Wenn der Mann zu seiner Familie hält..vorsicht lang..

    • (1) 19.10.17 - 22:44

      Hallo ..
      Ich wollte mal Dampf ablassen ..
      Mein Mann 26 und Ich 22 sind seit 5 Jahren zusammen und seit 1 einhalb Jahren verheiratet.. wir haben eine 9 Wochen alte Tochter.
      Wir hatten unsere Höhen und Tiefen aber haben uns nie aus den Augen verloren wir lieben uns wie am 1. Tag auch jetzt noch.. eigentlich.. Die Geburt unserer Tochter hat uns noch mehr zusammen geschweißt..
      Jedoch gibt es ein Problem mit seiner Familie..
      Diese meint sich immer einmischen zu müssen egal in was .. das blöde ist wir wohnen genau gegenüber..
      Ich habe all die Jahre vieles einfach geschluckt und alles gemacht was von mir verlangt wurde .. dadurch habe ich Freunde und Familie verloren also ich stehe ganz alleine da.. Ich war zu gutmütig ein Beispiel wenn ich mich mit Freundinnen treffen wollte musste ich die Mutter um Erlaubnis bitten .... jetzt wo meine Tochter da iSt herrschen für mich andere Regeln. Ich habe mir fest vorgenommen mir nicht rein reden zu lassen.. Ich war am Anfang noch ruhig und habe geschaut was so passiert.. Ich habe meine Tochter bis jetzt nicht einmal gebadet.. Ich habe gesagt sie bekommt abends 90.ml und es wurden 150 gegeben. Ich hab gesagt Flasche stehen lassen nach dem schütteln damit die luftblasen verschwinden trotzdem wird geschüttelt... all soeas bis mir gestern der Kragen geplatzt ist und ich meinen Mann mal meine Meinung Gesagt habe.. Er hat mir recht gegeben damit ich ruhig bin weil umso länger wir drüber gesprochen haben desto mehr hab ich gemerkt wie er seine Mutter wieder in Schutz genommen hat .. lange Rede kurzer Sinn.. mein Mann hat sich für seine Familie entschieden und hst mich mit der kleinen im Stich gelassen nur um seine Mutter nicht zu enttäuschen.. in den 5 Jahren hab ich nur mitbekommen das er und meine Schwägerin anscheinend Angst haben der Mutter zu widersprechen und alles machen was sie sagt und ich mache ab jetzt nicht mehr was sie sagt und bin direkt die böse.. ach ich Rede hier um den heißen Brei.. Sorry für das durcheinander es gibt noch 1000 Geschichten aber dann bin ich morgen nicht fertig..
      Wie kann man seine Frau und Tochter im.stich lassen obwohl zwischen uns alles gut ist nur die Mutter so ist wie sie ist.. naja ich hoffe er merkt früher oder später das es ein Fehler war ..

      • Wenn Du klug bist, nutzt Du die Situation und ziehst erst einmal weiter weg, dass die Schwiegermutter nicht mehr so nahe wohnt. Räumliche Trennung also zunächst, um Abstand zu gewinnen (von ihm genauso).

        Und dann näherst Du Dich nach und nach Deinem Mann wieder an. Sollte er Dich lieben, wird er vielleicht sogar einer Eheberatung zustimmen.

        • Er ist in der Hinsicht einfach zu stolz.. für ihn ist die Sache gegessen.. er hst sich ja jetzt vor seiner Familie "blamiert" ..
          Er hat seine Sachen gepackt sogar den tv mitgenommen und mich einfach hier sitzen lassen in einer fast leeren Wohnung mit der kleinen.
          Wir lieben und das weiß ich aber die Bindung zu seiner Mutter kann niemand ändern er wird immer unter ihrer Hand stehen und niemals ein eigenständiges Leben führen.
          Sie sagt und sogar welche Wohnung wir kaufen sollen. Und er hört auf einfach alles..

          • Sein Stolz wird schon dann kleiner werden, wenn er merkt, dass ihr ihm fehlt.

            Ich würde gegen seine Mutter kein Wort mehr verlieren, weder gut noch böse. Auch sonst würde ich nicht mit ihm herumstreiten.
            Dann würde ich mir schnellstens eine neue Wohnung suchen.
            Und ihm sehr großzügig Umgang einräumen, vorzugsweise gerne auch mal gemeinsame Unternehmungen.

            Wenn er irgendwann zeigt, er vermisst Dich, reagiere entsprechend darauf. Dann könnt ihr ja mal reden (wieder nicht über seine Mutter, sondern über Eure Gefühle). Bleibt er dabei, dass die Trennung für ihn Fakt ist - sorry, aber dann solltest Du froh sein. Man heiratet nicht einen Mann mit seiner Mutter, da findest Du locker einen selbständigeren Partner.

      Als erstes solltest du dafür sorgen, dass du finanziell abgesichert bist. Arbeiten kannst du momentan nicht, also beantrage schnellstmöglich staatliche Hilfen und sorge dafür, dass dein Mann Unterhalt zahlt. Das ist wirklich das Allerdringendste momentan.

      Dann bleibt dir nur abzuwarten, wie sich dein Mann weiterhin verhält. Du kannst ihn ja nach 2 Wochen noch einmal darauf ansprechen, wenn du wirklich weiterhin mit ihm zusammen bleiben willst. Dann müsste er aber bereit sen, sich zu ändern und seine Mutter außen vor zu lassen.

      Was ich auch sehr unschön finde, ist, dass er alles mitgenommen hat und dich mit Baby in einer leeren Wohnung gelassen hat. Das hat etwas von "jetzt sieh einmal zu, wie du alleine zurecht kommst" an sich - und wirkt in dieser Situation erpresserisch nach dem Motto: "Meine Spielregeln oder gar nichts".

      • Ja genau das ist sein Motto.
        Ich frag mich welche Frau das jemals alles mitgemacht hätte.. es sind so viele Sachen vorgefallen.. meine Freundin hat alles mitbekommen und schüttelt nur den Kopf warum ich mir das mit der Mutter jedes mal gefallen lasse. Es ist die Liebe.. Aber ich kann es nicht mehr so ich hab keine Kraft für meine Tochter wenn es immer so weiter geht und ich brauche meine Kraft für sie und nicht für die Mutter..
        Ich bin gespannt wie es weiter geht ..

    Hallo!

    Du hast das Spiel viel zu lange mitgemacht und nichts gesagt, das war der Fehler. Jetzt wehrst Du Dich und damit meint seine Mutter, dass Du ja immer mitgemacht hast und jetzt total austickst.

    Ein Mann darf auch wenn er verheiratet ist weiter seine Eltern lieben, aber er muss lernen, dass er erwachsen ist und damit manche Entscheidungen selbst treffen muss, ohne die Eltern zu fragen. Daher ist im Moment die Trennung erst mal besser, bis er merkt, dass ihr ihm fehlt.

    Sieh erst mal zu, dass er Unterhalt zahlt und geh zum Jobcenter und beantrage alle anderen Hilfen. Außerdem zum Jugendamt um einen Krippenplatz oder eine Tagesmutter zu finden - zeig ihm, dass du auch ohne ihn klar kommst, du bist nicht auf ihn angewiesen.

    • Ja am Anfang hab ich immer was gesagt das war ne schwere Zeit die Mutter hat mich angespuckt und raus gezogen am arm .. nicht mal da hst mein Mann etwas gesagt an dem Punkt hätte mir alles klar seim müssen .. Aber ich habe ihm zu liebe dieses Spiel mitgespielt. Jetzt bin ich die undankbare da sie uns ja so viel geholfen hat und uns alles ermöglicht hst
      . Was nicht stimmt. Er hat sich von denen nebenbei aushalten lassen womit ich nichts zutun habe. Aber ich würde ja nichts für die Familie machen.
      Ich habe eher seine Mutter geheiratet anstatt ihn..ich hab mehr Zeit mit ihr verbracht als mit ihm.
      Es war ein großer Fehler das alles mitgemacht zu haben. Wie kann ein Mensch 2 Gesichter haben? Vor mir der tolle Ehemann und vor ihr der perfekte Sohn.. unglaublich.
      Mit 26 Jahren lässt er sich sogar noch seine Brote von ihr schmieren.. Ich hab das nicht gemacht.. meinte schon zu ihm heirate am besten deine Mutter dann seit ihr beide glücklich..

      Ja werde ich machen vielen dank für deine Antwort..

So ganz verstehe ich Deinen Beitrag nicht.
Du hast 5 Jahre lang gemacht, was Deine Schwiegermutter will und bist jetzt, nachdem Ihr ein Kind bekommen habt, praktisch ohne Vorwarnung auf Konfrontation gegangen und daraufhin ist er zu seiner Mutter abgehauen?
Das ist Scheiße von ihm aber nicht erstaunlich, wenn Ihr bislang beide Euch alles habt vorschreiben lassen.

Hast Du den Konflikt jetzt an 60 ml Milch und der Luftblasen eskalieren lassen aufgehängt und dermaßen eskalieren lassen und nicht in Ruhe den Hintergrund Deiner Wut erläutert? Ist seine Mutter auch schuld daran, dass Du Eure Tochter noch nicht gebadet hast?
DANN kann ich auch verstehen, dass Dein Mann aus allen Wolken fällt und schockiert ist...und das war ein schlechter Weg, die Situation verbessern zu wollen.
Du kannst jetzt nur gucken, ob er zurück kommt und Du mit einem solchen Mamasöhnchen weiter leben möchtest oder Dich damit anfreunden, jetzt alleinerziehend zu sein.

Ich wünsche Euch alles Gute,
W

  • Ich habe ein wenig durcheinander geschrieben. Er weiß das ich und seine Mutter uns nicht verstehen. Seit 5 Jahren habe ich immer mal wieder meine Meinung Gesagt und es kam.immee wieder zu Streitereien deswegen wo mein Mann mich nie unterstützt hst obwohl er meinte das ich im recht bin. Und nein er weiß schon seit längerem das mich alles stört.
    Das mit dem baden ist so .. Sie nimmt die kleine und badet sie einfach. Und ich hab ihn mal gefragt warum sie sie jedes mal badet er meint ja frag doch ob du sie mal baden darfst ich meinte daraufhin das ich bestimmt nicht deine Mutter fragen muss ob ich meine Tochter selber baden darf. Er meinte ja dann kann ich dir nicht helfen. Das sind alles nur Beispiele und er weiß von allem seine Mutter genauso von ihm nur ich darf ihr gegenüber nie etwas andeuten oder im netten sagen weil sie ist ja über 40 und weiß es besser da sie 2 Kinder groß gezogen hat ..

    • (14) 20.10.17 - 14:12

      Du musst SEINE Mutter fragen ob Du EUER Kind Baden darfst?

      Lauf so schnell und so weit wie du nur kannst!

      Alles Gute.

      • Ja er meinte frag Sie doch einfach ob du es das nächste mal machen darfst (einmalig so wie es sich für mich anhört)
        Bescheuert echt.. wie kann man so abhängig von der Mutter sein. Ich bin noch blöder weil ich es wusste und mich wieder drauf eingelassen habe ..

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