gemeint)

    Und das Geld scheint auch etwas knapp zu sein , wenn ein Getriebeschaden gleich dazu führt, daß man den Dispo nutzen muss oder eben den Urlaub streichen muss.

    Da lastet ein ungeheurer Druck auf ihr / Euch.

    Ich hatte mal eine Phase , da war ich im Beruf so völlig überlastet , wollte mir aber keine Blöße geben und es allen recht und perfekt machen. Das Ende vom Lied war , das ich das Gefühl hatte nur ich könnte Aufgaben richtig erledigen. Alles was meine Kolleginnen machten war in meinen Augen nicht perfekt .Alles habe ich kritisiert und war ständig unter Anspannung. Ich konnte mich selber nicht leiden , aber ich konnte nicht anders. Meine Lösung war damals , mich aus dieser Situation raus zu nehmen und eine Weile auf Teilzeit zu reduzieren und den Leitungsposten ab zu geben .

    Wenn sie alle Gespräche abblockt ist es natürlich schwer. Aber so kann es ja nicht weiter gehen. Sie tut sich nicht gut , den Kindern nicht und Dir auch nicht.

    Vielleicht kannst du mit den Kindern ein paar Tage zu Deinen Eltern gehen . Sag ihr , daß Du so nicht weiter machen kannst und sie sich in den Tagen überlegen soll, was ihr so zu schaffen macht und biete ihr an , Dinge zu ändern.

    Ohne Vorwürfe und Anklagen.

    Über Trennung und Anwalt würde ich noch nicht nachdenken. Eher darüber , wo man sich sonst evtl. Hilfe holen kann.

    Liebe Grüße

    Tina

    Hallo,

    Als erstes versuche in Ruhe ein Gespräch zu führen ohne Vorurteile. Sag ihr das und wie es dir so vorkommt. Dann sprich vorsichtig das Thema familienberatungsstelle an und schau wie sie darauf reagiert.
    Mein Mann und ich waren auch schon bei einer netten Dame. Mein Mann wollte auch zuerst nicht hin. Aber die Möglichkeit in einem neutralen Rahmen über die Situation zu sprechen tat ganz gut. Zudem haben wir eine familiensufstellung gemacht.Ich hatte übrigens das erste und die nachfolgenden Termine alleine bestritten. Die so genannten Hausaufgaben haben wir gemeinsam zu Hause gemacht.

    Ich denke ihr zwei habt unterschiedliche Vorstellungen und deiner Frau scheint es auch wichtig zu sein was andere denken. Nehmt euch den Druck- es geht vielen Familien so.
    Anlaufstelle für sich wären alle sozialen Vereine und ggf. Euer Hausarzt.

    Viele Grüße geli

    (12) 03.06.17 - 22:55

    Mütterkur - also nur sie - ohne Kinder

    (13) 09.06.17 - 15:40

    ****Man muss dazu sagen, dass meine Frau noch nie besonders gut darin war Kritik zu erteilen, bei ihr gab es schon immer nur extreme, daher eskaliert ein Streit oder eine Meinungsverschiedenheit auch gleich.***

    Ich kenne diese Situation. Die gibt es mit meinem Partner auch häufig. Aber sowas liegt nie nur an einer Person. Wenn ein Streit eskaliert, sind beide Schuld daran.

    (14) 14.06.17 - 11:03

    Schade, dass deine Frau so wenig Kritikfähig ist, dadurch wohl auch keine Hilfe in Anspruch nehmen mag. Über diese Situation nicht zu reden gibt dem ganzen den Rest.

    Ich muss zugeben, ich erkenne sehr viele Parallelen zwischen mir und deiner Frau. Aber mit dem Unterschied dass ich meinen Mann nicht so "anfahre" aber oft denke, was sie DIR sagt. Im Gegensatz zu euch können mein Mann und ich aber reden. Und ich habe erkannt, dass ich eine Auszeit brauche. Raus aus diesem Alltag, wo mir keine Raum zum Atmen bleibt, wo ich in der Doppelrolle Arbeitnehmerin/Mutter/Hausfrau/Geliebte/Freundin untergehe, weil ich MICH total vergesse.
    Hatte dann eine Kur ins Auge gefasst, aber die Vorstellung drei Wochen mit den Kind (fast 7 und fast 4) alleine zu sein war jetzt nicht so erquickend. Mein Mann kam dann mit dem Hinweis, dass es auch möglich ist alleine eine Kur zu machen. Also habe ich gegoogelt und bin auf das Müttergenesungswerk gestoßen. Über die habe ich also eine Mütterkur beantragt und genieße gerade drei Wochen Oberstdorf.

    Für diesen Schritt ist aber die Einsicht, dass man Hilfe braucht, dass man "am Ende seiner Kräfte" ist, entscheidend. Und dafür wäre es natürlich total toll, wenn ihr reden könntet.

    Aber das würde ich deiner Frau wirklich empfehlen. #herzlich

    Mein Mann und ich haben auch so unsere Probleme, wir haben auch schon darüber geredet ob eine Trennung nicht besser wäre. Auch dafür nutze ich dir Kur. Und er meine Abwesenheit bestimmt auch #rofl Wir können ohne Anwesenheit des Anderen die Gefühle, die Situation, das Leben abetrachten.

    Schlag doch deiner Frau mal eine Kur vor. Lies dich vorher schlau auf den Seiten vom Müttergenseungswerk, damit du sensibel und informativ an das Thema rangehen kannst. Dennn ich schätze deine Frau jetzt eher so ein, dass sie dir eine gehörigen Vogel zeigen würde, wenn du ihr "einfach so" eine Kur vorschlägst.

    Aber wenn man sich mit der Indikation (Stichwort Erschöpfungssyndrom) beschäftig, trifft es wohl auf deine Frau zu.

    Alles Gute!

Top Diskussionen anzeigen