Umzug der Kindesmutter mit Gemeinsamer Tochter

    • (1) 28.09.17 - 03:11

      Hallo zusammen ich hätte da eine Frage die Km unserer gemeinsamen Tochter und ich sind seit 3 Monaten getrennt sie lebte eine woche nach der Trennung schon in einer neuen beziehung und 3 Wochen nach der Trennung zog sie mit ihrem neuen Lebensgefährten hier her.
      Gestern erzählte sie mir das sie 400km weit wegziehen mag da sie Streit mit der Patentante unserer Kurzen hatte und eine neue Familie dort drüben bei ihrem neuen Lebensgefährten gefunden hat daher meine Frage da die ganze Familie der kurzen hier wohnt und sie seit 2 Jahren hier zu Kita geht und durch dem Umzug aus diesem gewohnten Umfeld gerissen werden würde zurzeit sehe ich die kurze 1-2 mal Wöchentlich und wenn sie abgeholt wird von der Km will die kurze nicht gehen will und lieber bei mir bleiben mag.
      Die Km versucht mich auch dauerhaft davon zu überzeugen das es der kurzen gut tuhen würde der Umzug da sie dort einmal für 4 tage war und sie nicht schüchtern war.
      Könntet ihr mir vllt tipps geben das ich dies verhindern könnte da ich angst habe das die kurze sich entfremden könnte.
      Ich bedanke mich im voraus für die Hilfe =)

      • Hast Du das Sorgerecht und/oder Aufenthaltsbestimmungsrecht, dann muss sie Dein Einverständnis einholen, um umziehen zu dürfen. Hat sie das ABR und Sorgerecht alleine, dann kann sie mit Kind umziehen, wohin sie möchte.

        • Ja ich und sie haben das Gemeinsame Sorgerecht und sie zieht ja nicht einfach um sie fragte mich und ich sagte zu ihr nein nur was hätte ich für möglichkeiten da 400km entfernung die Vater Tochter bindung beeinflussen würden und mein Umgangsrecht

          • Was meinst Du genau mit der Frage, was Du für Möglichkeiten hättest?
            Wenn Du nein sagst, darf sie nicht umziehen. Also genauer, sie darf, aber das Kind eben nicht. So einfach ist das. :-) Tut sie es doch, muss sie damit rechnen, dass Du darauf klagst, dass der Umzug des Kindes rückabgewickelt wird und Deine Tochter dann eben bei Dir wohnt. Am Besten gibst Du ihr das mal schriftlich, dass Du mit einem Umzug nicht einverstanden bist, damit das offiziell ist.

            Was das Umgangsrecht betrifft: Sie müsste dann auch die Umgangskosten teilweise oder ganz tragen, da sie die Entfernung geschaffen hat. Und alle 14 Tage Sprit oder Zugkosten für 400 Kilometer wird happig.

      Hättest du denn die Möglichkeit Betreuungselternteil zu werden? Deine Chancen sind nicht gut. Deine Tochter ist zu jung um Gehör zu finden. Und dass du ein Betreuungskonzept hast, wäre wichtige Voraussetzung, damit das Kind ggf. bei dir bleiben kann. Aber als Betreuungselternteil bisher hat Ex die besseren Karten.

      Es ist halt schon unreif, für eine 3monatige Beziehung alles über den Haufen zu werfen. Aber das kannst du leider nicht ändern.

      LG

    • Ich würde dem Umzug definitiv nicht zustimmen. Das Kind wegen einem Streit und einer frischen Beziehung aus seinem gewohnten Umfeld zu reissen und dich zum Zahlpapa zu degradieren, finde ich völlig inakzeptabel. Schön übrigens, dass eure Tochter nicht schüchtern ist. Muss sie deswegen auf einen regelmässigen, alltäglichen Umgang mit Dir verzichten?!
      Ich würde der Kindsmutter einfach die umgekehrte Frage stellen: Wie sie es denn fände, wenn Du 3 Monate nach der Trennung mitsamt deiner Tocher 400 km weit weg ziehen würdest … Ich gehe dabei davon aus, dass Du dich verantwortungsvoll, regelmässig und zuverlässig um eure gemeinsame Tochter kümmerst.

      Alles Gute, Ks

      Hallo,

      ganz ehrlich, bereits nach DREI Monaten mit Sack und Pack und Kind und Kegel einen Umzug zu planen und die Familie des neuen Lebensgefährten als "neue Familie" zu bezeichnen, ist schon arg blauäugig und naiv.
      Das hat so ein Geschmäckle von den Vorabend-Soaps auf RTL2, wo bereits nach sechs Monaten geheiratet wird und von großer Liebe geschwärmt wird.
      Und nach der Hochzeit geht dann die wilde Achterbahnfahrt erst los, weil man plötzlich unzählige Macken am Partner entdeckt. ;-)#klatsch

      Als Kindsmutter sollte sie mehr Verantwortung und Weitsicht zeigen und nicht einfach das Kind aus einem gewohnten Umfeld reißen.
      Und schon gar nicht wegen einem neuen Partner, den sie erst ein paar Wochen kennt.

      Ich an Deiner Stelle würde nicht zustimmen.
      Sie soll diese neue Beziehung doch erst mal etwas sacken lassen, sie soll den Neuen erst mal kennenlernen. Mit all seinen Ecken und Kanten, im Altag oder auch mal in einem Urlaub.
      Wer weiß, ob das alles in einem Jahr noch immer so rosig aussieht.

      Appeliere an ihre Vernunft!

      LG

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