kann man verbiete das die Eltern des ex mit Kindern im Auto unterwegs sind?

    • (1) 03.09.17 - 22:22

      hallo

      vielleicht kann mir jemand helfen.
      Ich hätte gern gewusst ob ich den 75 jährigen Großeltern (Eltern vom exmann) untersagen kann mit meinen 3kids mit Auto ausflüge zu unternehmen.
      mir geht es einfach nur darum das das ReaktionsVermögen schon gelitten hat.ich fühle mich nicht wohl dabei da es schon vor ein paar jahren eine Zumutung war mit ihm Auto zu fahren und uns allen übel war nach 20 min Autofahrt. .
      naja auch so fühle ich mich nicht wohl wenn er Mit den Kindern fährt allein.
      meinen exmann interessiert es nicht.

      Danke Luckylike

          • Nein, solch kleine alltägliche Entscheidungen während seines Umgangs muss er nicht von Dir abnicken lassen.
            Tust Du das denn, fragst Du ihn, ob es ok ist, dass Du mit den Kindern Auto fährst oder Deine Eltern/Freundin/was auch immer?

      Entweder haben die alten Leutchen einen Führerschein, oder eben nicht. Wenn sie einen haben, dürfen sie damit auch ihre Enkel befördern. Wenn Du also wirklich Bedenken ob der Fahrfähigkeit der Großeltern hast, wende Dich an die Polizei und die werden dann bei entsprechender Schilderung den Großeltern eine entsprechende Untersuchung auferlegen und ggfs. auch den Führerschein einkassieren oder aber eben nicht, weil man feststellt, dass sie noch fahrfähig sind. Ob das anonym möglich wäre musst Du in Erfahrung bringen und dir dann überlegen, ob Dir der Familienfrieden oder das Wohl Deiner Kinder wichtiger ist.

      • Nur weil sie was schildert, wird die Polizei den Großeltern keine Untersuchung keine Untersuchung auferlegen.Dann könnte ja jeder von jedem solche Behauptungen aufstellen.

        • Da täuscht du dich! Mein 80jähriger Schwiegervater wurde anonym angezeigt und musste ein Fahrtauglichkeitsgutachten erstellen lassen und natürlich auch bezahlen (knapp 1200 €). Das geht gaaanz schnell! Obwohl die geschilderten Vorwürfe haltlos waren. Leider wollte der alte Herr gegen die Straßenverkehrsbehörde nicht vorgehen und hat sich deren Auflagen gefügt. Ich hätte denen dort gerne die Hölle heiß gemacht ...#wolke

          Doch, die Behörden sind da mittlerweile recht schnell dabei. Je genauer man das Fahrverhalten schildert, desto besser und adäquater können sie auch reagieren. Ich habe mich damals selbst schlau gemacht, weil wir in der weiteren Familie einen solchen Fall hatte und niemand aus dem Kreise der nächsten Angehörigen die Eier in der Hose hatte, dem Mann klar zu machen, dass er nicht mehr fahrtüchtig ist.
          Er konnte keine Spur mehr halten, ist auf der Landstraße maximal noch 60 gefahren, innerorts 30 (egal ob Schnellstraße mit erlaubten 60 oder Spielstrasse), er ist beim Einparken bereits 2 Sekunden an der Mauer entlang geschrammt, eher er es überhaupt realisiert hat - das war dann der Punkt, an dem ich nicht mehr in das Auto gestiegen bin...

          Hat man ihn zu recht hupend auf der Landstraße überholt, musste man zu schlimmsten Zeiten auch noch damit rechnen, dass er laut schimpfend angedeutet hat, den Überholenden nach links abzudrängen, weil er sich brüskiert gefühlt hat....
          Und wie sicher z.B. spielende Kinder in der Spielstraße bei Tempo 30 und 0 Reaktionsvermögen noch waren, muss ich wohl gar nicht darlegen.

          Durch eine Verkettung unglücklich glücklicher Zufälle wurde dem alten Mann das Führen eines Fahrzeuges dauerhaft unmöglich, ansonsten wäre ich - wie von der Polizei empfohlen - den Weg der Anzeige gegangen.

          Selbstverständlich kann solch ein Instrument zweckentfremdet werden, aber das geht bei allen Behörden - im Rahmen einer irren Nachbarin, die sich durch unsere damals wilde Ehe in ihrem christlichen Dasein gestört gefühlt hat, habe ich reichlich Bekanntschaft mit Ordnungsamt, Veterinäramt und Gesundheitsamt gemacht - hat mich viel Zeit, Geld und Nerven gekostet (das war ja wohl auch der Plan!) und endete jedes Mal ohne Ergebnis... eine faire Lösung gibt es in solchen Fällen nicht. Entweder man vertraut der Aussage von Privatpersonen, sofern plausibel und läuft Gefahr, dass das missbraucht wird - oder man wartet halt immer drauf, bis was passiert und wer unter die Räder gekommen ist, hatte einfach Pech.

    Hallo,

    du kannst sicher mit deinen eigenen Kindern darüber reden. Sie sollen ja sicher auch nicht bei Eltern von Freunden einsteigen, die während der Fahrt am Handy rumspielen, viel zu schnell fahren, angetrunken sind oder sonstwie die Verkehrsregeln grob missachten.

    Es wundert mich, dass deine Kinder, die nicht mehr ganz so klein sind, so gar keine Probleme damit haben, mit den Großeltern zu fahren. Du schreibst, dass euch allen nach 20 Minuten Autofahrt im Auto der Großeltern übel war. Und trotzdem machen die Kinder freiwillig mit ihnen Ausflüge? Vielleicht hat sich ja ihre Fahrweise geändert oder sie haben ein Auto, dass ihre Defizite durch die moderne Technik ausgleicht.

    LG

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