Trennung ich stehe zwischen den Stühlen

    • (1) 01.08.17 - 15:04

      Hallo erstmal ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll...

      Erstmal sollte ich vielleicht erzählen das zwischen meinem Mann und mir sehr viel vorgefallen ist, auch Sachen die haben uns sehr eng zusammen geschweißt und Sachen die haben mein Vertrauen kaputt gemacht... Ich weiß nicht ob sich das was ich fühle noch liebe nennt aber aufgeben war noch nie meine Stärke... Ich habe oft viel zu lange gekämpft und mich immer mehr kaputt damit gemacht... So nun ist es so weit das wir die Scheidung wollen... Ich möchte Sie auch, so wie es momentan ist geht es auf gar keinen Fall weiter...

      So nun zu meinem Problem... Mein noch Ehemann hält nur zu seinen Eltern, wenn ich so wie vor ein paar Tagen, sage was mich stört reagiert er sehr allergisch... Es ist ihm scheiß egal ob ich recht habe oder nicht er hält zu seinen Eltern und lässt mich somit im Stich... Oder nicht? Es ging um das Thema Umgangssprache mit dem klein (1 Jahr alt)... Seine Eltern reden eigentlich immer in ihrer Sprache... Das was immer fällt sind Schimpfwörter wie Misthure, Fotze, Drecksack, zu meinem Sohn komm mal her du alter klappstuhl... Ich kann das gar nicht alles aufzählen...

      Mein Mann versteht mich scheinbar nicht....

      So wenn wir uns jetzt scheiden lassen würde der kleine ja normalerweise bei mir wohnen... Ist aber sehr schwierig, da ich eigentlich einen Job annehmen wollte den ich als alleinerziehende nicht ausüben kann... Andere Jobs, da würde ich nicht genügend verdienen und 3 Jobs auf einmal ist ja auch nicht die Lösung... Ich habe auch niemanden... Alle Freunde verloren wegen der Eifersucht meines Mannes und Familie schlechtes Verhältnis und außerdem wohnen die zu weit weg...

      Zu meinen noch Ehemann möchte ich ihn ungern geben, aus dem Grund das seine Eltern sich so viel einmischen und es denen nicht interessiert wenn wir sagen das wir das und das nicht wollen... Ich weiß auch wenn mein Engel bei seinem Vater wohnen wird, das er sehr viel bei sein Großeltern sein wird mit seinem Vater... Und ich möchte nicht das er mit der Umgangssprache aufwächst... Oder sehe ich das alles einfach nur zu eng?

      Ich habe versucht es meinem noch Schwiegervater im normalen Ton zu sagen, das bringt bei dem rein gar nichts...

      Ich weiß nicht was ich tun soll... Könnt ihr mich irgendwie aufmuntern und eventuell Ratschläge geben?

      Sorry für den langen Text, ich hoffe es liest den einer... Und falls irgendwas unverständlich ist... Das tut mir leid... Ich musste den Text zwischen Tür und Angel schreiben...

      LG

      • Hallo!

        Ihr seid gerade in Trennung, es ist viel vorgefallen, alle sind verletzt, da ist es bis zu einem gewissen Grad normal, dass man dem oder der ex nicht entgegen kommt oder irgendwo recht gibt. Ob dein Mann da noch ein spezielles Miststück ist weiß ich nicht, aber erwarte dir in dem Punkt nix! Er wird jetzt erst recht zu seinen Eltern halten.

        Je älter jemand wird desto weniger ändern sich Menschen. Da kannst du reden was du willst! Noch dazu bist du im Moment die böse ex Schwiegertochter!

        Zum Kind:
        Wenn der Sohn bei deinem Mann bleibt, dann musst du mit der Art der Schwiegereltern noch mehr leben, da er sie dann öfter sehen wird. Kann und will dein Mann die Kinderbetreuung überhaupt sicherstellen?

        Wäre ein Wechsel Modell eine Option?

        Was an deinem Job macht die Kinderbetreuung den aus deiner Sicht unmöglich?

        LG

        • Ich bin eigentlich überhaupt nicht gegen meine noch Schwiegereltern, sie haben uns sehr unterstützt und geben ihr bestes auch im Bezug auf unseren kleinen.

          Aber dieses Gerede, das ist einfach so kinderunfreundlich... Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll...

          Mein Mann würde gerne den klein bei sich haben und ich hätte alle Freiheiten mit dem klein wenn es mir die Zeit gibt... Er möchte mir trotzdem noch die Möglichkeit geben, in meinem Job Karriere zu machen...

          Es wäre schwierig, da ich die ersten 3 Monate meiner Ausübung zum Beispiel nur am Wochenende Zuhause wäre.

          Es war ja unser gemeinsamer Plan, bzw unsere Zukunft und sollten wir uns wirklich scheiden lassen und wir gehen wirklich getrennte Wege, denn wird er mich trotzdem in dem Punkt unterstützen...

      sry aber wieso gibst du freiwillig dein Kind zu deinem Mann. Soviel wäre mir kein Job der Welt wert.
      Du kannst auch einen Vollzeit Job finden und trotzdem dein Kind bei dir haben.
      Versteh sowas nicht

    Hallo!

    Also wir haben zwei Mädels. Ich muss ehrlich sagen wenn es zur Scheidung kommen würde, würde ich niemals meine Kinder dort lassen- ich könnte das nicht.

    Ich würde lieber auf alles andere verzichten, lieber einen Scheiß-Job. Die Kinder werden größer und es wird mit der Betreuung leichter. Irgendwann können sie auch ein paar Stunden alleine bleiben.

    So wie sich deine Schwiegereltern aufführen würde ich mein Kind schon gar nicht in täglicher Obhut sehen.

    Ich will dich nicht kritisieren aber für meine Kinder würde ich alles in Kauf nehmen. Meine Mädels lieben ihren Papa sehr würden aber auch nie zu ihm ziehen. Meine Kinder sind 9 und 11 Jahre alt.

    Ich persönlich finde an erster Stelle steht das Kind danach Arbeit, etc.

    Euer Sohn ist ja wirklich noch klein.

    Alles Gute
    Gabi

    • Klar steht mein Sohn an erster Stelle.
      Und ich würde auch alles für meinen Sohn in Kauf nehmen.

      Mein Problem ist nur das ich auf dem derzeitigen Arbeitsmarkt nicht vorwärts komme. Und mit 2 oder 3 Jobs tu ich meinem Kind doch auch nichts gutes, oder? Immer nur arbeiten gehen, der kleine den ganzen Tag in der Krippe und nicht viel Zeit füreinander zu haben.

      Da wäre es für meinen Mann deutlich leichter... Er würde auch in Teilzeit genügend verdienen, um nicht jeden Cent 3 mal umdrehen zu müssen.

      Ich sehe es ja momentan wie schwer es ist, ich bin ja leider momentan noch über das Jobcenter und wie wenig Geld man hat. Es reicht hinten und vorne nicht.

      Würde ich Mindestlohn verdienen bleibt nicht viel mehr übrig als jetzt...

      Wegen meiner Schwiegereltern... Sie sind so echt toll und total fürsorglich... Sie sind immer für uns da, egal was anliegt sie unterstützen uns... Aber eben dieser eine gravierende Punkt... Das kann ich einfach nicht ignorieren... Hätten Sie eventuell ein Tipp wie nochmal das Gespräch suchen könnte? Sie reden nicht gerne und schon gar nicht über Probleme... Da ist die ganze Familie irgendwie so komisch...

      LG

      • Hallo!

        Wie gesagt ich würde es nicht machen. Lieber eine Zeit lang jeden Cent drei mal umdrehen und die Kinder sind bei mir. Du kannst dich ja weiterhin um einen besseren Job kümmern. Ich persönlich hätte wirklich ein Problem wenn meine Kinder nicht bei mir wohnen würden.

        Gabi

        • sehe ich auch so.
          Lieber keinen Job als mein Kind abzugeben.
          Ich bin auch Alleinerziehenden gehe Vollzeit arbeiten. Mein Kind wird auch betreut aber ist super glücklich. Ein Kind gehört zur Mutter!
          Mein Kind kommt an aller erster Stelle und erst dann irgendwann Geld und ein Job.

          • Meine Kinder gehören zu 50% auch zum Vater.

            Immer!

            Egal, ob getrennt oder glücklich liiert.
            Sollte eine Kindeswohlgefährdung von einem der beiden Eltern ausgehen, dann, aber nur dann (!), Gehört es zum anderen Elternteil.

            Mein Verständnis von Elternschaft.

            #blume

      dann kommst du halt erstmal nicht voran auf dem Arbeitsmarkt, Hauptsache du hast dein Kind bei dir!
      Wenn dein Kind alt brüh ist im allein zu bleiben kannst du auch noch Karriere machen.
      Aber dein Kind sollte an erster Stelle stehen.

Hey,
Ich finde, dass du sehr vernünftig und abgeklärt klingst.
Und ich bewundere deine Sicht auf euer Leben.
dass du deinem Noch-Mann eher zutraust die Betreuung zu übernehmen und er dies auch will, spricht für mich für eine sehr emanzipierte und rationale Entscheidung.

Das Problem mit deinen Schwiegereltern kann ich vllt etwas nachvollziehen. Meine Eltern sind da etwas ähnlich. Total lieb, aber auch oft sprachlich...na ja, daneben..allerdings geben sie sich Mühe, wenn unser Sohn da ist. Was erstens aufgrund der Entfernung nicht so oft ist und zweitens sie auch nicht so arg einschränkt.
in manchen Familien sind die Töne etwas rauer...leider.

Wenn du aber meinst, dass deine Schwiegereltern eurem Kind auch nur Liebes wollen und gut zu ihm sind, dann denke ich, dass es vllt nicht so arg viel ausmacht. Aber wirklich vorausgesetzt, dass sie liebevoll zu ihm sind.

Wenn du auch in der Nähe bleibst, Fände ich es fair, deinem Mann mehr Betreuungszeiten zuzugestehen, damit euer Sohn nicht nur fremdbetreut wird.

welche Art Job machst du denn? Wie sieht es dann nach der Ausbildung aus mit deinen Arbeitszeiten? Ich sehe es nämlich auch so herum, dass du ja auch in einigen Jahren noch deinen Sohn hast und entsprechend einfach jetzt in deine berufliche Zukunft investierst...und ne ausgeglichene Mutter, die arbeitet und glücklich mit ihrem Einkommen ist und gleichzeitig eine liebevolle Betreuung beim Papa, der gerade beruflich zurück stecken kann...das ist doch optimal!

Ich wünsche euch, dass ihr für euch ein gutes und passendes Familienmodell finden werdet!

#blume

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