Partner trennt sich, Anspruch auf Unterhalt?

    • (1) 31.10.17 - 16:31

      Hallo liebe Urbianer,
      vor 2 Monaten hat sich mein Partner getrennt. Seit dem bin ich auf Wohnungssuche, was sich jedoch mit zwei Kindern im Alter von 3 und 1 sehr schwer darstellt.
      Nun habe ich mir letzte Woche Geld vom (noch) gemeinsamen Firmenkonto überwiesen und mein Ex meinte dann, dass ich es sofort zurück überweisen soll!
      Er meinte solange ich im (noch) gemeinsamen Haus wohne wird er keinen Cent mehr bezahlen, da ich ja Kindergeld bekomme.
      Termin bei einer Anwältin habe ich schon.
      Wollte jedoch mal fragen ob er auch für mich Unterhalt zahlen muss.
      Kinderunterhalt wird er um die 600€ zahlen müssen, aber wie sieht es für mich aus? Ich wohne ja noch in unserem Haus und wir sind nicht verheiratet.
      Grob zusammen gefasst möchte er Haus, Firma, Autos und Hunde... ich kann die Kinder haben. Sehr großzügig!!!
      Gespräch bei Mediatorin hatten wir auch schon, da will er nicht mehr hin.
      Lieben Dank schonmal für die Antworten.
      Alexis

      • Für die Kinder würde ich sofort Unterhaltsvorschuss beantragen. Dann kommt von der Seite nämlich schon mal Schwung rein, denn an den Steinen des Hauses können die Kinder schlecht knabbern um satt zu werden.

        Bis das Jüngste 3 wird, hast auch du - nachrangig nach den Kinder - Anspruch auf Unterhalt. Und musst auch nicht arbeiten.

        Hast du ihn schon schriftlich aufgefordert, Unterhalt für dich und die Kinder zu zahlen? Wenn nein, mach das noch heute(!!!) per Email, denn ab diesem Monat ist er verpflichtet zu zahlen. Wenn er die Kosten für das Haus alleine trägt, kann das angerechnet werden. Aber er kann nicht mit der Begründung pauschal anbringen, dass er damit komplett befreit ist.

        LG

        • Danke für deine Antwort.
          Ja er wurde schon von mir schriftlich aufgefordert, glaubt das Ganze jedoch nicht. Nächste Woche bekommt er die schriftliche Aufforderung von meiner Anwältin.

          • Dann muss er ab dem Monat, in dem er aufgefordert würde, nachzahlen.
            Dass Kosten, die er weiter trägt, berücksichtigt werden, ist ja okay. Aber ein Freibrief ist das nicht.

            Achte darauf, dass die Anwältin ihn im Anschreiben darauf hinweist, dass er bereits von dir am xx.xx.xxxx wirksam in Verzug gesetzt wurde.

            LG

      Hallo,

      der macht es sich ja ganz schön einfach.

      Wem gehört die Firma? Bist du Miteigentümerin oder bist du angestellt?
      Wie war das seither geregelt?

      Ich fürchte, da hilft tatsächlich nur ein ausführliches Gespräch beim Anwalt - gerade wenn eine Firma involviert ist, lass dich bitte nicht über den Tisch ziehen!

      LG und gute Nerven!

      • Danke für deine Antwort.
        Die Firma gehört uns 50:50. Da ich jedoch die letzten 3 Jahre nur 5 Prozent Beteiligung hatte durch die Kinder steh ich jetzt dumm da, da es wohl nach den letzten 2-3 Jahren gerechnet wird, und mein Anteil somit minimal ist.
        Wird aber auch noch vom Anwalt geprüft.

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